Interview mit Cornelia Ammer

Das Interesse ist groß unter den Bachelorstudierenden Bauingenieurwesen – Baumanagement für infra:mentor:ing. Bis zu sechs Mentees kommen pro Zyklus, der vom 3. bis 6. Semester des Bachelorstudiums läuft, in den Genuss der Unterstützung durch Expert*innen, die aus der Praxis erzählen und bei Studium und ersten beruflichen Schritten im Bauwesen begleiten. Beim digitalen Kickoff zum neu aufgesetzten Mentoringprogramm im September 2020 standen neben den Mentor*innen auch Cornelia Ammer, Personalentwicklung, Recruiting & Personalmarketing der ÖBB-Infrastruktur AG, Rede und Antwort. Im Interview spricht sie über Bewerbung und Vorteile für beide Seiten.

Zwischen der ÖBB besteht schon seit Jahren eine Mentoring-Kooperation, warum ist es Ihnen ein Anliegen, Studierende durch Mentoringprogramme zu unterstützen?

Mentoringprogramme bieten zum einen den Studierenden erste Einblicke ins Unternehmen, andererseits haben wir die Chance, potenziell zukünftige Mitarbeiter*innen bereits im Vorfeld des Bewerbungsprozesses kennenzulernen. Durch diese Programme können wir facetoface ins Gespräch kommen und unsere gegenseitigen Erwartungen austauschen. Weiters können die Teilnehmer*innen bereits Erfahrungen sammeln sowie sich mit Mitarbeiter*innen austauschen, die ihnen einen praxisorientierten Einblick in verschiedene Berufsfelder geben können.

Welche Vorteile bietet das infra:mentor:ing-Programm den Studierenden?

Ein wesentlicher Vorteil ist sicher die Unterstützung der Bachelorarbeit durch den jeweiligen Mentor oder Metorin. Weiters bieten wir fachspezifische Praktika, spannende Exkursionen sowie ein Bewerbungstraining an.
Ein weiterer großer Vorteil besteht darin, dass wir auch immer wieder Teilnehmer*innen aus unterschiedlichsten Programmen eine fixe Aufnahme bei uns anbieten konnten. Dies hängt natürlich ganz stark von der gezeigten Perfomance der Studierenden ab. Somit bedeutet infra:mentor:ing nicht nur die Teilnahme an einem Programm, sondern auch eine Chance für den Berufseinstieg.

Expert*innen der ÖBB-Infrastruktur stehen Studierenden mit ihrer Expertise zur Seite, was zeichnet die Mentor*innen aus?

Unsere Mentor*innen sind motivierte und fachlich bestausgebildete Expert*innen, die Freude daran haben, Wissen weiterzugeben und die Studierenden auf ihrem Weg zu unterstützen.

Welche spannenden Projekte setzt die ÖBB-Infrastruktur derzeit um, die für die Bauingenieurwesen – Baumanagement-Studierenden besonders interessant sind?

Unsere prominentesten Bauprojekte sind die Koralmbahn, der Semmering-Basis Tunnel und der Brenner Basistunnel. Weiters arbeiten wir an dem Ausbau unserer Wasserkraftwerke. Neben den Neubauprojekten gibt es natürlich auch sehr viele Instandhaltungsprojekte. Alle Infos finden Sie unter https://infrastruktur.oebb.at/de/

Warum sind auch Veranstaltungen der ÖBB-Infrastruktur, wie die infra:talks, Teil des Programms?

Wir wollen den Teilnehmer*innen natürlich unsere INFRA-Welt nicht vorenthalten und organisieren gerne Exkursionen zu Bauprojekten sowie infra:talks, bei denen sich die Studierenden mit weiteren Fachexpert*innen austauschen können.

Welche Erwartung hat die ÖBB-Infrastruktur AG an die Mentees?

Die Teilnehmer*innen müssen vor allem Interesse an der ÖBB-Infrastruktur zeigen, das Programm motiviert absolvieren und uns davon überzeugen, dass die Zeit, die wir ihnen widmen, eine gut investierte ist.

Welchen Tipp haben Sie für die Bewerbung als Mentee?

Eine sorgsam verfasste individuelle Bewerbung ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Wenn uns die Kandidat*innen dann noch aufgrund ihrer Persönlichkeit überzeugen und sich engagiert ins Unternehmen einbringen, steht einem erfolgreichen Programm nichts mehr im Wege.

Welche Message möchten Sie den Studierenden im Studiengang Bauingenieurwesen – Baumanagement noch mitgeben?

Wir freuen uns auf Sie!


Studiengang

Bauingenieurwesen – Baumanagement

Bachelorstudium, Vollzeit

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