Überblick

Orthoptist*innen haben gemeinsam mit Augenärzt*innen unsere Augen im Blick. Sehstörungen, Schielen, Schwachsichtigkeit oder Augenmuskellähmungen sind weit verbreitet. Das Spektrum ist noch viel größer: reduziertes Sehvermögen, Augenzittern oder augenbedingte Kopffehlhaltungen, Kopfschmerzen und Lesestörungen. Nicht immer liegt es nur an den Augen. Auch Hirnschädigungen oder neurologische und internistische Erkrankungen beeinträchtigen das Sehvermögen und erfordern Know-how an einer interdisziplinären Schnittstelle. Im Studium lernen Sie alles über das komplexe visuelle System sowie über das Sinnesorgan Auge und mögliche Zusammenhänge von Augenerkrankungen und Sehstörungen.

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Elisabeth Nießner
Favoritenstraße 226, D.3.35
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-4600
F: +43 1 606 68 77-4609
orthoptik@fh-campuswien.ac.at

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Öffnungszeiten während des Semesters
Mo bis Fr, 8.00-12.00 Uhr 

Studiendauer
6 Semester
Organisationsform
Vollzeit
180ECTS
Unterrichtssprache Deutsch
20Studienplätze
Abschluss
Bachelor of Science in Health Studies (BSc) inkl. Berufsqualifikation

Bewerbungsfrist für Studienjahr 2022/23

13. Februar bis 13. März 2022

Studienbeitrag / Semester

€ 363,361

+ ÖH Beitrag + Kostenbeitrag2

 

1 Studienbeitrag für Studierende aus Drittstaaten € 727,- pro Semester


2 für zusätzliche Aufwendungen rund ums Studium 
(derzeit bis zu € 83,- je nach Studiengang bzw. Jahrgang)

Was Sie mitbringen

Wenn Sie Menschen "in die Augen schauen", tun Sie das mit einem starken Interesse für Medizin und Naturwissenschaften. Ihre hervorragende Beobachtungsgabe lässt Sie Details erkennen. Sie möchten Menschen aller Altersgruppen mit Sehstörungen betreuen. Dabei nehmen Sie sich Zeit, sie umfassend zu beraten und mit Ihrer Aufklärungsarbeit zu überzeugen. Sie wollen mit ihrer hohen kommunikativen und sozialen Kompetenz ständig mit Menschen in Kontakt treten und arbeiten gerne im Team. Von neuesten Erkenntnissen aus Wissenschaft und Forschung möchten Sie gerne in Ihrer Arbeit profitieren.

Orthoptik - unsere Augen im Fokus

Rund 80 % unserer Wahrnehmung verdanken wir unseren Augen und dem visuellen System. Im Orthoptik-Studium lernst du alles über das komplexe visuelle System, über das Auge und mögliche Zusammenhänge von Augenerkrankungen und Sehstörungen. Im Beruf entwickelst du altersgerechte Therapiekonzepte, passt optische und elektronische Hilfsmittel an und berätst Menschen.

Whatchado - Julia Bischanka

"Für den Beruf an sich ist es wichtig, dass man mit Menschen gerne zusammenarbeitet. Und zwar mit Menschen aller Altersgruppen." Auf der Website der FH Campus Wien informierte sich Julia Bischanka über das Studium der Orthoptik. "Für mich persönlich ist das Coolste, dass wir so viel Kontakt zur Neurologie haben."

Julia Bischanka, Studentin Jahrgang 2014

Was wir Ihnen bieten

Die FH Campus Wien zeichnet sich durch umfangreiche Expertise und ein großes Netzwerk aus. An unserem attraktiven Hauptstandort profitieren Sie von unserer modernen Infrastruktur und haben die Möglichkeit, über Disziplinen hinweg in eine fachliche Community einzutreten. Als einzige Fachhochschule in Österreich bildet die FH Campus Wien alle sieben gesetzlich geregelten gehobenen medizinisch-therapeutisch-diagnostischen Berufe sowie Hebammen aus. Ein wichtiger Partner in den Bereichen Ausbildung, Forschung und Entwicklung ist der Wiener Gesundheitsverbund. Auch mit dem Berufsverband orthoptik austria besteht eine enge Zusammenarbeit - so hat etwa die jährliche Fachtagung bereits mehrmals bei uns stattgefunden. Ein großes Potential liegt in Forschungsprojekten an der Schnittstelle von Gesundheit und Technik. Praxisnähe ist auch garantiert, wenn wir mit hochkarätigen Expert*innen einen unserer frei zugänglichen Vortragsabende im Rahmen der Campus Lectures veranstalten.

Was macht das Studium besonders

  • Funktionelle Augenerkrankungen im Fokus
  • Neben Diagnostik und Therapie verstärkt Prävention, visuelle Rehabilitation und Spezialisierung
  • Umfangreiche Praxislernphasen

Neben der klassischen orthoptischen Diagnostik und Therapie entwickelt sich das Berufsfeld immer mehr in Richtung Prävention, visuelle Rehabilitation und Spezialisierung. Als Spezialist*in haben Sie bestimmte funktionelle Augenerkrankungen im Fokus: Wie können Sie Menschen helfen, wenn beispielsweise nach Unfällen, Schlaganfällen oder Tumoren im Gehirn plötzlich Sehstörungen auftreten? Im Idealfall verlassen sich unsere Augen auf Instruktionen, die vom Gehirn aus gesteuert werden.
An dieser interdisziplinären Schnittstelle arbeiten Orthoptist*innen mit Augenärzt*innen, Neurolog*innen und anderen Gesundheitsberufen zusammen, um gemeinsam Strategien für Therapie und Rehabilitation zu entwickeln. Auch in der Prävention ist der Aufklärungsbedarf nach wie vor groß - etwa bei Eltern. Aktuell besteht bei jedem dritten Kind zwischen zwei und sechs Jahren der Verdacht auf eine Sehschwäche oder Augenerkrankung. Häufig ist nicht klar, dass bleibende Schäden nur vermieden werden, wenn Augenerkrankungen rechtzeitig erkannt und behandelt werden.

Special Olympics Winter Games 2017

Der Studiengang Orthoptik war am Programm "Opening Eyes" bei den Special Olympic Winter Games 2017 in der Steiermark beteiligt. Fünf Studierende waren vor Ort und führten die Screenings durch. Im Interview spricht Andreas Huber, Orthoptist und in Lehre und Forschung an der FH Campus Wien tätig, über die Mitarbeit seiner Disziplin bei den Spielen.

Special Olympics Winter Games 2017

Raphaela Nagl, Jacqueline Iber, Evelyn Angermayer, Christina Zirps und Adele Rosenberger arbeiteten als Volunteers im Gesundheitsprogramm „Opening Eyes“ mit. Was sie dort gemacht und erlebt haben, lesen Sie in den Erfahrungsberichten von Jacqueline Iber und Adele Rosenberger.

Was Sie im Studium lernen

Sie erwerben profundes medizinisches Wissen über das Auge. Im Studium lernen Sie, wodurch Sehstörungen verursacht werden, wie orthoptische Diagnostik funktioniert bzw. welche Therapien in Frage kommen und wie sie geplant und durchgeführt werden. Alle Schritte zusammen ergeben den orthoptischen Prozess.

  • Sie eignen sich medizinisches Grundlagenwissen aus Anatomie, Physiologie, Pathologie, Augen- und Kinderheilkunde an.
  • Praxisnahe Fachbereiche wie Orthoptik und Pleoptik, Strabologie, Neuroophthalmologie und visuelle Rehabilitation bilden den Schwerpunkt Ihrer Ausbildung.
  • Für Beratungsaufgaben entwickeln Sie Ihre Kommunikationskompetenz weiter und erfahren mehr über Psychologie, Gesundheitsökonomie und -recht.
  • Ihren hohen Praxisbezug erhalten Sie in insgesamt 28 Wochen Praxislernphasen.

Lehrveranstaltungsübersicht

LehrveranstaltungSWSECTS
Allgemeine Anatomie VO

Allgemeine Anatomie VO

2SWS
2ECTS

Lehrinhalte

Einführung und Grundbegriffe; Zelle und Gewebe; Bewegungsapparat und Schädel; Herz- und Kreislaufsystem; Atmungsorgane; Verdauungssystem; Urogenitalsystem; endokrine Organe; Haut und Sinnesorgane; Nervensystem.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, anatomische Modelle

Sprache

Deutsch

22
Allgemeine Pathologie und Organpathologien VO

Allgemeine Pathologie und Organpathologien VO

2SWS
3ECTS

Lehrinhalte

Einführung und Grundbegriffe; Verlaufsmöglichkeiten von Erkrankungen, Krankheitsursachen; krankhafte Veränderungen an Zellen und Gewebe; Entzündungen und Entzündungszeichen; Demenz; krankhafte Veränderungen des Blutes, der blutbildenden Organe, am Kreislauf, der Atmungsorgane und der Atmung; allgemeine Stoffwechselerkrankungen; Diabetes mellitus; krankhafte Veränderungen der Verdauungsorgane und der Verdauung, der harnbildenden und harnableitenden Organe, des Bewegungs- und Stützapparates, der Haut und ihrer Anhangsgebilde, der Sinnesorgane, der Geschlechtsorgane; Schwangerschaft; berufsspezifische Laborbefunde (Blutbild,Zuckerwerte, Schilddrüsenwerte, AK-Antikörper,...), lebensbedrohende Zustände und entsprechende Erste-Hilfe-Maßnahmen.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung, Beispiele

Sprache

Deutsch

23
Allgemeine Physiologie VO

Allgemeine Physiologie VO

2SWS
2ECTS

Lehrinhalte

Einführung und Grundbegriffe; allgemeine Zellphysiologie; allgemeine Neurophysiologie; Muskelphysiologie; Sinnesorgane; zentralnervöse Verarbeitung von Sensorik; Zentralnervensystem (Aufbau, Funktion und Sensomotorik); endogene Rhythmen (z.B. Schlaf-, Wachrhythmus); Lernen, Gedächtnis; vegetatives Nervensystem; Energieumsatz, Ernährung, Verdauung, Stoffwechsel; Wärmehaushalt; Atmung; Blut; Kreislauf und Gefäßsystem; humorale Regulation vegetativer Funktionen; Ausscheidungssysteme.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung

Sprache

Deutsch

22
Anatomie des Auges und Neuroanatomie VO

Anatomie des Auges und Neuroanatomie VO

2.5SWS
3ECTS

Lehrinhalte

Überblick über das Auge und seinen Hilfsapparat. Grundzüge der Entwicklung, Aufbau des Bulbus (Wandbau und Inhalt), nervöser optischer Apparat, externe Augenmuskeln und Blicksteuerung, Aufbau des Tränenapparates, des Augenlides und der Orbita mit Aufhängeapparat des Augapfels. Neuroanatomie (zentrales, peripheres Nervensystem, Seh-/Blickzentren).

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung

Sprache

Deutsch

2.53
Einführung in Orthoptik, Pleoptik und Strabologie VO

Einführung in Orthoptik, Pleoptik und Strabologie VO

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Terminologie und Grundbegriffe in der Orthoptik, Pleoptik und Strabologie; Einführung zu Störungen des Binokularsehens, Augenbewegungen, Entwicklung des monokularen und binokularen Sehens; Überblick über Störungen des Binokularsehens und Augenbewegungsstörungen; orthoptischer Prozess; Anamnese und Inspektion der Patient*innen

Prüfungsmodus

Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung mit aktivierenden Methoden

Sprache

Deutsch

11
Einführung Literaturrecherche und Zitieren ILV

Einführung Literaturrecherche und Zitieren ILV

0.5SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Unterschiedliche Arten von Literatur; Prinzipien der Literaturrecherche, Überblick über relevante internationale Datenbanken, systematische Literatursuche in einschlägigen Datenbanken, Language Bias; Grundlagen der Qualitäts- und Beurteilungskriterien von Literatur; wissenschaftliche Zitation; Platiatsregelung

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung, Recherche, Gruppenarbeiten, Arbeitsaufträge

Sprache

Deutsch

0.51
Einführung zu Studium und Beruf VO

Einführung zu Studium und Beruf VO

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Curriculum und seine Struktur, theoretische und praktische Ausbildung
Einblick in die Ausbildung international
Studienrechtliche Bestimmungen und Prüfungsordnung
Einführung in die gesetzlichen Grundlagen (MTD-, und Gesundheitsberuferegistergesetz)
Berufsbild und geschichtliche Entwicklung des Berufes
Berufsverbände

Prüfungsmodus

Endprüfung
„Mit Erfolg teilgenommen“

Lehr- und Lernmethode

darbietend

Sprache

Deutsch

11
Gerätekunde und orthoptische Methodik 1 VO

Gerätekunde und orthoptische Methodik 1 VO

2SWS
3ECTS

Lehrinhalte

Geräte und Methoden zur Erstellung eines allgemeinen orthoptischen Status: Visus, Prüfung der Sehschärfe und der Visusäquivalente; Prüfung der Fixation und der Augenstellung (Cover Test), Motilitätsprüfung, Konvergenzprüfung; einfache Messungen des Schielwinkels (z. B. PCT, Hirschberg, Synoptophor), Prüfung des Binokularsehens und des Stereosehens; Bestimmung der Akkommodations- und Fusionsbreite; Dokumentation der Ergebnisse.

Prüfungsmodus

Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Vorzeigen der Geräte und Methoden

Sprache

Deutsch

23
Grundlagen der Pharmakologie VO

Grundlagen der Pharmakologie VO

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Einführung und Grundlagen; allgemeine Pharmakologie; Pharmakodynamik; Pharmakokinetik, Pharmakologie des vegetativen Nervensystems; Antiphlogistika, Analgetika, Antipyretika; Allergie; antibakterielle, antivirale, antimykotische Therapie / Therapie von Infektionskrankheiten; Hormone (systemischer Einfluss und Wirkung am Auge); Psychopharmaka, Neuroleptika, psychotrope Substanzen; Wechselwirkungen von Arzneimitteln auf das Auge und seine Funktionen;
Relevante Arzneimittel in der Ophthalmologie / Strabologie, Wirkungen, Nebenwirkungen; Rezepte

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Fallbeispiele

Sprache

Deutsch

11
Hygiene VO

Hygiene VO

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Terminologie
Allgemeine und spezielle Mikrobiologie
Immunologie
Allgemeine Maßnahmen der Infektionsbekämpfung
Hygiene in der orthoptischen Therapie
Nosokomiale Infektionen und Krankenhaushygiene für das orthoptische Arbeitsumfeld
Ausgewählte Aspekte der Umwelthygiene

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung mit aktiver Mitarbeit

Sprache

Deutsch

11
Lern- und Arbeitstechniken ILV

Lern- und Arbeitstechniken ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Konzentration, Motivation, Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Emotion, Lernstrategien (z.B. Mnemotechniken, Visualisierung, Kreativität steigernde Techniken), Lerntypen, Aufschiebeverhalten, Prüfungsvorbereitung, Prüfungsangst;
Zeitmanagement: Mission Statement, Pareto-Prinzip, Eisenhower-Prinzip, ABC Analyse, ALPEN Methode, Work-Life-Balance Modell; Entspannungstechniken.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
„Mit Erfolg teilgenommen“

Lehr- und Lernmethode

Übung mit theoretischen Inputphasen, Gruppen- und Einzelarbeit sowie Selbststudium

Sprache

Deutsch

11
Neurologie VO

Neurologie VO

2SWS
3ECTS

Lehrinhalte

Einführung und Grundbegriffe; klinisch-neurologische Untersuchung; apparative und laborchemische Diagnostik; wichtige neurologische Syndrome (z. B. Hirnnervenläsionen, motorische und sensible Störungen); vaskuläre Erkrankungen
(z. B. ischämischer Hirninfarkt,); Tumorerkrankungen; Krankheiten mit anfallsartigem Charakter (z. B. Epilepsie); Kopfschmerzen und Gesichtsneuralgien; Entzündungen des Nervensystems (z. B. Meningitis, Multiple Sklerose); Bewegungsstörungen (z. B. Parkinson), Demenzerkrankungen, traumatische Schädigung des Zentralnervensystems und seiner Hüllen, metabolische und toxische Schädigungen des Zentralnervensystems, Krankheiten des peripheren Nervensystems und der Muskulatur (z. B. Myositis), Entwicklungsstörungen und Fehlbildungen des Zentralnervensystems (z. B. Hydrozephalus, frühkindliche Hirnschädigung).

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung, Fallbeispiele

Sprache

Deutsch

23
Physiologie des Auges VO

Physiologie des Auges VO

2SWS
3ECTS

Lehrinhalte

Physiologie des Sehens (Licht-, Farb-, Formensinn); neurophysiologische Grundlagen der visuellen Wahrnehmung (z. B. rezeptive Felder, Signalverarbeitung, Projektion der Netzhaut in das Zentralnervensystem, Kontrastsehen, Tiefenwahrnehmung); Physiologie der Hüllen des Auges und der brechenden Medien; Akkommodation; Physiologie des Sehnerven, der Sehbahn und der Pupille; Grundlagen der Physiologie der Adnexe ( wie Tränenapparat, Lider, Bulbusmotorik, okulomotorisches, sensibles, vegetatives Nervensystem); Physiologie der Blickmotorik (Sakkadisches System, Folgebewegungen, Optokinetik, vestibulo-okulärer Reflex, Vergenzbewegungen, Fixation).

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung

Sprache

Deutsch

23
Physiologisches und pathologisches Binokularsehen VO

Physiologisches und pathologisches Binokularsehen VO

1.5SWS
2ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen der Sensorik (Raumwerte der Netzhaut; Voraussetzungen und Grade des Binokularsehens; Horopter; Panumscher Raum; Dominanz; Wettstreit; Netzhautkorrespondenz; physiologische Doppelbilder); Konfusion, Diplopie, Suppression; Zentralskotom, Fixierpunktskotom; Akkommodation, Konvergenz, Augenmuskelfunktionen;
anomale Netzhautkorrespondenz (Klassifizierung, Ätiologie;Untersuchung der Netzhautkorrespondenz, Zuordnung der Tests; Wechsel der Korrespondenz nach Untersuchungsverfahren, nach Sehbedingungen); postoperative Doppelbilder; subnormales Binokularsehen, Horror fusionis.

Prüfungsmodus

Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietend

Sprache

Deutsch

1.52
Praktische Übungen: Orthoptische Methodik 1 UE

Praktische Übungen: Orthoptische Methodik 1 UE

2SWS
2ECTS

Lehrinhalte

Vermittlung, Übung und Reflexion von Kenntnissen und Fertigkeiten betreffend die Inhalte der Lehrveranstaltung "Gerätekunde und orthoptische Methodik 1".

Prüfungsmodus

Endprüfung
Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Praktische Übungen aneinander und nach Möglichkeit mit Probant*innen

Sprache

Deutsch

22
Praktische Übungen: Physiologisches und pathologisches Binokularsehen UE

Praktische Übungen: Physiologisches und pathologisches Binokularsehen UE

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Unterschiedliche Untersuchungsmethoden des Binokularsehens, deren Durchführung, Dokumentation und Interpretation der Untersuchungsergebnisse.

Prüfungsmodus

Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Übung in Gruppen, praktische Aktivitäten, Üben aneinander

Sprache

Deutsch

11

LehrveranstaltungSWSECTS
Amblyopie und Pleoptik VO

Amblyopie und Pleoptik VO

1.5SWS
2ECTS

Lehrinhalte

Definition; soziale Bedeutung; Einteilung; Ätiologie und Pathogenese; Suppression; klinische Erscheinungsformen; Fixation und ihre Störungen; Diagnostik der Amblyopie (z.B. Sehschärfe, Crowding, Akkommodation, Covertest, Motilität, Pupillenreaktion); binokulare Interaktion; Differentialdiagnose; Risikofaktoren, Prävention und Prophylaxe, Aufklärung und Beratung; Behandlung der Amblyopie und der exzentrischen Fixation (z.B. Brille, Okklusion, Penalisation, Pleoptik); neue Therapieansätze und Entwicklungen (z.B. Shutterbrillen, Therapieprogramme für den PC,…); unterschiedliche Therapieansätze in verschiedenen Ländern.

Prüfungsmodus

Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Theoretischer Unterricht verknüpft mit praktischer Anwendung

Sprache

Deutsch

1.52
Augenoptik ILV

Augenoptik ILV

2.5SWS
3ECTS

Lehrinhalte

Einführung und Grundbegriffe; Physikalische Optik: Lichteigenschaften, geometrische Optik (z. B Abbildung, Abbildungsfehler und deren Korrektion, optische Instrumente und deren Anwendung (z. B. Lupen, Fernrohre, Prismen, Scheitelbrechwertmesser, TABO-Schema);
Physiologische Optik: Auge als optisches System, Brechungszustände der Augen (z.B. sphärisch, astigmatisch, Brillengläser zur Korrektur, Einflussfaktoren auf Korrekturgläser); Brillenlehre (z. B. Sehen mit Brille, Brillenarten und –fassungen, Kinderbrillen, Brillenrezept).

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Theoretischer Unterricht verknüpft mit praktischer Anwendung

Sprache

Deutsch

2.53
Gerätekunde und orthoptische Methodik 2 VO

Gerätekunde und orthoptische Methodik 2 VO

1.5SWS
2ECTS

Lehrinhalte

Geräte und Methoden zur Erstellung eines erweiterten orthoptischen Status: Prüfung des Kontrastsehens; Aniseikoniemessung; Prüfung der Netzhautkorrespondenz; Messung der IPD; diagnostische und therapeutische Anwendung von Prismen; Prüfung des Doppelbild-Feldes mit Rotglas, Farbsinnprüfung (z. B. Ishihara, Farnsworth, Lea-Test), Koordimetrie; spezielle Schielwinkelmessungen (z.B: in den neun Blickrichtungen, bei DVD, am Maddox-Kreuz); Nystagmusdiagnostik; Dokumentation; Geräte zur orthoptischen und pleoptischen Schulung (z. B. Cheiroskop, Lesepult, Cam Vision Stimulator, Lokalisator) unter besonderer Berücksichtigung der Fusions - und Binocularschulung; Messung der Augenmotilität mit Limbustest; Hertel Exophthalmometrie; Bielschowksy-Kopfneigetest; Messung der Kopfzwangshaltung; Untersuchung bei Ptosis;
aktuelle technische Entwicklungen und neue Methoden.

Prüfungsmodus

Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Theoretischer Unterricht verknüpft mit praktischer Anwendung

Sprache

Deutsch

1.52
Heterophorie und Asthenopie VO

Heterophorie und Asthenopie VO

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Begriff und Häufigkeit, Klassifikation, Ätiologie und Pathophysiologie von Heterophorie und Asthenopie; klinische Erscheinungsformen, Basisdiagnostik und spezieller Untersuchungsablauf, Beschwerden, Differentialdiagnose, Therapie, Prismen bei Asthenopie;
Fusions- und Binokularschulung (z. B. Methoden zur Beseitigung von Suppressionsvorgängen, zur Verbesserung des Konvergenzvermögens; zur Normalisierung des Konvergenz- und Akkommodationsverhältnisses, zur Stabilisierung der Fusion und Vergrößerung der Fusionsbreite) bei verschiedenen Krankheitsbildern; Augenbeweglichkeitsübungen; Telemedizin; Unterschied Funktionaloptometrie zur orthoptischen Visualtherapie; 4-Prismen-Basis-Innen-Test, Akkommodationsflexibilität, Konvergenzflexibilität,
Aufklärung und Beratung, Dokumentation und Befundberichtserstellung; neue Entwicklungen.

Prüfungsmodus

Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Theoretischer Unterricht verknüpft mit praktischer Anwendung

Sprache

Deutsch

11
Kinderophthalmologie VO

Kinderophthalmologie VO

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Besonderheiten der Augenerkrankungen im Kindesalter, Störungen der normalen visuellen Entwicklung, angeborene Augenfehlbildungen, erbliche Augenerkrankungen, allgemeine Erkrankungen und Augenmitbeteiligung im Kindesalter (z. B. Augenveränderungen als Leitsymptom bei Syndromen).
Operationsmethoden und therapeutische Maßnahmen bei ausgewählten (für die Orthoptik relevanten) kinderophthalmolgischen Krankheitsbildern (insbesondere Glaukom und Katarkt).

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Referate, Fallbeispiele

Sprache

Deutsch

11
Konkomitantes Schielen VO

Konkomitantes Schielen VO

4SWS
5ECTS

Lehrinhalte

Konkomitierende Schielformen (sensorische und motorische Charakteristika, Untersuchungsablauf, Therapie, Verlauf und Prognose)
Unterschiedliche Nomenklaturen und Sichtweisen international
Aufklärung und Beratung, Dokumentation und Befundberichtserstellung; neue Entwicklungen

Prüfungsmodus

Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Theoretischer Unterricht verknüpft mit praktischer Anwendung

Sprache

Deutsch

45
Medizinisches Englisch 1 ILV

Medizinisches Englisch 1 ILV

2SWS
2ECTS

Lehrinhalte

Grundbegriffe der Humanmedizin; berufsrelevantes Fachvokabular und Fachterminologie; Kommunikation, Begriffe und Redewendungen im Patient*innendialog im orthoptischen Prozess; Lesen und Verfassen englischer Texte.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Diskussion, Paar- und Gruppenarbeiten, Präsentation

Sprache

Deutsch-Englisch

22
Nystagmus VO

Nystagmus VO

0.75SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Klassifikation, Ätiologie und Pathogenese, sensorische und motorische Charakteristika, Anamnese, Diagnostik und Untersuchungsablauf, spezielle Untersuchungsmethoden, Differenzialdiagnose, Therapie, Verlauf und Prognose bei Nystagmus: Aufklärung und Beratung, Dokumentation und Befundberichtserstellung
Die Studierenden können nationale und internationale Sichtweisen in Bezug auf die Therapie des Nystagmus gegenüberstellen.

Prüfungsmodus

Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Theoretischer Unterricht verknüpft mit praktischer Anwendung

Sprache

Deutsch

0.751
Ophthalmologie VO

Ophthalmologie VO

2SWS
3ECTS

Lehrinhalte

Ätiologie, Symptomatik und Grundzüge der Therapie samt medikamentöser Augentherapie der Erkrankungen von Bulbus, Lider, Tränenorganen, Orbita, Bindehaut, Hornhaut (inkl. Keratokonjunktivitis sicca), Lederhaut, Linse, Iris, Pupille, Aderhaut, Glaskörper, Netzhaut; Papille und Sehnerv, Blindheit und Sehbehinderungen; Vorderkammer und Glaukom; Farbsinnstörungen, Auge und Allgemeinerkrankungen (z. B. HIV, Borreliose, Multiple Sklerose), Notfälle in der Augenheilkunde, Sozialophthalmologie (z. B. Blindheit, Ergophthalmologie, Auge und Verkehrstauglichkeit).

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung, Diskussion, Präsentation, aktive Teilnahme

Sprache

Deutsch

23
Ophthalmologische Untersuchungsmethoden ILV

Ophthalmologische Untersuchungsmethoden ILV

2.5SWS
3ECTS

Lehrinhalte

Untersuchungen an der Spaltlampe; Kammerwinkelglas, Ophthalmometrie, Tonometrie (z. B. Applanationstonometer nach Goldmann, Nonkontakttonometer); Keratometrie; Exophthalmometrie; Schirmer-Test, Sensibilitätsprüfung von Hornhaut und Nervus infraorbitalis; Beurteilung der Pupille; Dreispiegelkontaktglas, Bikonvexllinsen; direkte und indirekte Ophthalmoskopie; Gesichtsfeld und Gesichtsfeldprüfung (Konfrontations-, Goldmann-, Computerperimetrie);Retinometer, Prüfung der Dunkeladaptation, Farbsinnprüfung (z. B. pseudoisochromatische Tafeln, Farbanordnungstests, Anomaloskop); elektrophysiologische Untersuchungsmethoden (z. B. Elektrookulogramm, Elektroretinogramm, visuell evozierte Potentiale, Elektronystagmographie); Bildgebende Verfahren in der Ophthalmologie z.B. Keratograph, OCT, Floureszenzangiographie, Echographie, Röntgen, Computertomographie, Single-Photon-Emmission-CT (SPECT), Positron-Emmission-Tomography (PET); Dokumentation der Ergebnisse, exemplarisch Interpretation der Ergebnisse von Untersuchungsmethoden z. B. OCT; aktuelle technische Entwicklungen (z.B. Artificial Intelligence in der Ophthalmologie).

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Theoretischer Unterricht verknüpft mit praktischer Anwendung

Sprache

Deutsch

2.53
Praktische Übungen: Orthoptische Methodik 2 UE

Praktische Übungen: Orthoptische Methodik 2 UE

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Vermittlung, Übung und Reflexion von praktischen Kenntnissen und Fertigkeiten zu den Lehrinhalten der LV „Gerätekunde und orthoptische Methodik 2“.

Prüfungsmodus

Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Praktische Übungen aneinander und nach Möglichkeit auch mit Probant*innen,

Sprache

Deutsch

11
Praxislernphase 1 PL

Praxislernphase 1 PL

0SWS
5ECTS

Lehrinhalte

Einführung in Aufgaben und berufliche Tätigkeitsfelder von Orthoptist*innen, Berufsfelderkundung.
Durchführung eines allgemeinen orthoptischen Status, Dokumentation der Ergebnisse unter fachlicher Anleitung und Supervision.
Umsetzung von theoretisch und praktisch erworbenen Kenntnissen in die berufliche Praxis

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Angeleitete Praxis

Sprache

Deutsch

05
Studien-, Praxisbegleitung, Reflexion 1 ILV

Studien-, Praxisbegleitung, Reflexion 1 ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Vorbereitung auf das Praktikum, Einführung in Patientendokumentation und Ausbildungsprotokoll, Besprechung der Aufgabenstellung für das Praktikum, Austausch über Praktikumsverlauf und Feedback, Umgang mit schwierigen Situation, Präsentation und Analyse von PatientInnen-Dokumentationen und Diskussion, Reflexion der eigenen fachlich-methodischen sowie sozialkommunikativen Fähigkeiten, Erfahrungen und Erkenntnisse.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Die Beurteilung umfasst aktive Mitarbeit, Diskussion und Praktikumsbericht.

Lehr- und Lernmethode

Information, aktive Teilnahme, Diskussion, Praktikumsbericht

Sprache

Deutsch

11

LehrveranstaltungSWSECTS
Einführung in wissenschaftliches Arbeiten ILV

Einführung in wissenschaftliches Arbeiten ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Einführung in wissenschaftliches Arbeiten, Recherchieren, Konzepterstellung, Gliederungsschema wissenschaftlichen Arbeitens

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Arbeitsaufträge, Recherche, Lesen und Beurteilen von wissenschaftlichen Texten.

Sprache

Deutsch

11
Grundlagen der Kontaktlinsenanpassung ILV

Grundlagen der Kontaktlinsenanpassung ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Einführung und Grundlagen; Kontaktlinsen vs. Brille (z.B. Vor- und Nachteile, optische Unterschiede, Kontaktlinsen bei Strabismus und in der Kinderophthalmologie); Indikationen und Kontraindikationen; formstabile und weiche Linsen ( z. B. Arten, Anwendungsbereiche, Eigenschaften); Hygienemaßnahmen und Pflegemittel; Anpassung (Anamnese, Voruntersuchungen, Messungen, Berechnungen, Beurteilung der Probelinse); Handhabung der Kontaktlinsen durch die Patientinnen und Patienten und Anleitung; Unverträglichkeit, Risiken und Nebenwirkungen von Kontaktlinsen bzw. Pflegemittel; pathologische Veränderungen; Dokumentation; berufsrelevante Vorschriften und Regelungen.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

darbietend
praktischen Anwendung
Selbsterfahrung

Sprache

Deutsch

11
Grundlagen der Psychologie und Soziologie ILV

Grundlagen der Psychologie und Soziologie ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Gesundheit und Krankheit (Ansätze der Gesundheits- und Medizinsoziologie); grundlegende Aspekte der Soziologie, (z. B. Individuum und Gesellschaft, Menschenbild, Werte und Normen, Sozialisation, Interkulturalität); Rolle(n) von OrthoptistIn und PatientIn im gesellschaftlichen Kontext.
Grundlagen und Begriffsbestimmungen in Psychologie; Umgang mit Emotionen (z. B: bei Reflexion der Arbeitsprozesse, Frustrationstoleranz); Anwendungsbereiche der klinischen Psychologie (z. B: Psychosomatik, Schmerz und chronische Erkrankungen, Stressbewältigung, Angsterkrankungen, Depression); Umgang mit schwierigen Situationen (z. B: Burn-out, Mobbing, Konflikte); professioneller Umgang mit alten, dementen, verwirrten und desorientierten Menschen und Blinden; Persönlichkeitsentwicklung und soziale Kompetenz im beruflichen Alltag;
Ausgewählte Anwendungsbereiche

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Erörterung von Anwendungsbeispielen, Gruppendiskussion, Filme

Sprache

Deutsch

11
Inkomitantes Schielen ILV

Inkomitantes Schielen ILV

3SWS
3ECTS

Lehrinhalte

Klassifikation, Ätiologie und Pathogenese, sensorische und motorische Charakteristika, Anamnese, Diagnostik und Untersuchungsablauf, Differentialdiagnose, Therapie, Verlauf und Prognose bei angeborenen und erworbenen Augenmotilitätsstörungen: Angeborene Formen (z. B. Strabismus sursoadductorius, Stilling-Türk-Duane-Retraktionssyndrom, Jaensch-Brown-Syndrom), erworbene Formen (wie neurogene Paresen, Abducens-, Trochlearis- und Okulomotoriusparese, Myopathien); raumfordernde Prozesse der Orbita und des Gehirns und deren Auswirkungen auf die Augenmotilität; Myasthenie, CPEO, Endokrine Orbitopathie; Ableitung der orthoptischen Diagnose; Aufklärung und Beratung, Dokumentation und Befundberichtserstellung.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
begleitende Leistungsfeststellung und schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Präsentationen der verschiedenen Krankheitsbilder mittels Power-Point
Videobeispiele
Gruppenarbeiten
Lernspiele/Wiederholungsspiele

Sprache

Deutsch

33
Kinderheilkunde VO

Kinderheilkunde VO

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Einführung und Grundbegriffe; Wachstum und Entwicklung des gesunden Kindes; körperliche Untersuchung des Kindes unter Berücksichtigung der kindlichen Psyche; Präventivmedizin in der Kinderheilkunde; häufige Untersuchungsmethoden in der Kinderheilkunde (z.B. Röntgen, Ultraschall); häufige Kinderkrankheiten (z. B. Infektionskrankheiten, genetisch bedingte Veränderungen, organspezifische Erkrankungen wie Herzfehler); multidisziplinäre Betreuungs-/Therapiekonzepte für das behinderte Kind; Kindesmisshandlung und –missbrauch.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung mit Seminarcharakter

Sprache

Deutsch

11
Kinderpsychologie VO

Kinderpsychologie VO

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Einführung in das Gebiet der Kinderpsychologie und Entwicklungspsychologie des Kindes- und Jugendalters; Grundkenntnisse der psychischen Entwicklung nach Lebensabschnitten im Kindes- und Jugendalter. Kenntnis von psychologischen, biologischen, sozialen und kulturellen Faktoren, die den Entwicklungsprozess fördern oder hemmen - Entwicklungsverzögerungen und neuropsychologische Störungen, Prävention, Methoden und Praxisbeispiele.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Erörterung von Anwendungsbeispielen, Gruppendiskussion, Filme

Sprache

Deutsch

11
Kommunikation und Gesprächsführung ILV

Kommunikation und Gesprächsführung ILV

2SWS
2ECTS

Lehrinhalte

Förderung der sozialkommunikativen Kompetenzen; Grundregeln der Kommunikation und Interaktion; Kommunikationsmodelle (z. B. Schulz von Thun, Rogers, Watzlawick), Nonverbale Kommunikation; Gesprächstechniken: im Team, in Konflikten, mit Patient*innen; Grundlagen der Moderation, Feedbackregeln; Selbstreflexion: Abgleich von Selbstbild und Fremdbild in der Kommunikation (Eisbergmodell, Joharifenster);
berufsrelevante Problemstellungen, Informations- und Beratungsgespräche; Supervision und Coaching.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Impulsvortrag
Brainstorming
Gruppendiskussion
Selbsterfahrung
Rollenspiele
POL (problembasiertes Lernen)

Sprache

Deutsch

22
Neuroophthalmologie VO

Neuroophthalmologie VO

2SWS
3ECTS

Lehrinhalte

Einführung und Begriffsklärung; Ätiologie, Symptomatik, Untersuchungsmethoden, Differentialdiagnostik und deren Ergebnisse, Therapie, Verlauf und Prognose zu folgenden Krankheitsbildern: Erkrankungen der Sehbahn und des Nervus opticus (z. B. Gesichtsfeldausfälle) und der Sehrinde (z. B. optische Agnosien, zentrale Farbsinnstörungen), psychogene Sehstörungen; Störungen der Pupillenmotorik und der Akkommodation; Störungen der peripheren Okulomotorik (ergänzend zu Strabologie; z. B. Myasthenia gravis, Myopathien, Ophthalmoplegien); Störungen der Lidmotorik, des Nervus facialis, des Nervus trigeminus (z. B. Ptose, Blepharospasmus, Lagophthalmus); Unklare Sehverschlechterung; Kopf- und Gesichtsschmerz mit Augenmanifestationen; ausgewählte Syndrome.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Lehrvortrag, Fallbeispiele

Sprache

Deutsch

23
Neuroorthoptik ILV

Neuroorthoptik ILV

3SWS
3ECTS

Lehrinhalte

Ätiologie, Symptomatik, Untersuchungsablauf, spezielle Untersuchungsmethoden und deren Ergebnisse, Differenzialdiagnostik, Therapie, Verlauf und Prognose zu folgenden Krankheitsbildern: Störungen der supranukleären Okulomotorik (Störungen der konjugierten und disjugierten Blickmotorik betreffend Sakkaden, langsame Folgebewegungen, vestibulo-okulärer Reflex, optokinetischer Nystagmus und Fixation, z. B. horizontale und vertikale Blickparesen, Konvergenz- und Divergenzparesen, INO, Skew deviation, Okular Tilt Reaction, 1 ½ Syndrom); Subjektive visuelle Vertikale; erworbener Nystagmus und verwandte okuläre Oszillationen (z. B. blickparetischer oder Blickrichtungsnystagmus, Konvergenz-Retraktionsnystagmus, See-Saw-Nystgagmus, nystagmusähnliche Störungen der Blickmotorik); Ableiten der orthoptischen Diagnose; Therapeutische Maßnahmen, Telereha., Aufklärung und Beratung; Dokumentation und Befundberichtserstellung.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Theoretischer Unterricht verknüpft mit praktischer Anwendung
Fallbeispiele

Sprache

Deutsch

33
Pädagogik ILV

Pädagogik ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Pädagogische Grundbegriffe: Bildung, Erziehung und Erziehungsstile, Didaktik und Methodik, pädagogische Implikation/ Aspekte orthoptischen Denkens und Handelns;
Schwerpunkt Heilpädagogik und Inklusive Pädagogik: besondere Berücksichtigung von Sehbehinderten- und Blindenpädagogik,
Annahme und Bewältigungsstrategien bei Sehbehinderung und erworbener Blindheit, Reflexion über Vorurteile und Stigmatisierung im Umgang mit behinderten Menschen.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Diskussion, Selbstreflexion

Sprache

Deutsch

11
Praktische Übungen: Inkomitantes Schielen UE

Praktische Übungen: Inkomitantes Schielen UE

1.5SWS
2ECTS

Lehrinhalte

Vermittlung, Übung und Reflexion von praktischen Kenntnissen und Fertigkeiten zu den Lehrinhalten der LV „Inkomitantes Schielen“ und Fallanalysen.
Praktischen Anwendung der Untersuchungsmethoden zu den Lehrinhalten der LV "Inkomitantes Schielen" und Fallanalysen.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Begleitende Leistungsfeststellung, schriftliche Prüfung am Ende der LV

Lehr- und Lernmethode

Praktisches Üben
Üben aneinander

Sprache

Deutsch

1.52
Praktische Übungen: Neuroorthoptik UE

Praktische Übungen: Neuroorthoptik UE

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Vermittlung, Übung und Reflexion von praktischen Kenntnissen und Fertigkeiten zu den Lehrinhalten der LV „Neuroorthoptik“ und der LV „Neuroophthalmologie“ und Fallanalysen.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Angeleitets Üben aneinander; Analyse von Videofallbeispielen, Vernetzung des Wissens durch Gruppenarbeiten und anregenden Lernaktivitäten (Quiz, usw.).

Sprache

Deutsch

11
Praktische Übungen: Refraktionsbestimmung UE

Praktische Übungen: Refraktionsbestimmung UE

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Vermittlung, Übung und Reflexion von praktischen Kenntnissen und Fertigkeiten zur Ermittlung des Korrektionsbedarfes unter Berücksichtigung der Binokularität.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Angeleitete praktische Übungen von subjektiven und objektiven Methoden der Refraktionsbestimmung aneinander und nach Möglichkeit auch an Probant*innen

Sprache

Deutsch

11
Praxislernphase 2 PL

Praxislernphase 2 PL

0SWS
6ECTS

Lehrinhalte

Umsetzung von theoretisch und praktisch erworbenen Kenntnissen in die berufliche Praxis unter fachlicher Anleitung und Supervision.
Durchführung eines erweiterten orthoptischen Status entsprechend des Wissensstandes, Ableitung der orthoptischen Diagnose, Therapieplanerstellung und Durchführung, Durchführung relevanter ophthalmologischer Untersuchungsmethoden, Dokumentation der Ergebnisse.
Gestaltung einer professionellen Beziehung zu Patient*innen und Kolleg*innen.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Angeleitete Praxis

Sprache

Deutsch

06
Refraktionsbestimmung ILV

Refraktionsbestimmung ILV

2SWS
2ECTS

Lehrinhalte

Refraktion (Grundlagen, Refraktionsanomalien und Korrektur); Subjektive Refraktion – Ermittlung des Korrektionsbedarfs: Hilfsmittel, Methoden (z. B. für sphärische Refraktionsfehler Donders-Methode, Nebelmethoden, monokularer Feinabgleich; für astigmatische Refraktionsfehler Kreuzzylindermethode, Prüfung auf Refraktionsgleichgewicht bei binokularem Abgleich, Korrektur der Anisometropie, Bestimmung der Nahkorrektur); Anwendung, Durchführung, Dokumentation;
Objektive Refraktionsprüfung (statische und dynamische Skiaskopie, Autorefraktion); Anwendung, Durchführung, Dokumentation; Grundlagen und Methoden der refraktiven Chirurgie.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietend
Praktische Anwendung

Sprache

Deutsch

22
Studien-, Praxisbegleitung, Reflexion 2 ILV

Studien-, Praxisbegleitung, Reflexion 2 ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Vorbereitung auf die Praxislernphase, Reflexion der eigenen Fähigkeiten und Erfahrungen in Praxislernphase und Studium; Umgang mit schwierigen Situationen (z.B. Überforderung, Unterstützungsbedarf); Feedback, Intervision, Supervision; Präsentation der Praxisberichte.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
„Mit Erfolg teilgenommen“

Lehr- und Lernmethode

Information, aktive Teilnahme, Diskussion, Praxisbericht, Reflexionsgespräche

Sprache

Deutsch

11

LehrveranstaltungSWSECTS
Berufskunde und -ethik ILV

Berufskunde und -ethik ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Geschichte und Entwicklung des Berufes
Berufsrelevante gesetzliche Grundlagen und Regelungen (MTD-Gesetz, Fortbildungspflicht, Gesundheitsberuferegistergesetz)
Medizin- und Forschungsethik, Berufsethik, Korruptionsprävention
Nationale- und internationale Berufsverbände
Ausbildung und Berufsbild im internationalen Vergleich
Aktive Fehlervermeidung in der Medizin unter spezieller Berücksichtigung der Orthoptik
Aktuelle Themen und berufspolitische Entwicklungen
Einführung in Evidence based Practice und Assessments
Einführung in die WHO Family of international Classification (ICD, ICF,...)

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Fallbeispiele, Gruppen- und Einzelarbeiten

Sprache

Deutsch

11
Digital Health Literacy ILV

Digital Health Literacy ILV

0.5SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Gesundheits-Apps, Internet of Things, Gesundheitsseiten, Qualität und Risiko, Schutz und Sicherheit von Gesundheitsdaten, Rolle von Google und Social Media in Verbindung mit Gesundheit

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag mit aktivierenden Methoden, Arbeitsaufträge, Einzel- und Gruppenarbeiten

Sprache

Deutsch

0.51
Einführung in die Statistik ILV

Einführung in die Statistik ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Datenerhebung, Datenaufbereitung (Codieren), deskriptive Statistik (Grafiken, Maßzahlen), Formulierung von Hypothesen, Anwendung bivariater Hypothesentests (Inferenzstatistiken), Anwendung eines statistischen Rechenprogrammes, Interpretation der Ergebnisse.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag
Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit
Übungen

Sprache

Deutsch

11
Einführung in Projektmanagement ILV

Einführung in Projektmanagement ILV

1SWS
2ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen des Projektmanagements;
Vorprojektphase, Projektauftrag, Projektorganisation,
Teambuilding, Umweltanalyse (soziale Kompetenzen, Führung)
Methoden Projektstart (Moderation);
Methoden Projektkoordination, Projektcontrolling (Feedback, Reflexion);
Methoden Projektmarketing;
Methoden Projektkrisen, Projektabschluss, Zusammenhang der Methoden (Konfliktmanagement, Präsentations-methoden);
Präsentationen der Projektideen durch die Studierenden, Besprechung der Ausarbeitungen der Projekte.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Wechselnd Plenum und Gruppenarbeiten. Ausarbeitung von eigenen Beispielen und Projektplänen, Reflexion, Präsentation.

Sprache

Deutsch

12
Freie Lehrveranstaltung: Barrierefreie Kommunikation ILV

Freie Lehrveranstaltung: Barrierefreie Kommunikation ILV

2SWS
2ECTS

Lehrinhalte

Grundkenntnisse der Österreichische Gebärdensprache (ÖGS), Bedeutung von Gestik, Mimik und Körperausdruck in der ÖGS, Übungen zu Fingeralphabet, Inkorporatoren und Klassifikatoren.
Technik der „Sehende Begleitung“ (sighted guide technique), Begleitung und Führung hochgradig sehbehinderter und blinder Menschen inklusive spezielle Kommunikation.
Gründe für Kommunikationsprobleme mit dementen Menschen. Verbale und nonverbale Kommunikationsmöglichkeiten mit dementen Menschen.
Die Regeln der „Leichten Sprache“.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Anwendung der erlernten unterschiedlichen Kommunikationsmöglichkeiten

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, praktische Übungen, Rollenspiele, Simulation

Sprache

Deutsch

22
Low Vision Rehabilitation und vergrößernde Sehhilfen ILV

Low Vision Rehabilitation und vergrößernde Sehhilfen ILV

2SWS
2ECTS

Lehrinhalte

Einführung und Begriffsbestimmungen; Bedeutung von Behinderung (z. B. Ebenen nach WHO); Sehbehinderung (z. B. Definitionen, rechtliche Rahmenbedingungen, Ursachen, Symptomatik, alltagsrelevante Auswirkungen); Low-Vision-Diagnostik und - Rehabilitation; Umgang mit sehbehinderten Menschen; Bewältigungshilfen (z. B. Möglichkeiten für Sehbehinderte zur beruflichen und schulischen Integration, Orientierungs- und Mobilitätstraining, lebenspraktische Fertigkeiten, Ersatzstrategien, Institutionen, Organisationen, Selbsthilfegruppen); Schnittstellenmanagement;
Vergrößernde Sehhilfen: nichtvergrößernde Sehhilfen und Hilfsmittel; optisch und elektronisch vergrößernde Sehhilfen; Anpassung von vergrößernden Sehhilfen (spezielle Anamnese, Untersuchungsgang, Auswahl, praktische Anpassung, Anleitung, Erprobung, Verordnung, Dokumentation), Beratung und Aufklärung, Empfänger*innen orientierter Befundbericht.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Videos, Fallbeispiele, Simulation, Selbsterfahrung

Sprache

Deutsch

22
Neurorehabilitation VO

Neurorehabilitation VO

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Einführung und Begriffsbestimmungen; berufsrelevante Grundlagen der Neurorehabilitation, Rehabilitationsteam und interdisziplinäre Zusammenarbeit, Rehabilitation spezifischer neurologischer Erkrankungen (z. B. Schlaganfälle, Schädel-Hirn-Trauma);neuropsychologische Störungen (z. B. Aphasie, Apraxie, Neglect, Agnosie, Amnesie, kognitive Störungen), Raumwahrnehmungsstörungen und Grundkenntnisse der Therapie aus neuropsychologischer Sicht; berufsrelevante Aspekte im Umgang mit Patient*innen mit Behinderungen, mit kommunikativen Störungen, mit neuropsychologischen, emotionalen und neuropsychiatrischen Störungen

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Fallbeispiele

Sprache

Deutsch

11
Orthoptische Fallanalysen 1 ILV

Orthoptische Fallanalysen 1 ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Anhand von Fallbeispielen bzw. Problemstellungen Schritte im orthoptischen Prozess aufzeigen, interpretieren und argumentieren; klinische Schlussfolgerungen ziehen; orthoptische Diagnose ableiten und einen entsprechenden Therapieplan erstellen.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Information, aktive Teilnahme, Diskussion, Fallbeschreibung im nationalen und internationalen Kontext

Sprache

Deutsch

11
Orthoptische Rehabilitation bei zentralen Sehstörungen ILV

Orthoptische Rehabilitation bei zentralen Sehstörungen ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen der neurovisuellen Rehabilitation bei Störungen von Sehschärfe, Kontrastsehen, Adaptation, Farbsehen, Fusion, Akkommodation, Stereosehen; visuell bedingte Lesestörungen; Gesichtsfeldausfälle, visueller Neglekt; Erkennungsmöglichkeiten und Unterscheidung homonyme Hemianopsie und Neglekt; Störungen der visuellen Raumwahrnehmung, Störungen komplexer Sehleistungen (z. B. Objekt-, Gesichter-wahrnehmung); Anamnese, spezielle Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, Anleitung zur Therapie, Aufklärung und Beratung, Dokumentation und Befundberichtserstellung; Erstellung von Therapiematerial; Falldiskussionen

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Filme, Falldiskussionen

Sprache

Deutsch

11
Prävention und Gesundheitsförderung, Arbeitsmedizin / Bildschirmarbeit ILV

Prävention und Gesundheitsförderung, Arbeitsmedizin / Bildschirmarbeit ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen der Prävention und Gesundheitsförderung; orthoptische Prozesse im Rahmen der Prävention und Gesundheitsförderung (z.B. im Hinblick auf verschiedene Lebensabschnitte und Störungen des ein- und beidäugigen Sehens);
Grundlagen der Arbeitsmedizin; Besonderheiten bei der Bildschirmarbeit: Ergonomie am (Bildschirm-)Arbeitsplatz, Arbeitsplatzbeurteilung, Prävention von Erkrankungen, Bildschirmbrille, Bildschirmtätigkeit und Beschwerden (z.B. Asthenopie);
entwicklungsfördernde und gesundheitserhaltende Maßnahmen; Beratung und Aufklärung; gesetzliche Grundlagen, relevante Regelungen.
Gestatlung des eigenen orthoptischen Arbeitsplatzes

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Power Point Präsentationen, Fallbeispiele, Information, Diskussion, Selbsterfahrung

Sprache

Deutsch

11
Praxislernphase 3 PL

Praxislernphase 3 PL

0SWS
5ECTS

Lehrinhalte

Umsetzung von theoretisch und praktisch erworbenen Kenntnissen in die berufliche Praxis unter Anleitung und Supervision.
Durchführung eines erweiterten orthoptischen Status entsprechend des Wissensstandes, Therapieplanerstellung und Durchführung, Durchführung relevanter ophthalmologischer Untersuchungsmethoden, Dokumentation der Ergebnisse.
Arbeiten im multiprofessionellen und interprofessionellen Team.
Professional Reasoning

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Angeleite Praxis

Sprache

Deutsch

05
Schieloperationen ILV

Schieloperationen ILV

1.5SWS
2ECTS

Lehrinhalte

Operative Therapie, Indikation und Kontraindikation von Augenmuskeloperationen und Operationsmethoden bei verschiedenen Strabismusformen sowie bei Nystagmus. Unterschiedliche internationale Sicht- und Zugangsweisen.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Power Point Präsentationen, Fallbeispiele, Information, Diskussion

Sprache

Deutsch

1.52
Schreibwerkstatt SE

Schreibwerkstatt SE

1.5SWS
3ECTS

Lehrinhalte

Erste Informationen zur Verfassung einer Bachelorarbeit;
Themenfindung und Entwicklung einer relevanten Forschungsfrage;
Durchführung und Dokumentation einer Literaturrecherche;
Analyse eines wissenschaftlichen Textes in Bezug auf die Fragestellung und Erstellung eines Exzerpts;
Aufbau und Inhalt eines Konzepts;
Verfassen eines erweiterten Konzepts entsprechend den Anforderungen eines wissenschaftlichen Textes

Prüfungsmodus

Endprüfung
Note des erweiterten Konzepts

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Paar- und Gruppenarbeiten, Präsentation, Verfassen eines erweiterten Konzepts

Sprache

Deutsch

1.53
Sehbehinderung und Förderung im Kindesalter ILV

Sehbehinderung und Förderung im Kindesalter ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Einführung und Begriffsbestimmungen; normale Sehentwicklung und Folgen einer gestörten Sehentwicklung; Besonderheiten in der allgemeinen Entwicklung von sehbehinderten und blinden Kindern; mehrfach behinderte Kinder mit Sehbehinderung (z. B. Problematik der Mehrfachbehinderung, veränderte Kommunikation zwischen Eltern und Kind); Aufgaben der Orthoptistin/des Orthoptisten im Rahmen der Diagnostik und Therapie bei Kindern mit gestörter Sehentwicklung (z. B. Überprüfung der Sehqualitäten und Sehfunktionen, Beobachtung des visuellen Verhaltens, Dokumentation, Aufklärung und Beratung, Erstellen eines EmpfängerInnen orientierten Befundberichtes); wesentliche Aufgaben und Konzepte der visuellen Frühförderung; Bewältigungshilfen (z. B. Organisationen, Institutionen)

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Filme, Fallanalysen

Sprache

Deutsch

11
Spezialbereiche der Orthoptik ILV

Spezialbereiche der Orthoptik ILV

1.5SWS
2ECTS

Lehrinhalte

Geriatrie, Gerontologie, Demenz, Sehen im Alter, Gender und Diversity, Besonderheiten im orthoptischen Status beim älteren Menschen;
Visuelle Anforderungen verschiedener Sportarten als neues Betätigungsfeld der Orthoptist*innen, orthoptisches Training von unterschiedlichen visuellen Funktionen zur Verbesserung der sportlichen Performance, computerbasierte Test- und Trainingsprogramme;
Neue Entwicklungen im Berufsfeld

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Fallbeispiele, Simulation

Sprache

Deutsch

1.52
Studien-, Praxisbegleitung, Reflexion 3 ILV

Studien-, Praxisbegleitung, Reflexion 3 ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Vorbereitung auf die Praxislernphase, Vertiefung von relevanten Themen und Fragestellungen, Besprechung der Aufgabenstellung für die Praxislernphase, Austausch über Praxisverlauf und Feedback, Umgang mit schwierigen Situation, Kommunikationsaspekte im Berufsfeld, Präsentation und Analyse der Patient*innendokumentationen und Diskussion, Reflexion der eigenen fachlich-methodischen sowie sozialkommunikativen Fähigkeiten, Erfahrungen und Erkenntnisse.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
„Mit Erfolg teilgenommen“

Lehr- und Lernmethode

Information, aktive Teilnahme, Diskussion, Fallbeschreibung

Sprache

Deutsch

11
Theorie, Praxis und Methoden wissenschaftlichen Arbeitens ILV

Theorie, Praxis und Methoden wissenschaftlichen Arbeitens ILV

2SWS
2ECTS

Lehrinhalte

Kriterien für wissenschaftliches Arbeiten; Arbeitsschritte (z.B. Themenfindung, Problemformulierung und Forschungsfrage, Literaturrecherche); kritisches Lesen von wissenschaftlichen Texten, wissenschaftliches Schreiben, qualitative und quantitative Forschungsmethoden; Präsentation wissenschaftlicher Arbeiten

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Lehrvortrag, Arbeitsaufträge, Präsentation

Sprache

Deutsch

22
Visuelle Wahrnehmungsstörungen ILV

Visuelle Wahrnehmungsstörungen ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Verschiedene Wahrnehmungsbereiche und Teilleistungen; Legasthenie als spezifische Teilleistungs-, Wahrnehmungs- und Verarbeitungsschwäche; Okuläre Lesestörung; orthoptische Abklärungsdiagnostik; okulärer Belastungstest (unter besonderer Berücksichtigung der visuellen Wahrnehmung); therapeutische Maßnahmen; Sehanwendung bei Teilleistungsschwäche; interdisziplinäre Zusammenarbeit, Bewältigungshilfen (z. B. unterstützende Institutionen, Organisationen), Beratung und Aufklärung

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Diskussion, Fallbeispiele

Sprache

Deutsch

11

LehrveranstaltungSWSECTS
Bewältigung herausfordernder Situationen im interprofessionellen und internationalen Kontext (mit ET und LP) SE

Bewältigung herausfordernder Situationen im interprofessionellen und internationalen Kontext (mit ET und LP) SE

1.5SWS
2ECTS

Lehrinhalte

Profession, Interprofessionalität, Multiprofessionalität im internationalen Kontext.
Paradigmen der unterschiedlichen beteiligen Berufsgruppen im internationalen Verlgeich.
Ausgewählte Methoden zur Bewältigung herausfordernder Situationen.

Analyse und Bearbeitung ausgewählter herausfordernder Situationen aus dem therapeutischen Alltag (in interprofessionellen und internationalen Studierendenteams)

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

darbietend, erarbeitend, explorativ

im interprofessionellen und internationalen Gruppensetting

Sprache

Englisch

1.52
Interdisziplinäre Zusammenarbeit ILV

Interdisziplinäre Zusammenarbeit ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Aspekte von Interdisziplinarität und Multiprofessionalität im Berufsfeld der Orthoptist*innen, Schnittstellen zu angrenzenden Berufen (z.B. Ärzt*innen, Angehörige der anderen medizinisch-technischen Berufe, Optiker*innen, Optometrist*innen); Position und Aufgaben der*des Orthoptist*in im interdisziplinären Team, Besonderheiten und Herausforderungen im Rahmen des orthoptischen Prozesses.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung, Gruppendiskussion, Fallanalyse

Sprache

Deutsch

11
Orthoptische Fallanalysen 2 ILV

Orthoptische Fallanalysen 2 ILV

1.5SWS
3ECTS

Lehrinhalte

Anhand von Fallbeispielen bzw. Problemstellungen Schritte im orthoptischen Prozess aufzeigen, interpretieren und argumentieren; klinische Schlussfolgerungen ziehen; orthoptische Diagnose ableiten und einen entsprechenden Therapieplan erstellen.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Information, aktive Teilnahme, Diskussion, Fallbeschreibung

Sprache

Deutsch

1.53
Praxislernphase 4 PL

Praxislernphase 4 PL

0SWS
23ECTS

Lehrinhalte

Weitgehend selbstständiges Arbeiten unter Supervision und bei Bedarf mit Anleitung.
Umsetzung und Vertiefung von theoretisch und praktisch erworbenen Kenntnissen und Fertigkeiten in die berufliche Praxis.
Durchführung des gesamten orthoptischen Prozesses in den Pflichtbereichen der praktischen Ausbildung.
Angewandte evidenzbasierte Praxis und professionells Reasoning.
Arbeit in multi- und interprofessionellen Teams
Aufbau einer professionellen Beziehung zu Patient*innen und Angehörigen.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Angleitete Praxis

Sprache

Deutsch

023
Studien-, Praxisbegleitung, Reflexion 4 ILV

Studien-, Praxisbegleitung, Reflexion 4 ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Vorbereitung auf die Praxislernphase, Vertiefung von relevanten Themen und Fragestellungen, Besprechung der Aufgabenstellung für die Praxislernphase, Austausch über Praxisverlauf und Feedback, Umgang mit schwierigen Situation, Kommunikationsaspekte im Berufsfeld, Präsentation und Analyse der Patient*innendokumentationen und Diskussion, Reflexion der eigenen fachlich-methodischen sowie sozialkommunikativen Fähigkeiten, Erfahrungen und Erkenntnisse.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
„Mit Erfolg teilgenommen“

Lehr- und Lernmethode

Entsprechend des Wissenstands selbstständiges Arbeiten unter Anleitun

Sprache

Deutsch

11

LehrveranstaltungSWSECTS
Bachelorprüfung AP

Bachelorprüfung AP

0SWS
1ECTS

Lehr- und Lernmethode

Selbstständige Vorbereitung auf die Abschlussprüfung

Sprache

Deutsch

01
Freiberuflichkeit und betriebswirtschaftliche Grundlagen ILV

Freiberuflichkeit und betriebswirtschaftliche Grundlagen ILV

1.5SWS
2ECTS

Lehrinhalte

Freiberuflichkeit als Variante der Möglichkeiten zur Berufsausübung: Chancen und Grenzen; Orthoptist*in als (freiberufliche) Unternehmer*in; wirtschaftliche Überlegungen, Marketing, Orthoptist*in und Werbung; Abgrenzung zu Optiker*innen und anderen Gesundheitsberufen; betriebswirtschaftliche Grundlagen zur Freiberuflichkeit

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Literaturstudium, Fallanalyse, Gruppenarbeit

Sprache

Deutsch

1.52
Grundzüge des Gesundheitswesens und der Gesundheitsökonomie VO

Grundzüge des Gesundheitswesens und der Gesundheitsökonomie VO

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Gesundheitswesen in Österreich (Geschichte, System, Alternativen, Schwächen und Stärken, Ausblicke auf die aktuelle Gesundheitsreform);
Handlungsfelder und Limitationen der Gesundheitspolitik zwischen Gesundheit, Krankheit und Gebrechen;
Gesundheitsdienstleister*innen zwischen Wissenschaft und Kunst (professionssoziologische Betrachtungen der Wesenszüge von „Freiberuflichkeit“ und deren Auswirkungen auf Qualitätssysteme, die Zukunft der Professionen in der Medizin – Chancen und Bedrohungen);
Krankenanstalten als Expert*innenorganisationen (Grundlagen des Krankenanstaltenwesens, organisationstheoretische Besonderheiten des Zusammenwirkens von health professionals und „Laien“);
Anreizsysteme und Finanzierung im Gesundheitswesen (Geschichte, Grundlagen, Menschenbilder – homo oeconomicus als akzeptable Figur?, Finanzierungsformen (von fee for service bis Fall- und Kopfpauschalen, nationales LKF-System);
Die Rolle der Patient*innen in der „Gesundheitsindustrie“ (vom Objekt zum Mit/-Produzenten; compliance, adherence, Gesundheitskompetenz/health literacy);
Grundlagen der Gesundheitsökonomie (Grundlagen, Kosten-Nutzen-Bewertungsmodelle, Probleme der Outcome- und Lebensqualitätsmessung [QALY, Effizienzgrenzenmodell]);

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesungselemente, Gruppendiskussion, Fall-Studien-Analyse

Sprache

Deutsch

11
Medizinisches Englisch 2 ILV

Medizinisches Englisch 2 ILV

2SWS
3ECTS

Lehrinhalte

Kommunikation, medizinisches Fachvokabular; Lesen, Übersetzen und Exzerpieren von englischen Texte bzw. Studien; Präsentationen; Verfassen von Abstracts;

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Diskussion, Rollenspiele, Präsentationen, Filme, Lesen und Schreiben über aktuelle medizinische Themen

Sprache

Englisch

23
Orthoptische Fallanalysen 3 ILV

Orthoptische Fallanalysen 3 ILV

2SWS
4ECTS

Lehrinhalte

Anhand von Fallbeispielen bzw. Problemstellungen Schritte im orthoptischen Prozess aufzeigen, interpretieren und argumentieren; klinische Schlussfolgerungen ziehen; orthoptische Diagnose ableiten und einen entsprechenden Therapieplan erstellen, Herausarbeitung von interdisziplinären Aspekten.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Information, aktive Teilnahme, Diskussion, Fallbeschreibung und -analysen

Sprache

Deutsch

24
Praxislernphase 5 PL

Praxislernphase 5 PL

0SWS
3ECTS

Lehrinhalte

Weitgehendes Selbstständiges Arbeiten an Patient*innen unter Supervision, Anleitung bei Bedarf
Vertiefung des gesamten orthoptischen Prozesses nach individueller Schwerpunktsetzung

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Angeleitetes Praxis

Sprache

Deutsch

03
Qualitätsmanagement VO

Qualitätsmanagement VO

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Qualität im Gesundheitswesen (Geschichte, Begriffe, Definitionen und nationale Rechtsgrundlagen für Krankenanstalten und den extramuralen Bereich);
Autonomie der Freien Berufe und deren Qualitätsverständnis (implizites vs. explizites Qualitätsverständnis);
Qualitätselemente der Makro-, Meso- und Mikroebene (vom Zugang zum Versorgungssystem bis zur Fälschungssicherheit von Medikamenten);
Grundlagen zu Patient*innensicherheitssystemen (Grundlagen, Meldesysteme(CIRS, Maßnahmen);
Die Grundelemente von Qualitätsicherungs- und Managementsystemen (Selbst- Fremdbeurteilung, Peers oder „Laien“, good enough-Standards bis search for excellence) und die Anwendungsfelder international gebräuchlicher Systeme [ISO, EFQM, KTQ, JCI, A-IQI] in Österreich, die Aufgaben und Rollen von Führungskräfen und MitarbeiterInnen);

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortragselemente, Gruppendiskussionen, Fallbesprechungen

Sprache

Deutsch

11
Rechtsgrundlagen für Gesundheitsberufe VO

Rechtsgrundlagen für Gesundheitsberufe VO

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Einführung und Grundbegriffe; Datenschutz im Gesundheitswesen (Gesetze, Vorschriften, Verhaltensweisen, Anwendung), Patient*innenrechte; zivilrechtliche und strafrechtliche Grundlagen; Sanitätsrecht (z.B. Behördenaufbau, MTD-Gesetz, Arzneimittel- und Medizinprodukte-Gesetz; Arbeitsrecht ( z.B. Dienstverhältnis, Rechte und Pflichten, Arbeitszeit, Arbeitnehmer*innenschutz); Sozialversicherungsrecht (Sozialversicherungsträger, Finanzierung, Leistungen); Korruptionsprävention, Provisionsverbot.

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag und Studium des Lehrbehelfes

Sprache

Deutsch

11
Refraktionbestimmung 2 ILV

Refraktionbestimmung 2 ILV

1SWS
1ECTS

Lehrinhalte

Aufbauend auf die Grundlagen der Refraktion 1, Refraktionsbestimmung bei ausgewählten ophthalmologischen Krankheitsbildern, bei systemischen Erkrankungen (z.B. Diabetes) sowie Schwangerschaft.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Fallbeispiele, praktische Übungen

Sprache

Deutsch

11
Seminar zur Bachelorarbeit SE

Seminar zur Bachelorarbeit SE

1SWS
6ECTS

Lehrinhalte

Rahmenbedingungen für die Erstellung der Bachelorarbeit; Ziel, formale Kriterien und Konzepterstellung, Hilfestellung bei Themenfindung, Problemformulierung und Formulierung der Forschungsfrage(n); Austausch und Klärung von Fragestellungen; Verfassen der Bachelorarbeit.

Prüfungsmodus

Endprüfung
Bachelorarbeit 2

Lehr- und Lernmethode

Theoretischer Input, Gruppenarbeiten, Peer-Feedback, individuelle Betreuung/ Beratung

Sprache

Deutsch

16
Studien-, Praxisbegleitung, Reflexion 5 ILV

Studien-, Praxisbegleitung, Reflexion 5 ILV

1SWS
2ECTS

Lehrinhalte

Vorbereitung auf die Praxislernphase mit Schwerpunktsetzung auf den gesamten orthoptischen Prozess; Vertiefung von relevanten Themen und Fragestellungen, Besprechung der Aufgabenstellung für die Praxislernphase, Austausch über Praxisverlauf und Feedback, Umgang mit schwierigen Situation, Kommunikationsaspekte im Berufsfeld, Präsentation und Analyse der Patient*innendokumentationen und Diskussion, abschließende Reflexion der eigenen fachlich-methodischen sowie sozialkommunikativen Fähigkeiten, Erfahrungen und Erkenntnisse im Hinblick auf die zukünftige Berufsausübung.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
„Mit Erfolg teilgenommen“

Lehr- und Lernmethode

Information, aktive Teilnahme, Diskussion, Fallbeschreibung

Sprache

Deutsch

12

Wahlbereich - Vertiefung und Praxislernphase (5 ECTS nach Wahl)

LehrveranstaltungSWSECTS
Vertiefung Kontaktlinsenanpassung MODUL 0.335
Vertiefung Low Vision Rehabilitation MODUL 0.335
Vertiefung Orthoptische Rehabilitation bei zentralen Sehstörungen MODUL 0.335

Unterrichtszeiten
Mo bis Fr, ganztags ggf. auch Samstags

Wahlmöglichkeiten im Curriculum

Angebot und Teilnahme nach Maßgabe zur Verfügung stehender Plätze. Es kann zu gesonderten Auswahlverfahren kommen.

Um allen Studierenden auch die erforderlichen Praxiserfahrungen und somit einen Studienabschluss innerhalb der regulären Studienzeit ermöglichen zu können, kann es bei Bedarf zu Praxislernphasen während der Sommermonate kommen. Vier Ferienwochen im Juli oder August sind jedenfalls vorgesehen. 

Offene Lehrveranstaltungen

Sie haben auch die Möglichkeit, ausgewählte offene Lehrveranstaltungen anderer Studiengänge bzw. Departments zu besuchen. Details zur Anmeldung finden Sie hier.

Ein Tag in der Studienwelt von Orthoptik

Vor kurzem lief wieder mal Top Gun im Fernsehen, für die jüngeren Leser*innen: Im Film ist Tom Cruise noch jung, fährt ohne Helm Motorrad und spielt einen genialen Kampfjet-Piloten, der den Himmel und nebenbei auch Val Kilmer bezwingt. Während des Films überlege ich, wie mein Leben laufen würde, wenn ich statt Germanistin Jet-Pilotin geworden wäre.

Beim Recherchieren fällt mir auf, dass beim Fliegen vor allem gute Augen wichtig sind. Und da ich nicht nur wissen möchte, ob meine Augen top genug für Top Gun sind, sondern auch was  angehende Orthoptist*innen an der FH Campus Wien lernen, habe ich dem Studiengang einen Besuch abgestattet. Was ich dabei über die Orthoptik erfahren habe und wie ganz nebenbei meine Augen getestet wurden, seht ihr auf den folgenden Fotos - und am Schluss zeigt sich, ob das noch was wird mit der Pilotinnenkarriere!

Ida Grainer, Lehrende beim Bachelorstudiengang Orthoptik, zeigt mir zu Beginn wie komplex das menschliche Auge aufgebaut ist - da braucht man als Laie schon ein Navi um sich zurechtzufinden, unsere Studierenden schaffen das in sechs Semestern.

Beim Sehstärkentest soll ich mit jedem Auge einzeln die Buchstaben auf der gegenüberliegenden Wand vorlesen. Piratentest wäre meiner Meinung nach auch ein guter Name, der würde viel besser passen!

Beim Maddox Wing-Test wird ein Nahprüfgerät verwendet, um festzustellen ob ich schiele. Aber ich muss mir keine Sorgen machen, von Silberblick keine Spur.

Ich soll auf die Maus sehen - eine Herausforderung, wenn man bedenkt, dass auf dem Stäbchen zwei Mäuse abgebildet sind. Auch wenn ich bisher noch nicht geschielt habe, ist jetzt ein guter Moment um damit anzufangen.

Ich habe den X-Faktor! Beim Lichtschweiftest wird mein Simultansehen getestet und geprüft, ob Schielabweichungen vorliegen. Ich muss mit der bereits bekannten Bagolini-Brille eine punktförmige Lichtquelle fixieren, und als Normalsichtige erkenne ich zwei schräge, in rechtem Winkel zueinander liegende Lichtstrahlen, im Volksmund auch X genannt. Ich finde es beeindruckend, wie viele verschiedene Testverfahren den Studierenden neben den anatomischen Kenntnissen und Krankheitsbildern vermittelt werden, den Umgang mit den Maschinen nicht zu vergessen.

Mit dieser Schautafel wird geprüft, ob ich 3D-Figuren erkennen kann. Ausgestattet mit einer entsprechenden Brille muss ich auf jene Kreise und Tiere deuten, die meiner Meinung nach in 3D dargestellt sind. Ich tippe immer richtig, dem nächsten Kinofilm in 3D steht demnach nichts mehr im Wege!

Die Studierenden werden während des Vollzeitstudiums genauso auf die Behandlung von Kindern wie Erwachsene vorbereitet. Ein Beispiel dafür der Lang-Stereotest zur Beurteilung des räumlichen Sehens von Kindern und Kleinkindern. Obwohl ich die Altersgrenze sprenge schaffe ich es, die drei Prüfbilder - ein Auto, eine Katze und einen Stern - zu erkennen.

Bei der Farbsinnprüfung wird meine Farbtüchtigkeit getestet. Das menschliche Auge kann, weit über 150 Farben unterscheiden und etwa 1.000 Farbnuancierungen registrieren. Meine Augen machen da keine Ausnahme, ich kann die Zahlen in grün gut erkennen.

Was aussieht wie eine Szene aus einem der SAW-Filme bin nur ich im Synoptophor, das die Bewegungs- und Funktionskoordination meiner Augen überprüft und für ausgezeichnet befindet.

Ein Blick auf meine Netzhaut zeigt, dass ich mich der richtigen und besten Stelle - der Fovea centralis - fixiere und somit über ein optimals Sehvermögen verfüge.

Jetzt bin ich auch mal dran. Ich brauche nur noch jemanden, der mich an die Augen ranlässt - Freiwillige vor!

Test bestanden, alles gut! Mein orthoptischer Status ist einwandfrei, ich kann also ruhig eine Karriere als Jet-Pilotin ins Auge fassen. Nebenbei habe ich noch einen Einblick in die Orthoptik bekommen, erfahren wie umfangreich sich das Tätigkeitsfeld von Orthoptist*innen gestaltet und welche Geräte sie benutzen. Es war wirklich interessant das Studium mit Ausblick näher kennenzulernen.

Interview mit Elisabeth Hirmann, ehemalige Studiengangsleiterin Orthoptik

Das Auge ist nicht nur ein sehr komplexes, sondern auch sehr spannendes Organ, das im Mittelpunkt des Bachelorstudiums Orthoptik steht. Die ehemalige Studiengangsleiterin Elisabeth Hirmann spricht im Interview über die Schwerpunkte, Berufschancen und gute Gründe, sich für das Studium Orthoptik zu entscheiden.

Zum Interview

Berufsaussichten

Orthoptist*innen führen selbstständig Untersuchungen durch. Dazu gehört es beispielsweise, das Sehvermögen und das beidäugige Sehen zu prüfen oder Schielstellungen und Augenbewegungen zu beurteilen. Darüber hinaus setzen Orthoptist*innen therapeutische Maßnahmen, mit denen Sie etwa Doppeltsehen ausgleichen oder orthoptische Übungen und Sehtraining bei Schlaganfallpatient*innen durchführen. Als Generalist*in entscheiden Sie sich für die augenheilkundliche Routineversorgung und arbeiten angestellt in Augenarztpraxen oder Krankenanstalten. Spätestens dann wenn Menschen intensiv am Bildschirm zu arbeiten beginnen, haben viele ihren Erstkontakt mit der Orthoptik. In Ihrem Berufsalltag erkennen und behandeln Sie Sehstörungen, Schielen, Schwachsichtigkeit und Augenbewegungsstörungen wie Augenmuskellähmungen, Augenzittern oder zentrale Sehstörungen nach Traumata und Krankheiten. In jedem Fall arbeiten Sie eigenverantwortlich nach ärztlicher Anordnung und kümmern sich um das Auge von A bis Z: in Ihr Aufgabengebiet fallen orthoptische Diagnose und Therapie, visuelle Rehabilitation, Gesundheitsförderung und Prävention, die mit Vorsorgeuntersuchungen in Kindergärten oder Schulen ansetzt. Erst mit diesem Studium dürfen Sie den Beruf der Orthoptist*in ausüben. Grundlage ist das MTD-Gesetz. Immer häufiger spezialisieren Sie sich als Orthoptist*in – etwa auf visuelle Rehabilitation oder Arbeitsmedizin – oder sind in Lehre, Wissenschaft und Forschung anzutreffen.

  • Kliniken, Krankenhäuser
  • Ambulatorien
  • Praxen von Fachärzt*innen für Augenheilkunde und Optometrie
  • Rehabilitationseinrichtungen
  • freiberufliche Praxis
  • Universitäre und außeruniversitäre Forschungsinstitutionen
  • Fachhochschulen

Aufnahme

FIT für Gesundheitsberufe?!

Machen Sie sich mit Hilfe des Selbsterkundungsfragebogen "FIT für Gesundheitsberufe?!" (FIT-G) ein Bild von den beruflichen Anforderungen und Ihren persönlichen Eignungsvoraussetzungen für diesen Beruf.

 FIT für Gesundheitsberufe?!

  • Allgemeine Hochschulreife:
    • Reifezeugnis einer Allgemeinbildenden oder Berufsbildenden Höheren Schule oder
    • Berufsreifeprüfung oder
    • Gleichwertiges ausländisches Zeugnis
      Gleichwertig ist es, wenn es völkerrechtlich vereinbart ist oder nostrifiziert wurde. Die Studiengangsleitung kann das Zeugnis auch im Einzelfall anerkennen.
  • Studienberechtigungsprüfung
    für Medizinische Studien oder Naturwissenschaftliche Studien 2 - alle müssen Englisch 2 nachweisen. Institute, die Kurse zur Vorbereitung auf die Studienberechtigungsprüfung anbieten, finden Sie auf dem Portal Erwachsenenbildung.at des Bundesministeriums für Bildung und Frauen.
    Erwachsenenbildung.at
    Bundesministerium für Bildung und Frauen

Der Nachweis von Englischkenntnissen der Niveaustufe 2 ist bis zum Beginn des Studiums zu erbringen.

Regelung für Studierende aus Drittstaaten (PDF 294 KB)

Informationen zur Beglaubigung von ausländischen Dokumenten (PDF 145 KB)

Im Bachelorstudiengang Orthoptik stehen jährlich 20 Studienplätze zur Verfügung. Das Verhältnis Studienplätze zu Bewerber*innen beträgt derzeit ca. 1:4.

Für die Bewerbung füllen Sie innerhalb der Anmeldefrist das Online-Bewerbungsformular aus. Nähere Informationen erhalten Sie anschließend in unserem Antwort-E-Mail.

Bitte beachten Sie!

Für ihre Online-Bewerbung benötigen Sie folgende Dokumente zum Hochladen:

  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Motivationsschreiben
  • Reifeprüfungszeugnis oder Halbjahreszeugnis der letzten Schulstufe
  • oder Studienberechtigungsprüfung/Nachweis der beruflichen Qualifikation

Ein Zwischenspeichern der Online-Bewerbung ist nicht möglich. Sie müssen Ihre Bewerbung in einem Durchgang abschließen.

Das Aufnahmeverfahren umfasst einen schriftlichen Test und ein Gespräch mit Mitgliedern der Bewerbungskommission. Darüber hinaus werden Sie zu einem Sehtest für einen orthoptischen Befund über Sehvermögen und beidäugiges Sehen eingeladen. Gute Ergebnisse beim Sehtest - gegebenenfalls auch mit Brille oder Kontaktlinse - sind für die Aufnahme zum Studium erforderlich.

  • Ziel
    Ziel des Aufnahmeverfahrens ist es, jenen Personen einen Studienplatz anzubieten, die das mehrstufige Aufnahmeverfahren mit den besten Ergebnissen abschließen. Die Testverfahren orientieren sich an den Fähigkeiten, die für den angestrebten Beruf erforderlich sind.
  • Ablauf
    Der schriftliche Aufnahmetest beinhaltet eine Reihe von Testanforderungen und überprüft, ob Sie grundlegende intellektuelle und sozialemotionale Leistungsvoraussetzungen erfüllen. Danach nehmen Bewerber*innen, die das erforderliche Mindestniveau erreicht haben, am zweiten Teil des Aufnahmeverfahrens teil.
    Das Bewerbungsgespräch vermittelt einen ersten Eindruck von der persönlichen Eignung. Dazu gehören Berufsmotivation, Berufsverständnis, Leistungsverhalten, Problemauseinandersetzung, Reflexionsfähigkeit. Jeder Testteil wird mit Punkten bewertet.
  • Kriterien
    Die Kriterien, die zur Aufnahme führen, sind ausschließlich leistungsbezogen. Geographische Zuordnungen der Bewerber*innen haben keinen Einfluss auf die Aufnahme. Die Zugangsvoraussetzungen müssen erfüllt sein. Alle erforderlichen Dokumente müssen rechtzeitig beigebracht werden. Die abschließende Reihung der Bewerber*innen ergibt sich aus folgender Gewichtung:
    > Aufnahmetest (60%)
    > Bewerbungsgespräch (40%)

    Die Bewerbungskommission, zu der die Studiengangsleitung und die Lehrendenvertretung gehören, vergibt die Studienplätze anhand der Rankingreihe. Es können auch die Studierendenvertretung und bei Bedarf weitere Expert*innen hinzugezogen werden. Der Gesamtprozess sowie alle Testergebnisse und Bewertungen des Aufnahmeverfahrens werden transparent und nachvollziehbar dokumentiert.

Die schriftlichen Aufnahmetests finden von 17. bis 19. März 2022 statt. Ihren Testtermin erhalten Sie nach Ende der Bewerbungsfrist.

Anatomie Biologie Physiologie für Gesundheitsberufe. Haider-Strutz, I. (alle Auflagen ab 2018) Wien: Facultas Universitätsverlag.

Folgende Kapitel: 
Kapitel 3 Grundlagen der Chemie, Biochemie und Biophysik  
Kapitel 4 Biologie der Zelle 
Kapitel 5 Genetik und Evolution 
Kapitel 6 Gewebe  
Kapitel 10 Kreislauf- und Gefäßsystem
Kapitel 11 Atemorgane
Kapitel 14 Verdauungssystem
Kapitel 18 Nervensystem 
Kapitel 23 Sinnesorgane  
Kapitel 25 Ernährung

Hinweise zum schriftlichen Aufnahmetest (PDF 149 KB)

3 Fragen - 3 Antworten zum Aufnahmeverfahren an der FH Campus Wien

"Wie komme ich zur FH Campus Wien?"
Diese und andere Fragen klären wir in dem Video.

Comiczeichnung Frau telefoniert und fragt: Wo sind die Videos?

Online-Infosessions verpasst?

Keine Sorge, für Studieninteressierte gibt es die Videos auf YouTube zum Nachschauen.

Jetzt Videos ansehen

Studieren mit Behinderung

Sollten Sie Fragen zur Barrierefreiheit oder aufgrund einer Beeinträchtigung einen spezifischen Bedarf beim Aufnahmeverfahren haben, kontaktieren Sie bitte aus organisatorischen Gründen so früh wie möglich Ursula Weilenmann unter barrierefrei@fh-campuswien.ac.at.

Da wir bemüht sind, bei der Durchführung des schriftlichen Aufnahmetests den individuellen Bedarf aufgrund einer Beeinträchtigung zu berücksichtigen, bitten wir Sie, bereits bei der Online-Bewerbung bei Frau Weilenmann bekanntzugeben, in welcher Form Sie eine Unterstützung benötigen.

Ihre Ansprechperson in der Abteilung Gender & Diversity Management:
Mag.a Ursula Weilenmann
Mitarbeiterin Gender & Diversity Management
barrierefrei@fh-campuswien.ac.at
https://www.fh-campuswien.ac.at/barrierefrei

Nostrifizierung

Sie verfügen bereits über eine außerhalb der Europäischen Union abgeschlossene Ausbildung in einem Gesundheitsberuf und möchten sich diese anerkennen lassen?
Infos dazu finden Sie unter Nostrifizierung
Für dieses Studium ist der Nachweis von Deutschkenntnissen (Niveaustufe B2) erforderlich.


Kontakt

Sekretariat

Elisabeth Nießner
Favoritenstraße 226, D.3.35
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-4600
F: +43 1 606 68 77-4609
orthoptik@fh-campuswien.ac.at

Lageplan Hauptstandort Favoriten (Google Maps)

Öffnungszeiten während des Semesters
Mo bis Fr, 8.00-12.00 Uhr 

Lehrende und Forschende


> Biomedizinische Analytiker*innen im OP-Saal

Person ist in Intensivstation im OP-Bereich

18.05.2022 // Epileptische Erkrankungen oder neurochirurgische Operationen benötigen unter anderem ein engmaschiges neurophysiologisches Monitoring, das Biomedizinische Analytiker*innen durchführen. 80 Studierende des Bachelorstudiums blickten in einem Seminar der MedUni Wien / AKH Wien in die Funktionsdiagnostik an der Universitätsklinik für Neurologie sowie in Abläufe der OP-Säle der Neurochirurgie. mehr


> Carmen Schweicker gewinnt Young Pharma Award 2022

Die Young Pharma Award Gewinnerin Carmen Schweicker mit imh Geschäftsführer Manfred Hämmerle

17.05.2022 // Carmen Schweicker, Absolventin des Bachelorstudiums sowie des Masterlehrgangs Biomedizinische Analytik, gewann beim diesjährigen Young Pharma Award den ersten Platz. Sie gehört damit zu den innovativsten Nachwuchsforscher*innen der österreichischen Pharmabranche. mehr


Kooperationen und Campusnetzwerk

Plaketten Verleihung

Als Zeichen für die ausgezeichnete Kooperation im Rahmen der praktischen Ausbildung der Studierenden wurde am 19. Oktober 2017 allen Praxisgeber*innen eine Plakette verliehen.

alle Fotos

Geschäftsführerinnen Doris Semotan, DSA und Mag.a Marianne Hengstberger MA (v.l.n.r.)

Mag. Franz Huber (Kaufmännischer Direktor), Dr. Andreas Reifschneider (Regionalmanager Waldviertel NÖ Landeskliniken-Holding), Prim. Univ.-Prof. Dr. Martin Breitenseher (Ärztlicher Direktor), Mag.a Elisabeth Klang (Pflegedirektorin) (v.l.n.r.)

Das multidisziplinäre Team des Pflegewohnhauses Simmering.

Überreichung der Plakette an das Führungsteam des Hauses Laaerberg.

Wir arbeiten eng mit dem Wiener Gesundheitsverbund, Hochschulen wie der Medizinischen Universität Wien, dem Berufsverband orthoptik austria und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens zusammen. Das sichert Ihnen Anknüpfungspunkte für Praxislernphasen, die Jobsuche oder Ihre Mitarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Sie absolvieren die umfangreichen Praxislernphasen unter anderem in Kliniken des Wiener Gesundheitsverbundes. Viele unserer Kooperationen sind auf der Website Campusnetzwerk abgebildet. Ein Blick darauf lohnt sich immer und führt Sie vielleicht zu einem neuen Job oder auf eine interessante Veranstaltung unserer Kooperationspartner*innen! 

Personen sitzen gemeinsam am Tisch und unterhalten sich fröhlich

Willkommen im Campusnetzwerk

Passende Stellenangebote finden, wertvolle Mentoring-Beziehungen aufbauen und berufliches Netzwerk erweitern – werden Sie Teil unserer Community!

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