m_kifasoz

Kinder- und Familienzentrierte Soziale Arbeit

Masterstudium, berufsbegleitend

Überblick

Immer mehr Kinder und Familien sind von multiplen biopsychosozialen Bedarfs- und Problemlagen wie Armut, gesundheitliche Gefährdung und damit verbundener Marginalisierung betroffen. Mit diesem Masterstudium haben Sie die Expertise, Betroffene in schwierigen Lebensphasen zu begleiten, zu beraten und gemeinsam Interventionen zu planen. Im Mittelpunkt steht das Kindeswohl und dafür die elterlichen Kompetenzen zu stärken. Mitentwickelt und unterstützt wird der Masterstudiengang von der MAG ELF, Amt für Jugend und Familie.

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Florian Toifl, BA
Favoritenstraße 226, A.2.27
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-3320
F: +43 1 606 68 77-3329

kifasoz@fh-campuswien.ac.at


Frau Herr

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Studiendauer
4 Semester
Abschluss
Master of Arts in Social Sciences (MA)
30Studienplätze
120ECTS
Organisationsform
berufsbegleitend

Bewerbungsfrist für das Studienjahr 2018/19

1. Oktober 2017 bis 13. Mai 2018

Studienbeitrag / Semester

€ 363,36*

+ ÖH Beitrag + Kostenbeitrag** 

 

* Studienbeitrag für Studierende aus Drittstaaten € 727 pro Semester


** für zusätzliche Aufwendungen rund ums Studium 
(derzeit bis zu € 83, je nach Studiengang bzw. Jahrgang)

Was Sie mitbringen

Idealerweise arbeiten Sie bereits mit Kindern, Jugendlichen und ihren Familien, sodass Sie mit den Anforderungen dieses besonderen Tätigkeitsbereiches vertraut sind und seine Herausforderungen praxisnah erleben. Sie haben ein großes Interesse, auf Basis Ihrer neu gewonnene Expertise Interventionsformen weiterzuentwickeln und in der Praxis anzuwenden.

Was wir Ihnen bieten

Das Studium wurde gemeinsam mit der MAG 11, Amt für Jugend und Familie sowie mit weiteren FachexpertInnen aus der Sozialarbeit und der Sozialpädagogik entwickelt. Das garantiert ein bedarfsgerechtes Curriculum und einen evidenzbasierten Zugang zu Forschung und Entwicklung. Wir sind österreichweit mit Praxisstellen und Forschungseinrichtungen der Sozialen Arbeit und Sozialpädagogik eng vernetzt und gewinnen aus diesem Netzwerk hervorragende ExpertInnen für die Lehre. An der Schnittstelle von Forschung, Praxis und Lehre ist an der FH Campus Wien ein eigenes Kompetenzzentrum für Soziale Arbeit (KOSAR) angesiedelt, das Wissens- und Innovationspotenziale zusammenführt. In einer großen Studie untersuchte das KOSAR beispielsweise im Auftrag der MAG 11 die „Lebenswelt der Pflegekinder in der Wiener Nachkriegszeit von 1955 bis 1970“, um die Fremdunterbringung von Kindern und Jugendlichen in Pflegefamilien historisch aufzuarbeiten. Praxisnähe zeichnet nicht nur Lehre und Forschung, sondern auch die Campus Lectures aus, eine Veranstaltungsreihe mit hochkarätigen externen ExpertInnen, zu der die FH Campus Wien regelmäßig einlädt.

Was macht das Studium besonders

  • Aufbau hochspezialisierter Kompetenzen mit besonderem Blick auf das Kind und seine Bezugspersonen
  • Profitieren vom bedarfsgerechten Curriculum durch Kooperation mit MAG ELF, Amt für Jugend und Familie
  • Erwerb eines wissenschaftlich-reflexiven Zugangs zu Fragen der beruflichen Praxis

Kinder und Familien sind zunehmend von multiplen biopsychosozialen Bedarfs- und Problemlagen wie Armut, gesundheitliche Gefährdung und damit verbundener Marginalisierung betroffen. Vor diesem Hintergrund besteht ein großer Bedarf nach Expertinnen bzw. Experten, die in der Lage sind, das komplexe Zusammenspiel von individuellen, familiären und sozialen Risikofaktoren zu analysieren. Gemeinsam mit den Familien können sie bedarfs- bzw. bedürfnisgerechte Interventionen planen. Insgesamt geht es darum, elterliche Kompetenzen zu stärken, förderliche Entwicklungsprozesse (wieder) in Gang zu bringen und drohende Kindeswohlgefährdungen abzuwenden. In verschiedenen Settings gilt es, alltags- und lebensweltbezogen zu beraten, zu begleiten, sozialtherapeutisch zu behandeln, zu fördern und zu betreuen. Das in Kooperation mit der MAG ELF, Amt für Jugend und Familie entwickelte Curriculum spiegelt die verschiedenen Bedarfslagen der Praxis wieder. Sie profitieren von zahlreichen Lehrenden aus der Praxis und entwickeln gleichzeitig einen wissenschaftlich-reflexiven Zugang.


Was Sie im Studium lernen

Im Studium vertiefen Sie sich in aktuelle wissenschaftliche Theorien der Arbeit mit Kindern und Familien. Sie erwerben ein umfassendes Wissen über Entwicklung, Entwicklungsprobleme, Bindung und familiäre Beziehungen.

Im Laufe der Ausbildung trainieren Sie Ihr diagnostisches Fallverstehen, um komplexe Familiendynamiken zu erkennen und entsprechend zu interpretieren. Zudem erweitern Sie Ihre Fähigkeiten in der Gesprächsführung mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen und erwerben Kompetenzen für sozialtherapeutische Interventionsformen in verschiedensten Praxisfeldern der Sozialen Arbeit.

Als Vorbereitung auf die sozialarbeitswissenschaftliche Praxisforschung und die Entwicklung von Praxisgestaltungsmodellen setzen Sie sich mit quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden der Sozialforschung auseinander.

Lehrveranstaltungsübersicht

Grundstudium

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Ansätze der sozialtherapeutischen Arbeit VO

Ansätze der sozialtherapeutischen Arbeit VO

Vortragende: Mag. Dr. Peter Schernhardt

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Bindungstheoretisches Grundwissen
Einführung in die Einschätzung und Unterstützung von Eltern-Kind-Beziehungen in der frühen Kindheit
Unterscheidung von Interaktionsmustern und deren Konsequenzen für die begleitende Arbeit

Eltern-Kind-Interaktionen beobachten und analysieren üben
Feinzeichen des Kindes erkennen
Elterliche Kompetenzen erkennen und steigern

Prüfungsmodus

Schriftliche Prüfung mit Basisfragen zu den ausgeschickten Texten und Vorlesungsinhalten und Reflexion zu einem Videobeispiel anhand der erlernten Inhalte am Ende des Lehrveranstaltungsblocks

Sprache

Deutsch

1 1
Besonderheiten psychosozialer kindlicher Entwicklung VO

Besonderheiten psychosozialer kindlicher Entwicklung VO

Vortragende: Mag.a Beatrix Kaiser

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Zur Diskussion stehen in den Vorlesungen die Risiken und Folgen für Kinder psychisch kranker Eltern sowie die genetischen und psychosozialen Einflüsse als Belastungsfaktoren. Es werden die Perspektiven der Eltern, der Kinder und der ExpertInnen eingenommen und Bezüge zum aktuellen Stand der Forschung hergestellt. Diagnostik, Intervention und Prävention bilden einen weiteren Schwerpunkt in der Auseinandersetzung mit der genannten Zielgruppe innerhalb dieser Lehrveranstaltung. Außerdem wird Bedacht auf die klinische und kulturtheoretische Einordnung des Phänomens psychischer Erkrankungen in der Gesellschaft genommen.

Prüfungsmodus

schriftliche Prüfung am Ende des Semesters

Lehr- und Lernmethode

Vortrag und Diskussion, digitale Fachbeiträge

Sprache

Deutsch

2 3
Ethische Rahmenbedingungen sozialtherapeutischer Sozialer Arbeit VO

Ethische Rahmenbedingungen sozialtherapeutischer Sozialer Arbeit VO

Vortragende: FH-Prof. Mag. Dr. Johannes Vorlaufer

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Überblick Moralbegründungen
Ethische Begründungsversuche
Aktuelle Fragen der Berufsethik

Prüfungsmodus

schriftliche Arbeit

Lehr- und Lernmethode

vortrag Elearning

Sprache

Deutsch

1 1
Gesprächsführung in Mehrpersonensettings UE

Gesprächsführung in Mehrpersonensettings UE

Vortragende: Mag. (FH) Kathrin Weninger, MA

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

In Bezug auf den unmittelbaren KlientInnenkontakt als auch auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit werden die Grundannahmen und Prinzipien der systemischen Beratung (Systemtheorie, Konstruktivismus) erörtert . Der Fokus richtet sich auf die systemische Perspektive mit ihrem Blick auf
Ressourcen und Lösungen und der Entwicklung von eigener Argumentation, die kontextsensibel entwickelt und eingesetzt werden soll. Zusätzlich er folgt eine intensive Auseinandersetzung mit der Thematik des Konfliktmanagement sowie Moderationstechniken und dem
Konzept des Selbstmanagement .

Prüfungsmodus

immanenter Prüfungscaharakter

Lehr- und Lernmethode

Übung mit Theorie-Inputs, Gruppenarbeiten und Rollenspielen

2 3
Konzepte biopsychosozialer Gesundheit VO

Konzepte biopsychosozialer Gesundheit VO

Vortragende: Mag. (FH) Kathrin Weninger, MA

2 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

Der Fokus liegt in der Vermittlung eines Grundverständnisses des Zusammenhangs von sozialer Ungleichheit und Gesundheit. Die Modelle von Gesundheit und Krankheit: biopsychosoziales Modell, Salutogenese, Vulnerabilitäts- Stressmodell, capability approach stehen im Mittelpunkt .
Es werden Theorie der psychosozialen Belastungskrisen und Krankheitsbewältigung vor dem Hintergrund klinischer Sozialarbeit erarbeitet .

Prüfungsmodus

schriftliche Abschlussprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung mit Gruppendiskussionen

2 4
Psychosoziale Diagnostik und Indikation ILV 2 4
Psychosoziale Kommunikation und Beratung ILV

Psychosoziale Kommunikation und Beratung ILV

Vortragende: Mag.a Cäcilia Kasper-Pichler, MA

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Theoretische Verortung von Kommunikation und Interaktion im Rahmen des sozialtherapeutischen Beratungsprozesses. Tiefenpsychologisches und systemisches Verstehen und dessen Bedeutung in der Gesprächsführung. Umgang in schwierigen Gesprächssituationen in unterschiedlichen Settings.

Prüfungsmodus

Immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Theoretischer Input, Diskussion,Anhand von Fallvignetten aus der Literatur und aus der Praxis kann ein Umgang mit Kindern, Erwachsenen in unterschiedlichen Gesprächssituationen diskutiert und reflektiert werden.

Sprache

Deutsch

2 3
Qualitative Forschungsmethoden VO

Qualitative Forschungsmethoden VO

Vortragende: Mag.a Dr.in Maria Fürstaller

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

* Grundlagen & Überblick empirisch qualitativer Forschung
* Forschungspraxis auf der Ebene der Datenerhebung: Entwicklung, Einsatz und Reflexion
* Reflexion des Forschungsprozesses in Verbindung mit praxisrelevanten Frage- und Problemstellungen

Prüfungsmodus

Textlektüre und Textbearbeitung: 4 PunkteErhebung (Entwicklung/Durchführung/Reflexion) 6 PunkteBeurteilungsschlüssel: Sehr gut10 – 9,5Gut9 - 8,5Befriedigend8 - 7Genügend6,5 - 6 Nicht Genügendunter 6 

Lehr- und Lernmethode

Impulsreferate; Arbeit in Kleingruppen;

1 2
Quantitative Forschungsmethoden VO

Quantitative Forschungsmethoden VO

Vortragende: Doz.Mag.a Drin. Tamara Katschnig

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Die inhaltliche Auseinandersetzung in der Lehrveranstaltung konzentriert sich insbesondere auf folgende Bereiche: Gegenstandsbereich ist das Rollen- und Professionsverständnis von Sozialarbeiter/innen in unterschiedlichen Berufsfeldern
1) Überblick zu verschiedenen quantitativen Forschungsmethoden
2) Vermittlung der Grundlinien/Logik (Methodologie) quantitativer Forschungsmethoden; Gütekriterien empirischer quantitativer Verfahren; Skalenniveaus; Variablen; Stichprobe; Versuchsplanung
3) Konstruktion eines Fragebogens und durchführung einer (kleinen) Studie
4) erste (deskriptive) Auswertung erhobener Daten mit quantitativen Verfahren sowie Analyse/Interpretation der Ergebnisse
5) Reflexion der Auswertungsverfahren in Verbindung mit praxisrelevanten Problemstellungen

Prüfungsmodus

Texte lesen und exzerpieren, Textbvearbeitung (4 Punkte)Instrument entwickeln, Erhebung durchführen, Reflexionsbericht, Dateneingabe (6 Punkte)Gesamt: 10 PunkteFür einen positiven Abschluss der LV sind 60% der erreichbaren Punkteanzahl erforderlich. Daraus ergibt sich folgender Notenschlüssel: Sehr gut 10 / 9,5 / 9Gut 8,5 / 8 / 7,5 / 7Befriedigend 6,5 / 6 / 5,5 / 4 / 4,5 / 4Genügend 3,5 / 3 / 2,5 / 2Nicht Genügend unter 2 P.

Lehr- und Lernmethode

Gruppenarbeit, Selbststudium; Durchführung von eigenen Untersuchungen in der Praxis

1 2
Übungen zu Konzepten biopsychosozialer Gesundheit UE

Übungen zu Konzepten biopsychosozialer Gesundheit UE

Vortragende: Mag. (FH) Kathrin Weninger, MA

1 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Die relevanten Modelle von Gesundheit und Krankheit wie z.B.: biopsychosoziales Modell, Salutogenese, Vulnerabilitäts- Stressmodell, capability approach werden an Hand von Fallbeispielen zielgruppenspezifisch identifiziert und benannt.

Prüfungsmodus

immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Übung mit Theorie- Inputs, Fallbeispielen und Gruppenarbeiten

1 3
Übungen zu psychosozialer Diagnostik und Indikation UE

Übungen zu psychosozialer Diagnostik und Indikation UE

Vortragende: Mag. (FH) Kathrin Weninger, MA

2 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

Den inhaltlichen Schwerpunkt bilden die Diskussion und Reflexion der Einsetzbarkeit psychosozialer – diagnostischer Instrumente. Deren praxisorientierte Anwendung wird anhand von Fallbeispielen erprobt.
Lebenslagendiagnostik, Netzwerkdiagnostik und biografische Diagnostik

Prüfungsmodus

immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Anwendung der vermittelten Diagnoseinstrumente an Fallbeispielen

2 4

Grundstudium

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Armut und sozialer Ausschluss von Familien ILV

Armut und sozialer Ausschluss von Familien ILV

Vortragende: Mag. (FH) Kathrin Weninger, MA

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Anhand aktueller Analyseergebnisse wird Aufwachsen in Armut und die Folgen für den Familienalltag in allgemeiner Zusammenschau dargestellt . Bestehende Unterstützungsangebote werden kritisch reflektiert und mit Blick auf strukturelle Barrieren hinsichtlich Wohlbefinden und Teilhabechancen beleuchtet.
Insbesondere sollen hier Fragen des sozialen Ausschlusses im Kontext struktureller Veränderungen erfasst und mit Blick auf ihre theoretischen wie praktischen Konsequenzen für Sozialpolitik und Soziale Arbeit diskutiert werden.

Prüfungsmodus

Arbeitsauftrag 1)In Dreiergruppen sollen 15- minütige Präsentationen zum Thema „Armut und sozialer Ausschluss von Familien“ durchgeführt werden. Präsentiert werden können Zeitungsartikel, armutsbekämpfende Projekte, interessante Fakten, Kurzfilme, u.v.m., welche mir bzw. den Kolleginnen und Kollegen auch in schriftlicher Form (per Mail) zur Verfügung gestellt werden sollen.2) ArbeitsauftragUm die Vorlesung „Armut und sozialer Ausschluss von Familien“ lebendig zu gestalten, wird die aktive Mitarbeit im Unterricht benotet

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, PPP, Lehrvideo, Gruppenarbeiten, Präsentationen, PollEV

1 1
Besonderheiten in der transkulturellen Arbeit mit Familien ILV

Besonderheiten in der transkulturellen Arbeit mit Familien ILV

Vortragende: Mag.a Dr.in Irene Messinger

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

In der LV werden wir basierend auf der Auseinandersetzung mit eigenen biografischen Erfahrungen einen kritischen Blick auf das Konstrukt "Kultur" werfen, um kulturalistische Zuschreibungen, Stereotype und Reduktionismen zu vermeiden. Dies bedeutet u.a. ein Überdenken von Bildern über „traditionelle Familien“. Anhand der drei Beispiele aus der LV „Migration und Familie“ werden gemeinsam Möglichkeiten der transkulturellen Arbeit unter Berücksichtigung von Spezifika etwa im den Bereichen Religion, Weltbild, Vorstellungen von Gesundheit und Krankheit, Umgang mit Diskriminierungs-/Rassismuserfahrungen usw. erarbeitet. Zentral sind dabei intersektionale Zugänge, um die Vielfalt und Widersprüchlichkeit familialer Praxen und den gesellschaftlichen Umgang mit sozialen und kulturellen Differenzen zu verstehen. Dabei spielt transkulturelle Kommunikation und Sprache (Deutsch als Zweit/Dritt-sprache) eine große Rolle. Zudem wird überlegt, wie die Sozialen Arbeit transkulturelle Öffnung forcieren und auf trans- und postnationale Identitäten reagieren kann.

Prüfungsmodus

10 % Mitarbeit 40% Beispiel und Beitrag im Diskussionsforum 50% Seminararbeit

Lehr- und Lernmethode

* Aktivierender Vortrag und Diskussion: Grundlegende Theorien (Transkulturalität, Intersektionalität) werden angeleitet durch den Vortrag der LV-leiterin mit aktivierenden Fragen gemeinsam erarbeitet. * Fernlehre: Videos analysieren, werden in der Gruppe nachbesprochen* Textarbeit: Unter Zuhilfenahme der bereit gestellten Texte (siehe Literatur) wird eine Seminararbeit zu einem selbst gewählten Thema erstellt.

1 2
Forschungsfelder zur Konzeptentwicklung SE

Forschungsfelder zur Konzeptentwicklung SE

Vortragende: FH-Prof.in Mag.a Judith Haberhauer

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Die Studierenden erhalten als Anregung für die eigene Forschungsarbeit im Rahmen der Masterarbeit einen Überblick über aktuelle relevante fachspezifische Fragestellungen bzw. -forschungsfelder.

Prüfungsmodus

schriftliche Abschlussarbeit in Form einer Hausarbeit; Inhalt ist das Konzept für die eigene Masterarbeit. Erste Abgabe bis 29.06.2017, wird ein feedback gewünscht muss Abgabe bis 10.06.2017 erfolgen.

Lehr- und Lernmethode

Gruppenarbeiten, Gastbeiträge aus einschlägigen Forschungseinrichtungen, evt. Exkursionen

Sprache

Deutsch

1 1
Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen UE

Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen UE

Vortragende: Mag. (FH) Kathrin Weninger, MA

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Zentrale Inhalte der Lehrveranstaltung liegen in der Vermittlung von Methoden zur Schaffung einer kindgerechten Gesprächsatmosphäre und die Überbrückung des Machtgefälles in der Kontaktherstellung zwischen dem Erwachsenem und dem Kind/ Jugendlichen. Die Kongruenz, Authentizität und Warmherzigkeit stellen die Grundhaltung der helfenden Person dar, um die phänomenale Welt des
Kindes empathisch zu verstehen. Die Grundlagen der Gesprächstechniken entsprechend dem Alter des
Kindes/ Jugendlichen und die Gesprächsabsicht sowie die Lebensalter spezifischen Elemente der Gesprächsführung (Metakommunikation, Form/ Rahmen, verbaler und nonverbaler Aspekt, Fragetechniken, Motivation) werden thematisiert .
Kritische Reflexivität um "Übertragungen" zu erkennen, das Kind in seiner aktuellen Wahrnehmung wertzuschätzen und Bewusstheit über eigene Bewertungssysteme und Wertehaltungen sind wesentliche Elemente in diesem Kontext.

Prüfungsmodus

Arbeitsauftrag 1) Bildung von vier Arbeitsgruppen (vier Personen pro Gruppe), jede Arbeitsgruppe gestaltet 60 min zu einem der folgenden Themen -Sprachentwicklung von Kindern (23.03.2017)-Wenn Kinder lügen… (27.04.2017/Gruppe 2 bzw. 05.05.2017/Gruppe 1)-Wie erkläre ich Kindern die Trennung der Eltern? (11.05.2017)-Wie erzähle ich einem Kind vom Tod? (22.06.2017)Arbeitsauftrag 2)Erstellung eines Reflexionspapers mit einer Kollegin/einem Kollegen, oder alleine (700 Wörter, Arial 12, Zeilenabstand 1,5), elektronische Abgabe spätestens am 28.06.2017 an kathrin.weninger@fh-campuswien.ac.at Beantwortung der Fragen-Was habe ich gelernt, was war nützlich? (theoriegestützt)-Was hat mir gefehlt, was wäre nützlich gewesen? (Auseinandersetzung mit Literatur!)

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, PPP, Gruppenarbeiten, Lehrvideos, PollEV, Präsentationen, ...

Sprache

Deutsch

2 3
Masterarbeit - Forschungsdesign UE

Masterarbeit - Forschungsdesign UE

Vortragende: FH-Prof.in Mag.a Judith Haberhauer

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Die LV steht in der konkreten Umsetzungsabsicht für die eigene Abschlussarbeit der Studierenden. Das dafür erforderliche Forschungsdesign wird in peergroups erarbeitet. Die Lehrveranstaltung ist prozessbegleitend für die Masterarbeit konzipiert.

Prüfungsmodus

Beurteilung erfolgt bei Abgabe eines ersten Konzeptes für die Masterarbeit am Ende des Semesters.

Lehr- und Lernmethode

Die LV begleitet den Prozess in den peergroups und bietet den Rahmen für eine Präsentation der geplanten Forschungsabsichten und gibt den peergroups für ihre Treffen themenzentrierte inputs.

Sprache

Deutsch

2 3
Migration und Familie ILV

Migration und Familie ILV

Vortragende: Mag.a Dr.in Irene Messinger

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Familie ist im Migrationsprozess von besonderer Bedeutung, sei es durch das Zusammenleben an einem bestimmten Ort oder durch das Herstellen oder Aufrechterhalten transnationaler Beziehungen. Zum anderen ist der eng gefasste Familienbegriff und die davon abgeleitete Zugehörigkeit zu einer Familie eine zentrale Berechtigungskategorie der Migrationspolitik, die über (partielle) Inklusion bestimmt. In der LV werden drei beispielhafte Kontexte beleuchtet, in denen zum einen die Pluralisierung familiärer Formen und Muster sichtbar wird, und zum anderen deutlich macht, wie sehr diese von migrationspolitischen Regelungen gerahmt sind: Ehe bzw. eingetragene PartnerInnenschaften für ein Aufenthaltsrecht, Pflege bzw. Adoption unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge und Bildungszugänge für Kinder mit Migrations-/Fluchterfahrung.

Prüfungsmodus

10 % Mitarbeit 40% Beispiel und Beitrag im Diskussionsforum 50% Seminararbeit

Lehr- und Lernmethode

* Aktivierender Vortrag und Diskussion: Grundlegende Theorien und Beispiele aus der Praxis werden angeleitet durch den Vortrag der LV-leiterin mit aktivierenden Fragen in Klein- und Großgruppen gemeinsam erarbeitet* Für den Praxisbezug suchen Studierende ein Beispiel im Zusammenhang mit Familie und Migration und kommentieren dieses im Forum (Moodle) zB Medienberichte, NGOs, usw. * Textarbeit: Anhand der bereit gestellten Texte (siehe Literatur) wird eine Seminararbeit verfasst

1 2
Motivierende und aktivierende Gesprächsführung UE

Motivierende und aktivierende Gesprächsführung UE

Vortragende: DSA Manuela Hausegger, MA, Mag.a Dr.in Melanie Zeller

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Reflexive Auseinandersetzung mit Haltungen und Menschenbildern sowie Erörterung von Definitionen, Prinzipien und Zielen der motivierenden und aktivierenden Gesprächsführung.
Praktische Anwendung von Methoden und Interventionstechniken und Diskussion ihrer Einsatzmöglichkeiten

Prüfungsmodus

immanenter Prüfungscharakter, d.h.(zumindest) zwei notenrelevante Leistungsanforderungen; die eine der beiden ist die schriftliche Abschlussarbeit, Details zu den Leistungsanforderungen in der ersten Präsenzeinheit der LV.

Lehr- und Lernmethode

(Klein)Gruppenarbeiten, Rollenspiele, Diskussion und Reflexion der gewonnenen Erkenntnisse

Sprache

Deutsch

2 3
Praxisforschung SE

Praxisforschung SE

Vortragende: FH-Prof.in Mag.a Judith Haberhauer

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

das Seminar dient der Konkretisierung des geplanten Forschungsprojektes, das die Masterarbeit begründet.

Prüfungsmodus

Bei dem Seminsar ist eine ILV vorgesehen; bei Abgabe eines ersten Konzeptentwurfes am Ende des SS und einer Absichtserklärung für die weitere Masterarbeitsbetreuung wird das Seminar positiv abgeschlossen.

Lehr- und Lernmethode

Vermittlung der formalen Rahmenbedingungen, Gruppenaustausch und feedback für Konzeptentwicklung.

Sprache

Deutsch

1 2
Psychosoziale Diagnostik und Interventionsplanung ILV

Psychosoziale Diagnostik und Interventionsplanung ILV

Vortragende: Birgit Hofer, MA

2 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

Darstellung und theoretische Auseinandersetzung mit klassifikatorischen, rekonstruktiven und integrativen diagnostischen Instrumentarien und deren Reflexion hinsichtlich der Planung von Interventionen.

Prüfungsmodus

Schriftliche Endprüfung am 24.06.2017Wiederholungstermin: 28/29./30.09.2017Kommissionelle Prüfung: 27.10.2017Absolvierung der Aufgabenstellungen im Rahmen der Fernlehre

Lehr- und Lernmethode

VorlesungDiskussionSelbststudium

Sprache

Deutsch

2 4
Rechtliche Rahmenbedingungen sozialtherapeutischer Sozialer Arbeit VO 1 2
Spezifische Ansätze der sozialpädagogischen Arbeit ILV

Spezifische Ansätze der sozialpädagogischen Arbeit ILV

Vortragende: Mag. Dorothea Hartl, MA

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Aufbauend auf die Ansätze sozialtherapeutischer Arbeit setzen sich die Studierenden reflexiv mit Fachbegriffen und Konzepten sozialtherapeutischer Kinder- und Familienarbeit auseinander. Neben der Weiterführung der kritischen Analyse auf Familienkonstruktionen wird auch auf Dynamiken bei Kindern und Jugendlichen in schwierigen Verhältnissen fokussiert, in Form einer Zusammenschau des Forschungsstandes zu Bedingungen des Aufwachsens in belasteten Familiensituationen.

Folgende inhaltliche Schwerpunkte werden in der Lehrveranstaltung gesetzt:
-) Konzept bzw. Ansatz der Lebensweltorientierung
-) Erlebnispädagogische Konzepte im Kontext der Kinder und Jugendhilfe
-) Intensivpädagogische Auslandsmaßnahmen als spezielle Form der Erlebnispädagogik
-) Konzept der Aneignung
-) Beratung zwischen Anspruch und Wirklichkeit
-) Beratung an der Schnittstelle zwischen Kinder- und Jugendhilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie
-) Der Ansatz "Emotionale Offenheit"

Prüfungsmodus

Positiv abzuschließen ist die Lehrveranstaltung unter Voraussetzung einer 80% Anwesenheitspflicht, termingerechte Abgabe / Präsentation der Ergebnisse / Erkenntnisse im Rahmen der Fernlehre, zusätzlicher aktiver Mitarbeit und einer positiv absolvierten, schriftlichen Endprüfung.

Lehr- und Lernmethode

Basierend auf einer studierendenzentrierten Lehre sowie dem Prinzip der Partizipation wird die Lehrveranstaltung didaktisch vor dem Hintergrund eines Methodenmix stets unter Berücksichtigung des Didaktischen Quadrats nach Wolfgang Klafki (1985 & 1991) passend zu Inhalt und Ziel der jeweiligen Unterrichtseinheiten und –sequenzen gestaltet. Ebenso finden Elemente der Methode des „Problemorientierten Lernens“ Anwendung; insbesondere bei der Bearbeitung komplexer Fallbeispiele aus dem sozialpädagogischen Handlungsfeld. Hierbei findet Studierendenzentrierung durch selbstgesteuertes Lernen in Kleingruppen sowie Coaching und Begleitung der Gruppen durch die Lehrenden statt. Besonderes Augenmerk wird hierbei auf vernetztes, interdisziplinäres Denken und Handeln gelegt.Da es in der Sozialen Arbeit als wissenschaftliche Disziplin und als Profession mit mannigfaltigen Handlungsfeldern von unabdingbarer Notwendigkeit ist, vernetzt, interdisziplinär, multiprofessionell denken zu können, sollen die Studierenden aufmerksam gemacht, gestärkt und eingeladen werden, die Ressourcen, über die sie selbst verfügen, auch zu verwenden um diese in den eigenen, persönlichen aber auch den kollektiven Lernprozess einfließen zu lassen.Für die konkrete didaktische Aufbereitung der Lehrveranstaltung bedeutet dies, dass diverse Methoden z.B. Vorträge bzw. Präsentationen durch die Lehrenden, Fernlehre via Lernplattform Moodle, die selbständige und selbsttätige Erarbeitung durch die Studierenden, in Form von Teil- Klein- und Kleinstgruppenarbeiten, basierend auf verschiedenen Aufgabenstellungen (z.B. wissenschaftliche Artikel aus dem sozialpädagogischen Kontext, von den Lehrenden konstruierte Fallbeispiele etc.), Anwendung finden. Der Dialog und die gemeinsame Erarbeitung von Problemlösungen in der Gesamt-, Teil- oder Kleingruppe wie auch formative assessments runden die didaktische Gestaltung der Lehrveranstaltung ab.

Sprache

Deutsch

2 3
Übungen zu Psychosozialer Diagnostik und Interventionsplanung UE

Übungen zu Psychosozialer Diagnostik und Interventionsplanung UE

Vortragende: Mag. (FH) Kathrin Weninger, MA

2 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

Fallspezifische Anwendungen ausgewählter klassifikatorischer, rekonstruktiver und/ oder integrativer
diagnostischer Instrumentarien mit der Zielsetzung der Interventionsplanung.

Prüfungsmodus

Arbeitsauftrag 1)Fertigstellung des Fallportfolios: elektronische Abgabe spätestens am 14.05.2017 an kathrin.weninger@fh-campuswien.ac.at (in welcher Form dieses ergänzt/erweitert werden soll, wird in den jeweiligen Unterrichtseinheiten bekannt gegeben)Arbeitsauftrag 2)Jede Gruppe, welche bereits im 1. Semester gebildete wurden, präsentiert ein Portfolio (aus der Gruppe, es muss kein neues erstellt werden!) inklusive KriteriengewichtungAufbau und Dauer der Präsentation: Erläuterungen zum Fallbeispiel, Erkenntnisse aus der Anwendung der Diagnoseinstrumente, Kriteriengewichtung, Lösungsfindung + Beantwortung von Fragen und anschließende Diskussion: 1,5 StundenPräsentationstermine: 04.05.2017, 13.05.2017, 08.06.2017, 24.06.2017(für die gemeinsame Kriteriengewichtung, die abschließenden Ergänzungen im Portfolio und die Vorbereitung der Präsentation werden die Einheiten am 07.04.2017 und 29.04.2017 zur Verfügung stehen)

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, PPP, (Gruppen-)Übungen, Gruppendiskussionen

2 4

Grundstudium

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Krisenintervention und Deeskalationstechnik UE

Krisenintervention und Deeskalationstechnik UE

Vortragende: Mag. Holger Eich

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Ausgehend vom Verständnis der Dynamik von Eskalationen sollen Methoden der Einflussnahme in eskalierten Krisen gelernt und in Rollenspielen geübt werden. Die Übung vermittelt Kenntnisse zu sozialpsychologischen Theorien zur Entstehung und Aufrechterhaltung von Eskalation und praxisorientierten Methoden der Krisenintervention und Interventionsplanung.

Prüfungsmodus

In der Übung werden folgende Leistungen bewertet: 1) Mitwirkung an einem Rollenspiel zur Krisenintervention [30]; 2) Bibliotheksrecherche zu einem sozialpsychologischen Experiment / einem thematisch relevanten „Begriff“ / einer wissenschaftlichen Arbeit zur Vorbereitung des "Tagesthemas" und Publikation des Ergebnisses als „Karteikarte“ im Moodle [20 ]; 3) schriftliche Darstellung einer halbstündigen Kommunikations-Beobachtung, Medienbeobachtung oder eines Falles aus der eigenen beruflichen Praxis mit Selbstreflexion und Intervention-Vorschlägen [50]

Lehr- und Lernmethode

Typische Krisen und Eskalationen im Leben von Kindern und Jugendlichen bzw. Familien werden thematisiert und hierzu Basiswissen vermittelt (Literatur-Recherche). In der Gruppe wird anhand von Fallbeispielen gemeinsam nach Lösungswegen gesucht und diese im Rollenspiel geübt und evaluiert (Übung). Die TeilnehmerInnen sind eingeladen, Fälle aus ihrer beruflichen Praxis einzubringen.

Sprache

Deutsch

2 3
Masterarbeit - Erstellung 1 SE 1 10
Professionelles Handeln im Zwangskontext UE

Professionelles Handeln im Zwangskontext UE

Vortragende: Mag. (FH) Kathrin Weninger, MA

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Ausgehend vom gesetzlichen Arbeitsauftrag erfolgt eine Auseinandersetzung mit dem Themenbereich des Zwangskontextes und die Auswirkungen auf das unmittelbare professionelle Handeln. Hocheskalierte Konflikte, belastete HelferInnensysteme, "hard-to-reach" KlientInnen, nachgehende Familienarbeit und strukturelle Rahmenbedingungen stellen eine Herausforderung an das professionelles Handeln zwischen Hilfe und Kontrolle dar. Die Vermittlung spezifischer Gesprächsführungstechniken wie z.B. kooperative und lösungsorientierte Gesprächsführung und das Entwickeln eines professionellen Selbstverständnisses im Zwangskontext sind Inhalt der Lehrveranstaltung. Begrifflichkeiten wie Doppeltes Mandat und Tripple Mandat werden diskutiert.

Prüfungsmodus

immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Theoretische Inputs an Hand eines Fallbeispiels

2 3
Pädagogischsozialtherapeutische Arbeit mit Kindern und Familien VO

Pädagogischsozialtherapeutische Arbeit mit Kindern und Familien VO

Vortragende: Mag.a Dr.in Judit Barth-Richtarz, MA

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

- Einführung in zentrale Begriffe wie Sozialtherapie – Sozialpädagogische Familienintensivbetreuung – Sozialpädagogische Familienhilfe - Multiproblemfamilien, High Risk Familien, Hard to Reach Families, Leitideen und Grundsätze der sozialtherapeutisch-pädagogischen Arbeit mit Kindern und Familien.
- Psychodynamiken und (Persönlichkeits-)Merkmale von High Risk Families.
- Übertragung – Gegenübertragung (Widerstand, Scham, Angst) in der Beziehung zwischen Fachkraft und KlientInnen
- Zur Gestaltung von Arbeitsbündis und Setting in der Arbeit mit High Risk Families
- Gefährdungsmomente und Ressourcen in der Eltern-Kind-Beziehung
- Zur Indikation verschiedener Interventionsformen

Prüfungsmodus

VO mit EndprüfungSchriftliche Prüfung: max. 50 Punkte5 Fernlehreaufgaben: Lesen von Texten und Ausarbeitung von Fragen zu den Texten (siehe Moodle-Kurs): max. 15 Punkte (je max. 3 Punkte). Die Ausgearbeiteten Fragen sind jeweils bis zur nächsten Einheit in Papierform mitzubringen. Bitte beachten Sie die Zitierregeln der FH Campus Wien!Mind. 40 Punkte (ca. 62% der Gesamtpunkte) sind für eine positive Beurteilung erforderlich.

Lehr- und Lernmethode

Die VO führt in theoretische Konzepte ein, die in der Übung an Fallbeispielen angewandt werden.

Sprache

Deutsch

2 3
Risk assessment ILV

Risk assessment ILV

Vortragende: Mag. Irina Posteiner-Schuller, MA

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

- Zur Notwendigkeit der fundierten und systematisierten Erhebung von Gefahren für das Wohl und die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen
- Entwicklungspsychologisches Grundwissen als Basis für eine fundierte Risikoeinschätzung
- Identifizierung und Bewertung von Gefahren und Risikomanagement

Prüfungsmodus

Übungen, mündliche Abschlussprüfung (Kleingr.)

Lehr- und Lernmethode

- Fallvignetten- Gruppenarbeit, Übungen- Vortrag- Fernlehre

2 2
Theorieansätze zur Traumapädagogik ILV

Theorieansätze zur Traumapädagogik ILV

Vortragende: Mag.a Barbara Neudecker, MA

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen der Psychotraumatologie
Trauma vs. belastende Entwicklungseinflüsse
Traumafolgestörungen und Entwicklungstraumastörung
Transgenerationale Weitergabe von Traumata
Traumatherapeutische Verfahren
„Traumatherapie“ vs. "Psychotherapie"
Grundlagen der Traumapädagogik
„Pädagogik“ vs. „Therapie“ – die Möglichkeit korrektiver Erfahrungen
Traumapädagogische Konzepte

Prüfungsmodus

Schriftliche Klausur am Semesterende

Lehr- und Lernmethode

Vortrag und Diskussion

Sprache

Deutsch

2 2
Wissenschaftliches Schreiben SE

Wissenschaftliches Schreiben SE

Vortragende: Mag.a Dr.in Katharina Fleissner-Rösler

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

•Wissenschaftliche Literatur lesen, bearbeiten, auswerten
•Funktion und Einsatz von Zitaten, Wissenschaftkommunikation bzw. -sprache
•Forschungsfragestellung
•Textsorten: Exposé, Abstract, Einleitung/Conclusio
•Review wissenschaftlicher Texte
•autodidaktische Schreibübungen

Prüfungsmodus

LV-immanenter Prüfungscharakter

Lehr- und Lernmethode

Vortrag der LV-Leitung, Gruppenarbeiten, Fernlehraufgaben, Peer-Assessments

Sprache

Deutsch

1 2
Übungen zu pädagogischsozialtherapeutischer Arbeit mit Kindern und Familien UE

Übungen zu pädagogischsozialtherapeutischer Arbeit mit Kindern und Familien UE

Vortragende: Mag. Renate Doppel

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Die Übungen bauen auf die Inhalte der gleichnamigen VO auf. Anhand von Fallbeispielen und Videosequenzen sollen theoretische Ansätze, Fachbegriffe und Methoden besser verstanden werden und ein Transfer in die Praxis stattfinden.

Prüfungsmodus

immanentkurze schriftliche Stellungnahmen zu den Fallbeispielen

Lehr- und Lernmethode

Fallstudien und Videoanalysen in Einzel- und Gruppenarbeiten

Sprache

Deutsch

2 3
Übungen zu traumaintegrierendem professionellen Handeln UE

Übungen zu traumaintegrierendem professionellen Handeln UE

Vortragende: Mag.a Barbara Neudecker, MA, Mag. (FH) Kathrin Weninger, MA

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Vertiefung der Inhalte aus der LV "Theorieansätze zur Traumapädagogik"

Prüfungsmodus

Anwesenheit und Mitarbeit in der LehrveranstaltungSchriftliche Hausarbeit zu einer vorgegebenen Fragestellung

Lehr- und Lernmethode

praktische Übungen

2 2

Grundstudium

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Aktueller Diskurs SE 1 2
Diagnostisches Fallverstehen in komplexen Familiensystemen UE 2 2
Didaktik der Elternbildung und professionelles Handeln im Sozialraum SE 2 2
Frühe Hilfen SE 2 3
Gutachtenerstellung SE 1 2
Masterarbeit - Erstellung 2 SE 1 8
Masterkolloquium KO 0 3
Präventionsansätze und Bildungstheorien im Familienkontext VO 2 3
Sozialpädagogische Familienarbeit VO 2 2
Übungen zu sozialpädagogischer Familienarbeit im Rahmen von Fremdunterbringungsprozessen UE 2 3

Semesterdaten
Wintersemester: 6. September 2017 bis 3. Februar 2018
Sommersemester: 12. Februar bis 2. Juli 2018

Unterrichtszeiten
Die Präsenzveranstaltungen finden geblockt von Donnerstag bis Samstag in den Zeiten zwischen 8.45 und 18.15 Uhr statt.
Die voraussichtlichen Unterrichtstage, vorbehaltlich Änderungen für das Studienjahr 2017/18:
Übersicht Präsenzblöcke (PDF)

Unterrichtssprache
Deutsch, im Zuge der Internationalisation @ home -Aktivitäten der FH Campus Wien kann der Unterricht durch Gastlehrende fallweise in englischer Sprache erfolgen.

Wahlmöglichkeiten im Curriculum
Angebot und Teilnahme nach Maßgabe zur Verfügung stehender Plätze. Es kann zu gesonderten Auswahlverfahren kommen.

Offene Lehrveranstaltungen

Sie haben auch die Möglichkeit, ausgewählte offene Lehrveranstaltungen anderer Studiengänge bzw. Departments zu besuchen. Details zur Anmeldung finden Sie hier.

Karrierechancen

Als Expertin bzw. Experte in der Kinder- und Familienzentrierten Sozialen Arbeit erwarten Sie breit gestreute Aufgaben in der Kinder- und Jugendhilfe sowie im Gesundheits- und Justizbereich. Sie eignen sich hervorragend als Fach- und Führungskräfte in interdisziplinären Teams. Ihre gemeinsame Aufgabe ist es, Kinder, Jugendliche und Familien im ambulanten, teilstationären und stationären Bereich optimal zu versorgen. Dazu gehören Angebote wie verlängerte Krisenarbeit, Elternkompetenztraining, nachgehende Familienarbeit und -coaching, die sich mittlerweile zu Standards entwickelt haben. Mögliche Tätigkeitsfelder sind:

  • Eltern-Kind-Zentren
  • Erstberatungshotlines
  • Familienarbeit im Asylwesen
  • Familiengerichtshilfe
  • Gutachterliche Tätigkeit
  • Heilpädagogische Einrichtungen
  • Jugendgerichtshilfe
  • Kinder- und Jugendanwaltschaft
  • Kinderbeistand vor Gericht
  • Kinderhospizarbeit und Familienbegleitung bei Todesfall
  • Kinderkrankenanstalten
  • Krisen- und Kinderschutzzentren
  • Lehre und Forschung
  • Regionale Familien-/Erziehungsberatungsstellen
  • Regionalstellen der Kinder- Jugendhilfe
  • Schulsozialarbeit mit Schwerpunkt Familienberatung
  • Soziale Arbeit in der Kinder- u. Jugendpsychiatrie
  • Soziale Arbeit in Gemeinschaftsordinationen und Gesundheitszentren
  • Sozialpädagogische Einrichtungen
  • Sozialpädiatrische Zentren
  • Sozialräumliche Jugendarbeit
  • Sozial-und familienpädagogische Dienste

Aufnahme

Zulassungsvoraussetzungen

  • Bachelor oder vergleichbarer Abschluss an einer Hochschule mit in Summe 180 ECTS

    • Bachelor/Diplom Soziale Arbeit an einer Fachhochschule
    • Bachelor in anderen verwandten Studienrichtungen der Sozial -/Bildungswissenschaften

Fachliche Zugangsvoraussetzung ist der Nachweis einer Mindestanzahl von in Summe 60 ECTS in den nachfolgend aufgelisteten Kernfachbereichen.
Es müssen dabei Fächer in den Bereichen Kommunikationskompetenzen (mind. 15 ECTS), wissenschaftliches Arbeiten und Forschen (mind. 10 ECTS), Interventionsformen (mind. 10 ECTS), Handlungsfelder der Sozialen Arbeit (mind. 15 ECTS) und Bezugswissenschaftliches Wissen der Sozialen Arbeit (mind. 10 ECTS) abgedeckt sein.

Im Einzelfall entscheidet die Studiengangsleitung.

  • Diplom einer Akademie für Soziale Arbeit (einer dreijährigen Akademie für Sozialarbeit)
  • Gleichwertiges ausländisches Zeugnis
  • Regelung für Studierenden aus Drittstaaten: Informationsblatt (PDF)

Gleichwertig ist es, wenn es völkerrechtlich vereinbart ist oder nostrifiziert wurde. Die Studiengangsleitung kann das Zeugnis auch im Einzelfall anerkennen.

Bewerbung

Für Ihre definitive Bewerbung brauchen Sie folgende Unterlagen:

  • Ausgefüllter tabellarischer Lebenslauf (das Formular kann im Bewerbungsportal herunter geladen werden)
  • Nachweis der akademischen Zulassungsvoraussetzung (Sponsionsurkunde bzw. Abschlusszeugnis)
  • unterschriebener Ausdruck der Online-Bewerbung (das Formular wird Ihnen nach Abschluss der Online-Bewerbung elektronisch zugeschickt)

Bitte beachten Sie
Ein Zwischenspeichern der Online-Bewerbung ist nicht möglich. Sie müssen Ihre Bewerbung in einem Durchgang abschließen.

Aufnahmeverfahren

Wenn Sie die formalen Voraussetzungen erfüllen, werden in der ersten Stufe berufsbiografische Aspekte, die sich Ihrem tabellarischen Lebenslauf (eingefordert bei Ihrer persönlichen Bewerbung) ergeben, gewichtet und mit einem objektiven Punktesystem verknüpft. Nach erfolgreicher Absolvierung der ersten Stufe des Aufnahmeverfahrens werden Sie zu einer Präsentation und Diskussion eines relevanten Themas bzw. einer Fragestellung aus bzw. für die Praxis eingeladen.

Studieren mit Behinderung

Sie möchten sich für das Studium bewerben und brauchen aufgrund einer Behinderung, chronischen Erkrankung oder Einschränkung Unterstützung? Kontaktieren Sie bitte:

Mag.a Ursula Weilenmann
Mitarbeiterin Gender & Diversity Management
gm@fh-campuswien.ac.at

Kontakt

Sekretariat

Florian Toifl, BA
Favoritenstraße 226, A.2.27
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-3320
F: +43 1 606 68 77-3329

kifasoz@fh-campuswien.ac.at

Fragen zum Studiengang und zur Bewerbung richten Sie bitte an das Sekretariat.

Lehrende und Forschende



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05.12.2017 // Innovative Lehrmethoden und Best-Practice-Beispiele aus der Lehre standen im November im Mittelpunkt des Hochschuldidaktik-Circles. Rund 70 haupt- und nebenberuflich Lehrende folgten der Einladung des Teaching Support Centers und nutzten die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch. mehr


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20.09.2017 // Leistbares Wohnen, Bildungs-, Gesundheitsangebote und Erholungsräume, Konfliktkultur, Urbanisierung als Geisteshaltung sind zentrale Hebel für Lebensqualität in der wachsenden Stadt, so der Tenor einer internationalen und interdisziplinären Konferenz an der FH Campus Wien. mehr

Kooperationen

Wir arbeiten eng mit MAG ELF, Amt für Jugend und Familie sowie zahlreichen weiteren Organisationen des sozialen und des öffentlichen Sektors, Universitäten und Forschungsinstitutionen zusammen. Unser enger Kontakt mit Praxisstellen der Sozialen Arbeit und Sozialpädagogik sichert Ihnen Anknüpfungspunkte für Ihre berufliche Karriere oder Ihre Mitarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Viele unserer Kooperationen sind auf der Website Campusnetzwerk abgebildet. Ein Blick darauf lohnt sich immer und führt Sie vielleicht zu einem neuen Job oder auf eine interessante Veranstaltung unserer KooperationspartnerInnen!

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