Physiotherapie

Bachelorstudium, Vollzeit

Überblick

Die Physiotherapie arbeitet an der Bewegung des Menschen. Sie richtet den Fokus auf die Bewegungsfähigkeit, alle Systeme, die diese beeinflussen und das Zusammenspiel von Sensorik und Motorik. Die Physiotherapie umfasst als wichtiger Bestandteil des Gesundheitswesens praktisch alle medizinischen Fachbereiche und orientiert sich an den medizinischen Wissenschaften. Physiotherapie wird in der Gesundheitsförderung und Prävention, Therapie und Rehabilitation sowie in der Palliation und im Hospizwesen eingesetzt. Das Studium kombiniert theoretische Grundlagen von Physiotherapie und Medizin mit praktisch therapeutischen Fächern.

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Stefanie Hasch
Natalie Spanring-Eder
Favoritenstraße 226, D.2.36
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-4700
F: +43 1 606 68 77-4709
physiotherapie@fh-campuswien.ac.at

Lageplan Hauptstandort Favoriten (Google Maps)

Öffnungszeiten während des Semesters
Mo bis Fr, 8.00–15.00 Uhr 

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Studiendauer
6 Semester
Abschluss
Bachelor of Science in Health Studies (BSc)
inkl. Berufsqualifikation
115Studienplätze
180ECTS
Organisationsform
Vollzeit

Bewerbungsfrist für Studienjahr 2020/21

16. Februar bis 15. März 2020

Studienbeitrag / Semester

€ 363,36*

+ ÖH Beitrag + Kostenbeitrag** 

 

* Studienbeitrag für Studierende aus Drittstaaten € 727 pro Semester


** für zusätzliche Aufwendungen rund ums Studium 
(derzeit bis zu € 83, je nach Studiengang bzw. Jahrgang)

Programm für das Open House am 22. November 2019

Neugierig geworden? Dann besuchen Sie uns beim Open House! Studierende und das Team präsentieren die Inhalte und Schwerpunkte des Studiums und beantworten Ihre Fragen. Das detaillierte Programm des Studiengangs sehen Sie hier:

Programm Physiotherapie, Bachelorstudiengang

  • Info Point: Studierende informieren über Studium und Beruf
    08:00 - 18:00
    Festsaal - Favoritenstraße 226, 1100 Wien
  • Schnupperlehrveranstaltung: Motorisches Lernen und Methodik
    08:00 - 11:15
    C.1.04 - Favoritenstraße 226, 1100 Wien
  • Schnupperlehrveranstaltung: Mobilisations- und professionelles Handling
    08:00 - 11:15
    C.E.16 - Favoritenstraße 226, 1100 Wien
  • Schnupperlehrveranstaltung: Haltungs- und Bewegungsanalyse
    08:00 - 09:30
    C.E.18 - Favoritenstraße 226, 1100 Wien
  • Infovortrag und Fragerunde zu Studium und Beruf
    09:00 - 10:00
    P.E.21 - Favoritenstraße 226, 1100 Wien
  • Hausführung Gesundheit: Erkunden Sie mit Studierenden die Funktionsräume im Gesundheitsbereich
    09:00 - 17:30
    Foyer - Favoritenstraße 226, 1100 Wien
  • Schnupperlehrveranstaltung: Manualtherapie
    09:45 - 12:00
    C.3.09 - Favoritenstraße 226, 1100 Wien
  • Schnupperlehrveranstaltung: Anatomie in vivo
    12:00 - 14:15
    C.3.01 - Favoritenstraße 226, 1100 Wien
  • Schnupperlehrveranstaltung: Physiotherapeutischer Prozess im Berufsfeld
    12:00 - 14:15
    C.2.02 - Favoritenstraße 226, 1100 Wien
  • Infovortrag und Fragerunde zu Studium und Beruf
    13:00 - 14:00
    C.E.21 - Favoritenstraße 226, 1100 Wien
  • Infovortrag und Fragerunde zu Studium und Beruf
    18:00 - 19:00
    C.E.21 - Favoritenstraße 226, 1100 Wien

Was Sie mitbringen

Sie interessieren sich für Medizin, Bewegungswissenschaften, Pädagogik sowie Psychologie und wollen wissen, wie Bewegung funktioniert und wie Sie diese beeinflussen und fördern können. Sie begegnen Menschen aller Altersstufen mit Respekt, Wertschätzung sowie Empathie und orientieren sich an den gesundheitlichen Zielsetzungen Ihrer PatientInnen/KlientInnen. Ihre sozialen, praktischen und körperlichen Fähigkeiten setzen Sie im Rahmen von Untersuchungs- und Behandlungsmaßnahmen sowie in der Gesundheitsförderung ein. Sie sind reflektiert und strukturiert, wenn Sie beispielsweise Bewegungsabläufe analysieren. Es macht Ihnen Spaß, selbständig und eigenverantwortlich mit Menschen zu arbeiten, sie zu beraten und zu behandeln.

Rundum gesund – Interdisziplinärer Austausch zwischen Gesundheitsberufen

Durch das Zusammenspiel der verschiedenen Gesundheitsdisziplinen werden innovative Lösungen zur Unterstützung von Betroffenen und Betreuenden entwickelt. Verbessern wir gemeinsam den interdisziplinären Austausch zwischen Gesundheitsberufen.

Was wir Ihnen bieten

Die FH Campus Wien ist mittlerweile die größte FH in Österreich. Nachdem 2006 die gesetzlichen Rahmenbedingungen geschaffen wurden, um die MTD-Akademien und die Akademie der Hebammen in den Hochschulsektor aufzunehmen, starteten 2007 die ersten Bachelorstudiengänge an der FH Campus Wien. Wenig später folgten die ersten Masterlehrgänge im Department Gesundheit. Heute verfügt die FH Campus Wien über eine umfangreiche Expertise und ein großes Netzwerk. Ein wichtiger Partner in den Bereichen Ausbildung, Forschung und Entwicklung ist der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV). Auch mit dem Berufsverband Physio Austria gibt es eine enge Zusammenarbeit. Vielfältige Fachveranstaltungen finden regelmäßig an unserem attraktiven Hauptstandort statt. Studierende profitieren von der modernen Infrastruktur unseres Hauses. Dazu gehören zahlreiche Funktionsräume und als Highlight ein Bewegungslabor, das auch für die Forschung eingesetzt wird. Ausgestattet mit Kraftmessplatten und optoelektronischen Kameras ermöglicht es eine dreidimensionale Analyse menschlicher Bewegungen und ein besseres Verständnis von Funktionsdefiziten bei Alltagsbewegungen. Gemessen wird auch die Muskelaktivität über drahtlose Elektroden, die am Körper befestigt werden. An unserer FH haben Sie die Möglichkeit, über Disziplinen hinweg in eine fachliche Community einzutreten. Ein großes Potential liegt in Forschungsprojekten an der Schnittstelle von Gesundheit, Technik und Sozialem. Praxisnähe ist garantiert, wenn wir mit hochkarätigen ExpertInnen einen unserer frei zugänglichen Vortragsabende im Rahmen der Campus Lectures veranstalten.

Terapimaster und Slingtraining

Der "Terapimaster" übernimmt das Gewicht eines Körperteils, wodurch schon früh in der Rehabilitationsphase Beweglichkeit intermuskuläre Koordination  und lokale Kraftausdauer zielgerichtet behandelt werden können. Darüber hinaus kann auch koordinatives Training mit erhöhter Aktivierung kleiner Muskeln durchgeführt werden – sogenanntes Slingtraining.

Übungsszenario auf Liegen in Funktionsraum

Elektrotherapie

An modernsten Geräten erlernen die Studierenden die Durchführung der Elektrotherapie. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Muskelstimulation und Schmerztherapie

Knierolle auf Liege

Bewegungsentwicklung und Bewegungskontrolle

PhysiotherapeutInnen sind ExpertInnen für Bewegungsentwicklung und Bewegungskontrolle. In eigens dafür eingerichteten Therapieräumen wird von der Körperwahrnehmung, über Entspannungstechniken bis hin zum sportlichen Training physiotherapeutische Kompetenz entwickelt. Die Therapieräume sind dafür mit umfassendem und modernstem Equipment ausgestattet.

Übungen auf Gymnastikbällen

Fitnessraum

Im Fitnessraum erfolgt Medizinische Trainingstherapie sowie praxisnahes Training für Prävention, Therapie und sportorientierte Rehabilitation.

Fitness- und Cardiogeräte

Turnsaal

Der Studiengang Physiotherapie verfügt über einen multifunktionellen Turnsaal mit Kletterwand und Slackline, der sowohl für trainingstherapeutische Zwecke als auch für diverse Spielsportarten genutzt wird.

Turnsaal

Wiener Testsystem

WTS (Wiener Testsystem) ist ein international verwendetes Befundungs- und Trainingsinstrument, das PhysiotherapeutInnen zum Evaluieren und Üben der räumlichen Orientierung, Finger-Hand-Funktion, Reaktionsfähigkeit oder auch Kopplungsfähigkeit der Extremitäten einsetzen.

Handkoordinationsübungen mit Computer

Therapie- und Trainingsgeräte mit instrumentellem Feedback

Bei der Wiederherstellung, zum Erhalt oder zur Verbesserung der selbständigen Alltagsbewältigung sind sensomotorische Kontrolle und Haltung essentielle Bausteine. Therapie- und Trainingsgeräte mit instrumentellem Feedback helfen den PatientInnen schneller Fortschritte zu erzielen und den PhysiotherapeutInnen diese Fortschritte auch objektiv zu evaluieren.

Druckverteilung des Fußes

Dynamometrie mit Oberflächenelektromyographie

Kraft, muskuläre Ansteuerung und Beweglichkeit sind wichtige Faktoren für die Kontrolle und Ausführung menschlicher Bewegungen. Alle drei Faktoren werden mittels der Dynamometrie mit Oberflächenelektromyographie zur Befunderstellung mit dem Geräte erfasst und für das feedbackgesteuerte Training genutzt.

Widerstand bei Kniestreckung

Mobile Spiro-Ergometrie

Metabolische Syndrome wie Diabetes oder Adipositas sowie kardio-respiratorische Erkrankungen sind von der WHO als globale Gesundheitsprobleme identifiziert worden. In der Physiotherapie spielen bei der Prävention und Therapie dieser Erkrankungen neben der Medizinischen Trainingstherapie im Organsystem und der Respiratorischen Physiotherapie auch Test- und Trainingssysteme wie unsere mobile Spiro-Ergometrie eine wichtige Rolle.

Ergometer mit Atemmaske

3D-Bewegungslabor

Mit Hilfe des Equipments im Bewegungslabor werden den Studierenden neuromuskuläre, kinematische und kinetische Aspekte der menschlichen Alltagsbewegungen veranschaulicht und nachvollziehbar gemacht. Darüber hinaus lassen sich im Bewegungslabor auch wissenschaftliche physiotherapeutische Fragenstellungen bearbeiten.

Bewegungslabor © FH Campus Wien

Observative und videobasierte Ganganalyse

Das Gehen ist neben dem Sitzen und dem Stehen die wichtigste Alltagsbewegung.

Mit einem hochspezifischen mit Druckmessplatte ausgestatteten Laufband wird observative und videobasierte Ganganalyse durchgeführt. Darüber hinaus ermöglicht das Gerät auch eine gewichtsentlastende Therapie, um das Gangbild von PatientInnen mit neurologischen Erkrankungen oder nach orthopädischen Operationen zu verbessern.

Bewegungsanalyse am Laufband

GRAIL – Virtual-Reality Labor

Die Studierenden lernen und erfahren mit Hilfe dieses Systems die Thematiken Echtzeitfeedback und Motor-Re-Education für menschliche Alltagsbewegungen auf weltweit innovativstem Niveau.

Bewegungslabor © FH Campus Wien

Was macht das Studium besonders

  • Arbeit an der menschlichen Bewegung
  • Von Prävention über Therapie bis Rehabilitation
  • Umfangreiche Berufspraktika

Das praxisnahe Studium deckt alle Bereiche von Prävention über die Therapie bis zur Rehabilitation ab. Ein Beispiel: Rückenschmerzen sind die Volkskrankheit Nummer eins - ein möglicher Auslöser ist der Bandscheibenvorfall, bei dem der äußere Ring der Bandscheibe durch erhöhten Verschleiß reißen kann, der innere Gallertkern austritt und auf Nervenwurzeln drückt. Die Physiotherapie kommt hier zum Einsatz. In der Rehabilitation setzt die Physiotherapie vor und nach der Operation an. PhysiotherapeutInnen gehen in angeleiteten Rückenschulkursen genau auf die individuellen Bedürfnisse/Problematiken der TeilnehmerInnen ein. Betroffene erlernen nicht nur neues rückenschonendes Bewegungsverhalten, sondern bauen auch gezielt Muskulatur auf.

Zum physiotherapeutischen Vorgehen gehören unter anderem bewegungstherapeutische Behandlungstechniken und Maßnahmen mit und ohne Hilfsmittel sowie manuelle Therapien. In der Prävention kann die Physiotherapie dazu beitragen, dass es gar nicht zu einem Schaden kommt. Die Gesundheitsförderung beginnt schon viel früher - in Schulen: Hier bringt sich auch der Fachbereich Physiotherapie der FH Campus Wien ein. Er beteiligte sich beispielsweise an dem vom Bund geförderten Projekt "Gesunde Schule", um frühzeitig ein Gesundheitsbewusstsein für Rückenbelastungen zu schaffen und Übungen in den Alltag der Kinder einzubauen.


Was Sie im Studium lernen

Das Studium vermittelt das notwendige Wissen, um Menschen jeder Altersgruppe dabei zu unterstützen, sich bestmöglich bewegen zu können und aktiv ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu führen.

  • Sie befassen sich mit physiotherapeutischen Untersuchungs- und Behandlungsverfahren und mit deren Umsetzung im Behandlungsprozess. Sie verknüpfen das erworbene Fach- und Methodenwissen, um eine umfassende berufliche Handlungskompetenz aufzubauen.
  • Sie erwerben dafür sozialkommunikative Kompetenz und Selbstkompetenz.
  • Sie eignen sich medizinische Grundkenntnisse unter anderem in Anatomie, Physiologie, Pathologie, Hygiene, Biomechanik, Bewegungslehre, Wahrnehmungs- und Haltungsschulung, sowie diverser klinischer Fachrichtungen an.
  • Praktische Fächer wie zum Beispiel Haltungs- und Bewegungsschulung, Grundlagen professionellen Handlings, Massage, Entspannungstechniken, Manualtherapie und Lymphologische Physiotherapie bilden die Grundlage, um die notwendigen Fertigkeiten und Techniken zu entwickeln.
  • Grundlagenwissen auf den Gebieten der Pädagogik, Psychologie, Soziologie, wissenschaftliches Arbeiten, Recht und Ethik runden Ihre Ausbildung ab.
  • Ab dem dritten Semester setzen Sie Ihre theoretisch-praktischen Kenntnisse im Rahmen von umfangreichen Praktika unter Anleitung von ausgebildeten PhysiotherapeutInnen um.

Lehrveranstaltungsübersicht

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Allgemeine Pathologie + Hygiene VO

Allgemeine Pathologie + Hygiene VO

1.5 SWS
1.5 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen der allgemeinen Pathologie
Beispiele aus der systemischen/speziellen Pathologie
Einführung in die Systematik von Krankheiten, Nomenklatur
morphologische Veränderungen und klinisch-pathologische Korrelationen
wichtige diagnostische Methoden

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietende Methoden

Sprache

Deutsch

1.5 1.5
Anatomie 1 VO

Anatomie 1 VO

2 SWS
3.5 ECTS

Lehrinhalte

funktionelle Anatomie von menschlichen Zellen und Geweben
Morphologie des Rückenmarks, Systematik der Spinalnerven und Plexusbildung
Morphologie und Funktionalität der Komponenten des Bewegungsapparates
medizinische Terminologie

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietende Methoden

Sprache

Deutsch

2 3.5
Anatomie in vivo ILV

Anatomie in vivo ILV

1.5 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Palpation ausgewählter Strukturen am menschlichen Körper (Extremitäten und Rumpf) wie knöcherne Strukturen, Gelenke, Bandstrukturen, Muskulatur, Arterien und Nerven
Differenzierung und Beurteilung der palpierten Strukturen für die physiotherapeutische Untersuchung und Behandlung.

Prüfungsmodus

Endprüfung
praktisch

Lehr- und Lernmethode

Darbietende und aktivierend erarbeitende Methoden, z.B. Selbststudium mittels E-learning

Sprache

Deutsch

1.5 2
Anatomische Übungen UE

Anatomische Übungen UE

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Extremitätenmuskulatur
Gefäße und Nerven
Knochenstrukturen und Knochenverbindungen
Stammmuskulatur

Prüfungsmodus

Endprüfung
Endprüfung mündlich/ praktisch am Präparat

Lehr- und Lernmethode

Darbietende und aktivierend erarbeitende Methoden, Arbeiten am Präparat

Sprache

Deutsch

1.5 3
Entspannungstechniken ILV

Entspannungstechniken ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Erfahrung im Eigenerleben und Anwendung von bestimmten, spezifisch konkret wahrnehmbaren körperlichen Empfindungen und körperlichen Zuständen unter Berücksichtigung von Absicht und Ziel zur Schulung und Verbesserung der Entspannungsfähigkeit einer Person in der Therapie und in der Prävention

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
z.B. regelmäßige Leistungsüberprüfung der Lernergebnisse von vorangegangenen Lehrveranstaltungseinheiten

Lehr- und Lernmethode

Aktivierend erarbeitende Methoden

Sprache

Deutsch

1 1
Haltungs- und Bewegungsanalyse ILV

Haltungs- und Bewegungsanalyse ILV

3 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Bewegungen um Achsen und in Ebenen in allen Gelenken (ausgenommen Kiefergelenke)
Haltungs- und bewegungsrelevante Muskelaktivitäten
Haltungsanalyse, Statik im Stand und Sitz
Gleichgewichtsreaktionen, Widerlagerung, Kinetische Ketten, Muskuläre Insuffizienzen
Bewegungsanalyse typischer Bewegungsabläufe inkl. Bückverhalten

Prüfungsmodus

Endprüfung
praktische Durchführung einer Haltungs-und Bewegungsanalyse

Lehr- und Lernmethode

Darbietende Methoden, aktivierend-erarbeitende Methoden, z.B. Gruppenpuzzle, problembasiertes Lernen, aktives Strukturieren

Sprache

Deutsch

3 3
Klassische Massage ILV

Klassische Massage ILV

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Befunderhebung in der Klassischen Massage als Bestandteil des Physiotherapeutischen Prozesses
Anwendungsbereiche und pathophysiologische Indikationen
Kontraindikationen/Voraussetzungen der Klassischen Massage
Grundtechniken der Klassischen Massage in Theorie und Praxis am ganzen Körper
Positionierung der Massage im Berufsfeld der Physiotherapie sowie im öffentlichen Gesundheitswesen
Prinzipien der Behandlungsplanung am Beispiel verschiedener Krankheitsbilder und funktioneller Probleme
Abgrenzung zu anderen Massagetechniken
Anwendung von Grundlagen der Wahrnehmung im Bereich der Massage

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
praktisch und theoretisch

Lehr- und Lernmethode

Darbietend und aktivierend erarbeitend, Üben am Modell

Sprache

Deutsch

2 2
Kompetenzentwicklung 1 ILV

Kompetenzentwicklung 1 ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Studieneingangsphase (1.Woche): Kennenlernen der Kolleg*innen und Lehrenden; Kontaktaufnahme und Beziehungsaufbau mit Hilfe berufsspezifischer Mittel
Mahara-Schulung inklusive Anlegen eines persönlichen e-Portfolios
Tools zur Selbsteinschätzung und Visualisierung der persönlichen Kompetenzen
Einführung in die Begrifflichkeiten der Kompetenzentwicklung und der beruflichen Handlungskompetenz
Reflexionsprozesse als Grundlage für Persönlichkeitsentwicklung
Formulierung von SMART-Zielen
Instrument zur Überprüfung der Zielerreichung (z.B. Goal Attainment Scale)
Reflexionsgespräche
Aufgreifen von aktuellen Themen zur Persönlichkeitsentwicklung wie z.B. Motivation

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Teilnahme; Voraussetzung: Anlegen eines persönlichen e-Portfolios, Selbsteinschätzung, Zielformulierung

Lehr- und Lernmethode

Darbietende und aktivierend erarbeitende Methoden, Lernen am Modell, Portfolioarbeit mittels MAHARA

Sprache

Deutsch

1 1
Mobilisation + professionelles Handling ILV

Mobilisation + professionelles Handling ILV

3 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Arbeitspositionen und Arbeitshaltungen der Therapeut*innen in verschiedenen Ausgangsstellungen
Grundlegende Grifftechniken und Handhaltungen für Untersuchung und Behandlung
Prophylaxen
Lagewechsel, Transfers, Gehhilfen, Rollstuhl, Lagerungen

Prüfungsmodus

Endprüfung
praktische Durchführung von Maßnahmen der Mobilisation und des professionellen Handlings am Modell angepasst an eine Problemstellung

Lehr- und Lernmethode

Darbietende Methoden, aktivierend-erarbeitende Methoden, z.B. Rollenspiel, problembasiertes Lernen

Sprache

Deutsch

3 3
Motorisches Lernen + Methodik ILV

Motorisches Lernen + Methodik ILV

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Theorie des motorischen Lernprozesses, beteiligte Strukturen, Prinzipien und Stadieneinteilungen, Beurteilung des motorischen Lernprozesses, Beobachtbarkeit,
Interaktionsmodell, beeinflussende Felder, Voraussetzungsgefüge aus Umfeldanalyse, Aufgabenanalyse (Klassifikationsmodelle), Lernendenanalyse
Grundlagen der Methodik: Prinzipien (von leicht nach schwer, verminderte Lernhilfe, graduelle Annäherung, Funktionseinheiten), Methoden (Teillern-Ganzlernschritte, induktiv-deduktiv, normgeleitet-normsuchend), Maßnahmen (Darbietungsformen, Übungsreihen, freie Bewegungsaufgabe)
Motivation, Feedback, Aspekte von Bewegungslernen in Gruppen/mit Patient*innen
Erleben, Betrachten und Analysieren von motorischen Lernprozessen in verschiedenen Settings als Teilnehmer*in sowie Erleben, Betrachten und Reflektieren der "Lehrendenrolle"

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietende und aktivierend erarbeitende Methode, Rollenspiel, Reflexion, Videoanalyse

Sprache

Deutsch

2 2
Physiologie 1 VO

Physiologie 1 VO

1.5 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Flüssigkeitsräume
Transportsysteme
neuro- und sinnesphysiologische Grundlagen
Sensomotorik
Muskelphysiologie
Thermoregulation
vegetatives Nervensystem
endokrinologische Grundlagen
Hämatologie

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietende Methoden

Sprache

Deutsch

1.5 2
Physiotherapeutischer Prozess im Berufsfeld ILV

Physiotherapeutischer Prozess im Berufsfeld ILV

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Gesetzlicher Rahmen zu Ausbildung und Berufsausübung (FHStG, AV, MTDG-Gesetz,..)
Kompetenzprofil "Der Physiotherapeut/die Physiotherapeutin"(Physio Austria)
ICF-Modell
Konzept der Diversität, "das Diversitätsrad"
Physiotherapeutischer Prozess
Gesprächsführung (Basiskommunikationstheorie, das Austrian Anamnesis Tool)
Grundbegriffe des Clinical Reasoning
Überblick über die geschichtliche Entwicklung des Berufes inklusive dem aktuellen Berufsbild
Berufsbilder angrenzender Gesundheitsberufe im interprofessionellen Team
Rolle der Physiotherapie im interprofessionellen Team
Nationale und internationale Berufsvertretungen und -verbände
Datenschutz- und Medizinproduktegesetz

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietende und aktivierend erarbeitende Methoden, z.B. Kartenstrukturlegetechnik, Rollenspiel

Sprache

Deutsch

2 2
Phänomen Schmerz ILV

Phänomen Schmerz ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Neuroanatomische Grundlagen des Schmerzes, Physiologie und Pathophysiologie des Schmerzes
Schmerzmuster (akut/chronisch/nozizeptiv/chronifiziert)
Schmerzmedikation nach WHO Stufenschema
Schmerzanamnese vertiefend (aktiv im Sinne einer Anamnesenerhebung in Rollenspielen, passiv im Sinne der Bearbeitung von Paper Cases)
begründete Auswahl von physiotherapeutischen Maßnahmen zur Schmerzlinderung anhand ausgewählter Fallbeispiele

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Teilnahme; Voraussetzung: Erfüllung des Pre-Reading-Auftrags, Darstellung des Wissenszuwachses SWS Umfang:

Lehr- und Lernmethode

Darbietende und aktivierend erarbeitende Methoden, Prereading Auftrag mit Eingangstest, Wissenszuwachs dokumentiert durch Ausgangstest

Sprache

Deutsch

1 2
Public Health + Gesundheitsförderung ILV

Public Health + Gesundheitsförderung ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Geschichtliche Entwicklung des multidisziplinär ausgerichteten Fachgebietes Public Health, Ziele Kohärenzen der Politik (Health in All Policies)
Differenzierung zwischen Gesundheitsförderung und Prävention, ausgewählte epidemiologische Kennzahlen
relevante gesetzliche Rahmenbedingungen, relevante Gesundheitsmodelle und Gesundheitsdeterminanten, Health Literacy, Betrachtung von Gesundheitssystemen und Gesundheitsentwicklung auf internationaler, nationaler und regionaler Ebene und unterschiedlicher Settings
wesentliche Akteur*innen des Gesundheitssystems und die Rolle der Physiotherapie in Bezug auf Public Health und Gesundheitsförderung
Projektspezifika in Gesundheitsförderungsprojekten, Qualitätskriterien und Finanzierung von Gesundheitsförderungsprojekten, sowie Aufgabenfelder der Physiotherapie, Case und Caremanagement

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
z.B. Präsentation des Projekts

Lehr- und Lernmethode

Darbietende und aktivierend erarbeitende Methoden, z.B. Planung eines Gesundheitsförderungsprojektes zur Bewegungsmotivation und Bewegung im Gruppensetting

Sprache

Deutsch

1 1
Wahrnehmungs- und Haltungsschulung 1 ILV

Wahrnehmungs- und Haltungsschulung 1 ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Reize anbieten, die Empfindungen, Zustände, Gefühle, Stimmungen, Atmosphäre bewirken und damit die Wahrnehmung für den eigenen Körper ermöglichen. Die Studierenden erfahren sich körperlich im Kontext ihres sozialen und gegenständlichen Umfeldes:
> alleine und mit mehreren Personen
> in unterschiedlichen Ausgangsstellungen
> in unterschiedlichen Situationen
> in Ruhe und in Bewegung
> im Bezug zur Gruppe und im Raum
> manuell
> unter Verwendung von Übungsmaterial und/oder Medien
eigene Wahrnehmungen, Empfindungen, Erfahrungen in der Gruppe mitteilen
Wahrnehmungen, Empfindungen, Erfahrungen der anderen Gruppenmitglieder wertfrei hören
Wahrnehmungen, Empfindungen, Erfahrungen und das eigene Erleben reflektieren
Zeichnen von freien "Körperbildern", Körperschemata benutzen
Erfahren unterschiedliche Wahrnehmungskategorien in allen Körpersinnen (v.a. somatisch, vestibulär, vibratorisch) und Fernsinnen (Hören und Sehen)

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Teilnahme; Voraussetzungen: Portfolio (Stundenbildprotokolle, Stundenreflexionen, Präsentationen)

Lehr- und Lernmethode

Darbietende, aktivierend erarbeitende und aktivierend explorative Methoden: Studierende erfahren, erleben und reflektieren (mündlich und schriftlich) die methodisch/didaktisch physiotherapeutisch gestalteten Übungseinheiten

Sprache

Deutsch

1 1

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Anatomie 2 VO

Anatomie 2 VO

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

ZNS, Ventrikelsystem
Rückenmark, Spinalnerven
Liquor cerebrospinalis
Hirnnerven

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietende Methoden

Sprache

Deutsch

1 1
Angewandte Bewegungswissenschaften ILV

Angewandte Bewegungswissenschaften ILV

3 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen der Kinetik, Dynamik und Statik und deren Anwendung in der biomechanischen Bewegungsanalyse sowie Grundlagen der Arthrokinematik
elementare mechanische Belastungsfälle und belastungsabhängiges Verhalten biologischer Gewebe
ausgewählte instrumentelle Methoden der Bewegungswissenschaft in Klinik und Forschung im Bereich der Bewegungsanalyse
Grundlagen der bewegungswissenschaftlichen Datenbearbeitung und Datenanalyse

Prüfungsmodus

Endprüfung
Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietende Methoden, aktivierend-erarbeitende Methoden, Flipped Classroom, Blended Learning

Sprache

Deutsch

3 3
Berufseinführendes Praktikum PR

Berufseinführendes Praktikum PR

0 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

Im Rahmen des berufseinführenden Praktikums erfolgt das schrittweise Heranführen an die selbstständige Umsetzung des physiotherapeutischen Prozesses unter kontinuierlicher Anleitung und Fachsupervision von Praktikumsanleiter*innen.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Angeleitetes Praktikum

Sprache

Deutsch

0 4
Clinical Reasoning SE

Clinical Reasoning SE

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Clinical Reasoning Modelle und prozesshaftes Denken
Hypothesenkategorien (wie pathophysiologische Mechanismen, Dysfunktion, Vorsichtsmaßnahmen/ Kontraindikationen, beitragende Faktoren, Prognose, Behandlung und Management, Ursache der Symptome/der Funktionsbeeinträchtigung, Bedeutung des Problems für den/die Patienten/in, Maß der Beeinträchtigung, individuelles Krankheitserleben...)
Angeleitete Denkprozesse zu ausgewählten Fallbeispielen zur Festigung und Vertiefung der erworbenen Kenntnisse im physiotherapeutischen Prozess.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Teilnahme, Voraussetzung für TN-Bestätigung: Bearbeitung von paper cases

Lehr- und Lernmethode

Darbietende und aktivierend erarbeitende Methoden, Bearbeitung und Reflexion von paper cases

Sprache

Englisch

1 1
Fazilitation ILV

Fazilitation ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Analyse und Bedeutung einer Ausgangstellung für das "in Bewegung Kommen"
Bewegungserleichternde Faktoren
Antizipieren von Bewegungsabläufen
Eigene und fremde Bewegungsstrategie
Fazilitation der Positionswechsel vom Liegen bis in den Stand und retour
Auslösen von automatischen Reaktionen im Liegen, Sitzen, Stehen und in Zwischenpositionen
Gangfazilitation

Prüfungsmodus

Endprüfung
praktisch

Lehr- und Lernmethode

Darbietende und aktivierend erarbeitende Methoden, Lernen und Üben am Modell

Sprache

Deutsch

1 1
Ganganalyse + Gangschulung ILV

Ganganalyse + Gangschulung ILV

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Gangterminologie
funktionelle Aufgaben der einzelnen Gangphasen, pathologische Abweichungen
Bodenreaktionskräfte, externe / interne Drehmomente, Kinematik, Kinetik, Determinanten des Ganges
standardisierte Assessments, beobachtende Ganganalyse
Einführung in einzelne Aspekte der instrumentellen Ganganalyse
Erarbeiten von an funktionellen Defiziten orientierten Behandlungsstrategien und Therapiemaßnahmen zur Gangschulung, Durchführung im Rollenspiel

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Befund und Therapievorschlag basierend auf Videoanalyse

Lehr- und Lernmethode

Darbietende, aktivierend erarbeitende und aktivierend explorative Methoden, Videoanalyse, Rollenspiel

Sprache

Deutsch

2 2
Medizinische Trainingstherapie ILV

Medizinische Trainingstherapie ILV

4 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen der Trainingswissenschaften und Belastungsphysiologie
Methoden und Modelle zur Trainingssteuerung von Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Sensomotorik
Planung, Umsetzung, Instruktion und Korrektur trainingstherapeutischer Maßnahmen in Prävention und Therapie für Menschen aller Altersgruppen
Wundheilung und deren Bedeutung für die Belastungssteuerung
Durchführung von Übungen zur Verbesserung aller motorischer Fähigkeiten
Korrekte Bedienung verschiedener Trainingsgeräte

Prüfungsmodus

Endprüfung
Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietende Methoden, aktivierend-erarbeitende Methoden, Flipped Classroom, Blended Learning

Sprache

Deutsch

4 4
Organsystem Klinik VO

Organsystem Klinik VO

3 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Innere Medizin/Chirurgie: Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen, akute und chronische Herzerkrankungen, akute und chronische venöse und arterielle Gefäßerkrankungen, Erkrankungen des Lymphgefäßsystems, akute und chronische Lungenerkrankungen, Stoffwechselerkrankungen - mit den jeweiligen konservativen, sowie operativen Therapieschwerpunkten; Verbrennungen
Geburtshilfe: Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett
Gynäkologie: Ausgewählte gynäkologische Erkrankungen und Operationen, Senkungszustände der Genitalorgane
Urologie/Proktologie: Urethrovesikale und anorektale Dysfunktionen bei Frauen und Männern
Rheumatologie: Chronisch entzündliche Rheumatische Erkrankungen, Kollagenosen, Osteoporose

Prüfungsmodus

Endprüfung
Modulprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietende Methoden

Sprache

Deutsch

3 3
Physikalische Therapie ILV

Physikalische Therapie ILV

3 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Begriffsdefinition, Grundlagen und Prinzipien der Physikalischen Medizin und Rehabilitation unter besonderer Berücksichtigung funktioneller Zusammenhänge und der ICF. Anwendung von Skalen, Scores und Tests in der Physikalischen Medizin und Rehabilitation
Schmerzassessment und Schmerzbeurteilung sowie Therapieprinzipien für Schmerzpatient*innen in der Physikalischen Medizin und Rehabilitation unter besonderer Berücksichtigung des Bewegungsapparates
der Physiotherapeutische Prozess im Bereich der Physikalischen Medizin
exo- und endogene Thermotherapie
muskelstimulierende und schmerzmodulierende Wirkungen von konstanten Strömen, Impulsströmen und modulierten Strömen
Grundlagen der Elektrodiagnostik und Analytisches Vorgehen in der Bestimmung der korrekten Behandlungsparameter
Ultraschall mit Applikationsbeispielen
Umsetzung des Physiotherapeutischen Prozesses anhand von Paper Cases
Applikationsbeispiele im Bereich der Elektrotherapie zur Muskelstimulation, Schmerzbehandlung, Stoffwechselnormalisierung und Wundheilung

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietende und aktivierend erarbeitende Methoden, z.B. Üben am Modell

Sprache

Deutsch

3 3
Physiologie 2 VO

Physiologie 2 VO

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Herz- Kreislaufsystem
Respirationssystem
Leistungsphysiologie
Urogenitaltrakt, Niere, Wasser- und Salzhaushalt, Säure- und Basenhaushalt
Gastro- Intestinaltrakt

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietende Methoden

Sprache

Deutsch

1 1
Sensomotorische Entwicklung ILV

Sensomotorische Entwicklung ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

theoretische Begriffe zur Motorik und Entwicklung
Grenzsteinkonzept
Beschreibung der Bewegungsqualität von Körper- und Handmotorik
Basisinformationen zu den frühkindlichen Reaktionen und ausgewählte Beispiele
Ziele und Verlauf der motorischen Entwicklung von der Geburt bis zum Stand/Gang (1./2. Lebensjahr)
Trimenonstruktur und Zielerreichungen in der motorischen Entwicklung bis zum Stand/Gang
Beispiele für die Übertragbarkeit der Prinzipien der sensomotorischen Entwicklung über die Lebensspanne

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietende und aktivierend erarbeitende Methoden: Blended Learning (Flipped Classroom),
Erstellung und Analyse eines Videos

Sprache

Deutsch

1 1
Strukturelle Untersuchung ILV

Strukturelle Untersuchung ILV

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Aktive und passive Bewegungsprüfung inkl. Gelenksmessungen mittels Goniometer und Plurimeter an den Extremitäten und der Wirbelsäule
Muskelfunktionsprüfung manuell und apparativ mit ausgewählten Messinstrumenten (Hand-held Dynamometer, Handkraftmesser, Pinch gauge) an den Extremitäten und dem Rumpf
Palpationsbefund des subkutanen Bindegewebes am Beispiel Rücken

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Strukturelle Untersuchung der UE und der OE (Bewegungsprüfung, Muskelprüfung)

Lehr- und Lernmethode

Darbietende und aktivierend erarbeitende Methoden, z.B. Üben am Modell

Sprache

Deutsch

2 2
Therapeutische Techniken und Übungen ILV

Therapeutische Techniken und Übungen ILV

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen der Instruktionsarten und der Anpassungen an das Leistungsniveau
ausgewählte therapeutische Übungen mit und ohne Ball im Sinne eines funktionellen Rumpf-, Arm- sowie Beinachsentrainings
Grundlagen und Prinzipien der Techniken der Functional Kinetics (mobilisierende Massage, hubfreie und hubarme Mobilisation, widerlagernde Mobilisation) in allen Bewegungsebenen erlernen und anhand ausgewählter (Fall-)Beispiele anwenden
Umsetzung des physiotherapeutischen Prozesses unter Anwendung von therapeutischen Techniken und Übungen u.a. anhand von Fallbeispielen sowie Reflexion dieser
Einführung in das Analysekonzept sowie den Aufbau therapeutischer Übungen mit und ohne Ball
Vernetzung zu bereits in anderen LV erlernten funktionellen Bewegungs- und Übungsabläufen

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
praktische Prüfung am Modell

Lehr- und Lernmethode

Darbietende und aktivierend erarbeitende Methoden, z.B. Üben am Modell , Rollenspiel

Sprache

Deutsch

2 2
Vorbereitung klinischer Praxis UE

Vorbereitung klinischer Praxis UE

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Anwendung aller Phasen des Physiotherapeutischen Prozesses an realen Patient*innen mit wenig komplexen klinischen Bildern
Reflexion des therapeutischen Handelns

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Teilnahme; Voraussetzungen: aktive Mitarbeit in Form von „Hands on“ und Reflexion

Lehr- und Lernmethode

Aktivierend erarbeitende Methoden, z.B. Arbeiten an realen Patient*innen, Gruppenarbeit

Sprache

Deutsch

1 1
Wahrnehmungs- und Haltungsschulung 2 ILV

Wahrnehmungs- und Haltungsschulung 2 ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Erfahrung der Wahrnehmung des eigenen Körpers: alleine und mit mehreren Personen/in unterschiedlichen Ausgangsstellungen/in unterschiedlichen Situationen/in Ruhe und in Bewegung/im Bezug zur Gruppe und im Raum
Körperliche Eigenerfahrung im Kontext des individuellen sozialen und gegenständlichen Umfeldes
Erfahrung unterschiedlicher Wahrnehmungskategorien
Differenzierung verschiedener Empfindungen, Zustände, Gefühle, Stimmungen/Atmosphäre

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Teilnahme; Voraussetzungen: Protokolle und Reflexionsberichte über praktische Arbeitsaufträge

Lehr- und Lernmethode

Darbietende, aktivierend erarbeitende und aktivierend explorative Methoden: Studierende erfahren, erleben und reflektieren (mündlich und schriftlich) die methodisch/didaktisch physiotherapeutisch gestalteten Übungseinheiten

Sprache

Deutsch

1 1

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Funktionelle Verbände ILV

Funktionelle Verbände ILV

0.5 SWS
0.5 ECTS

Lehrinhalte

Prinzipien und Wirkmechanismen unelastischer und elastischer Tapeverbände
Grundlagen, Anlagetechniken und Indikationen/Kontraindikationen für elastisches und unelastisches Tapen
Grundlagen der Materialkunde
Handling von Tapematerial (Abreißen, Schneiden, faltenfrei anlegen, hautschonend entfernen)
Eigenerfahrung von Tragen und Entfernen von Verbänden (inkl. Instabilitätsgefühl nach Entfernung eines länger liegenden Verbandes)

Prüfungsmodus

Endprüfung
Lehrveranstaltungsübergreifende Endprüfung (Orthopädie/Traumatologie 2, Manualtherapie 1)

Lehr- und Lernmethode

Darbietende und aktivierend erarbeitende Methoden, Üben am Modell, Erarbeitung anhand Fotodokumentation

Sprache

Deutsch

0.5 0.5
Gynäkologie/Geburtshilfe/Urologie 1 ILV

Gynäkologie/Geburtshilfe/Urologie 1 ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Besonderheiten des physiotherapeutischen Prozesses in der Geburtshilfe und im Wochenbett, sowie bei ausgewählten gynäkologischen, urologischen und proktologischen Problemstellungen (konservativ/operativ)
Spezifische Assessments und Testverfahren
Wahrnehmungsschulung für Beckenboden/Bauchraum
Übungen für den Beckenboden: selektiv, aktiv, reaktiv, sowie im Rumpfkapselsystem
Anleitung Selbstinspektion/Selbstpalpation
Planung, Durchführung, Reflexion/Evaluation und Modifizierung gruppentherapeutischer Interventionen an ausgewählten Problemstellungen aus Gynäkologie/Geburtshilfe/Urologie
Aktuelle Evidenzlage

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietende und aktivierend erarbeitende Methoden, z.B. Gruppenpuzzle, Rollenspiel, Kugellager, Marktstand, Eigenerfahrung, Üben am Modell

Sprache

Deutsch

1 1
Innere Medizin + Chirurgie 1 ILV

Innere Medizin + Chirurgie 1 ILV

2.5 SWS
2.5 ECTS

Lehrinhalte

Besonderheiten des Physiotherapeutischen Prozesses bei ausgewählten Erkrankungen des kardiovaskulären Systems, bei ausgewählten pneumologischen, angiologischen und endokrinen Problemstellungen, sowohl nach konservativer, als auch operativer/chirurgischer Intervention (inklusive Transplantationen und Verbrennungen)
Aktuelle Evidenzlage

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietende und aktivierend erarbeitende Methoden, problembasiertes Lernen, Rollenspiel

Sprache

Deutsch

2.5 2.5
Literature Seminar SE

Literature Seminar SE

1.5 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Überblick über quantitative/qualitative Forschungsmethoden
Einführung in die Verwendung von ausgewählten Datenbanken (z.B. PubMed, Pedro)
Formulieren von klinischen und wissenschaftlichen Fragestellungen
Kritisches Lesen wissenschaftlicher Texte
Diskussion wissenschaftlicher Texte, v.a. im klinischen Kontext

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
z.B. schriftliche Dokumentation einer systematischen Literaturrecherche basierend auf einer klinischen Fragestellung + Beantwortung, Bottom Line Questions

Lehr- und Lernmethode

Darbietende, aktivierend erarbeitende und aktivierend explorative Methoden, Gruppenpuzzle, Impulsvortrag, Mindmaps, Quizzes

Sprache

Englisch

1.5 2
Lymphologische Physiotherapie ILV

Lymphologische Physiotherapie ILV

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Allgemeine Grundlagen der KPE inkl. Untersuchungsmaßnahmen im Rahmen des physiotherapeutischen Prozesses
Unterweisung und Selbstmanagement für Patient*innen
Behandlung ausgewählter Lymphknotenbereiche und ihrer Tributargebiete mittels KPE
Physiotherapie beim Lymphödem inkl. Maßnahmen aus dem Bereich der physikalischen Therapie

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietende und aktivierend erarbeitende Methoden, Üben am Modell

Sprache

Deutsch

2 2
Manualtherapie 1 ILV

Manualtherapie 1 ILV

3 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen der Osteo- und Arthrokinematik, relevante Gelenkstellungen, Quantität und Qualität einer Bewegung, Intensitätsstufen, Indikationen sowie Kontraindikationen, Wirkungsweisen der Manualtherapie
ausgewählte, konzeptübergreifende manualtherapeutische Untersuchungstechniken zu den Extremitätengelenken sowie Lendenwirbelsäule und Iliosakralgelenke
manualtherapeutisch relevante Fallbeispiele
Somatische Dysfunktionen wie artikuläre, periartikuläre und extraartikuläre Dysfunktionen
ausgewählte Untersuchungsmaßnahmen neurologischer Funktionen wie Sensibilität, Motorik und Reflexe sowie ausgewählte neurodynamische Tests
Integration der Manualtherapie in die Physiotherapeutischen Prozess
ausgewählte Behandlungstechniken wie z.B. Gelenks- und Weichteiltechniken aus verschiedenen manualtherapeutischen Konzepten

Prüfungsmodus

Endprüfung
Lehrveranstaltungsübergreifende Endprüfung (Orthopädie/Traumatologie 2, Funktionelle Verbände)

Lehr- und Lernmethode

Darbietende und aktivierend erarbeitenden Methoden, z.B. Gruppenpuzzle

Sprache

Deutsch

3 3
Neurologie 1 ILV

Neurologie 1 ILV

4.5 SWS
4.5 ECTS

Lehrinhalte

Klinik: Grundlagen zu Hirnfunktionen und Klinik bei cerebralen Läsionen (mit Fokus auf hämorrhagischen und ischämischen Prozessen im zentralen Nervensystem), ärztl. Diagnostik inkl. bildgebender Verfahren, invasive und nicht-invasive Therapieansätze und Medikation mit Fokus auf die Tonusregulation
Pathophysiologischer Hintergrund und Therapieansätze beim Upper Motor Neuron Syndrom als grundlegendes Syndrom vieler zentralnervöser Erkrankungen, Insult, Hirnrindensyndrome und neuropsychologischer Beeinträchtigungen
Grundlagen der Physiotherapie in der Neurologie und Physiotherapeutischer-Prozess im Fachbereich Neurologie; Adaptierung des Physiotherapeutischen Prozesses auf die Spezifika des Krankheitsbildes Insult mit Schwerpunkt auf Symptome wie Hemiplegie/-Parese, Subluxation der Schulter und Schulter-Handsyndrom sowie Fazialisparese
Neuro-Developmental-Treatment beim Upper Motor Neuron Syndrom am Beispiel des Insults: Rumpf, Extremitäten, Kopf/Facio-oraler Trakt
Aktuelle Evidenzlage

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietende und aktivierend erarbeitende Methoden, Patient*innendemonstrationen (via Video und/oder Live etc.), Gruppenpuzzle, Modelllernen

Sprache

Deutsch

4.5 4.5
Neurophysiologische Konzepte ILV

Neurophysiologische Konzepte ILV

3 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Aktuelle neurophysiologische Konzepte im Überblick (z.B. Bobath, PNF, Vojta, Spiegeltherapie)
Theoretische Grundlagen
Bewegungsmuster und Diagonalen
Techniken
Mattentraining
Gangschulung
Patient*innenbeispiele

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
schriftliche Prüfung der PNF Pattern und Techniken, praktische Prüfung der PNF Pattern und Techniken, Erstellen eines Behandlungsplans, Präsentation eines Fallbeispiels

Lehr- und Lernmethode

Darbietende und aktivierend erarbeitende Methoden, Üben und Lernen am Modell

Sprache

Deutsch

3 3
Orthopädie/Traumatologie 1 + Bildgebung VO

Orthopädie/Traumatologie 1 + Bildgebung VO

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Pathophysiologische Mechanismen und klinische Bilder aus dem Bereich der Orthopädie und Traumatologie
Untersuchungstechniken anhand von bildgebenden Verfahren aus ärztlicher Sicht mit dem Ziel der Diagnosefindung und adäquaten Versorgung
Behandlungsmöglichkeiten aus ärztlicher Sicht im Kontext der biopsychosozialen Faktoren
Ableitung der Konsequenzen für die physiotherapeutische Intervention

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietende Methoden

Sprache

Deutsch

2 2
Orthopädie/Traumatologie 2 ILV

Orthopädie/Traumatologie 2 ILV

3.5 SWS
3.5 ECTS

Lehrinhalte

Anpassung des physiotherapeutischen Prozesses an die klinischen Bilder der Traumatologie und Orthopädie
Fachspezifische Untersuchungsmaßnahmen (Assessmentverfahren) und Behandlungsmaßnahmen
Bedeutung der Wundheilung im Rahmen der physiotherapeutischen Untersuchung und Behandlung
Aktuelle Evidenzlage

Prüfungsmodus

Endprüfung
Lehrveranstaltungsübergreifende Endprüfung (Funktionelle Verbände, Manualtherapie 1)

Lehr- und Lernmethode

Darbietende und aktivierend erarbeitende Methoden, z.B. Fallstudie, aktivierende Einstiegsmethoden

Sprache

Deutsch

3.5 3.5
Pädiatrie 1 ILV

Pädiatrie 1 ILV

1.5 SWS
1.5 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen der Neonatologie sowie ausgewählte Pathologien der Neonatologie und Entwicklungsneurologie
Grenzsteinkonzept der kindlichen Entwicklung nach Michaelis von Geburt bis 6.LJ
Physiotherapeutischer Prozess bei ausgewählten neonatologischen und entwicklungsneurologischen Krankheitsbildern Stellenwert der Mutter Kind Bindung im therapeutischen Prozess
Stellenwert der Elternarbeit in der Pädiatrie - Adherence
Stellenwert der Früherkennung und Frühbehandlung
Stellenwert des Spiels für die frühkindliche Entwicklung und das pädiatrische Therapiesetting
Stellenwert der interprofessionellen Zusammenarbeit
Einführung Entwicklungsbehandlungkonzept mit Fokus auf Stimulation des Bewegungshandelns zur Förderung der Selbstwirksamkeit und Partizipation, akutelle Evidenzlage
Standardisierte Assessments zur Entwicklungsdiagnostik bis zum 6. LJ

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietende und aktivierend erarbeitende Methoden, Simulation an Modellen, Fallbeispiele, Lernen am Modell, Rollenspiel, Eigenerfahrung

Sprache

Deutsch

1.5 1.5
Respiratorische Physiotherapie ILV

Respiratorische Physiotherapie ILV

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Strukturelle, funktionelle, aktivitäts- und partizipationsbezogene Auswirkungen ausgewählter respiratorischer Beeinträchtigungen
Besonderheiten bei der Umsetzung des physiotherapeutischen Prozesses bei Beeinträchtigungen des Respirationssystems
Theoretische Grundlagen zu und praktische Umsetzung von ausgewählten spezifischen Untersuchungsmaßnahmen (spezifische Inspektion und Palpation, Auskultation, Evaluierung der Husteneffizienz, Evaluierung der inspiratorischen Atemmuskelkraft, Evaluierung der Leistungsfähigkeit)
Theoretische Grundlagen zu und praktische Umsetzung von ausgewählten spezifischen Behandlungsmaßnahmen (Notfallmanagement, Inhalationsschulung, Ventilationsverbesserung, Sekretförderung, Atemmuskeltraining, Maßnahmen zur Optimierung der Thoraxmobilität und -stabilität im Zusammenhang mit respiratorischen Beeinträchtigungen)
Bearbeitung und Diskussion von Fallbeispielen

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietende und aktivierend erarbeitende Methoden, Gruppenpuzzle, Rollenspiel, E-Training Auskultation, Üben am Modell

Sprache

Deutsch

2 2
Rheumatologie ILV

Rheumatologie ILV

0.5 SWS
0.5 ECTS

Lehrinhalte

Besonderheiten des Physiotherapeutischen Prozesses bei ausgewählten rheumatologischen Erkrankungen bzw. Problemstellungen
Gelenkschutz und Hilfsmittelversorgung
Aktuelle Evidenzlage

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietende und aktivierend erarbeitende Methoden, Üben am Modell

Sprache

Deutsch

0.5 0.5
Wissenschaftliches Arbeiten + Statistik ILV

Wissenschaftliches Arbeiten + Statistik ILV

1.5 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens, wissenschaftliches Zitieren
Phasen des Forschungsprozesses, Prozessablauf von der Fragestellung zur Untersuchung
Unterschiede und Grundlagen von qualitativer und quantitativer Forschung

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietende, aktivierend erarbeitend und aktivierend explorative Methoden, z.B. Fallstudien, Kleingruppenarbeiten, Übungen, Diskussionen

Sprache

Deutsch

1.5 2

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Geriatrie + Gerontopsychiatrie ILV

Geriatrie + Gerontopsychiatrie ILV

2 SWS
2.5 ECTS

Lehrinhalte

Auseinandersetzung mit den Veränderungen im Alter
Geriatrische Assessments
Präventive sowie rehabilitative Maßnahmen bei bestehender Multimorbidität in der Geriatrie
Geriatriespezifika im Physiotherapeuitschen Prozess aus multiprofessioneller Sicht
Demenzformen und -stadien, Desorientiertheit, Validation
Fachspezifische Hilfsmittelversorgung
Kommunikationsstrategien für die Kommunikation mit alten und desorientierten Menschen
Aspekte der Gruppentherapie in der Geriatrie
Rolle der/des Physiotherapeut*in im interdisziplinären Team
Aktuelle Evidenzlage

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietend, aktivierend erarbeitend und aktivierend explorativ, eigenständige Fallarbeit/problem based learning (z.B. interprofessionell)

Sprache

Deutsch

2 2.5
Innere Medizin + Chirurgie + Gynäkologie 2 ILV

Innere Medizin + Chirurgie + Gynäkologie 2 ILV

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Planung, Durchführung, Reflexion/Evaluation und Modifizierung gruppentherapeutischer Interventionen an ausgewählten Problemstellungen aus dem Organsystem
Planung, Gestaltung und Steuerung der Medizinischen Trainingstherapie bei ausgewählten Erkrankungen aus dem Organsystem
Einführung in die Durchführung der Spirometrie

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Immanenter Prüfungscharakter, z.B. Lehrauftritt

Lehr- und Lernmethode

Darbietende und aktivierend erarbeitende Methoden, z.B. Lehrauftritt

Sprache

Deutsch

2 2
Intensivmedizin ILV

Intensivmedizin ILV

1.5 SWS
1.5 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen der Intensivmedizin
Theorie und Praxis des Monitorings
Theorie und Praxis der Beatmung
Interpretation von Laborbefunden, insbesondere der Entzündungsparameter und des Säure-Basen-Haushalts
Grundlagen der Pharmakotherapie
Organersatzverfahren
ausgewählte intensivmedizinische Krankheitsbilder
Reanimationsrichtlinien
Bedeutung der intra- und interdisziplinären Zusammenarbeit
ausgewählte Assessmentverfahren (z.B. RASS-Score, CAM-ICU Delir-Assessment, MRC-Scale for Muscle Examination)
Kommunikation und Interaktion mit Intensivpatient*innen
Handling von Intensivpatient*innen und des gegenständlichen Umfeldes
Maßnahmen zur Prophylaxe und Therapie kardiorespiratorischer und muskuloskelettaler Beeinträchtigungen
Maßnahmen zur Unterstützung des Weaning von der Beatmung

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietend und aktivierend erarbeitende Methoden, Rollenspiele, Üben am Modell

Sprache

Deutsch

1.5 1.5
Manualtherapie 2 ILV

Manualtherapie 2 ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen der Osteo- und Arthrokinematik der Wirbelsäule, Wirbelsäulensegment, relevante Gelenkstellungen, gekoppelte und kombinierte Bewegungen, Indikationen und Kontraindikationen
ausgewählte Untersuchungsmaßnahmen neurologischer Funktionen wie Sensibilität, Motorik und Reflexe sowie ausgewählte neurodynamische Tests weiterführend zu Manualtherapie 1
Funktionsdefizite der einzelnen Wirbelsäulenstrukturen
ausgewählte Behandlungstechniken wie Weichteil-, Gelenkstechniken aus verschiedenen manualtherapeutischen Konzepten sowie neurodynamische Techniken für Funktionsdefizite der Wirbelsäule weiterführend zu Manualtherapie 1
manualtherapeutisch relevante Fallbeispiele zur Wirbelsäule

Prüfungsmodus

Endprüfung
Lehrveranstaltungsübergreifende Endprüfung (Orthopädie/Traumatologie 3)

Lehr- und Lernmethode

Darbietende und aktivierend erarbeitenden Methoden, z.B. Gruppenpuzzle

Sprache

Deutsch

1 1
Neurologie 2 ILV

Neurologie 2 ILV

4 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

Klinik: Pathophysiologischer Hintergrund von ausgewählten neurologischen Krankheitsbildern wie beispielsweise Decerebrationssyndrome, Schädel-Hirntrauma, Multiple Sklerose, Parkinson, Guillain-Barrée/ Polyneuropathie, Rückenmarksverletzungen, sowie periphere Läsionen, etc.. Spezifische ärztl. Diagnostik und Therapiemöglichkeiten in Abstimmung auf mögliche Krankheitsphasen
Adaptierung des grundlegenden Physiotherapeutischen Prozesses im Fachbereich Neurologie auf die Spezifika der ausgewählten Krankheitsbilder bzw. Syndrome unter Berücksichtigung von Auswirkungen häufiger Komplikationen auf den physiotherapeutischen Prozess
Assessments in der Neurologie
aktuelle Therapiekonzepte zum Motor Relearning und funktionelles Training bei Tetra-, Hemi-, Para- und Monoplegie/-Parese
Kompensationsstrategien für bestmögliche Selbständigkeit
Kriterien der Hilfsmittelanpassung

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietende, aktivierend erarbeitende und aktivierend explorative Methoden, z.B. Fallbeispiel, Rollenspiel, Üben am Modell

Sprache

Deutsch

4 4
Onkologie + Palliative Care/Hospizwesen SE

Onkologie + Palliative Care/Hospizwesen SE

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Besonderheiten in der Anwendung des Physiotherapeutischen Prozesses bei ausgewählten onkologischen/palliativen/hospizlichen Krankheitsbildern/Symptomen; Besonderheiten der Behandlung und Begleitung ausgewählter Symptome (z.B. Schmerz/Tumorschmerz, respiratorische Symptome, Obstipation, Lymphödem, Kontrakturen, Narben, Atrophien, Parästhesien und Lähmungserscheinungen).
klinische Grundlagen, Diagnostik, Therapie (konservativ, invasiv)
Psychosoziale Aspekte der Patient*innen/Klient*innen-Therapeut*innenbeziehung in Bezug auf deren Familie und soziales Umfeld (Sterbe- und Trauerphasen, Sterbebegleitung)

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietende und aktivierend erarbeitende Methoden, Kleingruppenarbeiten, Diskussion von Videos

Sprache

Deutsch

1 1
Orthopädie/Traumatologie 3 ILV

Orthopädie/Traumatologie 3 ILV

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Anpassung des physiotherapeutischen Prozesses an die klinischen Bilder der Traumatologie und Orthopädie mit dem Schwerpunkt auf Wirbelsäulenpathologien inkl. chronifizierter Schmerzsymptomatiken
Fachspezifische Untersuchungsmaßnahmen (Assessmentverfahren) und Behandlungsmaßnahmen
Ausarbeitung von Stundenbildern und Anleiten von Bewegungsgruppen für Funktionsdefizite verschiedener Wirbelsäulenabschnitte und der Extremitätengelenke

Prüfungsmodus

Endprüfung
Lehrveranstaltungsübergreifende Endprüfung (Manualtherapie 2), inkl. Lehrauftritt

Lehr- und Lernmethode

Darbietende, aktivierend erarbeitend und aktivierend explorative Methoden, Planen und Halten von aktiver Bewegungstherapie in Gruppen, Reflexion, Rollenspiel, Fallstudie, aktivierende Einstiegsmethode

Sprache

Deutsch

2 2
Praktikum 1 PR

Praktikum 1 PR

0 SWS
9 ECTS

Lehrinhalte

Im Rahmen des Praktikums erfolgt das schrittweise Heranführen an die selbstständige Umsetzung des physiotherapeutischen Prozesses unter kontinuierlicher Anleitung und Fachsupervision von Praktikumsanleiter*innen.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Angeleitetes Praktikum

Sprache

Deutsch

0 9
Professionelle Gesprächsführung und Interaktion 1 ILV

Professionelle Gesprächsführung und Interaktion 1 ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Inhalte der Pädagogik zu: Sozialisation, Erziehung, Bildung, Lehren/Lernen (Angebote/Hilfen, mündig werden), Menschenbild, Berufsethos, Teams, Institutionen
Besonderheiten unterschiedlicher Gesprächsarten (z.B. Infogespräch als zielgruppenorientierte Wissensaufbereitung und -vermittlung/ vs. Beratung/ vs. Therapiegespräch/ vs. Besonderheiten im Anamnesegespräch) und Vermittlung von strukturierten Informationen
Bedeutung von nonverbaler Kommunikation
Gesprächstechniken zum Umgang mit Emotionen
Formen des Zuhörens, Fragetechniken, Feedback geben (Feedbackregeln, exemplarische Feedbackmethode)
Kommunikationsmodelle und Theorien dazu (exemplarisch) und dahinterstehende Menschenbilder

Prüfungsmodus

Endprüfung
Teilnahme; Voraussetzungen: Bearbeitung von Selbststudiumsaufträgen

Lehr- und Lernmethode

Darbietende, aktivierend erarbeitende und aktivierend explorative Methoden, z.B. Gruppenpuzzle, Videoanalyse

Sprache

Deutsch

1 1
Psychiatrie + Psychosomatik ILV

Psychiatrie + Psychosomatik ILV

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Ausgewählte psychiatrische und psychosomatische Krankheitsbilder hinsichtlich Epidemiologie, Ätiologie, Psychopathologie, typischer Symptomatik, Verlaufsformen, Prognose, Diagnostik und ärztlicher Therapie (Schizophrene, Affektive, Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen, Essstörungen, Persönlichkeitsstörungen, Demenz, Abhängigkeitserkrankungen)
Besonderheiten des Physiotherapeutischen Prozesses bei psychiatrischen und psychosomatischen Beeinträchtigungen
Einführung in relevante Therapiekonzepte in Theorie und Praxis
Einzeltherapie und Gruppentherapie in Psychiatrie und Psychosomatik. Gestaltungsprinzipien, Wirkfaktoren, Indikationen, Kontraindikationen.
Anforderung an die therapeutische Haltung
Befundaufnahme, fachspezifische Assessments, Formulieren von Therapiezielen
Eigenerfahrung in und Anwendung von grundlegenden physiotherapeutischen Maßnahmen im Gruppen- und Einzelsetting
Aktuelle Evidenzlage

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietende und aktivierend erarbeitende Methoden, z.B. Diskussion, Kleingruppenarbeit, Fallstudien, Eigenerfahrung

Sprache

Deutsch

2 2
Pädiatrie 2 ILV

Pädiatrie 2 ILV

3 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Ausgewählte Pathologien der Entwicklungsneurologie, Neuropädiatrie, der pädiatrischen Orthopädie, Pulmologie, Rheumatologie, Psychosomatik, Onkologie und Innere Medizin
Entwicklung des Kindes- und Jugendalters
Physiotherapeutischer Prozess bei ausgewählten Krankheitsbildern der Entwicklungsneurologie, Neuropädiatrie sowie wahlweise der pädiatrischen Orthopädie, Pulmologie, Rheumatologie, Psychosomatik, Onkologie und Inneren Medizin
Kindergesundheit - Folgeerscheinungen von Bewegungsmangel
Einflussfaktor: Kognitive Beeinträchtigungen
Stellenwert der Elternarbeit in der Pädiatrie, Adherence
Stellenwert der interprofessionellen Zusammenarbeit
Stellenwert der Früherkennung und Frühbehandlung
Ausgewählte aktuelle pädiatrische Behandlungsansätze, Evidenz
Vertiefung Entwicklungsbehandlungskonzept mit Fokus auf Stimulation des Bewegungshandelns zur Förderung der Selbstwirksamkeit und Partizipation im familiären Kontext
Standardisierte Assessments zur Entwicklungsdiagnostik im Kindes- und Jugendalter

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietend und aktivierend erarbeitend, Rollenspiel, Eigenerfahrung, Fallbeispiele, Lernen am Modell, Simulation an Modellen

Sprache

Deutsch

3 3
Schreibwerkstatt UE

Schreibwerkstatt UE

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Formulierung einer klinisch relevanten Fragestellung
Durchführung und Dokumentation der Literaturrecherche
Qualitative Beurteilung wissenschaftlicher Studien
Analyse eines wissenschaftlichen Textes in Bezug zur klinischen Fragestellung
Verfassen eines verständlichen und kohärenten Textes, der den Anforderungen einer wissenschaftlichen Arbeit entspricht

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Teilnahme; Voraussetzung für Teilnahmebestätigung z.B. Entwicklung einer relevanten Fragestellung, differenzierte Literaturrecherche, kritische Bewertung einer Studie, Verfassung eines in sich schlüssigen Textes

Lehr- und Lernmethode

Aktivierend erarbeitend und aktivierend explorative Methoden: strukturierte Aufarbeitung einer selbstgewählten Fragestellung

Sprache

Deutsch

1 1

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Bachelorarbeitsseminar 1 SE

Bachelorarbeitsseminar 1 SE

1 SWS
7 ECTS

Lehrinhalte

Formulieren einer Forschungsfrage
Festlegen der methodischen Vorgehensweise
Förderung des wissenschaftlichen Diskurs
Durchführung der Datenerhebung
Erstellen der Bachelorarbeit bis inklusive Datenerhebung unter Berücksichtigung der Kriterien einer wissenschaftlichen Arbeit
Reflexion des wissenschaftlichen Forschungsprozesses

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Teilnahme; Voraussetzung: Erfüllung vorgegebene Aktivitäten im wissenschaftlichen Forschungsprozess

Lehr- und Lernmethode

Aktivierend erarbeitende und aktivierend explorative Methoden, z.B. Fokussprint, Diskussion, Mind Mapping, Blended Learning, Partnerarbeit

Sprache

Deutsch

1 7
Beruf, Recht +Wirtschaft VO

Beruf, Recht +Wirtschaft VO

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Rechtsgrundlagen der Physiotherapie
Organisationsstruktur des österreichischen Gesundheitswesens
Einrichtungen des österreichischen Gesundheitswesens und deren Kostenträger
Grundzüge einer betriebswirtschaftlichen Organisation in der freiberuflichen Tätigkeit inkl. Finanzierungs- und Investitionsberechungen
Grundlagen der Mikro- und Makroökonomie mit Schwerpunkt Gesundheitsökonomie
Charakteristika des Gesundheitsmarktes
Grundbegriffe der Qualitätssicherung und –entwicklung sowie des Qualitätsmanagement
Die Dimensionen der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität im Kontext zur/der Physiotherapie
Standards und Empfehlungen des nationalen Berufsverbandes sowie internationaler Organisationen
Nutzung ausgewählter Instrumente der Qualitätssicherung in der physiotherapeutischen Berufsausübung

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Darbietende Methoden

Sprache

Deutsch

2 2
Betriebliche Gesundheitsförderung ILV

Betriebliche Gesundheitsförderung ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Grundlagen der Arbeitsmedizin und Ergonomie
Arbeitsplatzanalyse
Angebotslegung in der Betrieblichen Gesundheitsförderung
Beratung in der Verhältnis- und Verhaltensergonomie
Anleitung und Motivation im Einzel- und Gruppensetting im Unternehmen
Pausengestaltung am Arbeitsplatz
Informationsmaterial zur Unterstützung der Beratung

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Fallarbeit im Feld

Lehr- und Lernmethode

Aktivierend erarbeitende und aktivierend explorative Methoden, Blended Learning

Sprache

Deutsch

1 1
Ethik + Gesellschaft ILV

Ethik + Gesellschaft ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Berufsethik: Begriffsbestimmungen, ethische Modelle, Grundlagen ethischen Handelns, berufsrelevante ethische Aspekte, ethische Konfliktsituationen, Ethikkommission
demographische Lage und Entwicklung Österreichs, Auswirkungen sozialer Ungleichheit, Betrachtung der Persönlichkeit eines Menschen und die Bedeutung der organisationalen, äußeren und inneren Dimensionen von Diversität im Rahmen des professionellen physiotherapeutischen Handelns

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Teilnahme; Voraussetzungen für TN-Bestätigung: aktive Bearbeitung von Fallbeispielen

Lehr- und Lernmethode

Darbietende und aktivierende erarbeitende Methoden, E-learning

Sprache

Deutsch

1 1
Fachsupervision 1 SE

Fachsupervision 1 SE

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Vertiefung und Anwendung des fachspezifischen und fachübergreifenden Physiotherapeutischen Prozesses mit dem Fokus auf die Problemidentifizierungsphase
Zuordnung von ICF-Ebenen und Untersuchungsmaßnahmen

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Teilnahme; Voraussetzungen: aktive Mitarbeit in allen Phasen der Problemidentifizierung, Reflexion konkreter Erlebnisse/Erfahrungen aus dem Praktikum

Lehr- und Lernmethode

Aktivierend erarbeitende Methoden, begleitetes Üben an Patient*innen unter Supervision, Reflexion

Sprache

Deutsch

1 1
Fachsupervision 2 SE

Fachsupervision 2 SE

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Vertiefung und Anwendung des fachspezifischen und fachübergreifenden Physiotherapeutischen Prozesses mit dem Fokus auf die Planungs- und Umsetzungsphase

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Teilnahme; Voraussetzung: aktive Mitarbeit in allen Phasen der Planung und Umsetzung, Bezugnahme und Verknüpfung mit Erfahrungen in konkreten Situationen des Praktikums

Lehr- und Lernmethode

Aktivierend erarbeitende Methoden, begleitetes Üben an Patient*innen unter Supervision, Reflexion

Sprache

Deutsch

1 1
Klinische Prüfung 1 SE

Klinische Prüfung 1 SE

0.5 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Umsetzung und Reflexion des Physiotherapeutischen Prozesses in den klinischen Fachbereichen der im 5. Semester absolvierten Praktika

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Immanenter Prüfungscharakter, praktisch

Lehr- und Lernmethode

Aktivierend erarbeitende Methoden, Durchführung des Physiotherapeutischen Prozesses im realen Berufsfeld in den Fachbereichen der absolvierten Praktika des 5. Semesters, Reflexion

Sprache

Deutsch

0.5 1
Praktikum 2 PR

Praktikum 2 PR

0 SWS
14 ECTS

Lehrinhalte

Im Rahmen des Praktikums erfolgt das schrittweise Heranführen an die selbstständige Umsetzung des physiotherapeutischen Prozesses unter kontinuierlicher Anleitung und Fachsupervision von Praktikumsanleiter*innen.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Angeleitetes Praktikum

Sprache

Deutsch

0 14
Professionelle Gesprächsführung und Interaktion 2 ILV

Professionelle Gesprächsführung und Interaktion 2 ILV

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Entstehung von Stress, Verhalten in Stresssituationen, Methoden zur Resilienzstärkung
Achtsamer Umgang mit der eigenen therapeutischen Haltung u. Selbstfürsorge
Thematisieren von belastenden Arbeitssituationen, z.B. Umgang mit Äußerungen von Patient*innen mit neuropsychologischen Beeinträchtigungen, veränderten Bewusstseinslagen, Affektiven Störungen, Impulsregulationsstörungen
Krankheitsgewinn, Krankheitsbewältigung (Muster, Strategien, etc.), Bagatellisieren, Katastrophisieren und Handlungsmöglichkeiten in der Physiotherapie
Förderung der Eigenständigkeit, Compliance von Patient*innen, z.B. Konzept der Selbstwirksamkeit als Motor für die Therapie
Motivational Interviewing
Aufbau und Verlauf von Konflikten, Krisen im therapeutischen Alltag sowie mögliche Strategien zu Deeskalation und Konfliktlösung
Formen und Wege pädagogischer Führung
Sensibilisierung für Individuallagen und Diversität der Menschen (z.B. Menschen mit posttraumatischen Belastungsstörung, Depression, Demenz, Suizidalität)

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Teilnahme; Voraussetzung: Bearbeitung von Selbststudiumsaufträgen

Lehr- und Lernmethode

Darbietende, aktivierend erarbeitende und aktivierend explorative Methoden, z.B. Gruppenpuzzle, Videoanalyse

Sprache

Deutsch

2 2

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Bachelorarbeitsseminar 2 SE

Bachelorarbeitsseminar 2 SE

0.5 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Darstellung der Ergebnisse
Interpretation und Diskussion der Ergebnisse
Ableiten der Conclusio und künftiger Forschungsansätze
Fertigstellung der Bachelorarbeit

Prüfungsmodus

Endprüfung
Beurteilung der Bachelorarbeit

Lehr- und Lernmethode

Aktivierend explorative Methoden, E-learning

Sprache

Deutsch

0.5 2
Bachelorprüfung UE

Bachelorprüfung UE

0 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Präsentation und Diskussion der Bachelorarbeit
Fachdiskussion

Prüfungsmodus

Endprüfung
Präsentation und Mündliche Prüfung (Bachelorprüfung)

Lehr- und Lernmethode

Selbständige Vorbereitung auf die Bachelorprüfung

Sprache

Deutsch

0 1
Bezugswissenschaften SE

Bezugswissenschaften SE

2 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Je nach Wahlangebot

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Teilnahme

Lehr- und Lernmethode

Je nach Wahlangebot im LV-Typ als SE, ILV, UE, VO möglich
Aktivierend erarbeitende/aktivierend explorative Methoden

Sprache

Deutsch

2 3
Klinische Prüfung 2 SE

Klinische Prüfung 2 SE

0.5 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Umsetzung und Reflexion des Physiotherapeutischen Prozesses in den klinischen Fachbereichen der im 6. Semester absolvierten Praktika

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Immanenter Prüfungscharakter, praktisch

Lehr- und Lernmethode

Aktivierend erarbeitende Methoden, Durchführung des Physiotherapeutischen Prozesses im realen Berufsfeld in den Fachbereichen der absolvierten Praktika des 6. Semesters, Reflexion

Sprache

Deutsch

0.5 1
Kompetenzentwicklung 2 SE

Kompetenzentwicklung 2 SE

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Reflexionsprozesse und Instrumente als Grundlage für Persönlichkeitsentwicklung, zur Reflexion der beruflichen und persönlichen Entwicklung in unterschiedlichen Settings (SMART-Zielsetzung, Goal Attainment Scale, Selbst- und Fremdeinschätzung, Peer-reflexion,…)
Abbildung der beruflichen und persönlichen Kompetenzen im Rahmen eines e-portfolios
Reflexionsgespräche
Mitarbeit beim Aufnahmeverfahren (Eignungstest)
Schwerpunktsetzung im Wahlbereich durch konkrete Stärken-Schwächen-Analyse im Rahmen der Kompetenzentwicklung

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Teilnahme; Voraussetzung: Erstellung eines e-Portfolios

Lehr- und Lernmethode

Aktivierend erarbeitende und aktivierend explorative Methoden, Portfolioarbeit mittels MAHARA, Peer-Feedback

Sprache

Deutsch

1 1
Practical Add Ons SE

Practical Add Ons SE

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Je nach Wahlangebot

Prüfungsmodus

Endprüfung
Teilnahme

Lehr- und Lernmethode

Je nach Wahlangebot als LV-Typ SE, ILV, UE, VO möglich
Darbietende/aktivierend erarbeitende/aktivierend explorative Methoden

Sprache

Deutsch

1 2
Praktikum 3 PR

Praktikum 3 PR

0 SWS
19 ECTS

Lehrinhalte

Im Praktikum 3 steht die fächerübergreifende Anwendung des physiotherapeutischen Prozesses und das Einüben selbstständigen und eigenverantwortlichen beruflichen Handelns unter Fachsupervision im Mittelpunkt.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung

Lehr- und Lernmethode

Supervidiertes Praktikum

Sprache

Deutsch

0 19
Reflexzonen- und Meridiantherapien ILV

Reflexzonen- und Meridiantherapien ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Ad RZF: Grundlagen der Reflexzonentherapien
Geschichtliche Entwicklung
Topographie der Reflexzonen
Wirkmechanismen
Ziele, Indikationen und Kontraindikationen der Reflexzonentherapie am Fuß
Durchführung eines Befundes und Interpretation der Befundergebnisse;
Behandlungsaufbau und Durchführung der Reflexzonentherapie an ausgewählten Fallbeispielen.
Darstellung der aktuellen Forschungslage
Ad BGM: Überblick über Reflexzonentherapien und deren geschichtliche Entwicklung
Topographie der Reflexzonen im subkutanen Bindegewebe
Wirkmechanismen der Bindegewebsmassage
Ziele, Indikationen, Kontraindikationen
Durchführung eines Befundes mit Interpretation der Befundergebnisse
Spezifische Grifftechniken zur Behandlung
Behandlungsaufbau exemplarisch an einem ausgewählten Fallbeispiel
Ad TCM: Einführung in die Begriffswelt der Traditionellen Chinesischen Medizin
Funktionskreise, Meridiane und deren Verlauf
Lokalisation ausgewählter Meridianpunkte
Einführung in die Tuinatherapie
praktische Übung am Schultergürtel

Prüfungsmodus

Endprüfung
praktisch

Lehr- und Lernmethode

Darbietende und aktivierend erarbeitende Methoden, Üben am Modell

Sprache

Deutsch

1 1

Unterrichtszeiten
Mo bis Fr ganztags
ggf. auch samstags

Anzahl der Unterrichtswochen
18 pro Semester

Wahlmöglichkeiten im Curriculum
Angebot und Teilnahme nach Maßgabe zur Verfügung stehender Plätze. Es kann zu gesonderten Auswahlverfahren kommen.

Offene Lehrveranstaltungen

Sie haben auch die Möglichkeit, ausgewählte offene Lehrveranstaltungen anderer Studiengänge bzw. Departments zu besuchen. Details zur Anmeldung finden Sie hier.

Ein Tag in der Studienwelt von Physiotherapie

Nein, ich wandle nicht auf den Spuren von Jacques Cousteau, 30.000 Meilen unter dem Meer sind mir eindeutig zu tief, zu kalt und zu finster. Ich gehe auch nicht Nemo suchen oder versuche Atlantis zu bergen - das wäre aber nichts gegen die Herausforderung, die mich bei meinem Tag in der Studienwelt von Physiotherapie erwartete:Der 6-Minuten-Gehtest! Was es damit auf sich hat und warum aus 6 Minuten 45 Sekunden wurden, seht ihr auf den folgenden Fotos :-)

Ich darf an der Übung von Michaela Strauss gemeinsam mit einer Gruppe von zehn Studierenden teilnehmen. Der 6-Minuten-Gehtest ist Teil des Unterrichts zur Respiratorischen Physiotherapie, bei der sich alles rund um die Atmung dreht. Mit dem Test kann man die funktionelle Leistungsfähigkeit von Menschen einschätzen und kontrollieren, die beispielsweise an Lungenerkrankungen oder Herzinsuffizienzen leiden. Die Patientinnen und Patienten müssen nach einer bestimmten Ruhezeit in 6 Minuten auf einer 30 Meter langen Strecke so weit gehen wie sie können. Gemessen werden neben der Wegstrecke in Metern Parameter wie die Sauerstoffsättigung, der Puls und das subjektive Empfinden. Die Studierenden und ich sollen heute im Selbsttest herausfinden, wie anstrengend einfaches Gehen sein kann, wenn man nur schwer Luft bekommt.

Nach der theoretischen Einführung geht´s ab auf eine der Terrassen der FH, noch sind wir alle beschwingt und mit schnellem Schritt unterwegs - das wird sich (vor allem bei mir) aber bald ändern.

Erster Schritt: Wir stecken die 30 Meter lange Strecke ab, die wir dann auf- und abgehen. Wichtig ist, dass der Weg steigungslos und so geradlinig wie möglich ist.

Wir bilden Zweierteams, abwechselnd nehmen wir die Rollen der Physiotherapeutinnen und -therapeuten sowie die der Erkrankten ein. Damit wir wirklich am eigenen Leib spüren, wie anstrengend dieser Test ist, wenn man nicht richtig Luft holen kann, verwenden wir PEP-Systeme und Nasenklammern. Die Mundstücke haben ein Ein- und Ausatmungsventil. Über verschiedene Aufsätze ermöglicht man die Druckregulation der Atmung. Mit dem PEP-System im Mund fällt es mir viel schwerer, Luft zu holen, das Ausatmen ist richtig anstrengend - und dabei bin ich noch gar nicht losgegangen!

Die ersten starten den Gehtest, es geht vor...

...und zurück, hin und her.

Die erfassten Daten werden ganz genau festgehalten und kontrolliert, damit die Studierenden sie später auswerten und besprechen können.

Nun bin ich an der Reihe. Bei den ersten Schritten bin ich noch topmotiviert...

...dann geht's rapide bergab.

Unsere Lehrende hat am Anfang der Übung versichert, es hätte sich noch nie jemand dabei übergeben. Da es für alles ein erstes Mal gibt, breche ich die Übung lieber ab. Wäre mir dann doch peinlich, außerdem will ich meine neuen Raulederschuhe nicht einsauen.

Die anderen machen derweilen noch weiter und schließen die Selbsterfahrungsübung gemeinsam ab.

Mein Tag in der Studienwelt von Physiotherapie ist schneller zu Ende als gedacht, trotzdem hat es Riesenspaß gemacht. Besonders beeindruckt hat mich, wie viel medizinisches Wissen den Studierenden vermittelt wird. Da die Gruppe nur aus zehn Studierenden bestand, konnte die Lehrende auf jeden persönlich eingehen und individuelle Fragen klären. Alle haben großartig zusammengearbeitet, sich unterstützt und sich gegenseitig Tipps gegeben. Bemerkenswert habe ich gefunden, dass die Studis selbst in die Rolle der Patientinnen und Patienten schlüpfen und am eigenen Leibe erfahren, wie man sich dabei fühlt. Und genau das macht die Ausbildung an der FH Campus Wien realitätsnah und zeichnet sie aus.

Wordrap mit Alexander Müller

Wer studiert, braucht Bewegung als Ausgleich. Deshalb hat der Studiengang Physiotherapie das Projekt Sport und Spiel ins Leben gerufen, bei dem Studierende seit dem Wintersemester 2013/14 Sportkurse für andere Studierende anbieten. Alexander Müller hat vier Semester lang Boden- und Geräteturnen unterrichtet und berichtet von seinen Erfahrungen als Kursleiter.

Zum Wordrap über Sport und Spiel

Berufsaussichten

Erst mit diesem Studium dürfen Sie den Beruf als PhysiotherapeutIn ausüben. Grundlage dafür ist das Berufsgesetz (MTD- und FH-MTD-Gesetz). Als PhysiotherapeutIn arbeiten Sie mit Menschen aller Altersgruppen in Einrichtungen des Gesundheitswesens, auf den Gebieten der Gesundheitserziehung, Prophylaxe, Therapie, Rehabilitation, Palliation und im Hospizwesen. PhysiotherapeutInnen analysieren und interpretieren sensomotorische Funktions- und Entwicklungsstörungen und beeinflussen sie mit fachspezifischen Techniken. Sie erstellen gemeinsam mit PatientInnen/KlientInnen Behandlungspläne, wählen therapeutische Maßnahmen und Techniken aus und führen diese durch. Physiotherapeutische Maßnahmen und Techniken umfassen alle Arten von Bewegungstherapie, Wahrnehmungsschulung, manuelle Therapien, Atemtherapie, Heilmassagen, Reflexzonentherapien, lymphologische Physiotherapie, elektro-, thermo-, photo-, hydro- und balneotherapeutische Maßnahmen, Leistungs- und elektrodiagnostische Untersuchungsverfahren. Im Rahmen der Prävention sind Sie vor allem in der Gesundheitserziehung und -beratung tätig. In allen Bereichen arbeiten Sie angestellt oder in freier Praxis, allein oder in multiprofessionellen Teams zusammen mit ÄrztInnen und ExpertInnen anderer Fachdisziplinen. Das Studium ist auch eine gute Basis, um nach beruflicher Erfahrung und Weiterbildung Leitungsfunktionen oder Forschungsaufgaben zu übernehmen.

Der Bedarf erstreckt sich auf Bereiche der Prophylaxe, Therapie und Rehabilitation in allen klinischen Feldern sowie Prävention, Palliation, Gesundheitsberatung und -erziehung. Sie arbeiten angestellt oder in freier Praxis, allein oder in multiprofessionellen Teams zusammen mit ÄrztInnen und ExpertInnen anderer Fachdisziplinen in folgenden Bereichen:

  • Krankenanstalten, Tageskliniken
  • Alten- und Pflegeheime
  • Rehabilitationszentren und Kuranstalten
  • Pädagogische und soziale Einrichtungen
  • Sport- und Freizeiteinrichtungen
  • Einrichtungen der Gesundheitsförderung und -vorsorge
  • Forschung

Einblick in den Arbeitsalltag

Der Film von Physio Austria zeigt Einblicke in den Arbeitsalltag unserer AbsolventInnen: Caterina Plosky arbeitet im Landespflegeheim Mistelbach – Franziskusheim und Mateusz Bialik ist freiberuflich in eigener Praxis tätig.

Weiterführende Master

Advanced Integrative Health Studies

Masterlehrgang, berufsbegleitend

more

Health Assisting Engineering

Masterstudium, berufsbegleitend

more

Aufnahme

FIT für Gesundheitsberufe?!

Machen Sie sich mit Hilfe des Selbsterkundungsfragebogen "FIT für Gesundheitsberufe?!" (FIT-G) ein Bild von den beruflichen Anforderungen und Ihren persönlichen Eignungsvoraussetzungen für diesen Beruf.

 FIT für Gesundheitsberufe?!

  • Allgemeine Universitätsreife (EU- und Drittstaaten) oder
  • Berufsreifeprüfung oder
  • Studienberechtigungsprüfung oder
  • Relevante einschlägige berufliche Qualifikation 

Zulassungsvoraussetzungen (pdf)

Im Studiengang Physiotherapie stehen jährlich 115 Studienplätze zur Verfügung. 

Für Ihre Online-Bewerbung brauchen Sie folgende Dokumente:

  • Motivationsschreiben
  • Lebenslauf

Die Einbringung eines vollständig ausgefüllten Online-Bewerbungsbogens gilt als Zugangserlaubnis zum schriftlichen Test. Welche Dokumente Sie noch benötigen, erfahren Sie im weiteren Verlauf des Aufnahmeverfahrens.

Bitte beachten Sie!

Ein Zwischenspeichern der Online-Bewerbung ist nicht möglich. Sie müssen Ihre Bewerbung in einem Durchgang abschließen. Sie erhalten nach Abschluss Ihrer Bewerbung eine automatische Antwort E-Mail. Diese ist Ihre Bestätigung über die erfolgreiche Bewerbung und berechtigt Sie zur Teilnahme am schriftlichen Aufnahmetest.

Das Aufnahmeverfahren umfasst einen schriftlichen Test, einen praktischen Berufseignungstest und ein Bewerbungsgespräch.

  • Ziel
    Ziel des Aufnahmeverfahrens ist es, jenen Personen einen Studienplatz anzubieten, die das mehrstufige Aufnahmeverfahren mit den besten Ergebnissen abschließen. Die Testverfahren orientieren sich an den Fähigkeiten, die für den angestrebten Beruf erforderlich sind.
  • Ablauf
    Der schriftliche Test beinhaltet eine Reihe von Testanforderungen und überprüft, ob die Bewerber*innen grundlegende intellektuelle und sozialemotionale Leistungsvoraussetzungen in den Bereichen natur- und humanwissenschaftliches Allgemeinwissen (Mathematik, Biologie, Physik, Chemie, Psychologie, Pädagogik, Humanbiologie, Ernährung etc.) verfügen und Wissen über den Beruf sowie berufsrelevante Persönlichkeitsmerkmale aufweisen. Danach nehmen Kandidat*innen, die das erforderliche Niveau erreicht haben, an einem praktischen Berufseignungstest und einem Bewerbungsgespräch teil. Mit Hilfe des praktischen Berufseignungstests werden u.a. berufsspezifische Fähigkeiten und Fertigkeiten wie Reaktionsvermögen, Beobachtungsgabe, Koordinationsfähigkeit und Körpergefühl eingeschätzt. Im Bewerbungsgespräch werden persönliche Eignungselemente beurteilt. Dazu gehören Berufsmotivation, Berufsverständnis, Leistungsverhalten, Problemauseinandersetzung und Reflexionsfähigkeit. Jeder Testteil wird mit Punkten bewertet.

  • Kriterien
    Die Kriterien, die zur Aufnahme führen, sind ausschließlich leistungsbezogen. Geographische Zuordnungen oder auch eine wiederholte Bewerbung der Kandidat*innen haben keinen Einfluss auf die Aufnahme. Die Zugangsvoraussetzungen müssen erfüllt sein. Alle erforderlichen Dokumente müssen rechtzeitig beigebracht werden. Die abschließende Reihung der BewerberInnen ergibt sich aus folgender Gewichtung:

    • Praktischer Berufseignungstest (40%)
    • Bewerbungsgespräch (40%)
    • Durchschnittswert des Ergebnisses des schriftlichen Aufnahmetests  (20%)

Die Bewerbungskommission, der die Studiengangsleitung und drei bis fünf Personen aus dem Team der Lehrenden angehören, vergibt die Studienplätze anhand der Rankingreihe. Die Studierendenvertretung wird zur Teilnahme dazu eingeladen. Der Gesamtprozess sowie alle Testergebnisse und Bewertungen des Aufnahmeverfahrens werden transparent und nachvollziehbar dokumentiert. Die Kandidat*innen sind eingeladen, über ein Online-Tool ihren Aufnahmestatus abzufragen. Eine gesonderte schriftliche Information erfolgt nicht.

Schriftlicher Aufnahmetest

Sa, 21. März 2020

Anatomie Biologie Physiologie für Gesundheitsberufe. Haider-Strutz, I. (2018) Wien: Facultas Universitätsverlag.

Folgende Kapitel: 
Kapitel 3 Grundlagen der Chemie, Biochemie und Biophysik (Seiten 28-40) 
Kapitel 4 Biologie der Zelle (Seiten 43-61)
Kapitel 5 Genetik und Evolution(Seiten 62-63) 
Kapitel 6 Gewebe (Seiten 65-79) 
Kapitel 10 Kreislauf (Seiten 134-147) 
Kapitel 11 Atmung (Seiten 149-157) 
Kapitel 14 Verdauung (Seiten 175-193) 
Kapitel 18 Nervensystem (Seiten 235-241)
Kapitel 23 Sinnesorgane(Seiten 274-282) 
Kapitel 25 Ernährung (Seiten 291-301)

Hinweise zum schriftlichen Aufnahmetest (PDF)

3 Fragen - 3 Antworten zum Aufnahmeverfahren an der FH Campus Wien

"Wie komme ich zur FH Campus Wien?"
Diese und andere Fragen klären wir in dem Video.

Nostrifizierung

Sie verfügen bereits über eine außerhalb der Europäischen Union abgeschlossene Ausbildung in einem Gesundheitsberuf und möchten sich diese anerkennen lassen?

Infos dazu finden Sie unter Nostrifizierung

Für dieses Studium ist der Nachweis von Deutschkenntnissen (Niveaustufe B2) erforderlich.

Studieren mit Behinderung

Sie möchten sich für das Studium bewerben und brauchen aufgrund einer Behinderung, chronischen Erkrankung oder Einschränkung Unterstützung? Kontaktieren Sie bitte:

Mag.a Ursula Weilenmann
Mitarbeiterin Gender & Diversity Management
gm@fh-campuswien.ac.at

„Ich wusste genau, was ich will“

Bianca Würrer wollte unbedingt Physiotherapie an der FH Campus Wien studieren. Da für sie nur diese Fachhochschule in Frage kam und es viel mehr BewerberInnen gibt als Plätze vorhanden sind, bereitete sie sich intensiv auf das Aufnahmeverfahren vor.

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Foto: Privat

Bianca Würrer vor Ziegelwand

Kontakt

Sekretariat

Stefanie Hasch
Natalie Spanring-Eder
Favoritenstraße 226, D.2.36
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-4700
F: +43 1 606 68 77-4709
physiotherapie@fh-campuswien.ac.at

Lageplan Hauptstandort Favoriten (Google Maps)

Öffnungszeiten während des Semesters
Mo bis Fr, 8.00–15.00 Uhr 

Karin Inzinger, BA
Assistenz
D.2.34
T: +43 1 606 68 77-4705
F: +43 1 606 68 77-4709
karin.inzinger@fh-campuswien.ac.at

Lehrende und Forschende


> Telerehabilitation – Therapieform der Zukunft?

14.11.2019 // Unter Telerehabilitation versteht man die Durchführung von Rehabilitationsmaßnahmen mit Hilfe von digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien. Bei einer Campus Lecture an der FH Campus Wien wurde über die Chancen und Herausforderungen der Technologie diskutiert. mehr

Events

alle Events

> Open House

22.11.2019, 8.00-18.00 Uhr, FH Campus Wien, Favoritenstraße 226, 1100 Wien


Kooperationen und Campusnetzwerk

 

Wir arbeiten eng mit dem Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV), Hochschulen wie der medizinischen Universität Wien, dem Berufsverband Physio Austria und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens zusammen. Das sichert Ihnen Anknüpfungspunkte für Ihre praktische Ausbildung, die Jobsuche und/oder Ihre Mitarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Sie absolvieren die umfangreichen Praktika unter anderem in Krankenanstalten des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV).

Viele unserer Kooperationen sind auf der Website Campusnetzwerk abgebildet. Ein Blick darauf lohnt sich immer und führt Sie vielleicht zu einem neuen Job oder auf eine interessante Veranstaltung unserer KooperationspartnerInnen!

Campusnetzwerk

Plaketten Verleihung Publikum

Plaketten Verleihung

Als Zeichen für die ausgezeichnete Kooperation im Rahmen der praktischen Ausbildung der Studierenden wurde am 19. Oktober 2017 allen Praktikumsgebern eine Plakette verliehen.

alle Fotos

Geschäftsführerinnen Doris Semotan, DSA und Mag.a Marianne Hengstberger MA (v.l.n.r.)

Geschäftsführerinnen Doris Semotan, DSA und Mag.a Marianne Hengstberger MA zeigen auf Plakette
Mag. Franz Huber (Kaufmännischer Direktor), Dr. Andreas Reifschneider (Regionalmanager Waldviertel NÖ Landeskliniken-Holding), Prim. Univ.-Prof. Dr. Martin Breitenseher (Ärztlicher Direktor), Mag.a Elisabeth Klang (Pflegedirektorin) halten Plakette

Mag. Franz Huber (Kaufmännischer Direktor), Dr. Andreas Reifschneider (Regionalmanager Waldviertel NÖ Landeskliniken-Holding), Prim. Univ.-Prof. Dr. Martin Breitenseher (Ärztlicher Direktor), Mag.a Elisabeth Klang (Pflegedirektorin) (v.l.n.r.)

Das multidisziplinäre Team des Pflegewohnhauses Simmering.

Team Pflegewohnhaus Simmering mit Plakette
Führungsteam Haus Laaerberg wird Plakette überreicht

Überreichung der Plakette an das Führungsteam des Hauses Laaerberg.

Aktuelle Jobs aus dem Campusnetzwerk