Green Mobility

Masterstudium, berufsbegleitend

Überblick

Das Masterstudium Green Mobility thematisiert die Elektromobilität als ganzheitliches Konzept für den Individualverkehr und schafft damit eine Basis, um diese in Österreich zu etablieren. Zentraler Ausgangspunkt sind technische Komponenten für Hybrid- und Elektrofahrzeuge, deren Schnittstellen und die für den Betrieb erforderliche Infrastruktur. Die Besonderheit dieses Studiums stellt die Kombination mit ökonomischem, ökologischem und rechtlichem Know-how dar.

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Mag.a Andrea Winkelbauer
Favoritenstraße 226, B.3.25
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-2600
F: +43 1 606 68 77-2609
greenmobility@fh-campuswien.ac.at

Öffnungszeiten während des Semesters
Mo und Mi, 15.00–19.30 Uhr
Di, 15.00–18.00 Uhr
Fr, 14.00–17.00 Uhr

Ferienöffnungszeiten nach Vereinbarung

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Studiendauer
4 Semester
Abschluss
Master of Science in Engineering (MSc)
20Studienplätze
120ECTS
Organisationsform
berufsbegleitend

Bewerbungsfrist für das Studienjahr 2020/21

1. Oktober 2019 bis 16. August 2020

Studienbeitrag / Semester

€ 363,36*

+ ÖH Beitrag + Kostenbeitrag** 

 

* Studienbeitrag für Studierende aus Drittstaaten € 727 pro Semester


** für zusätzliche Aufwendungen rund ums Studium 
(derzeit bis zu € 83, je nach Studiengang bzw. Jahrgang)

Programm für das Open House am 22. November 2019

Neugierig geworden? Dann besuchen Sie uns beim Open House! Studierende und das Team präsentieren die Inhalte und Schwerpunkte des Studiums und beantworten Ihre Fragen. Das detaillierte Programm des Studiengangs sehen Sie hier:

Programm Green Mobility, Masterstudiengang

  • Auskunft über Zugangsvoraussetzungen, Studium und Beruf im Sekretariat
    10:00 - 17:00
    B.3.25 - Favoritenstraße 226, 1100 Wien
  • Info Point: Die Studiengangsleitung informiert über Studium und Beruf
    16:00 - 17:00
    Festsaal - Favoritenstraße 226, 1100 Wien
  • Infovortrag und Fragerunde zu Studium und Beruf
    17:00 - 18:00
    B.1.02 - Favoritenstraße 226, 1100 Wien

Was Sie mitbringen

Sie haben sich bereits fundiertes Wissen über Elektronik und Elektrotechnik angeeignet. Umweltschutz ist Ihnen wichtig, speziell in diesem Bereich möchten Sie zum gesellschaftlichen Wandel beitragen. Sie gehen strategisch und konzeptionell an Problemstellungen heran. Sie interessieren sich für die verschiedenen technischen, ökologischen und ökonomischen Aspekte der Mobilität und möchten zukünftig als GeneralistIn dazu beitragen, die Elektromobilität in Österreich zu etablieren.

Die formalen Zugangsvoraussetzungen erfüllen Sie mit einem Bachelor- oder Diplomstudien-Abschluss an einer Hochschule mit in Summe 180 ECTS und davon zumindest 30 ECTS aus Elektrotechnik / Elektronik / Physik / Mechatronik, zumindest 10 ECTS aus Informatik / Programmieren / Informationstechnologie und 10 ECTS aus Wirtschaft/Management.

Whatchado Martin Pinter

„Für mich persönlich sind Themengebiete zu Mikroelektronik die größte Herausforderung, da ich dazu am wenigsten Vorwissen hatte. Aber es ist alles schaffbar.“ Martin Pinter studiert im 4. Semester Green Mobility an der FH Campus Wien. „Das Coolste für mich an dem Studium ist der praxisnahe Unterricht. So gibt es im 3. Semester zum Beispiel eine Vorlesung, wo jede Woche ein Vertreter einer spezifischen Branche zu Gast ist und dort Projekte oder Jobmöglichkeiten vorstellt, die man vorher noch gar nicht kannte.“

Was wir Ihnen bieten

Am Hauptstandort der FH Campus Wien profitieren Sie in Lehre und Forschung von moderner Infrastruktur wie Netzwerk- und Elektroniklabors. Die FH Campus Wien hat als eine multidisziplinäre Hochschule, die zu den größten Fachhochschulen Österreichs zählt, eine umfangreiche fachliche Expertise aufgebaut, zu der auch zahlreiche Kooperationen mit namhaften Unternehmen und Hochschulen beitragen. Sie setzt Schwerpunkte an den Schnittstellen der Disziplinen und auf Zukunftsfelder wie Nachhaltigkeit. Gerade in der Forschung haben Sie als Studierende Gelegenheit, sich zu profilieren und sich im Rahmen von Masterarbeiten in FH-Forschungsfeldern wie Smart and Green Technologies zu engagieren. In FH-eigenen Kompetenzzentren wird darüber hinaus an aktuellen und praxisrelevanten Themen aus den Bereichen IT-Security und Safety geforscht, die für zuverlässige Anwendungen im Automotive Bereich entscheidend sind. Praxisnähe ist auch garantiert, wenn wir mit hochkarätigen ExpertInnen einen unserer frei zugänglichen Vortragsabende im Rahmen der Campus Lectures veranstalten.

Was macht das Studium besonders

  • Elektromobilität als ganzheitliches Konzept für den Individualverkehr
  • Ausbildung zu technischen ExpertInnen, die mit dem gesamten Mobilitätsumfeld vertraut sind
  • Kombination von ökonomischem, ökologischem und rechtlichem Know-how

Dieses technische Studium richtet den Fokus auf Elektromobilität als ganzheitliches Konzept für den Individualverkehr. Anders als in Deutschland gibt es im österreichischen Hochschulsektor bis jetzt noch keine vergleichbare Ausbildung. Das Studium macht Sie zu GeneralistInnen, die neben einer fundierten technischen Expertise mit dem gesamten Mobilitätsumfeld vertraut sind und Verantwortung für Strategie, Konzept sowie Umsetzung tragen können. Sie lernen, Geschäftsszenarien im Hinblick darauf zu untersuchen, ob sie technisch machbar, ökologisch vertretbar und wirtschaftlich rentabel sind.
Als AbsolventIn haben Sie das Know-how, um die entscheidende Schnittstellenfunktion zu anderen wichtigen Playern zu erfüllen. Denn zum umfassenden Mobilitätspaket gehören neben einer zuverlässigen und flächendeckend zugänglichen Ladeinfrastruktur auch Initiativen zu übergreifenden Kooperationen mit DienstleisterInnen des öffentlichen Verkehrs, Carsharing, Autofahrerclubs oder ganzer Regionen.

Eindrücke von der E-Mobility-Rallye WAVE 2018

Startklar für die WAVE Austria

Am 20. September ging es los für unser WAVE-Team: Mit dem Autoreisezug fahren Andreas Petz (Studiengangsleiter Masterstudium Green Mobility, Foto) und Lukas Haider (Mitarbeiter Department Technik) über Nacht von Wien nach Feldkirch.

Studiengangsleiter Andreas Petz vor Autoreisezug

Auf dem Weg zum Start

21. September: Früh morgens geht es vom Autoreisezug runter und weiter zum Startpunkt der WAVE Austria, nach Wangen im Allgäu.

WAVE Austria: Offizielle Seite

Erste Ladung in Wangen im Allgäu

21. September: Gut im schönen Wangen angekommen, hat sich unserer fahrbarer Untersatz eine erste Ladung verdient.

Der WAVE-Start in Wangen steht kurz bevor

Louis Palmer mit Startflagge bei der WAVE Austria 2018

Start!

22. September: Louis Palmer, Tour Direktor und Erfinder der WAVE, schwenkt die Startflagge und somit kann es offiziell los gehen!

Ankunft im Kaunertal

22. September: Eine abwechslungsreiche erste Etappe! Unser Team fährt heute von Wangen im Allgäu über Leutkirch, Hittisau, Feldkirch, Frastanz, Bürs und das Kaunertal bis nach Stams in Tirol.

Das Programm der WAVE Austria im Detail

Ankunft im Kaunertal und Torbogen
Andreas Petz im Elektroauto auf der Autobahn

Auf der Autobahn Richtung Alpbachtal

23. September: Auf dem Weg ins Alpbachtal beweist Andreas Petz, dass ein Elektrofahrzeug auf der Autobahn keinesfalls - wie oft behauptet - ein Verkehrshindernis ist.

Zum Video (Facebook)

23. September: In Reith im Alpbachtal werden alle Fahrzeuge zum Gruppenfoto aufgestellt. Wie das Ganze im Zeitraffer aussieht, sehen Sie hier:

Zum Video (Facebook)

 

 

Gruppenfoto im Alpbachtal
Großglockner Hochalpenstraße

Bereit für den Großglockner!

24. September: In Mittersill lädt unser Team den BMW i3 nochmal auf und ist gerüstet für die Großglockner Hochalpenstraße. -1 °C und Schneefall - eine spannende und herausfordernde Tagesetappe der WAVE.

Zum Video (Facebook)

Klagenfurt

25. September: Unser Halt in Klagenfurt - wieder tolles Wetter und gute Stimmung!

Mehr Fotos und Videos in unserer Facebook-Veranstaltung

Halt in Klagenfurt
WAVE Takeover durch Vizerektor Sandtner und Udo Unterweger

Takeover!

26. September: Die heutige Tagesetappe übernahmen Vizerektor Heimo Sandter und Udo Unterweger. Von Graz über Birkfeld und Ternitz führte sie die Tour nach Wien, zuerst zu Phoenix Contact und anschließend zur Abendveranstaltung in unserem Haus.

Besuch bei Phoenix Contact

26. September: In Wien machen die Fahrzeuge der WAVE Halt vor dem Firmengebäude von Phonix Contact.

Foto © Phoenix Contact

Phonix Contact bei der WAVE

 

Fahrzeuge der WAVE vor dem Firmengebäude von Phoenix Contact
WAVE-Networking-Veranstaltung an der FH Campus Wien

Heimspiel.

26. September: Heute Abend finden sich bei uns an der FH Campus Wien alle WAVE-Teams und weitere Interessierte - insgesamt rund 200 Personen - zur Netzwerk-Veranstaltung zum Thema Elektromobilität ein.

Masterstudium Green Mobility an der FH Campus Wien

Zu Gast bei Kreisel

27. September: Nach einem Besuch der Sonnenwelt im Waldviertel und einem Stopp bei KEBA in Linz ging es weiter nach Reinbach. Dort ist die WAVE zu Gast im Firmenzentrum von Kreisel Electric, den Shooting-Stars der Akku-Szene in Österreich.

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Andreas Petz vor der Firmenzentrale von Kreisel Electric
Salzburg

Über Oberösterreich nach Salzburg

28. September: Am vorletzten Tag besichtigt unser Team zuerst Fronius in Sattledt und danach KTM Technologies und Kiska in Anif. Das Highlight des Nachmittags war dann ein Tesla Model 3 beim Hotel Kaiserhof in Salzburg.

Tagesetappen-Video (auf Facebook)

Krakau?

29. September: Letzter Tag, aber ... hoppla! Eigentlich wollten die Kollegen ja nach Gröbming! ;)

zum Video (auf Facebook)

Krakau
Ziel

Ziel!

29. September: Nach Sonnenaufgang und Frühstück auf der Alm geht es für unser Team über den Sölkpass nach Gröbming. In Bad Goisern besichtigen unsere Fahrer Schunk Carbon Technologies, bevor sie in Werfenweng durchs Ziel fahren!

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Was Sie im Studium lernen

Im Masterstudium erwerben Sie technisches Detailwissen über die notwendigen Komponenten von Hybrid- und Elektrofahrzeugen und die Infrastruktur, die zum Betrieb erforderlich ist. Die Lehrinhalte reichen von Energiespeicher und Energiemanagement im Fahrzeug, Antriebsstrang, Systemelektronik über Bussysteme und die damit verbundene Datenkommunikation bis zu Safety im Automotive Bereich. Neben einer intensiven Auseinandersetzung mit einzelnen Fahrzeugkomponenten und deren Schnittstellen lernen Sie Vor- und Nachteile von unterschiedlichen Ladetechnologien und die zugehörige Ladeinfrastruktur kennen.

Sie profitieren von der Auseinandersetzung mit bereits realisierten Mobilitätskonzepten als Best Practice und erwerben wirtschaftliche Kompetenzen sowie Wissen im Bereich Projekt-, Prozess- und Qualitätsmanagement, um Mobilitätskonzepte erfolgreich planen und umsetzen zu können. Neben ökologischen Zusammenhängen sind rechtliche Aspekte im Elektromobilitätsbereich wichtige Ausbildungsinhalte im Masterstudium Green Mobility.

Interview mit FH-Prof. DI Andreas Petz

Welche Entwicklungen es im Bereich der Elektromobilität gibt und wie diese an der FH Campus Wien umgesetzt werden soll, erklärt Andreas Petz, Studiengangsleiter des Masterstudiums Green Mobility, im Interview.

Zum Interview

Lehrveranstaltungsübersicht

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Assistenzsysteme in Fahrzeugen VO

Assistenzsysteme in Fahrzeugen VO

Vortragende: Dr. Maximilian Austerer

1.5 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

System „Mensch-Fahrzeug-Umwelt“
•Interaktionskanäle und Informationsverarbeitung des Menschen
•Fahrercharakteristik
•Fahrerverhaltensmodelle
•Fahrerassistenz und Verkehrssicherheit
•Auswirkungen von FAS auf die Verkehrssicherheit
•Bewertung von FAS
HMI (Human Maschine Interface) für Fahrerassistenzsysteme
•Bedienelemente für Fahrerassistenzsysteme
•Anzeigeeinrichtungen für Fahrerassistenzsysteme
•Fahrerwarnsysteme/einrichtungen
Sensorik für Fahrerassistenzsysteme
•Fahrdynamiksensoren
•Ultraschallsensorik
•Radarsensorik
•Lidarsensorik
•3D-Sensorik
•Maschinelles Sehen
•Fusion von Sensoren
Aktorik für Fahrerassistenzsysteme
•Hydraulische Bremssysteme
•Elektromechanische Bremssysteme
•Lenkstellsystem
Fahrerassistenzsysteme zur Fahrzeugstabilisierung
•Bremsbasierende Assistenzfunktionen
•Systeme mit Lenk- und Bremseingriff
•Lenkassistenzfunktionen
Fahrerassistenzsysteme auf Bahnführungs- und Navigationsebene
•Sichtverbesserungssysteme
•Adaptive Cruise Control (ACC)
•Einparkassistenz
•Frontalkollisionsschutzsysteme
•Lane Departure Warning
•Lane Keeping Support
•Fahrstreifenwechselassistent
•Navigation und Telematik
Bedeutung und Entwicklung von Fahrerassistenzsysteme speziell in Kombination mit Fahrzeugen mit alternativen

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

VO

Sprache

Deutsch

1.5 2
Elektrische Antriebe ILV

Elektrische Antriebe ILV

Vortragende: Martin Pinter, MSc, Ing. Gerhard Seidl, MSc

3 SWS
5 ECTS

Lehrinhalte

Antriebskomponenten im Bereich der Elektro- und Hybridfahrzeuge (einspurige und zweispurige Fahrzeuge)
•Anforderungen an elektrische Antriebe im Bereich von Elektro-und Hybridfahrzeugen
(Umweltbedingungen, Lärmemissionen, Energieeffizienz, Servicierung, Normen etc.)
•Arten, Klassifizierung, Einsetzbarkeit und Vergleich von elektrischen Maschinen im Bereich der Elektro- und Hybridfahrzeugen

Aufbau und Betriebsverhalten elektrischer Antriebe mit:
(Betriebsgrenzen, Erwärmung, Kühlung etc.)
•Asynchronmaschinen
•Synchronmaschinen
oPermanentmagnete
oElektrisch erregt
•Synchronreluktanzmaschinen
•Gleichstrommaschinen
Moderne Regelkonzepte und Ansteuerelektronik für elektrische Antriebe
•Ansteuerkonzepte
•Leistungselektronische Komponenten der Stromrichtertechnik
•Regelung von Antrieben
oSensoren und Interfaces
oRegelkonzepte
oFeldorientierte Regelung von Drehstrommaschinen
oBeispiele der Umsetzung der Regelkonzepte in der Praxis

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

ILV

Sprache

Deutsch

3 5
Elektrische Systeme und Komponenten ILV

Elektrische Systeme und Komponenten ILV

Vortragende: Dipl.-Ing. Martin Meissl, BSc

2.5 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

Anforderungen an elektrische Systeme und Komponenten im Automotive-Bereich
Bordnetze in Fahrzeugen
Struktur, Aufbau und technische Umsetzung (Hard und Software) von Steuer- Regel- und Überwachungsaufgaben in Kraftfahrzeugen mit Fokus auf Elektro- und Hybridfahrzeuge
•Steuergeräte: Funktion und Aufgaben im Fahrzeug (exemplarisch)
oEVC (Elektric Vehicle Controller)
oBCB (Batterie Charge Box/Ladesteuergerät)
oPEB (Power Electronics Box/Umwandler/Leistungselektronik)
oBMS (Batterie Management Steuergerät)

Mit integrierten LBC 1 & 2 (Lithium Batterie Controller)
oZentralelektronik
oAirbag Steuergerät
oABS/ESP Steuergerät
oEntkoppeltes Bremsen (für Rekuperation)
oLenkungssteuergerät
oKlimasteuergerät
oInstrumententafel
oRadio, Navigation, TCU
•Steuergeräte in Verbindung mit Hochvoltkomponenten
•Sensoren und Aktoren in Kraftahrzeugen
oMessprinzipien, Anforderungen und Zuverlässigkeit von Sensoren, Sensorausführungen, Ausführungen von Aktoren, Einbindung von Sensoren und Aktoren
•Vernetzung und Kommunikation der elektronischen Komponenten im Kraftfahrzeug
Diagnose in Bereich der Automobilelektrik und -elektronik
Elektromagnetische Verträglichkeit in Fahrzeugen
Aspekte der Sicherheit und Zuverlässigkeit von elektronischen Komponenten
Kostenstruktur im Bereich der Automobilelektronik
Künftige Entwicklungen der Elektronik im Automobilbau mit Fokus auf Elektro- und Hybridfahrzeuge

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

ILV

Sprache

Deutsch

2.5 4
Energieeinsatz im Fahrzeug VO

Energieeinsatz im Fahrzeug VO

Vortragende: Dipl.-Ing. Gabor Pongracz

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen der Fahrzeugdynamik (ein- und zweispurige Fahrzeuge)
•Fahrwiderstände im Fahrbetrieb
•Einflussgrößen auf Fahrwiderstände
Energie- und Leistungsbedarf für verschiedene Hybrid- und Elektrofahrzeuge unterschiedlicher Fahrzeugklassen
•Ermittlung des Energie- und Leistungsbedarfs im Fahrbetrieb
•Möglichkeiten der Energieeinsparung und der Effizienzsteigerung
oLeichtbau
oVerringerung des Rollwiderstandes
oOptimierung der Fahrzeugaerodynamik
oRekuperationsstrategien
oFahrverhalten
•Ermittlung des Normverbrauchs
oÜbersicht über CO2 Gesetzgebung
oInternationale Testzyklen
oFunktionsweise Rollenprüfstand
oStrategie der Hersteller (Flottenverbrauch)
•Energieströme im Fahrzeug
oAntrieb (inklusive Rekuperation)
oHeizung- und Klimatisierung
oEnergiebedarf für Heizung (jahreszeitliche Betrachtung)
oEnergiebedarf für Klimatisierung (jahreszeitliche Betrachtung)
oAlternative Technologien für Heizung- und Klimatisierung
oEnergieverbrauch der Nebenaggregate (Lenkungsunterstützung, Beleuchtung etc.)
oSteuerungsmöglichkeiten der Energieströme (automatisch, durch den Nutzer)
•Energiemanagement im Fahrzeug
oEffizienzsteigerung durch intelligentes Energiemanagement im Fahrzeug
oBeispiele und Anwendungen
oAusblick und künftige Entwicklungen

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

VO

Sprache

Deutsch

2 3
Energiespeicher VO

Energiespeicher VO

Vortragende: Dipl.-Ing. Damir Kovac

3 SWS
6 ECTS

Lehrinhalte

Geschichtliche Entwicklung der im Mobilitätsbereich eingesetzten Energiespeicher
Anforderungen an Energiespeicher im Mobilitätsbereich
Technologien von Energiespeichern im Mobilitätsbereich (Übersicht)
Elektrochemische Energiespeicher (Hauptfokus)
•Aufbau von Zellen/Batteriemodulen/Batteriesystemen unterschiedlicher Batterietechnologien
•Begriffe, Definitionen und Kenngrößen von elektrochemischen Energiespeichern
•Ersatzschaltbilder und Betriebsverhalten von elektrochemischen Speichern
•Spezifische/charakteristische Eigenschaften unterschiedlicher Technologien von elektrochemischen Speichern
•Li-Ionen Technologie im Bereich der Elektromobilität

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

VO

Sprache

Deutsch

3 6
Hochvolttechnik in Fahrzeugen VO

Hochvolttechnik in Fahrzeugen VO

Vortragende: Dipl.-Ing. Florian Bramberger, Andrej Prosenc, MA

1.5 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

•Aufbau und Komponenten des Hochvolt-Systems in Kraftfahrzeugen

•Sicherheitseinrichtungen des Hochvolt-Systems

•Messtechnik im Bereich der Hochvolttechnik

•Rechtliche Aspekte (ASchG, EN 50110, OVE R19...)

•Gefahrenpotenzial der Hochvolttechnik und deren Komponenten bei Fehlfunktionen bzw. Fehlbedienungen

•Gefahrenpotenzial der Stromspeicher

•Werkzeug und persönliche Schutzausrüstung im Beriech der Hochvolttechnik

•Gefahrenerkennung und Gefahrenbewertung im Bereich der Hochvolttechnik

•Gefahrenvermeidung im Bereich der Hochvolttechnik

•Absicherung bei Arbeiten an Hochvolt-Systemen bzw. Einleiten von Schutzmaßnahmen

•Verantwortung und Organisation der Sicherheit

•Arbeitsplatzevaluierung

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

VO

Sprache

Deutsch

1.5 2
Hybride Antriebstechnik ILV

Hybride Antriebstechnik ILV

Vortragende: Dipl.-lng. Dr. techn. Klaus Wichart

3 SWS
5 ECTS

Lehrinhalte

1. Beweggründe für "Green Mobility"
2. Hybridtechnik als Meilenstein der "Green Mobility
2.1 Definition eines Hybridfahrzeuges
2.2 Einteilung nach Antriebsstruktur
2.3 Einteilung nach Funktionalität
3. Baugruppen von Hybridfahrzeugen
3.1 Verbrennungsmotoren
3.2 Elektromotoren (eigene VO)
3.3 Energiespeicher
3.4 Getriebe
3.5 Leistungselektronik (eigene VO)
3.6 Klimatisierung
3.7 Nebenaggregate
4. Betriebsstrategien von Hybridfahrzeugen
4.1 Energieumsetzung in den Komponenten
4.2 Entwurf von Strategien
4.3 Anwendungsbeispiel
5. Best Practice Beispielke von Hybrid-Fahrzeugen

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

ILV

Sprache

Deutsch

3 5
Mechanische Antriebskomponenten VO

Mechanische Antriebskomponenten VO

Vortragende: Dipl.-Ing. Dr. techn. Friedrich Forsthuber

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Getriebe und Kupplungen für den Einsatz in Hybridfahrzeugen
•Grundlegende Funktion des Planetengetriebes für die Leistungsverzweigung
•Input Split bzw. ausgangsgekoppeltes Getriebe
•Output Split bzw. eingangsgekoppeltes Getriebe
•Compound Split Getriebe
•Two Mode Getriebe
•Einsatzgebiete und Betriebsbereiche von Getrieben
•Achsgetriebe/Differenzial
•Konzepte für Allradantrieb
•Kupplungen
Reifen und Räder
•Anforderungen an den Reifen
•Bauarten
•Materialien
•Kraftübertragung Reifen-Fahrbahn
•Reifenwahl und Fahrdynamik
•Auswirkungen von Witterungseinflüsse
•Moderne Reifentechnologien
oReifensensorik
oReifennotlaufsysteme
Fahrwerkskonzepte für Elektrofahrzeuge
•zentraler Elektromotor
•Zwei Elektromotoren
•Radnaher Antrieb
•Radnaben Antrieb
•Trends in der Fahrwerkskonzeption
Fahrdynamik von Elektro- und Hybridfahrzeugen
•Längsdynamik
•Vertikaldynamik
•Querdynamik
•Kritische Fahrsituationen
Wirkungsgrad des gesamten Antriebsstrangs bei Hybrid- und Elektrofahrzeugen
Bremssysteme für Hybrid- und Elektrofahrzeuge
•Rekuperationsaufgaben
•Eigenschaften, Aufbau und Wartung

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

VO

Sprache

Deutsch

1.5 3

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Automotive IT-Security VO

Automotive IT-Security VO

Vortragende: Dipl.-Ing. Dr. Johanna Ullrich, BSc

1.5 SWS
2 ECTS
1.5 2
Business Development ILV

Business Development ILV

Vortragende: Mag. Wolfgang Illes, MBA

2.5 SWS
4 ECTS
2.5 4
Bussysteme und Datenkommunikation VO

Bussysteme und Datenkommunikation VO

Vortragende: DI (FH) Bernhard Stangl

2 SWS
3 ECTS
2 3
Ladeinfrastruktur VO

Ladeinfrastruktur VO

Vortragende: Sasha Golub, MSc, Klaus Katschinka, MSc.

2 SWS
3 ECTS
2 3
Ladetechnik ILV

Ladetechnik ILV

Vortragende: Ing. Markus Essbüchl, MSc.

3 SWS
6 ECTS
3 6
Leichtbau VO

Leichtbau VO

Vortragende: DI (FH) Hubert Grün-Lutterotti

1.5 SWS
2 ECTS
1.5 2
Modularisierung in der Fahrzeugtechnik VO

Modularisierung in der Fahrzeugtechnik VO

Vortragende: Dipl.-Ing. oec. Dr. techn. Henrik Gommel

2 SWS
3 ECTS
2 3
Rechtsgrundlagen der Elektromobilität VO

Rechtsgrundlagen der Elektromobilität VO

Vortragende: Mag. Marleen Roubik

2 SWS
4 ECTS
2 4
Umweltpolitische Instrumente ILV

Umweltpolitische Instrumente ILV

Vortragende: Dipl.-Ing. (FH) Hans-Jürgen Salmhofer, MSc

1.5 SWS
3 ECTS
1.5 3

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Branchendynamik im Mobilitätsbereich VO

Branchendynamik im Mobilitätsbereich VO

Vortragende: Dipl.-Ing. Oliver Danninger

1.5 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Automobilcluster in Österreich
•Status bzw. aktuelle Entwicklungen
•Aufbau und Struktur (beteiligte Unternehmen)
•Ziele
•Automotives Netzwerk
•Player und Stakeholder
•Aktivitäten
•Relevante Projekte
•Messen und Veranstaltungen
(Elektro)-Mobilitätsbranche in Österreich (und internationaler Vergleich)
•Fahrzeughersteller bzw. Fertigungsunternehmen
•Zulieferfirmen
•Vertrieb
•Mobilitätsdienstleister
•Verbände
•Vereinigungen
•Vereine
•Automobilclubs
•Aktuelle Startups etc.
Unternehmensstruktur im Mobilitätsbereich in Österreich (und internationaler Vergleich)
•Aktuelle Situation, Chancen, Risiken und Zukunftsszenarien
•Spezielle Ausprägungen im Bereich der Elektromobilität
Bildungssektor im Bereich der (Elektro)-Mobilität in Österreich (internationaler Vergleich)
•Staatliche Ausbildungen im Bereich der Elektromobilität (Sekundäre und Tertiäre Ausbildungen)
•Lehrgänge, Seminare und Weiterbildungen
Forschungseinrichtungen im Bereich der (Elektro)-Mobilität in Österreich (internationaler Vergleich)
•universitär und außeruniversitär
•relevante Forschungsschwerpunkte und -themen

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

VO

Sprache

Deutsch

1.5 2
Interdisziplinäre Analysen im Mobilitätsumfeld SE

Interdisziplinäre Analysen im Mobilitätsumfeld SE

Vortragende: DI Ulrich Leth, Priv.-Doz. Dipl.-Ing. Dr. Markus Ossberger, FH-Prof. Ing. Dipl.-Ing. Andreas Petz, Dipl.-Ing. Markus Schuster, Takeru Shibayama, MEng., Ing. Herbert Wancura, M.A.

2 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

Analyse von aktuellen Themen im Mobilitätsbereich
•Beispiele:
oAnalysen von aktuellen Mobilitätskonzepten hinsichtlich ökologischer, sozialer und gesellschaftspolitischen Implikationen
oInterdisziplinäre Potenzialanalysen von Elektromobilität
oAnalysen von städtebaulichen Maßnahmen in Bezug auf die Ökologisierung der Mobilität
Seminar dient auch als Kristallisationskern bzw. zur Identifikation von aktuellen und relevanten wissenschaftlichen Fragestellung für eine mögliche Bearbeitung im Zuge der Erstellung der Masterarbeit

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

SE

Sprache

Deutsch

2 4
Marktanalyse in der Elektromobilität SE

Marktanalyse in der Elektromobilität SE

Vortragende: FH-Prof. Ing. Dipl.-Ing. Andreas Petz

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Marktüberblick aktueller Hersteller und Produkte im Bereich der Elektromobilität (Vergleich der Produkte hinsichtlich Performance, Qualität, Preis, Lieferzeiten etc.)
•Hersteller von Fahrzeugen
oProduktportfolio der Hersteller
okünftige Modelle der Hersteller
oRoadmaps der Hersteller
•Fahrzeuge
oElektrofahrzeuge
oHybridfahrzeuge
oE-Bikes
oE-Roller
oE-Motorrad
oE-Quads
•Ladeinfrastruktur
oLadesäulen
oLadeboxen
oStecker/Ladekabeln/ Sicherheitseinrichtungen
Marktüberblick aktuelle Dienstleistungen im Bereich der Elektromobilität (national, international)
•E-Car Vermietung
•E-Car Sharing
•Versicherungen
•Energieanbieter und Elektromobilität
•Finanzierungsformen bzw. -modelle für Elektrofahrzeuge
(Spezialisierte Banken, Leasing, Kauf, Mieten etc.)
•Werkstätten
•Tuning
•Ersatzteilhandel
Internationale Entwicklung der Märkte im Bereich von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

SE

Sprache

Deutsch

2 3
Mobilitätskonzepte ILV

Mobilitätskonzepte ILV

Vortragende: Philip Kalomiris, MA, Dipl.-Ing. Wilfried Raimund

3 SWS
5 ECTS

Lehrinhalte

> Mobilität im Wandel der Zeit
> Modellregionen im Bereich der Elektromobilität
> Regionalkonzepte und deren Entwicklung
> (E)-Carsharing und -pooling
> E-Bike Verleihsysteme
> Ganzheitliche Mobilitätskonzepte
> Bewertungstools, ob die Umstellung auf Elektrofahrzeuge in einem bestimmten Nutzungskontext sinnvoll ist

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

ILV

Sprache

Deutsch

3 5
Safety im Automotive Bereich VO

Safety im Automotive Bereich VO

Vortragende: Dr. Christian Mangold

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Einführung in die Safety-Welt
Rechtliche Aspekte
Überblick über Safety Standards
Systemabgrenzung und Failure-Chain
ISO 26262 im Überblick
•Vokabular der ISO 26262
•Management der funktionalen Sicherheit
•Konzepterstellung
•Produktentwicklung auf Systemebene
Hazard und Risiko-Analyse nach der ISO 26262
•Hazard Identifikation
•Anwendung des Risiko-Graphen der ISO 26262
Safety-Case

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

VO

Sprache

Deutsch

2 3
Safety-Analysemethoden ILV

Safety-Analysemethoden ILV

Vortragende: Dipl.-Ing. Eric Schmidt

2 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

Systematisches Vorgehen bei der Durchführung von Safety-Analysen
Analyse-Methoden im Überblick
•Induktive, deduktive und explorative Methoden
•Qualitative und quantitative Methoden
•Analyse-Methoden im Vergleich
Leitfaden zur Auswahl einer passenden Analysemethode in Abhängigkeit vom Anwendungsfall
Anwendung von Analyse-Methoden:
•Failure Mode and Effect Analysis (FMEA, FMECA)
•Extended Functional Failure Analysis (eFFA)
•Hazard and Operability Analysis (HAZOP)
•Fault Tree Analysis (FTA)

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

ILV

Sprache

Deutsch

2 4
Soziale Aspekte der Mobilität VO

Soziale Aspekte der Mobilität VO

Vortragende: Dr. phil. habil. Ralf Risser

1.5 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

> Definitionen und historische Grundlagen von Mobilität
> Methoden und Konzepte der sozialwissenschaftlichen Mobilitätsforschung (insbes. „habitu-elles Verhalten“)
> Das Automobil im Wandel der Zeit und das
> Kosten der Mobilität und externe Kosten durch den Individualverkehr
> Verkehrswende und weitere Aspekte: Pendlerverkehr, Verkehr im ländlichen Raum, Mög-lichkeiten und Grenzen der Digitalisierung
> Sozialstrukturelle und geschlechtsspezifische Aspekte im Individualverkehr
> Megatrends und internationale Entwicklungen
> Regulatorische Voraussetzungen und eine künftige Governance für innovative und nachhaltige Mobilitätskonzepte

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Theorievortrag und Präsentation von Fallstudien durch den Lehrveranstaltungsleiter inklu-sive begleitender Gruppenarbeit zu einzelnen Aspekte und praxisrelevanten Fragestellungen

Sprache

Deutsch

1.5 2
Wissenschaftliches Arbeiten VO

Wissenschaftliches Arbeiten VO

Vortragende: FH-Prof. Ing. Dipl.-Ing. Andreas Petz

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Lesen und Verstehen von wissenschaftlichen Texten bei einem eng abgegrenzten Thema
Zielorientierte Literaturrecherche
Formale Methoden wissenschaftlicher Arbeit
Erstellen einer wissenschaftlichen Ausarbeitung anhand von beispielhaften Themen
Text- und Bildgestaltung für Publikationen
Präsentation wissenschaftlicher Texte
Disposition zu einer Masterarbeit
Struktur einer Masterarbeit

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

VO

Sprache

Deutsch

1 2
Ökologische Aspekte der Mobilität VO

Ökologische Aspekte der Mobilität VO

Vortragende: Ing. Holger Heinfellner, BSc

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen und Rahmenbedingungen:
Wirkungszusammenhänge Mobilität und Ökologie; direkte und indirekte Emissionen aus dem Verkehrssektor; Vergleich der Verkehrsträger, Verkehrsmittel und Antriebstechnologien; mobilitätrelevante Emissionsarten (Treibhausgase, Luftschadstoffe und Lärm) und deren Entwicklung; Potentiale der Verkehrsvermeidung; Potentiale aktiver Mobilität und multimodaler Mobilität.

Antriebstechnologien im Vergleich:
Vergleich konventioneller (Benzin, Diesel, Gas) und alternativer (Strom, Wasserstoff, Biokraftstoffe) Kraftstoffe und Antriebstechnologien hinsichtlich ökologischer Implikationen; Gesamtheitliche ökologische Betrachtung von Energiebereitstellungsketten (well to wheel) konventioneller und alternativer Antriebstechnologien; Ökologische Implikationen der Herstellung und Entsorgung der Traktionsbatterie mit unterschiedlichen Rohstoffen.

Elektromobilität im Gesamtverkehrssystem:
Anforderungen für die erforderliche Energie- und Mobilitätswende; Elektromobilität als Teil eines nachhaltigen, ressourcenschonenden und raumeffizienten Gesamtverkehrssystems; ökologische Chancen und Risiken von automatisiertem bzw. autonomem Fahren und anderer zukünftiger Mobilitätsentwicklungen unter Einsatz elektrifizierter Fahrzeuge.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

VO

Sprache

Deutsch

2 3
Ökologische Bewertungsmethoden ILV

Ökologische Bewertungsmethoden ILV

Vortragende: Mag. David Fritz

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Quantifizierung von ökologischen Auswirkungen im Mobilitätsbereich als Unterstützung bzw. Weiterführung der LVA Ökologische Aspekte der Mobilität
•Funktion und Einsatz von Lebenszyklusanalysen (LCA) und Ökobilanzen
•Lebenszyklusanalysen (LCA) und Ökobilanzen für:
oEnergiebereitstellungsstufen well-to-tank bzw. well-to-wheel
oFahrzeuge im Vergleich (konventionelle Antriebe, Hybridantriebe, Elektrofahrzeuge)
oLadeinfrastruktur

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

ILV

Sprache

Deutsch

1 2

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Masterarbeit MT

Masterarbeit MT

Vortragende: FH-Prof. Ing. Dipl.-Ing. Andreas Petz

0 SWS
20 ECTS
0 20
Masterarbeitsseminar SE

Masterarbeitsseminar SE

Vortragende: FH-Prof. Ing. Dipl.-Ing. Andreas Petz

1 SWS
2 ECTS
1 2
Projektmanagement im Mobilitätsbereich VO

Projektmanagement im Mobilitätsbereich VO

Vortragende: Dipl.-Ing. Manfred Mühlberger

1.5 SWS
3 ECTS
1.5 3
Prozess- und Qualitätsmanagement im Automotive Bereich VO

Prozess- und Qualitätsmanagement im Automotive Bereich VO

Vortragende: Dr. Roland Wolfig, MBA

1.5 SWS
3 ECTS
1.5 3
Teamführung SE

Teamführung SE

Vortragende: Ing. Mag. Christian Rötzer

1 SWS
2 ECTS
1 2

Anzahl der Unterrichtswochen
18 pro Semester

 

 

Unterrichtszeiten
vier Abende/Woche von 17.30-20.45 Uhr sowie an einigen Samstagen

Wahlmöglichkeiten im Curriculum
Angebot und Teilnahme nach Maßgabe zur Verfügung stehender Plätze. Es kann zu gesonderten Auswahlverfahren kommen.

Offene Lehrveranstaltungen

Sie haben auch die Möglichkeit, ausgewählte offene Lehrveranstaltungen anderer Studiengänge bzw. Departments zu besuchen. Details zur Anmeldung finden Sie hier.

Ihre Karrierechancen

Die Europäische Union fördert die Elektromobilität in großem Umfang. In Österreich ist im Nationalen Aktionsplan bis 2020 als Ziel definiert, dass jedes fünfte Fahrzeug einen zumindest teilelektrifizierten Antrieb hat. Bis dahin wird allein im Bereich Elektrofahrzeuge ein Bedarf von rund 3.600 Vollzeitbeschäftigten prognostiziert. Unter diesen Voraussetzungen bietet sich die Chance, Elektromobilität in Österreich nachhaltig zu etablieren. Dafür braucht es neben einer zuverlässigen und flächendeckend zugänglichen Ladeinfrastruktur GeneralistInnen mit fundiertem technischem und interdisziplinärem Know-how, Praxisnähe und Visionen. Deren Aufgabe ist es, Initiativen ins Leben zu rufen, Allianzen zu bilden und Projekte gemeinsam zum Erfolg zu führen.

Als GeneralistIn sind Sie auch für den technischen Vertrieb, Produkt-, Projekt- sowie Prozess- und Qualitätsmanagement oder Business Development qualifiziert und übernehmen in diesen Bereichen Verantwortung. Darüber hinaus fungieren Sie an der Schnittstelle zu Forschung und Entwicklung in der Elektromobilität.

  • Automobilindustrie

    • Zulieferbetriebe
    • FahrzeugherstellerInnen

  • Infrastruktur

    • HerstellerInnen und ErrichterInnen von Ladeinfrastruktur
    • BetreiberInnen von Ladeinfrastruktur
    • NetzbetreiberInnen und EnergieversorgerInnen

  • Mobilitäts-DienstleisterInnen

    • Autovermietung / Car Sharing
    • Beförderungsunternehmen / Transportunternehmen (Verkehrsbetriebe, Taxiunternehmen, Logistikunternehmen)

  • Planung und Beratung

    • Ingenieursbüro und Consulting
    • Interessensvertretungen und Fachverbände
    • Prüfstellen / Prüfanstalten / Normungsgremien
    • Öffentliche Verwaltung/Förderstellen
    • Sachverständige / Zivilingenieurbüros
    • Schulungsunternehmen

3 Fragen - 3 Antworten zur Elektromobilität

Oliver K. Stöckl ist General Manager der Phoenix Contact E-Mobility GmbH. Wir haben mit ihm über den Markt für Elektromobilität, die Herausforderungen für Zulieferer und den Fachkräftemangel gesprochen.

Weitere Interviews zum Thema Elektromobilität


Aufnahme

  • Bachelor- oder Diplomstudien-Abschluss an einer Hochschule mit in Summe 180 ECTS und davon zumindest 30 ECTS Leistungspunkten aus den fachrelevanten Bereichen Elektrotechnik, Elektronik, Physik und Mechatronik, 10 ECTS Leistungspunkte aus den Bereichen Informatik, Programmieren und Informationstechnologie sowie 10 ECTS Leistungspunkte aus den Bereichen Wirtschaft und Management. In Ausnahmefällen entscheidet die Studiengangsleitung.
  • Gleichwertiges ausländisches Zeugnis
    Gleichwertig ist es, wenn es völkerrechtlich vereinbart ist oder nostrifiziert wurde. Die Studiengangsleitung kann das Zeugnis auch im Einzelfall anerkennen.

Für Ihre Bewerbung brauchen Sie folgende Dokumente:

  • Geburtsurkunde
  • Staatsbürgerschaftsnachweis
  • Zeugnis des Bachelor- oder Diplomstudien-Abschlusses / gleichwertiges ausländisches Zeugnis
  • tabellarischen Lebenslauf
  • Bewerbungsfoto

Bitte beachten Sie:

Ein Zwischenspeichern der Online-Bewerbung ist nicht möglich. Sie müssen Ihre Bewerbung in einem Durchgang abschließen. Sollten zum Zeitpunkt Ihrer Bewerbung noch Dokumente fehlen (z.B. Zeugnisse), können Sie diese auch später per E-Mail, Post oder persönlich nachreichen, allerspätestens jedoch bis zum Beginn des Studiums. Ihre Bewerbung ist gültig, wenn alle verlangten Dokumente und Unterlagen vollständig eingelangt sind.

Das Aufnahmeverfahren prüft die fachliche Eignung der BewerberInnen für das Masterstudium. Es besteht aus einem schriftlichen Test und einem Gespräch. Den Termin für das Aufnahmeverfahren erhalten Sie vom Sekretariat.

  • Ziel
    Ziel ist es, jenen Personen einen Studienplatz anzubieten, die das mehrstufige Aufnahmeverfahren mit den besten Ergebnissen abschließen. Die Testverfahren orientieren sich an den Fähigkeiten, die für den angestrebten Beruf erforderlich sind.
  • Ablauf
    Der schriftliche Aufnahmetest erfordert mathematische Kompetenzen sowie physikalisches und technisches Grundverständnis insbesondere in den Fachbereichen Elektrotechnik und Mechanik. Dieser Test soll aufzeigen, ob Sie für eine naturwissenschaftliche bzw. technisch orientierte Masterausbildung geeignet sind. Danach führen alle BewerberInnen ein mündliches Bewerbungsgespräch. Darin geht es um Ihre Lernfähigkeit und Lernbereitschaft, Ihre Motivation für Studienwahl und Beruf, Ihre persönliche Eignung und die mündliche Ausdrucksfähigkeit.
  • Kriterien
    Die Aufnahmekriterien sind ausschließlich leistungsbezogen. Für die schriftlichen Testergebnisse und das Bewerbungsgespräch erhalten Sie Punkte. Daraus ergibt sich die Reihung der KandidatInnen. Geographische Zuordnungen der BewerberInnen haben keinen Einfluss auf die Aufnahme.

    Die Zugangsvoraussetzungen müssen erfüllt sein. Der Gesamtprozess sowie alle Testergebnisse und Bewertungen des Aufnahmeverfahrens werden nachvollziehbar dokumentiert und archiviert.

Andreas Petz zum Aufnahmeverfahren

Wie bereitet man sich am besten auf das Aufnahmeverfahren für Green Mobility vor? FH-Prof. DI Andreas Petz, Studiengangsleiter Green Mobility, ist der Meinung: "Es ist alles bewältigbar." Im Rahmen der BeSt erklärt er, welche Aufgabenstellungen ihm wichtig sind.

Studieren mit Behinderung

Sie möchten sich für das Studium bewerben und brauchen aufgrund einer Behinderung, chronischen Erkrankung oder Einschränkung Unterstützung? Kontaktieren Sie bitte:

Mag.a Ursula Weilenmann
Mitarbeiterin Gender & Diversity Management
gm@fh-campuswien.ac.at


Kontakt

Sekretariat

Mag.a Andrea Winkelbauer
Favoritenstraße 226, B.3.25
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-2600
F: +43 1 606 68 77-2609
greenmobility@fh-campuswien.ac.at

Öffnungszeiten während des Semesters
Mo und Mi, 15.00–19.30 Uhr
Di, 15.00–18.00 Uhr
Fr, 14.00–17.00 Uhr

Ferienöffnungszeiten nach Vereinbarung


> Es ist immer eine Frage der Ressourcen

Hochhäuser in China

11.11.2019 // Martin Aichholzer, Masterstudiengangsleiter Architektur – Green Building als einer von rund 1.000 Vordenker*innen und Innovator*innen aus aller Welt Anfang Oktober bei der Internationalen Passivhaustagung 2019 in China mehr


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08.11.2019 // Aus der Praxis für die Praxis - Studierende des Masterstudiums Architektur - Green Building besichtigten mit der Landschaftsarchitektin Carla Lo mehrere spannende Beispiele für Freiraumplanung in Wien. mehr


> INUAS Konferenz: Leistbares Wohnen für alle

24.10.2019 // „Planung von leistbarem Wohnraum ist ein langfristiger Prozess, der nicht beim Bauen endet“, greift Wohn- und Stadtforscherin Isabel Glogar einen Themenkomplex der INUAS Konferenz auf. „Und es erfordert die Zusammenarbeit und Kommunikation unterschiedlicher Disziplinen.“ mehr

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Kooperationen und Campusnetzwerk

Wir arbeiten eng mit namhaften Unternehmen aus Wirtschaft und Industrie, Universitäten, Institutionen und Schulen zusammen. Das sichert Ihnen Anknüpfungspunkte für die Jobsuche oder Ihre Mitarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Bei spannenden Schulkooperationen können Sie als Studierende dazu beitragen, SchülerInnen für ein Thema zu begeistern, wie etwa bei unserem Bionik-Projekt mit dem Unternehmen Festo. Viele unserer Kooperationen sind auf der Website Campusnetzwerk abgebildet. Ein Blick darauf lohnt sich immer und führt Sie vielleicht zu einem neuen Job oder auf eine interessante Veranstaltung unserer KooperationspartnerInnen!

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