Kinder- und Familienzentrierte Soziale Arbeit

Masterstudium, berufsbegleitend

Überblick

Immer mehr Kinder und Familien sind von multiplen biopsychosozialen Bedarfs- und Problemlagen wie Armut, gesundheitliche Gefährdung und damit verbundener Marginalisierung betroffen. Mit diesem Masterstudium haben Sie die Expertise, Betroffene in schwierigen Lebensphasen zu begleiten, zu beraten und gemeinsam Interventionen zu planen. Im Mittelpunkt steht das Kindeswohl und dafür die elterlichen Kompetenzen zu stärken. Mitentwickelt und unterstützt wird der Masterstudiengang von der MAG ELF, Amt für Jugend und Familie.

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Florian Toifl, BA
Lucia Fuchsberger

Favoritenstraße 226, B.2.28
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-3320
F: +43 1 606 68 77-3329

kifasoz@fh-campuswien.ac.at


Frau Herr

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Studiendauer
4 Semester
Abschluss
Master of Arts in Social Sciences (MA)
30Studienplätze
120ECTS
Organisationsform
berufsbegleitend

Bewerbungsfrist für das Studienjahr 2020/21

15. Oktober 2019 bis 15. Mai 2020

Studienbeitrag / Semester

€ 363,36*

+ ÖH Beitrag + Kostenbeitrag** 

 

* Studienbeitrag für Studierende aus Drittstaaten € 727 pro Semester


** für zusätzliche Aufwendungen rund ums Studium 
(derzeit bis zu € 83, je nach Studiengang bzw. Jahrgang)

Was Sie mitbringen

Idealerweise arbeiten Sie bereits mit Kindern, Jugendlichen und ihren Familien, sodass Sie mit den Anforderungen dieses besonderen Tätigkeitsbereiches vertraut sind und seine Herausforderungen praxisnah erleben. Sie haben ein großes Interesse, auf Basis Ihrer neu gewonnene Expertise Interventionsformen weiterzuentwickeln und in der Praxis anzuwenden.

Whatchado Rica Ehrhardt

Rica Ehrhardt hat bei uns das Bachelorstudium Soziale Arbeit abgeschlossen und danach das Masterstudium Kinder- und Familienzentrierte Soziale Arbeit begonnen. „Der wichtigste Ratschlag in meinem Leben ist die Einstellung meiner Oma – es wird schon passen“, sagt Rica. Sie ist im vierten Semester und findet die Diskussion und den Austausch untereinander am Coolsten: "Es fließen so viele Perspektiven mit ein, es ist sehr bereichernd.“

Zum Video: Rica über das Bachelorstudium Soziale Arbeit

Was wir Ihnen bieten

Das Studium wurde gemeinsam mit der MAG 11, Amt für Jugend und Familie sowie mit weiteren FachexpertInnen aus der Sozialarbeit und der Sozialpädagogik entwickelt. Das garantiert ein bedarfsgerechtes Curriculum und einen evidenzbasierten Zugang zu Forschung und Entwicklung. Wir sind österreichweit mit Praxisstellen und Forschungseinrichtungen der Sozialen Arbeit und Sozialpädagogik eng vernetzt und gewinnen aus diesem Netzwerk hervorragende ExpertInnen für die Lehre. An der Schnittstelle von Forschung, Praxis und Lehre ist an der FH Campus Wien ein eigenes Kompetenzzentrum für Soziale Arbeit (KOSAR) angesiedelt, das Wissens- und Innovationspotenziale zusammenführt. In einer großen Studie untersuchte das KOSAR beispielsweise im Auftrag der MAG 11 die „Lebenswelt der Pflegekinder in der Wiener Nachkriegszeit von 1955 bis 1970“, um die Fremdunterbringung von Kindern und Jugendlichen in Pflegefamilien historisch aufzuarbeiten. Praxisnähe zeichnet nicht nur Lehre und Forschung, sondern auch die Campus Lectures aus, eine Veranstaltungsreihe mit hochkarätigen externen ExpertInnen, zu der die FH Campus Wien regelmäßig einlädt.

Was macht das Studium besonders

  • Aufbau hochspezialisierter Kompetenzen mit besonderem Blick auf das Kind und seine Bezugspersonen
  • Profitieren vom bedarfsgerechten Curriculum durch Kooperation mit MAG ELF, Amt für Jugend und Familie
  • Erwerb eines wissenschaftlich-reflexiven Zugangs zu Fragen der beruflichen Praxis

Kinder und Familien sind zunehmend von multiplen biopsychosozialen Bedarfs- und Problemlagen wie Armut, gesundheitliche Gefährdung und damit verbundener Marginalisierung betroffen. Vor diesem Hintergrund besteht ein großer Bedarf nach Expertinnen bzw. Experten, die in der Lage sind, das komplexe Zusammenspiel von individuellen, familiären und sozialen Risikofaktoren zu analysieren. Gemeinsam mit den Familien können sie bedarfs- bzw. bedürfnisgerechte Interventionen planen. Insgesamt geht es darum, elterliche Kompetenzen zu stärken, förderliche Entwicklungsprozesse (wieder) in Gang zu bringen und drohende Kindeswohlgefährdungen abzuwenden. In verschiedenen Settings gilt es, alltags- und lebensweltbezogen zu beraten, zu begleiten, sozialtherapeutisch zu behandeln, zu fördern und zu betreuen. Das in Kooperation mit der MAG ELF, Amt für Jugend und Familie entwickelte Curriculum spiegelt die verschiedenen Bedarfslagen der Praxis wieder. Sie profitieren von zahlreichen Lehrenden aus der Praxis und entwickeln gleichzeitig einen wissenschaftlich-reflexiven Zugang.


Was Sie im Studium lernen

Im Studium vertiefen Sie sich in aktuelle wissenschaftliche Theorien der Arbeit mit Kindern und Familien. Sie erwerben ein umfassendes Wissen über Entwicklung, Entwicklungsprobleme, Bindung und familiäre Beziehungen.

Im Laufe der Ausbildung trainieren Sie Ihr diagnostisches Fallverstehen, um komplexe Familiendynamiken zu erkennen und entsprechend zu interpretieren. Zudem erweitern Sie Ihre Fähigkeiten in der Gesprächsführung mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen und erwerben Kompetenzen für sozialtherapeutische Interventionsformen in verschiedensten Praxisfeldern der Sozialen Arbeit.

Als Vorbereitung auf die sozialarbeitswissenschaftliche Praxisforschung und die Entwicklung von Praxisgestaltungsmodellen setzen Sie sich mit quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden der Sozialforschung auseinander.

Lehrveranstaltungsübersicht

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Ansätze der sozialtherapeutischen Arbeit VO

Ansätze der sozialtherapeutischen Arbeit VO

Vortragende: Mag. Dr. Peter Schernhardt

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Bindungstheoretisches Grundwissen
Einführung in die Einschätzung und Unterstützung von Eltern-Kind-Beziehungen in der frühen Kindheit
Unterscheidung von Interaktionsmustern und deren Konsequenzen für die begleitende Arbeit

Eltern-Kind-Interaktionen beobachten und analysieren üben
Feinzeichen des Kindes erkennen
Elterliche Kompetenzen erkennen und steigern

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung mit Basisfragen zu den ausgeschickten Texten (download) und Vorlesungsinhalten und Reflexion zu einem Videobeispiel anhand der erlernten Inhalte am Ende des Lehrveranstaltungsblocks.

Lehr- und Lernmethode

-

1 1
Besonderheiten psychosozialer kindlicher Entwicklung VO

Besonderheiten psychosozialer kindlicher Entwicklung VO

Vortragende: Mag.a Dr.in Judit Barth-Richtarz, MA

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

In der LV werden für die Kinder- und Familienzentrierte Soziale Arbeit relevante Entwicklungs- und Objektbeziehungstheorien der ersten Lebensjahre vorgestellt und deren praktischer Bezug anhand von Fallbeispielen dargestellt.

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung: max. 35 Punkte
2 Fernlehreaufgaben: insg. max. 16 Punkte.
Eine positive Endprüfung (ab 21 Punkte bei Prüfung) sowie mind. 31 Gesamtpunkte (ca. 60% der Gesamtpunkte) sind für eine positive Beurteilung erforderlich.

Lehr- und Lernmethode

Vortrag und Diskussion
Fernlehreaufgaben: Ausarbeitung von Texten

2 3
Ethische Rahmenbedingungen sozialtherapeutischer Sozialer Arbeit VO

Ethische Rahmenbedingungen sozialtherapeutischer Sozialer Arbeit VO

Vortragende: FH-Prof. Mag. Dr. Johannes Vorlaufer

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Überblick Moralbegründungen
Ethische Begründungsversuche
Aktuelle Fragen der Berufsethik

Prüfungsmodus

schriftliche Arbeit

Lehr- und Lernmethode

vortrag
Elearning

Sprache

Deutsch

1 1
Gesprächsführung in Mehrpersonensettings UE

Gesprächsführung in Mehrpersonensettings UE

Vortragende: Mag. (FH) Kathrin Weninger, MA

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

In Bezug auf den unmittelbaren KlientInnenkontakt als auch auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit werden die Grundannahmen und Prinzipien der systemischen Beratung (Systemtheorie, Konstruktivismus) erörtert . Der Fokus richtet sich auf die systemische Perspektive mit ihrem Blick auf
Ressourcen und Lösungen und der Entwicklung von eigener Argumentation, die kontextsensibel entwickelt und eingesetzt werden soll. Zusätzlich er folgt eine intensive Auseinandersetzung mit der Thematik des Konfliktmanagement sowie Moderationstechniken und dem
Konzept des Selbstmanagement.

Prüfungsmodus

immanenter Prüfungscaharakter

Lehr- und Lernmethode

Übung mit Theorie-Inputs, Gruppenarbeiten und Rollenspielen

Sprache

Deutsch

2 3
Konzepte biopsychosozialer Gesundheit VO

Konzepte biopsychosozialer Gesundheit VO

Vortragende: Mag.a Sandra Anders

2 SWS
4 ECTS
2 4
Psychosoziale Diagnostik und Indikation ILV

Psychosoziale Diagnostik und Indikation ILV

Vortragende: Mag.a Dr.in Judit Barth-Richtarz, MA

2 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

- Einführung in die psychosoziale Diagnostik, in die Familien- und Interaktionsdiagnostik
- Gestaltung eines diagnostischen Prozesses und Planung von Interventionen
- Psychodynamische Einordnung von kindlichen Verhaltensauffälligkeiten bzw. Symptomen, Entwicklungsstörungen und Erziehungsschwierigkeiten

Prüfungsmodus

Lehr- und Lernmethode

Vortrag mit der Möglichkeit Fragen zu stellen
Fernlehreaufgaben: Ausarbeitung von Texten

2 4
Psychosoziale Kommunikation und Beratung ILV

Psychosoziale Kommunikation und Beratung ILV

Vortragende: Mag.a Cäcilia Kasper-Pichler, MA

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Theoretische Verortung von Kommunikation und Interaktion im Rahmen des sozialtherapeutischen Beratungsprozesses. Tiefenpsychologisches und systemisches Verstehen und dessen Bedeutung in der Gesprächsführung. Umgang in schwierigen Gesprächssituationen in unterschiedlichen Settings.

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter
Arbeitsaufträge, Seminararbeit, Mitarbeit

Lehr- und Lernmethode

Theoretischer Input, Arbeit in Gruppen, Diskussion.

Sprache

Deutsch

2 3
Qualitative Forschungsmethoden VO

Qualitative Forschungsmethoden VO

Vortragende: Mag.a Dr.in Maria Fürstaller

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

* Grundlagen & Überblick empirisch qualitativer Forschung;
* Kennenlernen verschiedener Verfahren sowie Erweiterung der Methodenexpertise
* Übung – Forschungspraxis: Von der ersten Idee zur konzeptionellen Entwicklung eines empirisch qualitativen Forschungsprojektes
* Vertiefung im nächsten Semester

Prüfungsmodus

Forschungskonzept 6 Punkte
Präsentationen 4 Punkte

Beurteilungsschlüssel:
Sehr gut10 – 9,5
Gut9 - 8,5
Befriedigend8 - 7
Genügend6,5 - 6
Nicht Genügendunter 6

Lehr- und Lernmethode

Impulsreferate; Arbeit in Kleingruppen; Peerverfahren;

Sprache

Deutsch

1 2
Quantitative Forschungsmethoden VO

Quantitative Forschungsmethoden VO

Vortragende: Peter Suchentrunk, MSc

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Studierende sollen einen Überblick über die Möglichkeiten der quantitativen Methoden der Erhebung mit Schwerpunkt Fragebogenerstellung und Stichprobenziehung kennenlernen, gute von schlechten Fragebögen unterscheiden lernen (Gütekriterien) sowie eigene quantitative Erhebungen planen und auch durchführen können.

Prüfungsmodus

Schriftliche Abschlussprüfung: max. 20 Punkte (positiv ab 12 Punkten)

Lehr- und Lernmethode

Vortrag und Gruppenarbeit
Auswertung von Fallstudien in SPSS

Sprache

Deutsch

1 2
Übungen zu Konzepten biopsychosozialer Gesundheit UE

Übungen zu Konzepten biopsychosozialer Gesundheit UE

Vortragende: Mag. Dr. Peter Schernhardt

1 SWS
3 ECTS
1 3
Übungen zu psychosozialer Diagnostik und Indikation UE

Übungen zu psychosozialer Diagnostik und Indikation UE

Vortragende: Mag. (FH) Kathrin Weninger, MA

2 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

Den inhaltlichen Schwerpunkt bilden die Diskussion und Reflexion der Einsetzbarkeit psychosozialer – diagnostischer Instrumente. Deren praxisorientierte Anwendung wird anhand von Fallbeispielen erprobt.
Lebenslagendiagnostik, Netzwerkdiagnostik und biografische Diagnostik

Prüfungsmodus

immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Anwendung der vermittelten Diagnoseinstrumente an Fallbeispielen

Sprache

Deutsch

2 4

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Armut und sozialer Ausschluss von Familien ILV

Armut und sozialer Ausschluss von Familien ILV

Vortragende: Mag. (FH) Erich Fenninger

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Anhand aktueller Analyseergebnisse wird Aufwachsen in Armut und die Folgen für den Familienalltag in allgemeiner Zusammenschau dargestellt . Bestehende Unterstützungsangebote werden kritisch reflektiert und mit Blick auf strukturelle Barrieren hinsichtlich Wohlbefinden und Teilhabechancen beleuchtet.
Insbesondere sollen hier Fragen des sozialen Ausschlusses im Kontext struktureller Veränderungen erfasst und mit Blick auf ihre theoretischen wie praktischen Konsequenzen für Sozialpolitik und Soziale Arbeit diskutiert werden.

Prüfungsmodus

Arbeitsauftrag 1)
In Dreiergruppen sollen 15- minütige Präsentationen zum Thema „Armut und sozialer Ausschluss von Familien“ durchgeführt werden. Präsentiert werden können Zeitungsartikel, armutsbekämpfende Projekte, interessante Fakten, Kurzfilme, u.v.m., welche mir bzw. den Kolleginnen und Kollegen auch in schriftlicher Form (per Mail) zur Verfügung gestellt werden sollen.

2) Arbeitsauftrag
Um die Vorlesung „Armut und sozialer Ausschluss von Familien“ lebendig zu gestalten, wird die aktive Mitarbeit im Unterricht benotet

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, PPP, Lehrvideo, Gruppenarbeiten, Präsentationen, PollEV

1 1
Besonderheiten in der transkulturellen Arbeit mit Familien ILV

Besonderheiten in der transkulturellen Arbeit mit Familien ILV

Vortragende: Mag.a (FH) Judith Ranftler, MA

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Das Seminar "Besonderheiten in der transkulturellen Arbeit mit Familien" setzt sich mit den Einflussfaktoren verschiedener Formen von Migration auf Familiensysteme auseinander. Spezifischer Schwerpunkt wird auf die Themenbereiche Rassismus und die Rolle der Sozialen Arbeit gelegt.
Das Seminar legt den Fokus auf Praxisbeispiele und den Bezug zur gegenwärtigen sozialen Landschaft an spezialisierten Einrichtungen zum Thema.

Prüfungsmodus

Fernlehraufgaben
Seminararbeit

Lehr- und Lernmethode

Vortrag
Kleingruppenarbeiten
Individuelle Auseinandersetzung mit der Thematik
Gäste aus der Praxis

Sprache

Deutsch

1 2
Forschungsfelder zur Konzeptentwicklung SE

Forschungsfelder zur Konzeptentwicklung SE

Vortragende: FH-Prof.in Mag.a Judith Haberhauer

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Die Studierenden erhalten als Anregung für die eigene Forschungsarbeit im Rahmen der Masterarbeit einen Überblick über aktuelle relevante fachspezifische Fragestellungen bzw. -forschungsfelder.

Prüfungsmodus

schriftliche Abschlussarbeit in Form einer Hausarbeit; Inhalt ist das erste Konzept im Sinne eines Blitzexposees für die eigene Masterarbeit. Erste Abgabefrist bis 30.07.2019, wird ein feedback gewünscht muss Abgabe bis 21.06.2019 erfolgen.

Lehr- und Lernmethode

Gruppenarbeiten, evt. Gastbeiträge aus einschlägigen Forschungseinrichtungen

Sprache

Deutsch

1 1
Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen UE

Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen UE

Vortragende: Mag. Kay Hansen, Dr. Judith Noske

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Kommunikation mit Jugendlichen Schwerpunkt auf schwierigen (missglückten?) Interventionen bei “nicht ganz so kooperationswilligen und angepassten” Jugendlichen.

Prüfungsmodus

jeweils zu 50% von Mitarbeit und Hausarbeit (gilt, wie der Rest der Beschreibung, für den Teil von Mag. Kay Hansen; die Gesamtnote erstellt Dr Barth-Richtarz)

Lehr- und Lernmethode

Rollenspiele, kollegiale Fallbegleitung, Diskussion, eventuell Gruppenarbeit. KEIN (!) Frontalunterricht

Sprache

Deutsch

2 3
Masterarbeit - Forschungsdesign UE

Masterarbeit - Forschungsdesign UE

Vortragende: Mag.a Dr.in Maria Fürstaller

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Inhalte der Lehrveranstaltung: Im Rahmen der Lehrveranstaltung werden ausgearbeitete Forschungskonzepte des letzten Semesters im Übungsformat praktisch umgesetzt:

* Entwicklung Erhebungsinstrument
* Anwendung/Durchführung
* Datenaufbereitung Protokoll/Transkription usw.)
* Auswertung/Analyse des erhobenen Forschungsmaterials

Prüfungsmodus

Entwicklung/Konkretisierung Erhebungsinstrument (inkl. Peer-Review): 2 Punkte
Durchführung der Erhebung und Auswertung: 3 Punkte
Abschlussarbeit: 5 Punkte


9,5-10 Punkte: Sehr gut
8,5-9 Punkte: Gut
7-8 Punkte: Befriedigend
6-6,5 Punkte: Genügend
0-5,5 Punkte Nicht genügend

Lehr- und Lernmethode

Impulsreferate, Kleingruppenarbeiten, Einzelarbeiten, Gruppenarbeiten

2 3
Migration und Familie ILV

Migration und Familie ILV

Vortragende: Mag.a (FH) Judith Ranftler, MA

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Das Seminar "Migration und Familie" setzt sich mit den Einflussfaktoren verschiedener Formen von Migration auf Familiensysteme auseinander. Spezifischer Schwerpunkt wird auf die Themenbereiche Rassismus und die Rolle der Sozialen Arbeit gelegt.
Das Seminar setzt sich mit der Thematik auf Basis von theoretischen Konzepten auseinander.

Prüfungsmodus

Seminararbeit
Fernlehraufgaben

Lehr- und Lernmethode

Vortrag
Kleingruppenarbeiten
Individuelle Auseinandersetzung mit Literatur

Sprache

Deutsch

1 2
Motivierende und aktivierende Gesprächsführung UE

Motivierende und aktivierende Gesprächsführung UE

Vortragende: Prof. Dr. Allan Guggenbühl, DSA Manuela Hausegger, MA

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

LV Hausegger:
Reflexive Auseinandersetzung mit Haltungen und Menschenbildern sowie Erörterung von Definitionen, Prinzipien und Zielen der motivierenden und aktivierenden Gesprächsführung.
Praktische Anwendung von Methoden und Interventionstechniken und Diskussion ihrer Einsatzmöglichkeiten

Prüfungsmodus

immanenter Prüfungscharakter, d.h.(zumindest) zwei notenrelevante Leistungsanforderungen; die eine der beiden ist die schriftliche Abschlussarbeit, Details zu den Leistungsanforderungen in der ersten Präsenzeinheit der LV.

Lehr- und Lernmethode

LV Hausegger: (Klein)Gruppenarbeiten, Rollenspiele, Diskussion und Reflexion der gewonnenen Erkenntnisse

Sprache

Deutsch

2 3
Praxisforschung SE

Praxisforschung SE

Vortragende: Doz.Mag.a Dr.in Tamara Katschnig

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

1) Überblick zu verschiedenen quantitativen Auswertungsmethoden empirischer Forschung
2) Vermittlung der Grundlinien/Logik (Methodologie)quantitativer Auswertungsmethoden; Gütekriterien empirischer quantitativer Verfahren;
3) Auswertung erhobener Daten mit quantitativen Verfahren sowie Analyse/Interpretation der Ergebnisse
4) Reflexion der Auswertungsverfahren in Verbindung mit praxisrelevanten Problemstellungen

Prüfungsmodus

Interpretation von Korrelationen (Einzelarbeit) 3 P.
Interpretation t-Test (Einzelarbeit) 2 P.
Projektbericht: 5 P.
Gesamt 10 P.

Für einen positiven Abschluss der LV sind 60% der erreichbaren Punkteanzahl erforderlich. Daraus ergibt sich folgender Notenschlüssel:



9,5-10 Punkte Sehr gut

8,5-9 Punkte Gut

7-8 Punkte Befriedigend

6-6,5 Punkte Genügend

0-5,5 Punkte Nicht genügend

Lehr- und Lernmethode

Impulsreferate; Auswertung in Kleingruppen und individuell; Besprechung, Diskussion, Reflexion des Auswertungsprozesses im Plenum

Sprache

Deutsch

1 2
Psychosoziale Diagnostik und Interventionsplanung ILV

Psychosoziale Diagnostik und Interventionsplanung ILV

Vortragende: Mag. Irina Posteiner-Schuller, MA

2 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

- Zur Notwendigkeit der fundierten und systematisierten Gefährdungsdiagnose für das Wohl und die
Entwicklung von Kindern und Jugendlichen
- Entwicklungspsychologisches Grundwissen als Basis für eine fundierte Gefährdungsdiagnose und
Interventionsplanung
- Identifizierung und Bewertung von Gefahren und Risikomanagement

Prüfungsmodus

2 4
Rechtliche Rahmenbedingungen sozialtherapeutischer Sozialer Arbeit VO

Rechtliche Rahmenbedingungen sozialtherapeutischer Sozialer Arbeit VO

Vortragende: Mag. Josef Hiebl

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Rechtliche Rahmenbedingungen sozialtherapeutischer Sozialer Arbeit:
•Kinderrechte, Art 8 MRK
•Kindschaftsrecht (Abstammung, Obsorge, Adoption, Kontaktrecht, Obsorgeverfahren,…)
•Kinder- und Jugendhilferecht
•Kindesentführung, Gewaltschutzrecht, Heimaufenthaltsrecht, Unterbringungsrecht
•Meldepflichten, Datenschutz, Verschwiegenheit
•Haftung

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung nach Abschluss der Lehrveranstaltung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung

1 2
Spezifische Ansätze der sozialpädagogischen Arbeit ILV

Spezifische Ansätze der sozialpädagogischen Arbeit ILV

Vortragende: Manfred Schmeczka, MA

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Der erste Teil dieser LV bietet eine Einführung in die konstruktivistische Systemtheorie und widmet sich der Annahme einer objektiven Wirklichkeit und deren kritischer Hinterfragung auf Basis des radikalen Konstruktivismus. Dessen zentrale Frage lautet: Wie wirklich ist die Wirklichkeit? Dabei kommt in der sozialpädagogischen Arbeit der Unterscheidung zwischen subjektiver Wahrnehmung und Sinnzuschreibung und deren Einfluss auf die Art unserer Kommunikation eine besondere Bedeutung zu.
Der zweite LV-Teil behandelt den oftmals tabuisierten und bislang wissenschaftlich noch tendenziell unterbelichteten Faktor der Angst von Sozialarbeiter*innen und Sozialpädagog*innen in ihren spezifischen Arbeitsfeldern.
In einem kompakten, zusammenfassenden Überblick werden betreffend Begriffsbestimmung und Definition die Themen Furcht und Angst aus Sicht der klinischen Psychologie, der Psychoanalyse und der Lerntheorien abgehandelt und deren Auswirkungen und Folgewirkungen auf unser Verhalten und Handeln in der sozialpädagogischen Praxis beleuchtet. Mögliche Lösungsansätze im Umgang mit Angst, Bewältigungsstrategien und gesundheitliche Vorsorge werden erarbeitet und diskutiert.

Prüfungsmodus

Anwesenheit 80%, hochgeladene Texte lesen und schriftlich reflektieren, Gruppenarbeiten, Präsentationen und Diskussionen, aktive Mitarbeit, abschließende schriftliche Reflexionsarbeit

Lehr- und Lernmethode

Input, PPP, Gruppenarbeiten, Präsentationen und Diskussionen

Sprache

Deutsch

2 3
Übungen zu Psychosozialer Diagnostik und Interventionsplanung UE

Übungen zu Psychosozialer Diagnostik und Interventionsplanung UE

Vortragende: Mag. (FH) Kathrin Weninger, MA

2 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

Fallspezifische Anwendungen ausgewählter klassifikatorischer, rekonstruktiver und/ oder integrativer
diagnostischer Instrumentarien mit der Zielsetzung der Interventionsplanung.

Prüfungsmodus

1. Arbeitsauftrag

Fertigstellung des Fallportfolios und elektronische Abgabe bis 24.06.2018
Risikofaktorenliste
Kriteriengewichtung
Beschreibung der Kriteriengewichtung
Lösungen
Beschreibung der Lösungen
Reflexion
2. Arbeitsauftrag

Gruppenbildung und Präsentation eines Fallportfolios (aus der Gruppe, es muss kein neues erstellt werden!), inklusive Kriteriengewichtung und Interventionsplanung
Aufbau und Dauer der Präsentation: Erläuterungen zum Fallbeispiel, Erkenntnisse aus der Anwendung der Diagnoseinstrumente, Kriteriengewichtung, Lösungsfindung + Beantwortung von Fragen und anschließende Diskussion: 1,5 Stunden

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, PPP, (Gruppen-)Übungen, Gruppendiskussionen

2 4

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Krisenintervention und Deeskalationstechnik UE

Krisenintervention und Deeskalationstechnik UE

Vortragende: Mag. Holger Eich

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Die Übung vermittelt Kenntnisse zu sozialpsychologischen Theorien zur Entstehung und Aufrechterhaltung von Eskalation und praxisorientierte Strategien der Krisenintervention und Interventionsplanung.

Krisen sind klassisches Einsatzgebiet familienorientierter Sozialarbeit, ebenso verursacht Sozialarbeit aber auch Krisen und bewirkt sie Eskalationen (z. B. bei unfreiwilligen Maßnahmen, Fremdunterbringungen u. ä.).

Die Teilnehmer*innen sollen in der Übung damit verbundene Emotionen und Übertragungsmechanismen reflektieren lernen.

Ausgehend vom Verständnis der Dynamik von Krisen und Eskalationen sollen Methoden der Vermeidung von Eskalationen und der Einflussnahme in akut eskalierten Situationen gelernt und ggf. geübt werden.

Prüfungsmodus

1) Mitwirkung an den Diskussionen / Rollenspielen [20]

2) Lektüre von Texten bzw. Beantwortung von Fragen zur Vorbereitung auf die jeweils nächste Übung [30]

3) Kritische Auseinandersetzung mit einer Eskalation bzw. einer Krise aus der bisherigen beruflichen Erfahrung [50]:
1. Objektive Darstellung des Sachverhaltes
2. Hypothesen
3. Selbstreflexion
4. Interventionsvorschläge
Dies kann in Form eines Referats im Rahmen der Übung erfolgen oder alternativ schriftlich als "Hausarbeit"

Lehr- und Lernmethode

In der Gruppe wird anhand von Fallbeispielen gemeinsam versucht, deren Dynamik zu verstehen, Lösungswege zu finden und diese im Rollenspiel geübt und evaluiert.

Die TeilnehmerInnen sind eingeladen, Fälle aus ihrer beruflichen Praxis einzubringen.

2 3
Masterarbeit - Erstellung 1 SE

Masterarbeit - Erstellung 1 SE

Vortragende: Mag.a Dr.in Judit Barth-Richtarz, MA

1 SWS
10 ECTS

Lehrinhalte

12.9. Abläufe, Dokumente im Masterarbeitsprozess
27.9. Inhalt und Aufbau eines Exposés - Musterbeispiel
11.10. Exposé – Musterbeispiel oder Exposé aus Gruppe
8.11. Formulieren einer präzisen Forschungsfrage
5.12. ZEWISS-Workshop: Analyse einer gelungenen Masterarbeit (gemeinsam mit Rene Fischbacher)
9.1. Gestaltung nach Bedürfnissen der Gruppe
23.1. Gestaltung nach Bedürfnissen der Gruppe

Prüfungsmodus

Bei mind. 80% Anwesenheit: mit Erfolg teilgenommen

Sprache

Deutsch

1 10
Professionelles Handeln im Zwangskontext UE

Professionelles Handeln im Zwangskontext UE

Vortragende: Mag. (FH) Kathrin Weninger, MA

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Ausgehend vom gesetzlichen Arbeitsauftrag erfolgt eine Auseinandersetzung mit dem Themenbereich des Zwangskontextes und die Auswirkungen auf das unmittelbare professionelle Handeln. Hocheskalierte Konflikte, belastete HelferInnensysteme, "hard-to-reach" KlientInnen, nachgehende Familienarbeit und strukturelle Rahmenbedingungen stellen eine Herausforderung an das professionelles Handeln zwischen Hilfe und Kontrolle dar. Die Vermittlung spezifischer Gesprächsführungstechniken wie z.B. kooperative und lösungsorientierte Gesprächsführung und das Entwickeln eines professionellen Selbstverständnisses im Zwangskontext sind Inhalt der Lehrveranstaltung. Begrifflichkeiten wie Doppeltes Mandat und Tripple Mandat werden diskutiert.

Prüfungsmodus

immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Theoretische Inputs an Hand eines Fallbeispiels

Sprache

Deutsch

2 3
Pädagogischsozialtherapeutische Arbeit mit Kindern und Familien VO

Pädagogischsozialtherapeutische Arbeit mit Kindern und Familien VO

Vortragende: Mag.a Dr.in Judit Barth-Richtarz, MA

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Die LV bietet spezielle Konzepte zur Sozialen Arbeit mit Familien mit multiplen Problemlagen. Die Ausseinandersetzung mit Psychodynamiken, (Persönlichkeits-)Merkmale und Interaktionsdynamiken von High Risk Families soll ein Verstehen der Besonderheiten psycho-sozialer Problemlagen der KlientInnen sowie der Erfordernisse an Fachkräfte ermöglichen. Dabei wird das interaktionelle Geschehen zwischen KlientInnen und Fachkräften besonders in den Blick genommen und Konzepte vorgestellt, die Orientierung für eine förderliche Beziehungsgestaltung in der ambulanten und stationären Arbeit mit Familien geben, wie etwa das Szenische Verstehen (Lorenzer, Trescher) oder das bindungstheoretische Konzept der Transitional Attachment Figure (Crittenden).
Die erarbeiteten theoretischen Konzepte werden in der Übung praktisch reflektiert.

Prüfungsmodus

VO mit Endprüfung
Schriftliche Prüfung: max. 40 Punkte
4 Fernlehreaufgaben: Lesen von Texten und Ausarbeitung von Fragen zu den Texten: max. 15 Punkte. Die ausgearbeiteten Fragen sind jeweils bis zur nächsten Einheit in Papierform mitzubringen. Bitte beachten Sie die Zitierregeln der FH Campus Wien!
Mind. 33 Punkte (60% der Gesamtpunkte) sowie eine positive schriftl. Prüfung (mind. 24 Punkte) sind für eine positive Beurteilung erforderlich.

Lehr- und Lernmethode

Vortrag mit der Möglichkeit Fragen zu stellen
Fernlehre: Ausarbeitung von Texten

2 3
Risk Assessment ILV

Risk Assessment ILV

Vortragende: Mag. Dr. Hannes Henzinger, BA, Mag. (FH) Georg Mitterer

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Gefährdungs- und Risikoeinschätzung ist eine wichtige Aufgabe der Sozialarbeit in der Kinder- und Jugendhilfe. Zentraler Inhalt dieser LV ist die Vorstellung von Risk Assessment Instrumenten und deren Methodik, Diskussion und Anwendung von Werkzeugen, die diesen Prozess strukturieren. Eine praxisnahe Auseinandersetzung (anhand von Beispielfällen) mit Fokus auf der Einschätzung von Gefährdung von Kindern, Jugendlichen und Familien sollen diese Methoden näherbringen, aber auch zu kritischer Reflexion anregen. Die Ergebnisse der Risikoeinschätzung sollen in die weiteren Fallplanung integriert werden, um die Arbeit mit Familien zu ergänzen.

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharkter

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Diskussionen, Kleingruppenübungen

Sprache

Deutsch

2 2
Theorieansätze zur Traumapädagogik ILV

Theorieansätze zur Traumapädagogik ILV

Vortragende: Mag.a Barbara Neudecker, MA

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen der Psychotraumatologie
Trauma vs. belastende Entwicklungseinflüsse
Traumafolgestörungen und Entwicklungstraumastörung
Transgenerationale Weitergabe von Traumata
Traumatherapeutische Verfahren
„Traumatherapie“ vs. "Psychotherapie"
Grundlagen der Traumapädagogik
„Pädagogik“ vs. „Therapie“ – die Möglichkeit korrektiver Erfahrungen
Traumapädagogische Konzepte

Prüfungsmodus

Schriftliche Klausur am Semesterende

Lehr- und Lernmethode

Vortrag und Diskussion

Sprache

Deutsch

2 2
Wissenschaftliches Schreiben SE

Wissenschaftliches Schreiben SE

Vortragende: Rene Fischbacher, BA MA

1 SWS
2 ECTS
1 2
Übungen zu pädagogischsozialtherapeutischer Arbeit mit Kindern und Familien UE

Übungen zu pädagogischsozialtherapeutischer Arbeit mit Kindern und Familien UE

Vortragende: Mag. Renate Doppel

2 SWS
3 ECTS
2 3
Übungen zu traumaintegrierendem professionellem Handeln UE

Übungen zu traumaintegrierendem professionellem Handeln UE

Vortragende: Mag.a Barbara Neudecker, MA, Mag. (FH) Kathrin Weninger, MA

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Vertiefung der Inhalte aus der LV "Theorieansätze zur Traumapädagogik"

Prüfungsmodus

Anwesenheit und Mitarbeit in der Lehrveranstaltung
Schriftliche Hausarbeit

Lehr- und Lernmethode

praktische Übungen

Sprache

Deutsch

2 2

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Aktueller Diskurs SE

Aktueller Diskurs SE

Vortragende: Mag. Dr. Peter Schernhardt

1 SWS
2 ECTS
1 2
Diagnostisches Fallverstehen in komplexen Familiensystemen UE

Diagnostisches Fallverstehen in komplexen Familiensystemen UE

Vortragende: Mag.a Dr.in Judit Barth-Richtarz, MA, Drin.phil. Karin Johanna Lebersorger

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Übung von Erstgesprächen anhand von Rollenspielen
Es geht um eine Bündelung und Anwendung der im Studium erworbenen Wissensbestände, Empathie und Reflexionsfähigkeit mit dem Ziel, zu einem möglichst komplexen diagnostischen Verstehen zu gelangen.

Prüfungsmodus

Abgabe von 4 Protokollen mit je 3 Teilen: (insg. 24 Pkt.)
Mind. 14,4 Punkte (= 60% der Gesamtpunkte) sind für eine positive Beurteilung erforderlich.
BeraterInnen / KlientInnen erhalten 12 Punkte für ihr Rollenspiel, müssen daher nur 2 Protokolle abgeben.

ACHTUNG: Es wird eine Gesamtnote für die LV- Teile von Frau Dr. Lebersorger und mir vergeben (Note wird gemittelt, z.B. 1 + 2 / 2 = 1,5 -> Gesamtnote: 2).

Bitte beachten Sie, dass die Anwesenheitsregelung (80%) für jeden Teil der LV extra gilt.

Sprache

Deutsch

2 2
Didaktik der Elternbildung und professionelles Handeln im Sozialraum SE

Didaktik der Elternbildung und professionelles Handeln im Sozialraum SE

Vortragende: Mag.a Tanja Kraushofer, MA

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Spezifische Themen- und Problemstellungen der kindlichen (jugendlichen) Entwicklung und ihre besonderen Herausforderungen für ihre Eltern bzw. Erziehungsberechtigten

Ausgewählte Ansätze und Modelle der Elternberatung

Prüfungsmodus

1 Fernlehreaufgabe
1 Gruppenarbeit
Schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag
Gruppenarbeit
Literaturstudium

Sprache

Deutsch

2 2
Frühe Hilfen SE

Frühe Hilfen SE

Vortragende: Mag.a Dr.in Judit Barth-Richtarz, MA, Catherine Buchhaus, Mag. Sonja Cejka, Mag.a Ursula Fürle-Tröstl, Mag. Hedwig Wölfl

2 SWS
3 ECTS
2 3
Gutachtenerstellung SE

Gutachtenerstellung SE

Vortragende: Mag. Irina Posteiner-Schuller, MA

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

- Aufbau und Allgemeine Standards für eine wissenschaftlich fundierte Erstellung von Berichten und
Gutachten

- Fallvignette - Bearbeitung auf Basis der LV-Inhalte

- Formale Voraussetzungen für die Gutachter-Tätigkeit

- Fallvignette – LV&Fernlehre




Lehr- und Lernmethode:

Vortrag, Diskussion, Arbeitsgruppen


Voraussetzungen
keine


Empfohlene Literatur
ist eingebracht

Prüfungsmodus

1 2
Masterarbeit - Erstellung 2 SE

Masterarbeit - Erstellung 2 SE

Vortragende: FH-Prof.in Mag.a Judith Haberhauer, Mag. (FH) Kathrin Weninger, MA

1 SWS
8 ECTS

Lehrinhalte

Schwerpunkt dieser Lehrveranstaltung ist die konkrete Unterstützung bei der Erstellung der Masterarbeit, begonnen bei der Einreichung bis hin zur konkreten Umsetzung der empirischen Erhebungen.

Prüfungsmodus

"erfolgreiche Teilnahme" bei Anwesenheit bei den Präsenzterminen, aktiver Mitarbeit in den peergruppen, einer Präsentation zum aktuellen Stand der Masterarbeit und Übersendung des aktuellen Exposes vier Tage for dem jeweiligen Präsentationstermin und Bereitschaft zur kritischen Auseinandersetzung mit der eigenen Masterarbeit.

Lehr- und Lernmethode

Neben dem Austausch und der Diskussion in peergruppen wird jeweils eine Präsentation zum aktuellen Stand der Masterarbeit im Semester erwartet, je nach Wunsch der Gruppe können auch themenspezifische Schwerpunktsetzungen erfolgen.

1 8
Masterkolloquium KO

Masterkolloquium KO

Vortragende: Mag.a Dr.in Judit Barth-Richtarz, MA

0 SWS
3 ECTS
0 3
Präventionsansätze und Bildungstheorien im Familienkontext VO

Präventionsansätze und Bildungstheorien im Familienkontext VO

Vortragende: Mag.a Dr.in Judit Barth-Richtarz, MA, Dr. Helmuth Figdor

2 SWS
3 ECTS
2 3
Sozialpädagogische Familienarbeit VO

Sozialpädagogische Familienarbeit VO

Vortragende: Univ.-Prof. Dr. Klaus Wolf

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Im Mittelpunkt dieses Seminars stehen die Entwicklung von Pflegekindern, das Leben in Pflegefamilien und die Dienstleistungen Sozialer Dienste, Kinder und Erwachsene bei der Bewältigung komplizierter Aufgaben zu unterstützen.
Pflegekinder machen ungewöhnliche Erfahrungen (z.B. bei der Trennung von den Eltern) und haben besondere Probleme zu bewältigen. Im Seminar werden zentrale Themen des Lebens in Pflegefamilien, der Biografien von Pflegekindern, der unkonventionellen Übergänge und des Aufwachsens in der Herkunftsfamilien - Pflegefamilien - Figuration behandelt.
Im ersten Teil des Seminars sollen die zentralen Begriffe und Grundlagen zum Leben und der Entwicklung in Pflegefamilien und im Beziehungsgeflecht von Herkunftsfamilie und Pflegefamilie eingeführt werden.
Im zweiten Teil des Seminars werden die zentralen Dienstleistungen professioneller Sozialer Dienste an Schlüsselstellen von Weichenstellungen der Entwicklung der Pflegekinder, der Pflegefamilie und des Beziehungsgeflechts Herkunfts- und Pflegefamilie bearbeitet. Dabei werden zentrale Qualitätsmerkmale professioneller Praxis am Beispiel der Pflegekinderhilfe herausgearbeitet.

Prüfungsmodus

Klausur

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Diskussion
Selbststudium an ausgewählten wissenschaftlichen Texten

2 2
Übungen zu sozialpädagogischer Familienarbeit im Rahmen von Fremdunterbringungsprozessen UE

Übungen zu sozialpädagogischer Familienarbeit im Rahmen von Fremdunterbringungsprozessen UE

Vortragende: Mag. (FH) Kathrin Weninger, MA

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

In dieser LV geht es um die Anwendungsfrage herausreichender sozialpädagogischer Arbeit mit Familien im Rahmen von Maßnahmen der Vollen Erziehung. Zu einer Weiterentwicklung der Praxis braucht es hier eine Auseinandersetzung und Erarbeitung mit Formen von Familienvernetzung ebenso wie Überlegungen zur erlebnispädagogischen bzw. handlungsorientierten Arbeit mit Familien und deren Kindern im Rahmen von Fremdunterbringungsprozessen.
Schwerpunkt in dieser pädagogischen Fokussierung liegt auf den Charakteristika der Planung, Durchführung, Dokumentation und Reflexion von familienpädagogischen Interventionsprojekten (incl. Selbsterfahrungsanteil), die in Form von Projektübungen oder -anwendungen absolviert werden. Fakultativ kann eine Kombination mit den Projektüberlegungen aus den Übungen zu pädagogisch- sozialtherapeutische Arbeit mit Kindern und Familien im ambulanten Bereich erzielt werden.

Prüfungsmodus

noch ausständig

Lehr- und Lernmethode

theoretische Wissensvermittlung (Vortrag, PPP), Gruppenarbeiten - und Diskussionen

2 3

Unterrichtszeiten
Die Präsenzveranstaltungen finden geblockt von Donnerstag bis Samstag in den Zeiten zwischen 8.45 und 18.15 Uhr statt.
Die voraussichtlichen Unterrichtstage, vorbehaltlich Änderungen für das Studienjahr 2019/20:
Übersicht Präsenzblöcke (PDF)

Unterrichtssprache
Deutsch, im Zuge der Internationalisation @ home -Aktivitäten der FH Campus Wien kann der Unterricht durch Gastlehrende fallweise in englischer Sprache erfolgen.

Wahlmöglichkeiten im Curriculum
Angebot und Teilnahme nach Maßgabe zur Verfügung stehender Plätze. Es kann zu gesonderten Auswahlverfahren kommen.

Offene Lehrveranstaltungen

Sie haben auch die Möglichkeit, ausgewählte offene Lehrveranstaltungen anderer Studiengänge bzw. Departments zu besuchen. Details zur Anmeldung finden Sie hier.

1. Sponsion des Masterstudiums Kinder- und Familienzentrierte Soziale Arbeit

Am 3. Dezember 2018 verlieh Rektorin Barbara Bittner den Mastertitel an die ersten Absolvent*innen des Masterstudiums Kinder- und Familienzentrierte Soziale Arbeit. Die Festreden hielten Jürgen Czernohorszky, Johannes Köhler und Ingo Vogl während die Band „Little Big Sea“ für eine stimmungsvolle Rahmung des Programms sorgte.

Weitere Impressionen auf flickr

 

 

 

Absolvent*innen Masterstudium Kinder- und familienzentrierte Soziale Arbeit

Karrierechancen

Als Expertin bzw. Experte in der Kinder- und Familienzentrierten Sozialen Arbeit erwarten Sie breit gestreute Aufgaben in der Kinder- und Jugendhilfe sowie im Gesundheits- und Justizbereich. Sie eignen sich hervorragend als Fach- und Führungskräfte in interdisziplinären Teams. Ihre gemeinsame Aufgabe ist es, Kinder, Jugendliche und Familien im ambulanten, teilstationären und stationären Bereich optimal zu versorgen. Dazu gehören Angebote wie verlängerte Krisenarbeit, Elternkompetenztraining, nachgehende Familienarbeit und -coaching, die sich mittlerweile zu Standards entwickelt haben. Mögliche Tätigkeitsfelder sind:

  • Eltern-Kind-Zentren
  • Erstberatungshotlines
  • Familienarbeit im Asylwesen
  • Familiengerichtshilfe
  • Gutachterliche Tätigkeit
  • Heilpädagogische Einrichtungen
  • Jugendgerichtshilfe
  • Kinder- und Jugendanwaltschaft
  • Kinderbeistand vor Gericht
  • Kinderhospizarbeit und Familienbegleitung bei Todesfall
  • Kinderkrankenanstalten
  • Krisen- und Kinderschutzzentren
  • Lehre und Forschung
  • Regionale Familien-/Erziehungsberatungsstellen
  • Regionalstellen der Kinder- Jugendhilfe
  • Schulsozialarbeit mit Schwerpunkt Familienberatung
  • Soziale Arbeit in der Kinder- u. Jugendpsychiatrie
  • Soziale Arbeit in Gemeinschaftsordinationen und Gesundheitszentren
  • Sozialpädagogische Einrichtungen
  • Sozialpädiatrische Zentren
  • Sozialräumliche Jugendarbeit
  • Sozial-und familienpädagogische Dienste

Aufnahme

  • Bachelor oder vergleichbarer Abschluss an einer Hochschule mit in Summe 180 ECTS

    • Bachelor/Diplom Soziale Arbeit an einer Fachhochschule
    • Bachelor in anderen verwandten Studienrichtungen der Sozial -/Bildungswissenschaften

      Fachliche Zugangsvoraussetzung ist der Nachweis einer Mindestanzahl von in Summe 60 ECTS in den nachfolgend aufgelisteten Kernfachbereichen.
      Es müssen dabei Fächer in den Bereichen Kommunikationskompetenzen (mind. 15 ECTS), wissenschaftliches Arbeiten und Forschen (mind. 10 ECTS), Interventionsformen (mind. 10 ECTS), Handlungsfelder der Sozialen Arbeit (mind. 15 ECTS) und Bezugswissenschaftliches Wissen der Sozialen Arbeit (mind. 10 ECTS) abgedeckt sein.

      Im Einzelfall entscheidet die Studiengangsleitung.

  • Diplom einer Akademie für Soziale Arbeit (einer dreijährigen Akademie für Sozialarbeit)
  • Gleichwertiges ausländisches Zeugnis
    Gleichwertig ist es, wenn es völkerrechtlich vereinbart ist oder nostrifiziert wurde. Die Studiengangsleitung kann das Zeugnis auch im Einzelfall anerkennen.
  • Regelung für Studierende aus Drittstaaten

Für Ihre definitive Bewerbung brauchen Sie folgende Unterlagen:

  • Ausgefüllter tabellarischer Lebenslauf (das Formular kann im Bewerbungsportal herunter geladen werden)
  • Nachweis der akademischen Zulassungsvoraussetzung (Sponsionsurkunde bzw. Abschlusszeugnis)
  • unterschriebener Ausdruck der Online-Bewerbung (das Formular wird Ihnen nach Abschluss der Online-Bewerbung elektronisch zugeschickt)

Bitte beachten Sie
Ein Zwischenspeichern der Online-Bewerbung ist nicht möglich. Sie müssen Ihre Bewerbung in einem Durchgang abschließen.

Wenn Sie die formalen Voraussetzungen erfüllen, werden in der ersten Stufe berufsbiografische Aspekte, die sich Ihrem tabellarischen Lebenslauf (eingefordert bei Ihrer persönlichen Bewerbung) ergeben, gewichtet und mit einem objektiven Punktesystem verknüpft. Nach erfolgreicher Absolvierung der ersten Stufe des Aufnahmeverfahrens werden Sie zu einer Präsentation und Diskussion eines relevanten Themas bzw. einer Fragestellung aus bzw. für die Praxis eingeladen.

3 Fragen - 3 Antworten zum Aufnahmeverfahren an der FH Campus Wien

"Wie komme ich zur FH Campus Wien?"
Diese und andere Fragen klären wir in dem Video.

Studieren mit Behinderung

Sie möchten sich für das Studium bewerben und brauchen aufgrund einer Behinderung, chronischen Erkrankung oder Einschränkung Unterstützung? Kontaktieren Sie bitte:

Mag.a Ursula Weilenmann
Mitarbeiterin Gender & Diversity Management
gm@fh-campuswien.ac.at


Kontakt

Sekretariat

Florian Toifl, BA
Lucia Fuchsberger

Favoritenstraße 226, B.2.28
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-3320
F: +43 1 606 68 77-3329

kifasoz@fh-campuswien.ac.at

Fragen zum Studiengang und zur Bewerbung richten Sie bitte an das Sekretariat.

Öffnungszeiten an Unterrichtstagen
Do 8.30 – 12.00 und 13.00 – 16.00
Fr 8.30 – 12.00 und 13.00 – 16.00

und nach Vereinbarung per Telefon oder E-Mail

Lehrende und Forschende



> Relation von Städtewachstum und Wohnen bei der INUAS Konferenz

Ein Mann im Gespräch mit einem zweiten Mann © FH Campus Wien/Schedl

03.09.2019 // Herausforderungen wachsender Städte in Bezug auf Wohnen und Städteplanung stehen im Mittelpunkt der INUAS Konferenz im November an der FH Campus Wien. „Wohnen ist ein Grundrecht, so wie Nahrung, Wasser und gute Luft“, steht für Martin Aichholzer, Mitglied des wissenschaftlichen Konferenz-Komitees fest. mehr


> Wohnen unter Druck – INUAS Konferenz sucht nach Antworten

Christoph Stoik im Gespräch

11.07.2019 // „Mit dem Thema Wohnen erwischen wir den Puls der Zeit. Besonders die Aspekte des sozialen und leistbaren Wohnens beschäftigen die wachsenden Städte“, ist Christoph Stoik, Mitglied des wissenschaftlichen Komitees der INUAS Konferenz, überzeugt. mehr


> EIN.BLICK: Elementare Bildung zwischen Optimierung und Subjektivierung

Tagungsprogramm EIN.BLICK: Elementare Bildung zwischen Optimierung und Subjektivierung

08.07.2019 // Am 15. Juni 2019 fand die Fachtagung des Bachelorstudiums Sozialmanagement in der Elementarpädagogik an der FH Campus Wien statt. Bei dieser jährlichen Veranstaltung gewinnen Studierende und Interessierte im Rahmen von Vorträgen, Workshops und Posterpräsentationen Einblicke in Forschungsprojekte, die im Studium durchgeführt wurden. mehr

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Kooperationen

Wir arbeiten eng mit MAG ELF, Amt für Jugend und Familie sowie zahlreichen weiteren Organisationen des sozialen und des öffentlichen Sektors, Universitäten und Forschungsinstitutionen zusammen. Unser enger Kontakt mit Praxisstellen der Sozialen Arbeit und Sozialpädagogik sichert Ihnen Anknüpfungspunkte für Ihre berufliche Karriere oder Ihre Mitarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Viele unserer Kooperationen sind auf der Website Campusnetzwerk abgebildet. Ein Blick darauf lohnt sich immer und führt Sie vielleicht zu einem neuen Job oder auf eine interessante Veranstaltung unserer KooperationspartnerInnen!

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