Ergotherapie

Bachelorstudium, Vollzeit

Überblick

Ergotherapie unterstützt Menschen mit körperlichen, kognitiven, psychischen und sozialen Einschränkungen, damit diese möglichst selbständig ihren Alltag bewältigen können. Es geht darum, die individuelle Handlungsfähigkeit zu entwickeln, zu erhalten, zu verbessern oder wiederherzustellen: zu Hause, im Beruf, in der Schule oder in der Freizeit. In der Ergotherapie trainieren Sie die beeinträchtigten Funktionen, kompensieren sie mit Hilfsmitteln oder passen die räumliche Umwelt an den individuellen Bedarf der KlientInnen an. Das praxisorientierte Studium kombiniert therapeutische, sozialwissenschaftliche und medizinische Fächer.

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Peter Hromek
Favoritenstraße 226, D.1.33
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-4300
F: +43 1 606 68 77-4309
ergotherapie@fh-campuswien.ac.at

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Öffnungszeiten während des Semesters
Mo bis Fr, 9.00–11.00 Uhr
Mi, 13.30–15.00 Uhr
Telefonische Voranmeldung empfohlen


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Studiendauer
6 Semester
Abschluss
Bachelor of Science in Health Studies (BSc)
inkl. Berufsqualifikation
30Studienplätze
180ECTS
Organisationsform
Vollzeit

Bewerbungsfrist für Studienjahr 2019/20

17. Februar bis 17. März 2019

Studienbeitrag / Semester

€ 363,36*

+ ÖH Beitrag + Kostenbeitrag** 

 

* Studienbeitrag für Studierende aus Drittstaaten € 727 pro Semester


** für zusätzliche Aufwendungen rund ums Studium 
(derzeit bis zu € 83, je nach Studiengang bzw. Jahrgang)

Was Sie mitbringen

Sie suchen nach einem Studium, mit dem Sie Ihre Interessen für Medizin und Sozialwissenschaften verbinden können. Sie begegnen Menschen aller Altersstufen mit viel Empathie und orientieren sich an dem, was KlientInnen selbst möchten. Ihre praktischen Fähigkeiten, Ihr technisches Verständnis und Ihr räumliches Vorstellungsvermögen helfen Ihnen dabei, die geeigneten Hilfsmittel einzusetzen oder die Umwelt anzupassen. Sie sind reflektiert und analytisch, wenn Sie Handlungsabläufe beobachten sowie Möglichkeiten und Grenzen von Handlungsfähigkeit abwägen. Es macht Ihnen Spaß, selbständig mit Menschen in deren sozialem Umfeld und an einer interdisziplinären Schnittstelle zu arbeiten.

Rundum gesund – Interdisziplinärer Austausch zwischen Gesundheitsberufen

Durch das Zusammenspiel der verschiedenen Gesundheitsdisziplinen werden innovative Lösungen zur Unterstützung von Betroffenen und Betreuenden entwickelt. Verbessern wir gemeinsam den interdisziplinären Austausch zwischen Gesundheitsberufen.

Whatchado Lukas Weichhart

Das Coolste am Studium der Ergotherapie an der FH Campus Wien ist für Lukas Weichhart der hohe Grad an Freiheit: "Man kann relativ viel selbst entscheiden – welche Praktika man macht, in welche Richtung man sich spezialisieren will, man kann die eigenen Stärken in den Vordergrund rücken." Die Ergotherapie geht davon aus, dass Handeln einen heilsamen Effekt hat. Das Bachelorstudium dauert drei Jahre und beinhaltet verschiedene Fachbereiche. "Es gibt theoretische und praktische Blöcke, wir sind viermal in einem Berufspraktikum, wo wir in verschiedensten Settings arbeiten können."

Whatchado Margaret Schön

„Das Tollste an meinem Studium ist, dass es sehr praxisnah ist sowie das familiäre Setting. Die Lehrenden kennen die Studierenden und umgekehrt und die einzelnen Jahrgänge kennen sich.“ Margaret Schön studiert im 3. Semester Ergotherapie an der FH Campus Wien. „Herausfordernd ist, dass man mit Schicksalen von Menschen zu tun hat und auch emotionale Situationen erlebt. Hier muss man einfach für sich selbst einen guten Weg finden, um damit zurechtzukommen.“

Was wir Ihnen bieten

Die FH Campus Wien ist mittlerweile die größte FH in Österreich. Nachdem 2006 die gesetzlichen Rahmenbedingungen geschaffen wurden, um die MTD-Akademien und die Akademie der Hebammen in den Hochschulsektor aufzunehmen, starteten 2007 die ersten Bachelorstudiengänge an der FH Campus Wien. Wenig später folgten die ersten Masterlehrgänge im Department Gesundheit. Heute verfügt die FH Campus Wien über eine umfangreiche Expertise und ein großes Netzwerk. Ein wichtiger Partner in den Bereichen Ausbildung, Forschung und Entwicklung ist der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV). An unserem attraktiven Hauptstandort profitieren Sie von unserer modernen Infrastruktur, zu denen auch Funktionsräume gehören, in denen Wohnsituationen wie Küche, Bad oder Essbereich nachgestellt werden. Vielfältige Hilfsmittel laden zum Üben in Rollenspielen ein. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, über Disziplinen hinweg in eine fachliche Community einzutreten. Ein großes Potential liegt in Forschungsprojekten an der Schnittstelle von Gesundheit, Technik und Sozialem. Praxisnähe ist garantiert, wenn wir mit hochkarätigen ExpertInnen einen unserer frei zugänglichen Vortragsabende im Rahmen der Campus Lectures veranstalten.

Was macht das Studium besonders

  • Hohe Studierendenzentrierung
  • Individuelle Begleitung in der Persönlichkeits- und Kompetenzentwicklung
  • Umfangreiche Berufspraktika
  • Internationale Aktivitäten

Das praxisnahe Studium ist an der Schnittstelle von Gesundheit und Sozialem angesiedelt. Den sozialen Rahmen, in dem alltägliche Handlungen zu Hause, im Job und in der Freizeit gesetzt werden, lernen Sie im Studium mit der gesundheitlichen Komponente zu verbinden. Zur Bewältigung des Alltags erproben Sie im Zuge Ihrer Ausbildung eine Vielfalt an möglichen Hilfsmitteln. Sie lernen in der Praxis kennen, wie es sich auswirkt, wenn die Wohnung oder der Arbeitsplatz bedarfsgerecht umgestaltet wird. Besonders wichtig ist die soziale Komponente, wenn Menschen durch Lebenssituationen wie Arbeits- Wohnungslosigkeit oder Asylstatuts in ihrer Handlungsfähigkeit und Lebensqualität eingeschränkt sind.

Gesundheitsförderung, Public Health, Community Practice und Schaffen von Innovation sind Zukunftsthemen im Gesundheitswesen. In dem Zusammenhang sind 21st Century Skills wie kreatives Denken, interkulturelles und interprofessionelles Arbeiten mehr denn je gefragt. Diesen Anforderungen entsprechen wir mit unserem Curriculum. Ein mögliches Joint-Semester „FAB“ an der Hochschule Metropolia (Helsinki), der FH Campus Wien und der Hochschule  Artevelde (Gent) bereitet Sie zusätzlich darauf vor.

Die ersten vier Studierenden in Ghent

Europa für ein Semester

Ein Joint Semester in Helsinki, Ghent und Wien – jeweils 10 Studierende der Hochschulen Metropolia, Artevelde und FH Campus Wien haben die Möglichkeit dazu. Interessiert?

Mehr zum Joint-Programm „FAB“

Was Sie im Studium lernen

Sie lernen die Komplexität des menschlichen Handelns als ein Ergebnis der Interaktion zwischen Mensch-Umwelt-Tun kennen.

  • Sie setzen sich mit Modellen und Theorien der Ergotherapie auseinander.
  • Sie befassen sich mit therapeutischen Anwendungen und Prozessen in verschiedenen Arbeitsfeldern und Tätigkeitsbereichen.
  • Sie erwerben medizinisches und sozialwissenschaftliches Grundlagenwissen.
  • Sie wählen zwischen verschiedenen Spezialisierungen:

    • Case Management
    • Communitiy Based Rehabilitation
    • Gesundheitsförderung

  • Ihren hohen Praxisbezug erhalten Sie darüber hinaus in 28 Wochen Berufspraktika.
  • Wenn Sie im 6. Semester am FAB-Programm (Finland, Austria, Belgium) teilnehmen, absolvieren Sie an den drei Hochschulen Ghent-Artevelde, Helsiniki-Metropolia und an der FH Campus Wien insgesamt drei speziell dafür zusammengestellte Module, verknüpft mit Praktika und Ihrer Bachelorarbeit (in Summe 30 ECTS).

Lehrveranstaltungsübersicht

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Analyse von Aktivität und Betätigung ILV

Analyse von Aktivität und Betätigung ILV

Vortragende: Mag.a Veronika Ertelt-Bach, MAS, Susanne Messner-Gujon, MSc, Petra Schwab, MSc

2.5 SWS
3 ECTS
2.5 3
Anatomie und Physiologie: Allgemeine Grundlagen und Bewegungsapparat VO

Anatomie und Physiologie: Allgemeine Grundlagen und Bewegungsapparat VO

Vortragende: Dr.med. Diana Stöckl, MSc

3.5 SWS
3.5 ECTS
3.5 3.5
Berufskunde VO

Berufskunde VO

Vortragende: Monika Zettel-Tomenendal, MEd

0.5 SWS
1 ECTS
0.5 1
Bewegungslehre ILV

Bewegungslehre ILV

Vortragende: Michael Biberschick, MSc MSc BSc, Sandra Mocker, Christine Pauli-Jagoditsch

2 SWS
2 ECTS
2 2
Einführung in den ergotherapeutischen Prozess ILV

Einführung in den ergotherapeutischen Prozess ILV

Vortragende: Stefan Grundtner, MSc, Mag.a Johanna Stadler-Grillmaier, Roman Weigl, MHlthSc

1.5 SWS
1.5 ECTS
1.5 1.5
ET-Ansatz Biomechanik ILV

ET-Ansatz Biomechanik ILV

Vortragende: Irene Weisser

2 SWS
2.5 ECTS
2 2.5
ET-Ansatz Intra- und Interpersonal ILV

ET-Ansatz Intra- und Interpersonal ILV

Vortragende: Mag.a Bettina Bachschwöll, Sabrina Geitzenauer, MSc, Valentin Ritschl, MSc MSc

2 SWS
2.5 ECTS
2 2.5
ET-Ansatz Kognition ILV

ET-Ansatz Kognition ILV

Vortragende: Mag.a Bettina Bachschwöll, Dipl.-Päd. Mag.a Erna Schönthaler

2 SWS
2.5 ECTS
2 2.5
ET-Ansatz Sensomotorik ILV

ET-Ansatz Sensomotorik ILV

Vortragende: Mag.a Veronika Ertelt-Bach, MAS, Susanne Messner-Gujon, MSc, Dipl.-Päd. Mag.a Erna Schönthaler, Verena Stumptner, BSc

2 SWS
2.5 ECTS
2 2.5
Evidenz basierte Praxis ILV

Evidenz basierte Praxis ILV

Vortragende: Valentin Ritschl, MSc MSc

1 SWS
1.5 ECTS
1 1.5
Grundlagen der Kommunikation und Gesprächsführung SE

Grundlagen der Kommunikation und Gesprächsführung SE

Vortragende: Mag. Viktoria Hepp, Stella Hiesmayr, MSc., Mag. Dr. Bardia Michael Monshi

1 SWS
1 ECTS
1 1
Innere Medizin inkl. Grundlagen der Pathologie VO

Innere Medizin inkl. Grundlagen der Pathologie VO

Vortragende: Prim. Dr. Gerald Ohrenberger, MSc

1.5 SWS
1.5 ECTS
1.5 1.5
Kompetenzentwicklung 1, Ethik und KlientInnenzentrierung ILV

Kompetenzentwicklung 1, Ethik und KlientInnenzentrierung ILV

Vortragende: Hermine August-Feicht, MAS, Mag.a Bettina Bachschwöll, Mag.a Veronika Ertelt-Bach, MAS, Andrea Fink, Susanne Messner-Gujon, MSc, Susanne Mulzheim, MSc, Dipl.-Päd. Mag.a Erna Schönthaler, Petra Schwab, MSc, Mag.a Johanna Stadler-Grillmaier

1.5 SWS
2 ECTS
1.5 2
Professional English - Englisch 1 ILV

Professional English - Englisch 1 ILV

Vortragende: Mag.a Veronika Bukovec

1 SWS
1.5 ECTS

Lehrinhalte

Grundwortschatz an berufsrelevantem englischem Fachvokabular
Lesen und diskutieren von englischsprachiger ergotherapeutischer Literatur im Rahmen von Studierendenprojekten

Prüfungsmodus

Immanenter Leistungsüberprüfung:
English OT Quiz
Studierendenprojekte

Lehr- und Lernmethode

Integrierte Lehrveranstaltung

Sprache

Englisch

1 1.5
Theorie und Modelle des Betätigungskonzeptes VO

Theorie und Modelle des Betätigungskonzeptes VO

Vortragende: Stefan Grundtner, MSc, Mag.a Johanna Stadler-Grillmaier

1.5 SWS
1.5 ECTS
1.5 1.5

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Angewandter ET-Prozess -Klinische Übung UE 7 7
Chirurgie/Traumatologie/Orthopädie VO 2 2.5
ET-Chirurgie/Orthopädie/Innere Medizin ILV 3.5 4.5
Kommunikation und Gesprächsführung SE 0.5 0.5
Kommunikative Fähigkeiten im ergotherapeutischen Kontext – Basis UE 1 1
Kompetenzentwicklung 2 SE 0.5 0.5
Lebensbereiche des Menschen in Kontexten ILV 2 2
Lehren und Lernen in der Ergotherapie ILV 1 1
Manuelle Fertigkeiten und Schienenanfertigung – Basis UE 1.5 1.5
Neuroanatomie und -physiologie VO 1.5 1.5
Neuropsychologie ILV 1 1
Praxisvorbereitung-Klinische Übung SE 0.5 1
Psychologie VO 2 2.5
Soziologie VO 1.5 2
Strategien für Alltagsbewältigung – Basis UE 1 1.5

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Arbeitsmedizin und Arbeitspsychologie VO

Arbeitsmedizin und Arbeitspsychologie VO

Vortragende: Susanne Mulzheim, MSc, Mag. Regina Nicham

1.5 SWS
1.5 ECTS
1.5 1.5
Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten ILV

Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten ILV

Vortragende: Dipl.-Päd. Mag.a Erna Schönthaler

1 SWS
1 ECTS
1 1
ET und psychische Gesundheit ILV

ET und psychische Gesundheit ILV

Vortragende: Hermine August-Feicht, MAS, Stefanie Holt, BSc, Dagmar Joch, Diana Pöhr, BSc

3 SWS
3.5 ECTS
3 3.5
ET-Arbeitswelt ILV

ET-Arbeitswelt ILV

Vortragende: Sandra Mocker, Susanne Mulzheim, MSc

3 SWS
3.5 ECTS
3 3.5
Hygiene ILV

Hygiene ILV

Vortragende: Elisabeth Akerman, BSc

0.5 SWS
0.5 ECTS
0.5 0.5
Journal Club - Englisch 2 SE

Journal Club - Englisch 2 SE

Vortragende: Stefan Grundtner, MSc, Theresa Maria Lüftenegger, MSc, Doris Taurok, MSc

1 SWS
1 ECTS
1 1
Kommunikative Fähigkeiten im ergotherapeutischen Kontext - Aufbau UE

Kommunikative Fähigkeiten im ergotherapeutischen Kontext - Aufbau UE

Vortragende: Andrea Fink, Sabrina Geitzenauer, MSc, Stefan Grundtner, MSc, Petra Schwab, MSc

1 SWS
1 ECTS
1 1
Kompetenzentwicklung 3 SE

Kompetenzentwicklung 3 SE

Vortragende: Hermine August-Feicht, MAS, Petra Schwab, MSc

0.5 SWS
0.5 ECTS
0.5 0.5
Künstlerische-handwerkliche Aktivitäten und deren therapeutische Anwendung ILV

Künstlerische-handwerkliche Aktivitäten und deren therapeutische Anwendung ILV

Vortragende: Gunde Dunkl, Birgit Elsayed-Glaser, Mag.a Barbara Höhsl, BSc, Petra Kronsteiner, Dagmar Nussbaumer-Steiner, MSc, Lisbeth Schnuderl, Petra Schwab, MSc

4.5 SWS
4.5 ECTS
4.5 4.5
Körperwahrnehmung und Körperkontakt – Basis UE

Körperwahrnehmung und Körperkontakt – Basis UE

Vortragende: Hermine August-Feicht, MAS, Sandra Mocker

1 SWS
1 ECTS
1 1
Projekte managen und präsentieren - Basis UE

Projekte managen und präsentieren - Basis UE

Vortragende: Susanne Mulzheim, MSc, Mag.a Monika Simek

1.5 SWS
2 ECTS
1.5 2
Psychiatrie VO

Psychiatrie VO

Vortragende: Dr. Brigitte Hobl

1.5 SWS
1.5 ECTS
1.5 1.5
Skilltraining 2 – individuelle Vertiefung UE

Skilltraining 2 – individuelle Vertiefung UE

Vortragende: Hermine August-Feicht, MAS, Mag.a Bettina Bachschwöll, Maria Kert, Dipl.-Päd. Mag.a Erna Schönthaler, Mag.a Johanna Stadler-Grillmaier, Runhild Winkelbauer

2.5 SWS
3.5 ECTS
2.5 3.5
Strategien für Alltagsbewältigung - Aufbau UE

Strategien für Alltagsbewältigung - Aufbau UE

Vortragende: Hermine August-Feicht, MAS, Mag.a Bettina Bachschwöll, Maria Kert, Dipl.-Päd. Mag.a Erna Schönthaler

1 SWS
1 ECTS
1 1
Vertiefende Kommunikation, Gesprächsführung und Selbsterfahrung ILV

Vertiefende Kommunikation, Gesprächsführung und Selbsterfahrung ILV

Vortragende: Mag. Viktoria Hepp, Stella Hiesmayr, MSc., Mag. Dr. Bardia Michael Monshi

2 SWS
2.5 ECTS
2 2.5
Vertiefung in den ergotherapeutischen Prozess -Basis UE

Vertiefung in den ergotherapeutischen Prozess -Basis UE

Vortragende: Daniela Schlager-Jaschky, Dipl.-Päd. Mag.a Erna Schönthaler

1 SWS
1.5 ECTS
1 1.5

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Aktivitäten und Betätigung und deren therapeutische Anwendung ILV 2.5 3
ET-Neurologie ILV 3 3.5
Fach-Supervision 1 SE 0.5 0.5
Interdisziplinäre Teamarbeit ILV 1 1.5
Klinisches Reasoning ILV 1.5 1.5
Kompetenzentwicklung 4 SE 0.5 0.5
Körperwahrnehmung und Körperkontakt - Aufbau UE 1 1.5
Literatur-Review SE 1 3
Neurologie VO 1.5 1.5
Praktikum 4. Semester PR 0 11
Praxisvorbereitung SE 0.5 1
Skilltraining 3 - individuelle Vertiefung UE 1.5 1.5

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Betriebswirtschaftliche Grundlagen ILV

Betriebswirtschaftliche Grundlagen ILV

Vortragende: Irmgard Himmelbauer, MSc

1 SWS
1 ECTS
1 1
Erstellen wissenschaftlicher Konzepte SE

Erstellen wissenschaftlicher Konzepte SE

Vortragende: Hermine August-Feicht, MAS, Mag.a Veronika Ertelt-Bach, MAS, Stefan Grundtner, MSc, Mag.a Andrea Hoyer-Neuhold, Susanne Messner-Gujon, MSc, Susanne Mulzheim, MSc, Dipl.-Päd. Mag.a Erna Schönthaler, Petra Schwab, MSc, Mag.a Johanna Stadler-Grillmaier, Moni

0.5 SWS
1.5 ECTS
0.5 1.5
ET bei Kindern und Jugendlichen ILV

ET bei Kindern und Jugendlichen ILV

Vortragende: Mag. Phil. Ulrike Holy-Padevit, Dipl.-Päd. Mag.a Erna Schönthaler, Hanna Zänger, BSc

3 SWS
3.5 ECTS
3 3.5
ET bei Menschen im höheren Lebensalter ILV

ET bei Menschen im höheren Lebensalter ILV

Vortragende: Helga Fabianits, Erika Mosor, MSc, Ulrike Ritschl, MSc, Petra Schwab, MSc, Ulrike Selzer-Haslauer

3 SWS
3.5 ECTS
3 3.5
Fach-Supervision 2 SE

Fach-Supervision 2 SE

Vortragende: Hermine August-Feicht, MAS, Mag.a Veronika Ertelt-Bach, MAS, Stefan Grundtner, MSc, Mag. Viktoria Hepp, Stella Hiesmayr, MSc., Susanne Messner-Gujon, MSc, Mag. Dr. Bardia Michael Monshi, Petra Schwab, MSc, Mag.a Johanna Stadler-Grillmaier, Monika Zettel-T

0.5 SWS
1 ECTS
0.5 1
Geriatrie VO

Geriatrie VO

Vortragende: Prim. Dr. Klaus Hohenstein, MSc, MBA

1.5 SWS
1.5 ECTS
1.5 1.5
Gesundheitswesen und Recht VO

Gesundheitswesen und Recht VO

Vortragende: Michaela Stoffer, PhD, MSc, LLM

1 SWS
1 ECTS
1 1
Kompetenzentwicklung 5 SE

Kompetenzentwicklung 5 SE

Vortragende: Hermine August-Feicht, MAS, Mag.a Bettina Bachschwöll, Mag.a Veronika Ertelt-Bach, MAS, Stefan Grundtner, MSc, Susanne Messner-Gujon, MSc, Susanne Mulzheim, MSc, Dipl.-Päd. Mag.a Erna Schönthaler, Petra Schwab, MSc, Mag.a Johanna Stadler-Grillmaier

0.5 SWS
0.5 ECTS
0.5 0.5
Praktikum 5.Semester PR

Praktikum 5.Semester PR

Vortragende: Hermine August-Feicht, MAS, Mag.a Veronika Ertelt-Bach, MAS, Susanne Messner-Gujon, MSc, Susanne Mulzheim, MSc, Valentin Ritschl, MSc MSc, Dipl.-Päd. Mag.a Erna Schönthaler, Petra Schwab, MSc, Mag.a Johanna Stadler-Grillmaier, Monika Zettel-Tomenendal, ME

0 SWS
12 ECTS
0 12
Pädagogik in Lebensübergängen VO

Pädagogik in Lebensübergängen VO

Vortragende: Dipl.-Päd. Mag.a Erna Schönthaler, Theodora Seiwald, BEd MA

1 SWS
1 ECTS
1 1
Pädiatrie VO

Pädiatrie VO

Vortragende: Dr. med. Julia Vodopiutz, Dr. Uta Zimmermann

1.5 SWS
1.5 ECTS
1.5 1.5
Wissenschaftlicher Forschungsprozess ILV

Wissenschaftlicher Forschungsprozess ILV

Vortragende: Mag.a Andrea Hoyer-Neuhold, Dipl.-Päd. Mag.a Erna Schönthaler

2 SWS
2 ECTS
2 2

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Aktuelle Berufsentwicklungen im Rahmen der Betätigungswissenschaft ILV 0.5 0.5
Angewandte Community Based Practice SE 2 4
Angewandte Gesundheitsförderung SE 2 4
Angewandte wissenschaftliche Methodik SE 0.5 5
Angewandtes Case Management SE 2 4
Berufspolitik und Marketing ILV 1 1.5
Fach-Supervision 3 SE 1 1
Kompetenzentwicklung 6 SE 1 1.5
Praktikum 6. Semester PR 0 15

Wahlmöglichkeiten im Curriculum
Angebot und Teilnahme nach Maßgabe zur Verfügung stehender Plätze. Es kann zu gesonderten Auswahlverfahren kommen.

Unterrichtszeiten
Mo bis Fr, in Ausnahmefällen an Samstagen

Offene Lehrveranstaltungen

Sie haben auch die Möglichkeit, ausgewählte offene Lehrveranstaltungen anderer Studiengänge bzw. Departments zu besuchen. Details zur Anmeldung finden Sie hier.

Ein Tag in der Studienwelt von Ergotherapie

Bald werde ich 28. Das ist jung, aber nicht mehr sooo jung. Einstein sagte, wenn ich mit dem Fahrrad schneller radle als das Licht, altere ich langsamer. Ich hab kein Fahrrad und für "schneller als das Licht" sehe ich auch schwarz. Meistens fühle ich mich wie damals mit 19, allerdings sind da erste Fältchen, knackende Gelenke und eine steife Hüfte. Wie es sich anfühlen könnte, mit einer operierten Hüfte den Alltag bewältigen zu müssen? Beim Bachelorstudiengang Ergotherapie konnte ich am eigenen Leib erfahren, was es bedeutet, in der Bewegungsfreiheit eingeschränkt zu sein. Gleichzeitig bekam ich einen Eindruck davon, wie ErgotherapeutInnen bei uns an der FH ausgebildet werden. Auf den nächsten Fotos seht ihr, was ich als Patientin alles erlebt habe - viel Spaß!

Die Übung, an der ich teilnehme, steht unter dem Motto Gelenkschutz und Hilfsmittelberatung. Die Studierenden wurden in kleine Gruppen eingeteilt und besuchen im Laufe des Tages insgesamt drei verschiedene Stationen in unterschiedlichen Funktionsräumen. Sie haben im Vorfeld eine Selbststudienaufgabe vorbereitet und sollen jetzt das Gelernte in die Praxis umsetzen und üben. Konkret geht es darum, einer Patientin (also mir) nach einer Hüftoperation zu zeigen, wie sie am besten bei einem Auto ein- und aussteigt, aufsteht und sich setzt oder mit Krücken Stiegen bewältigt. Studiengangsleiterin Monika Zettel-Tomenendal geht mit uns kurz das Programm durch, dann geht es auch schon los!

Zuerst bekomme ich Krücken und eine Manschette, die meine "operierte" Seite markiert, damit die Studierenden und ich wissen, auf welche Köperhälfte sie acht geben müssen.

Johanna macht den Anfang und zeigt mir, wie ich trotz meines Handicaps am besten in ein Auto einsteige. Das Keilkissen dient als Stütze für die operierte Seite, die so wenig wie möglich gebeugt werden sollte. Wer sich wundert, warum ich trotz Hüft-OP am Fahrersitz Platz nehmen darf...

...wundert sich zu Recht, wir haben den Fehler aber noch rechtzeitig erkannt :)

Bei der nächsten Übung zeigt mir Andrea, wie man sich mit operierter Hüfte richtig setzt und wieder aufsteht. Das Besondere ist, das jede Studierende von der Gruppe ein Feedback zu ihren Anweisungen bekommt. Sie sagen ihr, was sie gut gemacht hat und was sie verbessern könnte. Bei Andrea ist alles glatt gelaufen, sie hat mir genau erklärt, worauf ich achten muss, um meine Hüfte nicht zu belasten.

Weiter geht´s mit Körperpflege. Verena zeigt mir, wie ich mir die Füße waschen kann, ohne mich bücken zu müssen. Dazu können verschiedenste Hilfsmittel verwendet werden, einerseits eine Bürste mit ausziehbarem Stil oder ein Handtuch mit langen Seitengriffen.

Da ich wirklich kitzlig bin, lasse ich die Schuhe lieber an. Hauptsache Verena kann mir erklären, wie ich die Hilfsmittel am besten anwenden kann.

Bei der nächsten Übung zeigt mir Barbara, wie ich am besten aus dem Bett komme, ohne meine Hüfte überzustrapazieren. Dieses Mal verwenden wir einen Mullverband als Hilfsmittel, ein Leintuch wäre beispielsweise auch möglich gewesen. Sie erklärt mir genau, wie ich mich aufstützen und meinen Fuß halten muss und wie ich meine operierte Seite dabei am besten schütze.

Mit dem Ergebnis sind wir beide zufrieden!

Dann geht´s noch ab in die Badewanne...

...und zum Stiegen steigen. Mittlerweile bin ich so auf meine Hüfte konzentriert, dass erste Phantomschmerzen einsetzen. Ist nicht weiter schlimm, wir haben alle Übungen erfolgreich abgeschlossen. Die Studierenden und ich wechseln den Funktionsraum, da die nächsten Einheit beginnt.

Wir beschäftigen uns mit Hilfsmitteln für Arthritiserkrankte. Zu Beginn sehen wir ein Lehrvideo, das Alltagsprobleme von Menschen zeigt, die ihre Finger und Hände nicht voll einsetzen können. Es wird erklärt, mit welchen Hilfsmitteln ihnen das Leben erleichtert werden kann - beispielsweise mit einem Kartenhalter, speziellen Dosenöffnern oder Bedienungshilfen für Waschmaschinen.

Den Studierenden stehen verschiedene Hilfsmittel zum Ausprobieren zur Verfügung, die meisten sind äußerst praktisch. Nur bei der Knopfhilfe aus dünnem Draht für Hosen, die den Knopf durch das Knopfloch zieht, scheitern wir alle. Dann lieber eine Hose mit Klettverschluss!

Während meine Studienkolleginnen für einen Tag noch fleißig die Hilfsmittel ausprobieren und diskutieren, wie sie sich bei der Therapie am besten einsetzen lassen, ist für mich die Zeit des Abschieds gekommen. Mich hat vor allem der Gruppenzusammenhalt und das enge Betreuungsverhältnis zwischen Studierenden und Lehrenden beeindruckt. Sie haben sich gegenseitig viel Feedback gegeben und ständig versucht, sich zu verbessern und soviel wie möglich aus dem praktischen Unterricht mitzunehmen. Neben dem praktischen Unterricht beschäftigen sie sich intensiv mit den wissenschaftlichen Aspekten der Ergotherapie und bald beginnen sie mit ihren Bachelorarbeiten. Die Gruppe hat mir eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig die richtige Therapie und vor allem Empathie für die Patientinnen und Patienten ist. Bei so hervorragend ausgebildeten Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten muss ich mir über meine Hüfte keine Sorgen machen!

Berufsaussichten

Erst mit diesem Studium dürfen Sie den Beruf als ErgotherapeutIn ausüben. Grundlage dafür ist das MTD-Gesetz. Ergotherapie wird in sämtlichen Bereichen des Gesundheits- und Sozialwesens angewendet. Typische Fachbereiche sind Arbeitsmedizin einschließlich Ergonomie und berufliche Integration, Chirurgie und Handchirurgie, Traumatologie, Orthopädie, Innere Medizin einschließlich Rheumatologie, Neurologie, Onkologie, Physikalische Medizin, Psychiatrie sowie der Bereich der Alten- und Kinderheilkunde (Geriatrie, Pädiatrie). Im Rahmen der Therapie analysieren Sie alltägliche Handlungen und modifizieren Abläufe entsprechend individuell vorhandenen Funktionen und Beeinträchtigungen. Sie trainieren die Fähigkeiten, die für die Ausführung erforderlich sind. Darüber hinaus kann es notwendig sein, die Umwelt gestalterisch anzupassen und Hilfsmittel einzusetzen. Viele ErgotherapeutInnen arbeiten auch in der Prävention. Ein klassisches Beispiel dafür ist der ergonomisch gestaltete Arbeitsplatz. In der Rehabilitation leisten Sie einen wesentlichen Beitrag, um beispielsweise KlientInnen nach einem Unfall oder Schlaganfall darin zu unterstützen, ihr Leben so weit wie möglich selbstständig meistern zu können.

Die Gesundheitsförderung fängt im Kindergarten an: Sie arbeiten mit Entwicklungsscreenings und bieten entsprechende Therapiemaßnahmen an, Sie arbeiten mit Angeboten für gesundes Verhalten im Alltag oder Sie tragen schon in der räumlichen Planung dazu bei, Kindergärten und Schulen entwicklungsfördernd und kindgerecht zu gestalten. Und Sie wenden sich im Rahmen der Gesundheitsförderung an SeniorInnen, etwa um sie für sturz- und barrierefreies Wohnen im Alter zu sensibilisieren. In der Ergotherapie gewinnen außerstationäre Aufgaben immer mehr an Bedeutung. Das Studium ist eine gute Basis, um nach beruflicher Erfahrung und Weiterbildung Teams zu leiten oder selbständig zu arbeiten. Sie können sich auch in Richtung Forschung weiterentwickeln.

  • Krankenhäuser und Spezialkliniken
  • Rehabilitations- und Therapiezentren
  • Sanatorien, Ambulatorien, Heil- und Kuranstalten
  • Beratungsstellen
  • Pflegeheime und PensionistInnenwohnhäuser
  • Tageszentren für alte Menschen und psychisch Beeinträchtigte
  • Pädagogische Einrichtungen
  • Behinderteneinrichtungen
  • Forensische Einrichtungen
  • Arbeits- und berufsvorbereitende Einrichtungen
  • Arbeitstrainingszentren
  • Betriebe/Arbeitsstellen von KlientInnen
  • Praxen
  • Mobile Versorgungseinrichtungen
  • Forschungseinrichtungen

Weiterführende Master

Advanced Integrative Health Studies

Masterlehrgang, berufsbegleitend

more

Health Assisting Engineering

Masterstudium, berufsbegleitend

more

Aufnahme

FIT für Gesundheitsberufe?!

Machen Sie sich mit Hilfe des Selbsterkundungsfragebogens "FIT für Gesundheitsberufe?!" (FIT-G) ein Bild von den beruflichen Anforderungen und Ihren persönlichen Eignungsvoraussetzungen für diesen Beruf.

FIT für Gesundheitsberufe?!

  • Allgemeine Hochschulreife:

    • Reifezeugnis einer allgemeinbildenden oder berufsbildenden höheren Schule oder
    • Berufsreifeprüfung oder
    • Gleichwertiges ausländisches Zeugnis
      Gleichwertig ist es, wenn es völkerrechtlich vereinbart ist oder nostrifiziert wurde. Die Studiengangsleitung kann das Zeugnis auch im Einzelfall anerkennen.

  • Studienberechtigungsprüfung
    mit Prüfungsfach Biologie. Informationen und Institute, die Kurse zur Vorbereitung für die Studienberechtigungsprüfung anbieten, finden Sie auf dem Portal Erwachsenenbildung.at des Bundesministeriums für Bildung und Frauen
    Erwachsenenbildung.at
    Bundeministerium für Bildung und Frauen

Empfohlen wird als Wahlfach Englisch 2, da spätestens zum Zeitpunkt des Studienbeginns entsprechende Englischkenntnisse nachgewiesen werden müssen.

  • Einschlägige berufliche Qualifikation mit Zusatzprüfungen
    Sie haben die einschlägige berufliche Qualifikation etwa durch ein Diplom für Gesundheits- und Krankenpflege, im medizisch-technischen Fachdienst oder durch den Abschluss der Fachschule für Sozialberufe oder durch einen Lehrabschluss als Orthopädietechniker*in erworben.
    Erforderliche Zusatzprüfungen: 
    > Gesundheits- und Krankenpflege, im medizinisch-technischen Fachdienst: Englisch 2
    > Fachschule für Sozialberufe, Lehrabschluss als OrthopädietechnikerIn: Biologie und Umweltkunde, Englisch 2

  • Zusätzliche Eignungsnachweise (NUR bei Erhalt eines Studienplatzes beizubringen):

    • Erste-Hilfe-Kurs (mind. 16 Stunden, nicht älter als ein Jahr)
    • Nachweis der Unbescholtenheit
    • Nachweis der gesundheitlichen Eignung

Informationsblatt Impfempfehlung

BMG: Impfempfehlung für das Gesundheitspersonal Österreichs

Im Studiengang Ergotherapie stehen jährlich 30 Studienplätze zur Verfügung. Das Verhältnis Studienplätze zu Bewerber*innen beträgt derzeit ca. 1:15.

Für die Bewerbung füllen Sie innerhalb der Anmeldefrist das Online-Bewerbungsformular aus. Dem Onlinebewerbungsformular ist ein tabellarischer Lebenslauf und ein Motivationsschreiben anzufügen.

Nähere Informationen über den weiteren Ablauf des Aufnahmeverfahrens erhalten Sie anschließend in unserem Antwort-E-Mail.

Bitte beachten Sie!
Ein Zwischenspeichern der Online-Bewerbung ist nicht möglich. Sie müssen Ihre Bewerbung in einem Durchgang abschließen.

Das Aufnahmeverfahren beginnt mit einem schriftlichen Test. Nach dem positiv absolvierten Test nehmen Sie an dem persönlichen Vorstellungsverfahren teil, das aus einer praktischen Aufgabenstellung und einem Gespräch besteht.

  • Ziel
    Ziel des Aufnahmeverfahrens ist es, jenen Personen einen Studienplatz anzubieten, die das mehrstufige Aufnahmeverfahren mit den besten Ergebnissen abschließen. Die Testverfahren orientieren sich an den Fähigkeiten, die für den angestrebten Beruf erforderlich sind.
  • Ablauf
    Der schriftliche Aufnahmetest beinhaltet eine Reihe von Testanforderungen und überprüft, ob Sie grundlegende intellektuelle und sozialemotionale Leistungsvoraussetzungen erfüllen. Danach nehmen Bewerber*innen, die das erforderliche Mindestniveau erreicht haben, an einem praktischen Eignungstest teil und führen ein Bewerbungsgespräch. Mit Hilfe des praktischen Eignungstests lassen sich berufsspezifische Fähigkeiten und Fertigkeiten wie Sozialverhalten, Empathie und Reflexionsfähigkeit feststellen. Das Bewerbungsgespräch vermittelt einen ersten Eindruck von der persönlichen Eignung. Dazu gehören Berufsmotivation, Berufsverständnis, Leistungsverhalten, Problemauseinandersetzung, Reflexionsfähigkeit. Jeder Testteil wird mit Punkten bewertet.

  • Kriterien
    Die Kriterien, die zur Aufnahme führen, sind ausschließlich leistungsbezogen. Geographische Zuordnungen der Bewerber*innen haben keinen Einfluss auf die Aufnahme. Die Zugangsvoraussetzungen müssen erfüllt sein. Die abschließende Reihung der Bewerber*innen ergibt sich aus folgender Gewichtung:

    • Aufnahmetest (1/3)
    • Praktischer Eignungstest und Aufnahmegespräch (2/3)

    Die Aufnahmekommission, zu der unter anderem auch die Studiengangsleitung und die Lehrenden- sowie die Studierendenvertretung gehören, vergibt die Studienplätze anhand der Rankingreihe. Der Gesamtprozess sowie alle Testergebnisse und Bewertungen des Aufnahmeverfahrens werden transparent und nachvollziehbar dokumentiert.

Anatomie Biologie Physiologie für Gesundheitsberufe. Haider-Strutz, I. (2018) Wien: Facultas Universitätsverlag.

Folgende Kapitel: 
Kapitel 3 Grundlagen der Chemie, Biochemie und Biophysik (Seiten 28-40) 
Kapitel 4 Biologie der Zelle (Seiten 43-61)
Kapitel 5 Genetik und Evolution(Seiten 62-63) 
Kapitel 6 Gewebe (Seiten 65-79) 
Kapitel 10 Kreislauf (Seiten 134-147) 
Kapitel 11 Atmung (Seiten 149-157) 
Kapitel 14 Verdauung (Seiten 175-193) 
Kapitel 18 Nervensystem (Seiten 235-241)
Kapitel 23 Sinnesorgane(Seiten 274-282) 
Kapitel 25 Ernährung (Seiten 291-301)

Hinweise zum schriftlichen Aufnahmetest (pdf)

3 Fragen - 3 Antworten zum Aufnahmeverfahren an der FH Campus Wien

"Wie komme ich zur FH Campus Wien?"
Diese und andere Fragen klären wir in dem Video.

Studieren mit Behinderung

Sie möchten sich für das Studium bewerben und brauchen aufgrund einer Behinderung, chronischen Erkrankung oder Einschränkung Unterstützung? Kontaktieren Sie bitte:

Mag.a Ursula Weilenmann
Mitarbeiterin Gender & Diversity Management
gm@fh-campuswien.ac.at

Nostrifizierung

Sie verfügen bereits über eine außerhalb der Europäischen Union abgeschlossene Ausbildung in einem Gesundheitsberuf und möchten sich diese anerkennen lassen?

Infos dazu finden Sie unter Nostrifizierung

Für dieses Studium ist der Nachweis von Deutschkenntnissen (Niveaustufe B2) erforderlich.


Kontakt

Sekretariat

Peter Hromek
Favoritenstraße 226, D.1.33
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-4300
F: +43 1 606 68 77-4309
ergotherapie@fh-campuswien.ac.at

Lageplan Hauptstandort Favoriten (Google Maps)

Öffnungszeiten während des Semesters
Mo bis Fr, 9.00–11.00 Uhr
Mi, 13.30–15.00 Uhr
Telefonische Voranmeldung empfohlen

Lehrende und Forschende


> Biomedizinische Analytik: Masterarbeit auf European Cancer Congress präsentiert

11.11.2013 // Martina Auer, MSc, Absolventin des Masterlehrgangs Biomedizinische Analytik findet mit ihrer Masterarbeit zur nicht-invasiven Tumorgenom-Überwachung großen Anklang in der Fachcommunity. Nach einer Präsentation bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik durfte sie ihr Projekt Ende September beim European Cancer Congress (ECCO 2013) in Amsterdam vorstellen und vor 3.000 Fachleuten eine Keynote-Lecture halten. mehr

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Kooperationen und Campusnetzwerk

 

Wir arbeiten eng mit dem Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV), Hochschulen wie der medizinischen Universität Wien, dem Berufsverband und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens zusammen. Das sichert Ihnen Anknüpfungspunkte für Berufspraktika, die Jobsuche oder Ihre Mitarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Sie absolvieren die umfangreichen Praktika unter anderem in Krankenanstalten des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV).

Viele unserer Kooperationen sind auf der Website Campusnetzwerk abgebildet. Ein Blick darauf lohnt sich immer und führt Sie vielleicht zu einem neuen Job oder auf eine interessante Veranstaltung unserer KooperationspartnerInnen!

Campusnetzwerk

Plaketten Verleihung Publikum

Plaketten Verleihung

Als Zeichen für die ausgezeichnete Kooperation im Rahmen der praktischen Ausbildung der Studierenden wurde am 19. Oktober 2017 allen Praktikumsgebern eine Plakette verliehen.

alle Fotos

Geschäftsführerinnen Doris Semotan, DSA und Mag.a Marianne Hengstberger MA (v.l.n.r.)

Geschäftsführerinnen Doris Semotan, DSA und Mag.a Marianne Hengstberger MA zeigen auf Plakette
Mag. Franz Huber (Kaufmännischer Direktor), Dr. Andreas Reifschneider (Regionalmanager Waldviertel NÖ Landeskliniken-Holding), Prim. Univ.-Prof. Dr. Martin Breitenseher (Ärztlicher Direktor), Mag.a Elisabeth Klang (Pflegedirektorin) halten Plakette

Mag. Franz Huber (Kaufmännischer Direktor), Dr. Andreas Reifschneider (Regionalmanager Waldviertel NÖ Landeskliniken-Holding), Prim. Univ.-Prof. Dr. Martin Breitenseher (Ärztlicher Direktor), Mag.a Elisabeth Klang (Pflegedirektorin) (v.l.n.r.)

Das multidisziplinäre Team des Pflegewohnhauses Simmering.

Team Pflegewohnhaus Simmering mit Plakette
Führungsteam Haus Laaerberg wird Plakette überreicht

Überreichung der Plakette an das Führungsteam des Hauses Laaerberg.

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