An der FH Campus Wien gelebte Werte und Prinzipien

1. Höchst mögliches akademisches Niveau in Lehre, Wissenschaft und Forschung

Diese drei zentralen Bereiche unserer Fachhochschule basierend auf State-of-the-art-Standards sind ausgerichtet an den zukünftigen Anforderungen und Kompetenzen und werden durch alle Beteiligten an der FH laufend verbessert. Die Kooperation mit allen Personen – Studierenden, Lehrenden, MitarbeiterInnen, Fördergebenden etc. – erfolgt gemäß den Werteprinzipien der FH, wie Wertschätzung, Respekt, Transparenz, Integrität, Loyalität und Chancengleichheit für alle.

Prinzipien

Wissenschaft und Forschung

  • An der FH Campus Wien werden ethische Richtlinien in den Wissenschaften (Wissenschaftsethik) und der Forschung gelebt. Dazu zählen der korrekte Umgang mit Daten und ein resolutes Vorgehen gegen Datenfälschung, die Beherrschung wissenschaftlicher Methoden, die Klarheit in der Interpretation der Daten sowie der Schutz des geistigen Eigentums (Plagiatsregelung).
  • Als Mitglied der Österreichischen Agentur für wissenschaftliche Integrität (OeAWI) achtet die FH Campus Wien auf die Umsetzung der dort festgeschriebenen Werte und Haltungen. Ethikkommissionen werden eingerichtet, wo diese für Forschungsprojekte und Publikationen nötig sind. Wissenschaftskommunikation und Diskurs werden gefördert. An der FH Campus Wien werden die transparente und faire AutorInnenschaft (keine SeniorautorInnenschaft ohne Beteiligung) sowie die Regeln der „Science Communities“ unserer Disziplinen gelebt.
  • Der Umgang mit Fördergeldern erfolgt aufgrund transparenter Richtlinien. Die FH Campus Wien achtet auf gute Rahmenbedingungen für Forschungspersonal und Studierende in Forschungsprojekten.

Lehren und Lernen an der FH Campus Wien

  • Lehrende der FH Campus Wien vermitteln aktuelle Lehrinhalte, wo dies für das Verständnis von zukünftigen Entwicklungen notwendig ist, im historischen Kontext und fokussieren auf eine kompetenzzentrierte, berufsfeldnahe Ausbildung. Dabei wird auf ein balanciertes Verhältnis von Wissen, Fertigkeiten und Kompetenzen Wert gelegt. Die Lehre orientiert sich gleichermaßen an berufsspezifischen Erfordernissen und wissenschaftsfundierten Konzepten.
  • An der FH Campus Wien werden forschungsgeleitete Lehre und forschendes Lernen gefördert, um Neugierde und Interesse für Neues zu wecken und Freude an sowie Stolz auf die eigene Leistung zu vermitteln. Methodenvielfalt und Kreativität werden durch die Lehre an der FH Campus Wien unterstützt.
  • Die FH Campus Wien bekennt sich zur uneingeschränkten Umsetzung des studierendenzentrierten Lehrens und Lernens. Lehr- und Lernkonzepte sind darauf ausgerichtet, dass eine aktive Einbeziehung aller am Lehr- und Lernprozess Beteiligten möglich ist.
  • Studierende und Lehrende agieren wertschätzend und nehmen sich und andere als PartnerInnen in ihrer Individualität wahr. Die FH Campus Wien bemüht sich auch im Studienalltag den besonderen Bedürfnissen von Studierenden bspw. mit Behinderung, Berufstätigkeit und/oder Studierenden mit Familie gerecht zu werden. Den StudierendenvertreterInnen kommt hierbei eine besondere Rolle als VermittlerInnen zu.
  • Konstruktives und wertschätzendes Feedback auf allen Hierarchie- und Organisationsebenen wird ermöglicht. Auf Klarheit und Transparenz in Bezug auf Lernziele, Didaktik und Workload sowie Kriterien der Leistungsüberprüfung wird geachtet.

Vernetzung und Weiterbildung

  • Lehrende der FH Campus Wien halten und pflegen Kontakt zu ihren Netzwerken und KooperationspartnerInnen und sind Vorbild in der Art und Weise der Zusammenarbeit. Sie reflektieren regelmäßig ihr Menschenbild in Forschung und Lehre.
  • Zwischen Lehrenden der FH Campus Wien erfolgt ein offener interdisziplinärer Austausch zu studiengangsrelevanten Schwerpunkten, um komplexe Zusammenhänge in den jeweiligen Berufsfeldern besser vermitteln zu können sowie zur Stärkung einer kollegialen, teamgeleiteten Lehr- und Lernkultur.
  • Lehrende der FH Campus Wien haben eine hohe Bereitschaft zur Weiterbildung und Reflexion ihrer Bildungsarbeit im Kontext der FH Campus Wien sowie ihrer dazu notwendigen fachlichen und didaktischen Expertise unter Berücksichtigung der sich verändernden gesamten Bildungslandschaft.
  • Alle MitarbeiterInnen und Lehrenden werden in ihrer persönlichen und fachlichen Entwicklung durch die Bereitstellung von entsprechenden, fördernden Maßnahmen und Rahmenbedingungen (Budget, Zeit, organisatorische Aspekte etc.) unterstützt. Dementsprechend haben kontinuierliche, persönliche und inhaltliche Weiterbildung einen hohen Stellenwert für Lehrende und MitarbeiterInnen der FH Campus Wien.
  • Studiengangs- und departmentübergreifende Weiterbildungsangebote fördern Ideenvielfalt sowie die Ausprägung der Unternehmenskultur und Identität der FH Campus Wien.

Gender- und Diversitykompetenz

  • Auch in Lehre und Forschung werden Werthaltungen hinsichtlich Antidiskriminierung und Chancengleichheit beachtet. Der Umgang miteinander erfolgt gemäß den Werteprinzipien der FH Campus Wien, wie z. B. Wertschätzung, Respekt, Transparenz, Integrität und Loyalität.
  • Gender- und diversitygerechte Didaktik ist grundlegender Bestandteil der Lehre an der FH Campus Wien, sie bildet die Basis aller Lehr- und Lernprozesse. Auf die Verwendung von diskriminierungsfreie Sprache wird Wert gelegt. In der Forschung werden die Strategien Gender Mainstreaming und Diversity Management als Querschnittsmaterien an den Schnittstellen zu den Fachbereichen berücksichtigt und implementiert.

2. Wertschätzung, Respekt, Transparenz, Integrität und Loyalität als Merkmale für fairen Umgang miteinander

Alle mit der FH Campus Wien assoziierten Personen pflegen einen fairen Umgang miteinander, in dem die angeführten Werthaltungen zum Ausdruck gebracht werden.

Prinzipien

Wertschätzung und Respekt

  • Die Basis für ein vertrauensvolles Miteinander bildet ein respektvoller und offener Umgang aller mit der FH Campus Wien assoziierten Personen untereinander. Im Umgang miteinander und gegenüber Dritten achten deshalb alle – unabhängig davon, wer ihre arbeitgebende Institution ist (FH Campus Wien und ihre Tochtergesellschaften, KAV, Bund…) – auf das Entgegenbringen von Wertschätzung und Respekt, auch in herausfordernden Momenten und Konfliktsituationen.
  • Ein faires Miteinander wird durch gegenseitige Wertschätzung und respektvolles Verhalten ermöglicht, dies gilt für die Beziehungen zwischen KollegInnen, zwischen Führungskräften und MitarbeiterInnen, zwischen Lehrenden/MitarbeiterInnen der zentralen Organisationseinheiten und Studierenden/AbsolventInnen und auch in Bezug auf Dritte.

Professioneller Umgang mit Abhängigkeitsverhältnissen

  • Bei Beziehung zwischen Lehrenden und Studierenden müssen die ungleichen „Machtverhältnisse“, welche zwischen Lehrenden/Vortragenden und Studierenden entstehen bzw. bestehen, Berücksichtigung finden. Grundsätzlich sind persönliche Beziehungen klar vom Verhältnis „LehrendeR/VortragendeR – StudierendeR“ abzugrenzen.
  • Bei Naheverhältnissen (Verwandtschaft, Liebesbeziehungen udgl.) zwischen einer/einem Lehrenden und einer/einem Studierenden können Interessenskonflikte beispielsweise bei der Beurteilung bzw. Benotung der/des Studierenden sowie die Einräumung von unfairen Vor- bzw. Nachteilen auftreten. Darüber hinaus kann es dadurch zu Benachteiligungen anderer Studierender kommen. Solche Naheverhältnisse sind von jenen Personen, die sich im Naheverhältnis befinden, der jeweiligen Studiengangs-, Lehrgangs- oder Departmentleitung zu melden.
    Eine Beurteilung bzw. Benotung durch die/den Lehrenden sollte nicht stattfinden. Die/der Studierende wird einer/einem anderen Lehrenden zugeteilt, wenn dies aus organisatorischen Gründen möglich ist. Sollten keine Alternativgruppen gegeben sein, ist im Falle einer Prüfung eine zweite, unabhängige Beurteilungsmeinung (z. B. durch die Studiengangsleitung) einzuholen.
  • Bei Naheverhältnissen (Verwandtschaft, Liebesbeziehung udgl.) zwischen einem/einer MitarbeiterIn der zentralen Organisationseinheiten und einer/einem Studierenden darf es zu keinem Missbrauch eines Abhängigkeitsverhältnisses kommen und in weiterer Folge zu keiner Bevorzugung bzw. Benachteiligung von Studierenden führen.

Antidiskriminierung und Mobbingprävention

  • Wie im Gleichbehandlungsgesetz (GlBG) festgelegt, werden Benachteiligungen, Abwertungen und verletzendes Verhalten in Bezug auf Geschlecht, Alter, ethnische Zugehörigkeit, Religion und Weltanschauung, sexuelle Orientierung oder Behinderung nicht toleriert.
  • Sexuelle Belästigung und geschlechtsbezogene Belästigung, also ein Verhalten, das die Würde einer Person verletzt und von der betroffenen Person nicht gewünscht bzw. für sie beleidigend und/oder anstößig ist, werden nicht toleriert und können straf- und arbeitsrechtliche Konsequenzen haben.
  • Mobbing wird nicht toleriert. Interne KonfliktberaterInnen sind in Abstimmung mit der Hochschulleitung eingesetzt und stehen als AnsprechpartnerInnen zur Verfügung.
  • Diskriminierungsfreie, genderfaire und respektvolle Sprache gehört zu den Grundprinzipien schriftlicher und mündlicher Kommunikation.

Kommunikation im Berufsalltag

  • MitarbeiterInnen und Führungskräfte bekennen sich zu Integrität bei der Erfüllung ihrer Aufgaben unter Beachtung aller anwendbaren gesetzlichen Rahmenbedingungen.
  • Professionalität, Pünktlichkeit und Termintreue in der Durchführung aller Belange ist eine Selbstverständlichkeit für alle mit der FH Campus Wien assoziierten Personen.
  • Transparente Kommunikation - auch zwischen Führungskräften und MitarbeiterInnen und über Hierarchieebenen hinweg - gehört zu unseren obersten Prämissen. Arbeitsabläufe und Entscheidungsprozesse werden gegenüber MitarbeiterInnen zeitgerecht und offen kommuniziert. Transparenz bedeutet u.a. die Weitergabe von Informationen, die für das Erfüllen der Arbeitsaufgaben notwendig sind sowie für solche, die Änderungen bzw. Neuerungen in der Organisation, Prozessabläufen, Verlautbarungen von Hochschulleitung und Führungskräften und Ähnliches betreffen. Damit wird die Voraussetzung geschaffen, dass Ziele, Prioritäten und Verantwortung von Führungskräften und MitarbeiterInnen gemeinsam getragen werden können.

Datenschutz und Antikorruption

  • Alle MitarbeiterInnen achten auf Vertraulichkeit und beachten die gesetzlichen Regelungen zum Datenschutz und zur Informationssicherheit. Bei der Verwendung von personenbezogenen Daten wird auf den Schutz der Privatsphäre geachtet. Die Sicherheit der Geschäftsdaten ist zu gewährleisten, vertrauliche Informationen sind geheim zu halten (auch nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses).
  • Die FH Campus Wien spricht sich dezidiert gegen jegliche Form der Korruption bzw. der Annahme von finanziellen oder sonstigen Vorteilen von Wert aus. Die Annahme von kleinen Aufmerksamkeiten wie Blumen oder Süßigkeiten ist soweit erlaubt und unbedenklich, als diese gelegentlich und in einem im Geschäftsalltag üblichen Ausmaß stattfindet.
  • Zur Vermeidung von Interessenskonflikten gelten die internen Regelungen der FH Campus Wien.

Loyalität und Wertschätzung

  • Alle mit der FH Campus Wien assoziierten Personen achten auf Loyalität gegenüber der FH Campus Wien als Arbeitgeberin. Sie übernehmen Verantwortung für das Ansehen der FH Campus Wien nach innen und außen.
  • Das Verhalten gegenüber GeschäftspartnerInnen und Dritten, wie z. B. LieferantInnen und KundInnen, FördergeberInnen ist geprägt von den oben genannten Werten.
  • Ideen zu Verbesserungen sowie zur Weiterentwicklung der FH von Seiten aller FH-Angehörigen sind willkommen und werden auf Führungsebene wertgeschätzt (siehe BV "Ideenbörse"/Betriebliches Vorschlagswesen). Einer lebendigen und wertschätzenden Feedback-Kultur kommt dabei ein hoher Stellenwert zu (z. B. MitarbeiterInnengespräch).
  • Führungskräfte und ihre Mitarbeitenden stehen in einem regelmäßigen und transparenten Austausch über individuelle berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und Weiterbildungsplanung. Auch dieser erfolgt u.a. in den jährlichen MitarbeiterInnengesprächen.
  • An der FH Campus Wien wirkt ein von der Belegschaft gewählter Betriebsrat, der die Anliegen aller MitarbeiterInnen vor dem Hintergrund der gesetzlichen Vorgaben vertritt.
  • Führungskräfte agieren als Vorbilder bei der Einhaltung aller im Code of Conduct festgelegten Grundsätze.

3. Antidiskriminierung und Chancengleichheit als Grundlagen für jegliches Miteinander

Die Wertschätzung aller mit der FH Campus Wien assoziierten Personen, unabhängig von Geschlecht/Gender, Hautfarbe, physischen und psychischen Fähigkeiten/Behinderungen, ethnischer Herkunft, Alter, sexueller Orientierung, Religion/Weltanschauung, Elternschaft und anderen soziokulturellen Merkmalen, ist oberstes Prinzip im Miteinander sowie im Rahmen aller Vorgehensweisen und Geschäftsgebarungen an der FH Campus Wien. Den Strategien Gender Mainstreaming, Frauenförderung und Diversity Management kommen dabei als Querschnittsmaterien zentrale Bedeutungen zu.

Prinzipien

Achtung der Rechte aller Menschen

  • Für die FH Campus Wien ist die Achtung der Rechte aller Menschen, wie diese in den Antidiskriminierungsgesetzen und Gleichbehandlungsgesetzen festgehalten sind, eine Selbstverständlichkeit. Darüber hinaus ist es in der Organisation ein Anliegen, Rahmenbedingungen zu schaffen, die die Chancengleichheit aller mit der FH Campus Wien assoziierten Personen fördert.
  • Um Diskriminierungsfreiheit zu gewährleisten, werden Standards definiert (z. B. Gehaltsschema, Recruiting-Prozesse...), eingehalten und transparent gemacht. Der Betriebsrat, die Abteilung Gender & Diversity Management sowie die ÖH der FH Campus Wien/Studierendenvertretung sind dabei zentrale Anlaufstellen.
  • Unsachliche Benachteiligungen bzw. Bevorzugungen aufgrund von Geschlecht, sexueller Orientierung, Behinderungen, Herkunft, Alter sowie Religion und Weltanschauung werden nicht toleriert. Auch die Duldung und Unterstützung von diskriminierendem Verhalten wird nicht akzeptiert.
  • Entscheidungen, insbesondere bei Personalfragen, im Lehrbetrieb (z. B. bei Studienplatzvergabe, Prüfungen...) werden für betroffene Personen transparent und nachvollziehbar gestaltet.

Gender Mainstreaming und Frauenförderung

  • Gender Mainstreaming ist eine verbindliche, politische Strategie der EU, der sich die FH Campus Wien als Bildungsinstitution mit gesellschaftspolitischer Verantwortung verpflichtet. Die FH Campus Wien orientiert sich seit ihren Anfängen als Vorreiterin am Bildungssektor an den rechtlichen Vorgaben dieser Strategie. Dies beinhaltet die Beachtung von Gender-Aspekten in allen Verwaltungsprozessen, in jedem Forschungsvorhaben, in der Lehre (Didaktik, Sprache, Inhalte und Durchführung von Lehrveranstaltungen etc.), im Recruiting etc. Strukturelle und (un)bewusste Benachteiligung aufgrund des Geschlechts ist auf allen Ebenen abzulehnen.
  • Einkommensgerechtigkeit, Gleichstellungsorientierung und Diskriminierungsfreiheit für Menschen aller Geschlechter und Identitäten sind zentrale Anliegen der Hochschulleitung und aller MitarbeiterInnen.
  • An der FH Campus Wien wird nach dem Prinzip gehandelt, neue Handlungsspektren für alle Menschen zu eröffnen. Wir richten unsere Angebote und Prozesse danach aus, gesellschaftliche Rollen- und Geschlechterstereotype zu hinterfragen und allen Menschen auf allen Ebenen die Möglichkeit zur Partizipation zu geben (Aufnahmeverfahren, Angebot von Teilzeitarbeit, Führung in Teilzeit etc.).
  • In jenen Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, dient Frauenförderung dazu, Defizite aufzuheben (z. B. Frauenanteil in der Technik durch gezieltes Recruiting erhöhen).

Diversity Management

  • An der FH Campus Wien wird Diversity Management gezielt umgesetzt und gelebt. Als Hochschule übernehmen wir gesellschaftliche Verantwortung und sind bestrebt, das Spektrum an sozialer Vielfalt, das in der Gesellschaft vorhanden ist, auch an unserer Hochschule zu repräsentieren.
  • Diversity Management bedeutet, Vielfalt an der FH Campus Wien bewusst wahrzunehmen und unterschiedliche Potentiale zu nutzen. Die Unterschiedlichkeit aller mit der FH Campus Wien assoziierten Personen wird als Bereicherung erkannt. Gleichzeitig ist das Bewusstsein vorhanden, dass einer großen Vielfalt auch unterschiedliche Bedürfnisse zugrunde liegen. Aus diesem Grund wird fortlaufend darauf geachtet, dass keine Personen durch geltende Regelungen benachteiligt oder ausgeschlossen werden. Die unterschiedlichen Perspektiven werden aktiv berücksichtigt.

Menschen verschiedener sexueller Orientierung und Identität

  • Alle mit der FH Campus Wien assoziierten Personen bekennen sich zur Wertschätzung von Personen aller Geschlechter unabhängig von Identität und sexueller Orientierung. Die von Offenheit und Respekt geprägte Kultur schätzt und würdigt vielfältige Identitäten und Lebenskonzepte. Gesetzliche Regelungen - z. B. Gleichwertigkeit und Anspruch bei Heirat, Verpartnerung usw. - werden selbstverständlich eingehalten.
  • Offene oder verdeckte diskriminierende Äußerungen, persönliche Angriffe, Mobbing, üble Nachrede und andere inakzeptable Verhaltensweisen werden auch in diesem Zusammenhang nicht toleriert. Die Duldung und Unterstützung von abwertendem und/oder diskriminierendem Verhalten wird nicht akzeptiert.

Menschen mit Behinderungen

  • Durch Gewährleistung und Verbesserungsmaßnahmen für eine (bauliche) Barrierefreiheit wird den Bedürfnissen von Personen mit Einschränkungen (z. B. Mobilität) entsprochen. Die FH Campus Wien ist bemüht, besondere Bedürfnisse aufgrund von Behinderungen zu berücksichtigen und entsprechende Bedingungen zu schaffen, die gutes Arbeiten und Studieren ohne Einschränkungen ermöglichen. Gesetzliche Bestimmungen werden selbstverständlich eingehalten.

Kulturelle Vielfalt

  • Internationalität ist der FH Campus Wien ein zentrales Anliegen. Kulturell unterschiedlich geprägte Erfahrungshintergründe, ethnische Herkunft, Mehrsprachigkeit etc. werden als Potentiale erkannt. Benachteiligungen aufgrund von (ethnischer) Herkunft werden vermieden. Unterschiedliche Erfahrungshintergründe und Perspektivenvielfalt werden als Ressourcen anerkannt.

Menschen unterschiedlichen Alters

  • Die Zusammenarbeit verschiedener Altersgruppen wird als positiv erachtet, intergenerativer Dialog wird hoch geschätzt. Unterschiedlichste Perspektiven und Erfahrungshintergründe werden als wichtiger Wert für die Qualität in der Kooperation gesehen. Altersspezifischen Bedürfnissen (Pflegearbeit, Betreuungspflichten, Fortbildung, Teilzeit etc.) wird bei der Arbeitszeitgestaltung Rechnung getragen.

Menschen unterschiedlicher Religion/Weltanschauung

  • Es wird Toleranz und Respekt gegenüber unterschiedlichen Religionen und Weltanschauungen gelebt, sofern diese nicht abwertend und/oder diskriminierend gegenüber anderen gesellschaftlichen Gruppen und Individuen sind. Bei der Verpflegung an der FH Campus Wien wird darauf geachtet, eine vielfältige Auswahl an Speisen anzubieten, z. B. vegetarisch/vegan und Gerichte ohne Schweinefleisch.

Recruiting und Aufnahmeverfahren

  • Es wird darauf geachtet, dass für alle BewerberInnen Chancengleichheit gegeben und diskriminierendes Vorgehen ausgeschlossen ist. Es ist der FH Campus Wien ein Anliegen, dass sowohl im Recruiting-Prozess als auch bei den Aufnahmeverfahren der Studien-/ Lehrgänge unterschiedliche Erfahrungshintergründe (z. B. Herkunft, Mehrsprachigkeit, Behinderung, Alter, Elternschaft, Geschlecht/Gender, Auslandserfahrung etc.) als zusätzlicher Nutzen gesehen werden.

4. Gesundheit und Sicherheit als grundlegende Rahmenbedingungen für Studieren und Arbeiten an der FH

Die Gesundheit und Sicherheit aller mit der FH Campus Wien assoziierten Personen ist unser höchstes Gut. Die FH Campus Wien ist bestrebt, strukturelle Rahmenbedingungen für Work/Life Integration zu schaffen und zu erhalten sowie auf Sicherheit in allen Bereichen zu achten, um gesundes Studieren und Arbeiten für alle zu ermöglichen.

Prinzipien

Rahmenbedingungen für den Arbeitsalltag

  • Die Schaffung eines Umfelds, in dem alle mit der FH Campus Wien assoziierten Personen ihre Aufgaben in einem angemessenen Zeitrahmen erledigen können, hat oberste Priorität.
  • Die Vermeidung von arbeitsbedingten Belastungssyndromen wie Burn-out, Belastung durch Mobbing bei allen mit der FH Campus Wien assoziierten Personen ist ebenfalls zentrales Anliegen aller MitarbeiterInnen und Führungskräfte.
  • Die Büroausstattung und die Arbeitsumgebung entsprechen den gesetzlichen Vorgaben zum Schutz und der Erhaltung der Gesundheit aller Mitarbeitenden.
  • An der FH Campus Wien gilt Work/Life-Integration als Grundlage für Gesundheit und Arbeitszufriedenheit. Folgende Maßnahmen tragen dazu bei:

    • Flexible Arbeitszeitregelungen
      Gleitzeitregelungen bei der Arbeitszeiterfassung tragen dazu bei, Berufs- und Privatleben im Sinne einer Work/Life Integration so in Einklang zu bringen, dass private Interessen, die Übernahme von Pflege- und Betreuungspflichten, Erholung und ähnliche zentrale Lebensbereiche weitgehend abgedeckt werden können. Existierende Regelungen z. B. hinsichtlich einer beruflichen Auszeit (Sabbatical) unterstützen diese Haltung von Seiten der FH als Arbeitgeberin.
    • Betreuungs- und Pflegeverpflichtungen – angemessenes Arbeitszeitausmaß
      Für Personen mit Betreuungs- und Pflegeverpflichtungen gibt es die Möglichkeit, ihre Arbeitsverhältnisse in einem Zeitausmaß auszuüben, das ihren persönlichen Verpflichtungen entgegenkommt, wie z. B. Arbeiten/Führen in Teilzeit oder Elternteilzeit. Die FH Campus Wien bemüht sich um die Zurverfügungstellung von Rahmenbedingungen, die der Vereinbarkeit von Betreuungspflichten und Erwerbsarbeit, entsprechend den Bedürfnissen der Betroffenen, entgegenkommt.

Weiterbildung

  • Bildung und Weiterbildung sind die zentralen Aufgaben der FH Campus Wien, weshalb Aktivitäten in diesen Bereichen auch bei den MitarbeiterInnen unterstützt werden. Es gilt grundsätzlich eine positive Haltung gegenüber Weiterbildungsaktivitäten und -bestrebungen.

Ausbildung von Lehrlingen

  • Die FH Campus Wien verpflichtet sich zur bestmöglichen Ausbildung von Lehrlingen und ist sich der Verpflichtung des besonderen Schutzes dieser meist minderjährigen Personengruppe bewusst.

Sicherheit

  • Alle mit der FH Campus Wien assoziierten Personen achten auf die Einhaltung von Arbeitssicherheits-, Gesundheits-, Brand-, Umweltschutz- und Entsorgungsbestimmungen. Alle Einrichtungen und Betriebsmittel entsprechen kompromisslos den Standards der gesetzlichen und internen Vorgaben der FH Campus Wien zu Brand-, Gesundheits- und Umweltschutz sowie der Arbeitssicherheit.
  • Alle mit der FH Campus Wien assoziierten Personen achten auf die Vermeidung von Gefährdungen für andere Menschen und die Umwelt. Führungskräften obliegt die Verantwortung, die Einhaltung aller diesbezüglichen Regelungen besonders zu beachten.

5. Fokus auf Nachhaltigkeit, Umwelt und Ökologie als Grundlage jeglichen Handelns

Alle Handlungen und Prozesse werden mit Respekt gegenüber der Umwelt und natürlichen Ressourcen ausgeführt. Negative Einwirkungen auf die Umwelt sollen bewusst möglichst gering gehalten werden. Dabei werden auch Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit stets mitgedacht und miteinbezogen.

Prinzipien

Ressourcenschonung und Entsorgung

  • Respekt gegenüber der Umwelt und natürlichen Ressourcen leitet unser Handeln. Konkret bedeutet dies einen sparsamen Einsatz von Ressourcen (wie z. B. Strom, Wasser, alle Arbeitsmittel wie Papier...).
  • Die Einhaltung von Entsorgungsrichtlinien ist an der FH Campus Wien selbstverständlich.