Health Assisting Engineering

Masterstudium, berufsbegleitend

Überblick

Die Selbstständigkeit und Lebensqualität von Menschen mit Hilfe technischer Produkte, Applikationen und Dienstleistungen zu erhalten oder zu verbessern ist das Ziel dieses Masterstudiums. Technik, Gesundheit, Therapie, klinische Tätigkeit und Forschung greifen ineinander, wenn es etwa darum geht, Wissen der Ergotherapie über Alltagstätigkeiten auf die Robotik zu übertragen oder Bewegungsabläufe mit technischen Mitteln zu analysieren und zu unterstützen. Sie entwickeln Produkte, Hilfsmittel, Spiele oder Systeme, die kranken und benachteiligten Menschen helfen, aktiv am Leben teilhaben zu können.

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Sekretariat

Robert Priewasser, BA BA MA
Favoritenstraße 226, D.1.21
1100 Wien
T: +43 1 606 68 77-4380
F: +43 1 606 68 77-4389
hae@fh-campuswien.ac.at

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Studiendauer
4 Semester
Abschluss
Master of Science in Natural Sciences (MSc)
23Studienplätze
120ECTS
Organisationsform
berufsbegleitend

Bewerbungsfrist für Studienjahr 2020/21

10. September 2019 bis 14. Juni 2020

Studienbeitrag / Semester

€ 363,361

+ ÖH Beitrag + Kostenbeitrag2

 

1 Studienbeitrag für Studierende aus Drittstaaten € 727,- pro Semester


2 für zusätzliche Aufwendungen rund ums Studium 
(derzeit bis zu € 83,- je nach Studiengang bzw. Jahrgang)

Was Sie mitbringen

Von Ihrer Ausbildung her sind Sie Techniker*in oder Gesundheitsexpert*in. Es fasziniert Sie, Technik so einzusetzen, dass sie den Menschen nicht bloß nützlich, sondern wertvolle Hilfe und Erleichterung ist. Im Gesundheitsbereich sehen Sie viele Anwendungsgebiete dafür. Dazu suchen Sie ein Masterstudium, das beides - Technik und Handlungs- und Bewegungswissenschaft - in idealer Form vereint und Sie fachlich weiterbringt. Als Techniker*in fehlt Ihnen lediglich noch Background aus Medizin und Gesundheit, als Gesundheitsexpert*in möchten Sie Einblicke in die vielfältige Welt der Technik erhalten. Sie kommunizieren gerne mit Patient*innen und setzen sich mit deren Bedürfnissen auseinander. Ein Motor für Ihre Studienwahl ist auch die Aussicht, Innovatives aus beiden Blickwinkeln - aus Entwickler*innen- und aus Anwender*innensicht - zu schaffen.

Health Assisting Engineering - Neue Technologien für Therapie und Pflege

Technische Produkte und Dienstleistungen helfen uns dabei, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und werden in Zukunft noch Vieles ermöglichen. Das Masterstudium Health Assisting Engineering verknüpft gesundheitliches und technisches Know-how. Unser Animationsvideo zeigt dir, wie du mit diesem Studium deine Visionen in der Produktentwicklung, Forschung und Lehre, Beratung oder in Gesundheitseinrichtungen verwirklichen kannst.

Hubert Wimmer

"Das Coole an unserem Studiengang ist vor allem die Offenheit der Studiengangsleitung, die wirklich offen für neue Projekte ist." Hubert Wimmer studiert Health Assisting Engineering an der FH Campus Wien und bewegt sich daher zwischen Medizin und Technik. Das Zeitmanagement ist die größte Herausforderung: "In der Freizeit muss man schon einiges investieren, dadurch dass es berufsbegleitend ist."

Was wir Ihnen bieten

An der FH Campus Wien nutzen wir das Wissen unseres breit gefächerten Studienangebots und schaffen an den Schnittstellen der Disziplinen innovative Studienangebote. Health Assisting Engineering ist als interdisziplinäres Masterstudium konzipiert. Es führt die beiden Wachstumsbereiche Technik und Gesundheit zusammen und wird diese Schnittstelle noch weiter ausbauen. Unser Know-how ist schon jetzt gefragt: Im Masterstudium haben wir Aufträge von und Kooperationen mit Organisationen wie dem Austrian Institute of Technology, der Otto Bock Healthcare GmbH und der Grazer Tyromotion GmbH, die explizit Personen mit Wissen an dieser Schnittstelle suchen. Wir kooperieren mit Fachhochschulen und Universitäten wie zum Beispiel der Technischen Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien. Interdisziplinäre Projekte sind Teil der Forschungsstrategie unserer Hochschule. Das verschafft Ihnen die Möglichkeit, an fachübergreifenden Projekten mitzuarbeiten. Sie gestalten damit den aktiven Dialog in der Scientific Community. In der Praxis können Sie auf Ihre daraus gewonnenen und wissenschaftlich abgesicherten Kenntnisse aufbauen oder diese in einem Doktoratsstudium vertiefen. Praxisnähe ist auch garantiert, wenn wir mit hochkarätigen Expert*innen einen unserer frei zugänglichen Vortragsabende im Rahmen der Campus Lectures veranstalten.

Studium als Startschuss für Start-up Idee

Ines Nechi spricht im Interview über ihr Masterstudium Health Assisting Engineering und wie sie dazu kam. Das Studium war der Startschuss für die Idee zu ihrem Start-up helpsole – eine Schuheinlage für Parkinsonkranke. Die Absolventin erklärt das Produkt im Detail und geht auf Erfolgserlebnisse und Hürden bei der Entwicklung ein.

Therapie via Video?

Aufgrund der Verbreitung der Erkrankung Covid-19 sind auch beispielsweise
Ergo- und Physiotherapien nur sehr eingeschränkt möglich. Telehealth kann
unterstützen, damit Menschen weiterhin notwendige Therapien fortführen können.
Doch beim Einsatz digitaler Technologien in der Rehabilitation sind noch viele
Fragen offen. Wir haben die wichtigsten Informationen und Tipps rund um
Teletherapie für Therapeut*innen zusammengefasst.

Hier geht's zum Leitfaden zur Durchführung von Teletherapie.

Teletherapie

Was macht das Studium besonders

  • Gemeinsam im Studium: Techniker*innen und Gesundheitsexpert*innen
  • Ambient Assisted Living: Zukunftsszenarien für Aktivitäten des täglichen Lebens und der Pflege mit Technologielösungen entwickeln
  • interdisziplinäre Praxisexkursionen und Forschungsprojekte

Know-how aus Technik und Gesundheit zu verknüpfen, wird immer wichtiger im Berufsfeld. Dem tatsächlichen Bedarf an Expert*innen hinkt das Aus- und Weiterbildungsangebot jedoch noch weit hinterher. Das haben wir an der FH Campus Wien zum Anlass genommen, unsere unter einem Dach befindlichen Disziplinen auf einzigartige Weise zusammenzubringen. Forscher*innen, Lehrende und Praktiker*innen mehrerer Technik- und Gesundheitsbereiche haben gemeinsam ein neuartiges Masterstudium ausgearbeitet. Externe Forschungseinrichtungen, Unternehmen, Berufsverbände und Patient*innenvertretungen lieferten wertvollen Input, um ein aktuelles und den Anforderungen entsprechendes Curriculum zu entwickeln. 

Internationale Trends und Visionen wie "Telerehabilitation", "Active and Assisted Living" und Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen sind aktuelle Themen im Masterstudium. Sie geben Impulse für zukünftige Entwicklungen und Anwendungen. So arbeiten wir etwa gemeinsam mit Ovos Media an einem Serious Game für ältere Menschen, das in der Prävention und Therapie von Demenzerkrankungen zum Einsatz kommt: "Lebensnetz" ist ein Computerspiel zur Lebensgeschichte von älteren Menschen für ein Android Tablet. Im Spiel geht es um die Aufarbeitung der eigenen Lebensgeschichte. Das Besondere ist, dass Sie als Techniker*in oder als Gesundheitsexpert*in, etwa als Ergotherapeut*in, Physiotherapeut*in oder Gesundheits- und Krankenpfleger*in, gemeinsam in der Ausbildung an optimalen Lösungen arbeiten.

Lena Rettinger zu den Studienvoraussetzungen

Im Rahmen der BeSt-Messe Wien 2020 erzählt Lena Rettinger, Lehre und Forschung, Health Assisting Engineering, wie sie auf diesen Bereich gestoßen ist. Außerdem erklärt sie den Begriff Gesundheitstechnologie und geht darauf ein, welche Voraussetzungen man für das Studium benötigt und welche Möglichkeiten einem nach dem Studium offenstehen.

Was Sie im Studium lernen

  • Im ersten Semester holen Sie als ausgebildete Techniker*in oder Gesundheitsexpert*in Grundlagen des jeweils anderen Bereichs nach: Informatik und Elektronik bzw. Gesundheit und Krankheit einschließlich Anatomie, Physiologie und Hygiene sowie Bewegungs- und Handlungswissenschaft. Beide Gruppen unterstützen sich dabei gegenseitig. 
  • Vom ersten bis zum letzten Semester stehen Inhalte mit "Integrativen Kompetenzen" im Mittelpunkt, das heißt Themen, die sowohl technische als auch gesundheitliche Komponenten beinhalten. In einem Studiengangsprojekt können Sie im zweiten und dritten Semester in interdisziplinären Gruppen an einem selbstgewählten Thema arbeiten. Dabei entwickeln Sie dieses von der Idee zum Produktkonzept oder Prototypen und erfahren fast nebenbei die Methoden und Arbeitsweisen der Disziplinen im Team.
  • Im dritten Semester entscheiden Sie sich für ein Wahlpflichtfach in den Bereichen Gesundheit oder Technik. Der Schwerpunkt liegt je nachdem auf Handlungs-, Bewegungswissenschaft, Gesundheits- und Versorgungsmodellen bzw. Settings in der klinischen Praxis oder auf digitaler Signalverarbeitung, Echtzeit-Betriebssystemen, Modelbildung bzw. Simulation. Zusätzlich nehmen Sie an Praxisexkursionen und angewandten Forschungs- und Entwicklungsprojekten teil.
  • Im vierten Semester arbeiten Sie vorwiegend an Ihrer Masterarbeit zu einem selbst gewählten Thema im Bereich der Gesundheitstechnologien. Kooperationspartner und der Studiengang stellen Themen aus laufenden Projekten zur Verfügung. Auch eine Masterarbeit im Ausland ist möglich.

Science Slam: Wird Papa jetzt vergesslich?

Bettina Hojdelewicz, Udo Unterweger, Franz Werner

Was tun, wenn Angehörige die Diagnose Demenz erhalten? Bettina Hojdelewicz und Team gehen in ihrem Slam auf die interdisziplinär entwickelte Demenz-App ein. Sie bietet neben Informationen zur Erkrankung auch Möglichkeit zur Zusammenarbeit mehrerer Betreuer*innen und Ideen für Freizeitbeschäftigung

Science Slam: Drink Smart

Team Active and Assisted Living

Heute schon was getrunken? Das interdisziplinäre Projektteam „Active and Assisted Living“ erklärt uns in seinem Slam, warum Menschen im Alter oft zu wenig trinken und stellt uns eine smarte Lösung vor.

Projekt Drink Smart

Lehrveranstaltungsübersicht

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Angewandte Mathematik ILV

Angewandte Mathematik ILV

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

- Zahlenbereiche inkl. komplexer Zahlen
- Grundlagen von mathematischen Funktionen, speziell reeller Funktionen
- Diskussion von wichtigen elementaren reellen Funktionen, d.h., Polynome, Rationale Funktionen, Winkelfunktionen, Exponentialfunktion, Logarithmus
- Grenzwert von Funktionen und Stetigkeit
- Differentialrechnung
- Anwendungen der Differentialrechnung – Extremwerte und Taylorpolynome
- Unbestimmtes und bestimmtes Integral
- Grundlagen der Differentialgleichungen

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Abschließende Prüfung, Mitarbeit, Hausarbeit.

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, gemeinsames Erarbeiten von illustrierenden Beispielen, Diskussion.

Sprache

Deutsch

1.5 3
Angewandtes Interdisziplinäres Wissensmanagement ILV

Angewandtes Interdisziplinäres Wissensmanagement ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

- Grundlagen des Wissensmanagements
- Techniken, Methoden und Werkzeuge des Wissensmanagements
- Angewandtes Wissensmanagement in interdisziplinären Projekten

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Formatives Assessment. Peerfeedback gestützte Evaluierung der erbrachten Lernergebnisse im Onlinekurs (40% der Gesamtnote) - Erstellung und Präsentation einer kollaborativ erstellten interdisziplinären Fallarbeit in Form einer Seminararbeit (60% der Gesamtnote) mulitperspektivisches Assessment unter Einsatz von 360-Grad Feedback (LV-Leitung, Peers, Self Assessment Phasen).

Lehr- und Lernmethode

Konzept:
Die LV ist nach dem didaktischen Konzept des Blended Learnings (verpflichtende Onlinephase => Arbeitsaufgaben vor, während und nach den Präsenzterminen in Einzel- und/oder Gruppenarbeit) aufgebaut. Die Aufgabenstellungen der Online-Phase folgen einem spiralcurricularen Ansatz sowie problembasierten Grundsätzen.
Methoden:
Onlinephase: Selbstangeleitetes Lernen – Peerfeedback – Lerntandems - eLectures
Präsenzen: Vortrag, Gruppenpuzzle sowie Transfermethoden wie Think/Pair/Share sowie Präsentationen aus den Lernergebnissen der Onlinephase

Sprache

Deutsch

1 2
Assistierende Technologien VO

Assistierende Technologien VO

0.5 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

- Einführung in verschieden Arten von Hilfsmitteln
- Grundlagen der Kommunikation
- Behinderungen und Lösungsansätze für deren Verbesserung- Sinnesorgane
- Motorische Funktionen
- Sprache und Intelekt
- Altersbedingte Veränderungen

- Mensch-Maschine-Schnittstellen für behinderte und alte Menschen
- Technische Hilfen für den Alltag

Prüfungsmodus

Endprüfung
Schriftliche Abschlussprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag

Sprache

Deutsch

0.5 1
Barrierefreiheit und Diversity ILV

Barrierefreiheit und Diversity ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

- Einführung: Diversity, Behinderung, Barrierefreiheit, Universal Design, Assistierende Technologie
- Relevante Gesetze und Richtlinien: Menschenrechte, BGstG, UN Menschenrechtskonvention; ÖNORM B1600, WCAG 2.1 mit Beispielen
- Barrierfreie Umweltgestaltung: Richtlinien, Beispiele
- Barrierefreies Internet/barrierefreie Dokumente: Richtlinien, Hilfsmittel, Checktools, Beispiele

Prüfungsmodus

Endprüfung
Schriftliche Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Praktische Übungen

Sprache

Deutsch

1 2
Einführung in Health Assisting Engineering VO

Einführung in Health Assisting Engineering VO

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

- Einführung in das Forschungsfeld Health Assisting Engineering
- Einführung in den Begriff der Lebensqualität, sowie in Möglichkeiten zur Unterstützung der Lebensqualität mittels technischer Hilfsmittel
- Aktuelle Entwicklungen im Forschungsfeld und im Umfeld des Studiengangs Health Assisting Engineering
- Überblick über den aktuellen Stand der F&E im Bereich von Gesundheitstechnologien - Schwerpunkt assistive Robotik, Kategorien, Anwendungsgebiete, möglicher Nutzen, Herausforderungen in der F&E
- Schwerpunkt Wearable Electronics für Gang- und Bewegungsanalyse sowie zur Kontrolle des physischen Aktivitätslevels; Anwendungsgebiete, Herausforderungen und Erprobung in der Praxis;

- Aktuelle Projekt- und Produktbeispiele

Prüfungsmodus

Endprüfung
Schriftliche Abschlussprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Gruppenarbeiten

Sprache

Deutsch

1 2
Epidemiologie VO

Epidemiologie VO

0.5 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

- Einführung in Grundbegriffe der Epidemiologie
- Meilensteine der historischen Entwicklung
- Prävention und Gesundheitsförderung
- Demografie
- Epidemiologische Maßzahlen der Krankheitshäufigkeit
- Deskriptive Epidemiologie
- Analytische Epidemiologie
- Nachweis kausaler Zusammenhänge, Bias, Confounder
- Experimentelle Epidemiologie
- Früherkennung-Screening

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag

Sprache

Deutsch

0.5 1
Modelle, Konzepte und Klassifikationen im Gesundheitswesen ILV

Modelle, Konzepte und Klassifikationen im Gesundheitswesen ILV

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Klassifizierungs- und Beschreibungsmöglichkeiten von
- Funktionsbeeinträchtigung und Funktionsfähigkeit (z.B. WHO ICF)
- Medizinischen Diagnosen (z.B. WHO ICD)
- Medizinischen und therapeutischen Interventionen (z.B WHO ICHI)
- Hilfsmitteln (ISO 9999)
- Lebensqualität
- Pflegebedarf

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Immanente Leistungsfeststellung durch Gruppenarbeiten und -präsentationen

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Gruppenarbeiten, Fallbeispiele, Diskussionen, Abschlusspräsentation

Sprache

Deutsch

1.5 3

Vertiefungsrichtung Entwicklung und Innovation

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Allgemeine Pathologie und Hygiene VO

Allgemeine Pathologie und Hygiene VO

0.5 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

- Allgemeine Infektionslehre und Epidemiologie
- Spezielle Infektionslehre; Mikrobiologie & Infektionskrankheiten
- Krankenhaushygiene und Hygiene im extramuralen Bereich
- Desinfektion und Sterilisation
- Pflege bei Infektionskrankheiten
- Umgang mit Materialien für mikrobiologische Untersuchungen
- Immunologie
- Impfen
- Umwelthygiene

Prüfungsmodus

Endprüfung
schriftliche Abschlussprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag

Sprache

Deutsch

0.5 1
Analyse der Handlungsfähigkeit von Menschen ILV

Analyse der Handlungsfähigkeit von Menschen ILV

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

- Grundlagen und Theorien der Tätigkeit/Occupation/Partizipation, Geschichte der occupation-bezogenen Modelle & Theorien, Paradigmenwechsel, Modelle und Instrumente zur Analyse der Handlungsfähigkeit inkl Modellentwicklung
- Occupational Science und Forschung der Handlungsfähigkeit im internationalen Vergleich
- Entwicklung der Handlungsfähigkeit von Menschen in den einzelnen Lebensphasen

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Gruppenarbeit, Einzelarbeit, Präsentation, praktische Übungen (Einzel, Kleingruppe, Plenum)

Sprache

Deutsch

1.5 3
Anatomie in vivo ILV

Anatomie in vivo ILV

1 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Palpation der oberflächlich tastbaren Anatomie jener Strukturen, die für die Anlage von EMG-Ableitungen und Markierung relevanter Orientierungspunkte zur Beobachtung der Fortbewegung wichtig sind.

Prüfungsmodus

Endprüfung
Praktische Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Praktischer Unterricht, Üben der Palpation an Kommiliton*innen

Sprache

Deutsch

1 1
Anatomie und Physiologie ILV

Anatomie und Physiologie ILV

2.5 SWS
5 ECTS

Lehrinhalte

- Physiologie und Biologie des Menschen.
- Morphologie und Funktionalität des aktiven und passiven Bewegungsapparates
- Anatomie des Thorax, des Abdomens und des Beckens, Morphologie und Topologie der Organe des cardiovasculären, respiratorischen, urogenitalen und digestiven Systems im Überblick
- Anordnung und Nomenklatur der Abschnitte des zentralen Nervensystems (ZNS) sowie deren Funktion im Überblick
- Funktionskreise (Nervensystem, Gefäßsystem, Atmungssystem, Verdauungssystem, Hormonsystem),
- Verständnis von grundlegenden physiologischen Mechanismen- Zellphysiologie, Compartments, Transport, Ruhemembranpotential und Aktionspotential, Sensoren und Synapsen, Sensibilität und Schmerz, Willkürmotorik und Gleichgewicht, Muskelphysiologie, Bindegewebsphysiologie, Thermoregulation, vegetatives Nervensystem, Grundlagen der hormonellen Informationsverarbeitung, Energiehaushalt

Prüfungsmodus

Endprüfung
mündliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung; Streckenweise Gruppen Diskussion und eine Einheit praktische Übung

Sprache

Deutsch

2.5 5
Ausgewählte Krankheitsbilder ILV

Ausgewählte Krankheitsbilder ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

- Ursachen, Pathophysiologie und Verlauf von ausgewählten Krankheitsbildern und Behinderungen (z.B. Neurologie, Psychiatrie, Pädiatrie, internen Medizin, und Traumatologie), die typischerweise eine Einschränkung der Handlungs- bzw. Bewegungsfähigkeit bedingen
- Begriffe der Epidemiologie und klinischen Krankheitslehre
- Auswirkungen von ausgewählten Krankheitsbildern auf die Handlungsfähigkeit und auf die Teilhabe von Menschen in den einzelnen Lebensphasen, Krankheiten im Kontext von Handlungsfähigkeit/Person/Umwelt

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
schriftliche Arbeit
Teilnahme an praktischen Übungen und Einzel- & Gruppenarbeiten

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Gruppenarbeit, Einzelarbeit, Präsentation, praktische Übungen (Einzel, Kleingruppe, Plenum) unter der Zuhilfenahme von clinical case materials

Sprache

Deutsch

1 2
Bewegungsanalyse und Biomechanik ILV

Bewegungsanalyse und Biomechanik ILV

2 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

- Grundlagen der Bewegungslehre: Nomenklatur der Orientierung am Individuum, sowie der Bewegungen um Achsen und Ebenen; positionsbedingte und handlungsbedingte Aktivität der Muskulatur, Gleichgewichtreaktionen, weiterlaufende Bewegungen, Grundlagen der Bewegungsanalyse
- Grundlagen der Biomechanik: Grundlagen der Kinetik, Dynamik und Statik sowie deren Anwendung in der biomechanischen Bewegungsanalyse; elementare mechanische Belastungsfälle inkl. deren Berechnung, belastungsabhängiges Verhalten biologischer Gewebe inkl. Verletzungsmuster
- Motorisches Lernen: Physiologische und anatomische Grundlagen der Bewegungsausführung und -steuerung; Begriffserläuterung, Lernphasen und -schritte, lernbeeinflussende Faktoren und evidenzbasierte Empfehlungen für motorisches Lernen

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Schriftliche Seminararbeit und schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Frontalunterricht mit Einzel- und Gruppenübungen, sowie ein Arbeitsauftrag mit Feedback

Sprache

Deutsch

2 4

Vertiefungsrichtung Implementierung und Applikation

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Einführung in die Informatik ILV

Einführung in die Informatik ILV

2.5 SWS
5 ECTS

Lehrinhalte

Die Lehrveranstaltung bietet einen Überblick über die Themen der Informatik und erläutert die entsprechenden Grundbegriffe. Im konkreten wird auf die folgenden Themenbereiche eingegangen:
- Information und Informationsdarstellung, Aufbau und Funktionsweise eines Computers, strukturierte und objektorientierte Programmierung, Algorithmen, Betriebssysteme und Datenbanken.
- Wesentliches Ziel ist das Aneignen einer analytischen Denkweise und der Fähigkeit Probleme und Abläufe zu strukturieren und deren Zusammenhänge zu erkennen.

Prüfungsmodus

Endprüfung
Schriftliche Gruppen- und Projektarbeit (Seminararbeit)

Lehr- und Lernmethode

Die Lehrveranstaltung setzt sich zusammen aus Vorlesungsteilen mit interaktiven Beispielen in der Gruppe sowie Gruppen- und Projektarbeiten.

Sprache

Deutsch

2.5 5
Elektronische Bauelemente und Digitaltechnik ILV

Elektronische Bauelemente und Digitaltechnik ILV

2.5 SWS
5 ECTS

Lehrinhalte

Elektronische Bauelemente:
- Grundlagen (elektrischer Strom, Grundbegriffe, Ohmsches Gesetz, Schaltungen)
- Bauelemente (Widerstände, kapazative und induktive Bauelemente)
- Halbleiter (Grundlagen und wichtige Bauelemente)
Digitaltechnik:
- Zahlensysteme
- Boolesche Algebra, Anwendungen logischer Funktionen, Bausteine, logische Schaltungen mit Speicherelementen
- Schaltwerke, Steuerwerke, Rechenwerke
Informationsdarstellung im Computer

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Mitarbeit, laufende Übungen (auch in Fernlehre) und abschließende Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung mit Übungen

Sprache

Deutsch

2.5 5
Kommunikationssysteme und Datensicherheit ILV

Kommunikationssysteme und Datensicherheit ILV

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

- Technische Kommunikationen, Kommunikationsmethoden, Kommunikationsmuster
- Grundlagen der IT-Sicherheit und von Verschlüsselungen
- Grundlegende Funktionsweise des Internets,
- Aufbau von Paketen, Funktionen und Diensten innerhalb der OSI-Schichten (Ethernet, TCP, UDP)
- Netzwerk Komponenten und Geräte
- Netzwerk Topologien
- Überblick Kommunikation im Bereich Smart-Home und Internet of Things
Laborübungen zu:
- Netzwerksimulation,
- Aufbau- und Wartung von Netzwerken,
- Netzwerken im Smart-Home Bereich
- IT Sicherheit in Netzwerken

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Übungsabgaben auf individueller Basis
Laborprotokolle als Abgabe
Abschließende schriftliche Prüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag und interaktive Diskussion
Laborübungen
Hausübungen

Sprache

Deutsch

1.5 3
Sensoren und Aktoren ILV

Sensoren und Aktoren ILV

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

- Physikalische Grundlagen von Kraft, Energie und Leistung
- Verschiedene elektromechanische Sensor-Prinzipien für das Messen nichtelektrischer Größen (Druck, Temperatur, usw.)
- Maßnahmen zur Kompensation störender Einflüsse wie z.B. Nicht-Linearitäten oder Temperaturabhängigkeiten.
- Aktoren: Schrittmotoren, Relais, DC-Motoren, Pneumatik, Hydraulik, Ventile

Prüfungsmodus

Endprüfung
Schriftliche Abschlussprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag. Teile des Stoffes sind von den Studierenden in Form von e-Learning selbständig zu erarbeiten.

Sprache

Deutsch

1.5 3

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Assessments SE

Assessments SE

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

- Assessmentverfahren und Instrumente in der Bewegungs- und Handlungswissenschaft
- Gütekriterien von Assessments sowie deren Berechnungsverfahren
- COSMIN-Checkliste zur Beurteilung von Studien und Reviews zu Gütekriterien
- Möglichkeiten der Cross-Cultural Adaptation
- Diskussion: Verknüpfung von Outcomeparametern und ICF (Funktion, Aktivität, Partizipation, Umwelt).
- Reflexion und Austausch der in der Praxis verwendeten Assesments und der erhobenen Outcomeparameter

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Immanente Leistungsüberprüfung (Beschreibung eines Assessments mittels vorgegebenem Formular und der COSMIN-Checkliste; Präsentation und Austausch in Kleingruppen)

Lehr- und Lernmethode

Vortrag
Austausch in Kleingruppen
Präsentationen in Kleingruppen

Sprache

Deutsch

1 2
Clinical Research SE

Clinical Research SE

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

- Introduction to Clinical Research
- Clinical Research Ethics
- Clinical Study Protocol (Study Objectives, Study Hypothesis, Structure/Content, Templates, Amendments, IRB/IEC Submission and Approval)
- Basics of Clinical Trial Design (Population, Intervention, Control, Outcome (PICO))
- Implementing PICO into the Study Protocol (Inc./Exc. Crit, Intervention, Types of Control Groups, Outcome parameters (prim./sec., hard/soft, clinical/surrogate, Time-to-Event Data) )
- Clinical Trial Statistics (Measures of Central Tendency/Spread, Risk/Risk Factor, RR, OR, Hazard Ratio, Hypothesis Testing, Confidence Interval + Interpretation, Sample Size Calculation)
- Clinical Study Designs I (Observational/interventional, prospective/retrospective, Legal Classification: drugs/devices, Hierarchy of Clinical Evidence, Problems: Bias, Confounding)
- Clinical Study Designs II (Observational Studies: Cross-Sectional, Case-Control, Cohort Study )
- Clinical Study Designs III (RCTS, Randomization, Blinding, RCT-Modifications (cross-over, add-on, group sequential design) )
- Missing Data & Drop-Outs (Problems, Causes of Missing Data, Dealing with Missing Data (LOCF, BOCF) )
- Critical Appraisal of Clinical Research Papers (Quality Assessment, STROBE/CONSORT Statement)
- Meta-Analysis (Efficacy/Effectiveness, weighted summary, Forest-, Funnel-, L'Abbe-plot, Mantel-Hanszel Procedure, PRISMA Statement)

Prüfungsmodus

Endprüfung
Seminararbeit

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung mit Übungen und Gruppendiskussionen

Sprache

Deutsch-Englisch

1 2
Ethik in der Forschung ILV

Ethik in der Forschung ILV

0.5 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

- Ethische Aspekte technischen Handelns
- Ethische Dilemmata
- Ethische Fragestellungen hinsichtlich Forschung am Menschen
- Gesetzliche Rahmenbedingungen, z.B. Ethikkommission
- Internationale Rahmenbedingungen, z.B. hinsichtlich der Publikation von Studienergebnissen
- Modell zur ethischen Evaluation sozio-technischer Arrangements (MEESTAR) Forschungsethik im Zusammenhang mit technischen Arrangements

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Mitarbeit, Referate

Lehr- und Lernmethode

Szenariomethode
Vortrag
Diskussionen
Gruppenarbeiten

Sprache

Englisch

0.5 1
Exkursion SE

Exkursion SE

1.5 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Exkursionen zu Unternehmen/Organisationen aus den Bereichen Therapie, Diagnostik und Technik
Reflexion der Produktentwicklungen und (Forschungs-)projekte im Fachgebiet
Teilnahme an einem Kongress im Fachgebiet und Verknüpfung von Theorie und Praxis

Prüfungsmodus

Endprüfung
Besuch der Exkursionen und Abgabe eines Reflexionsberichts (Seminararbeit)

Lehr- und Lernmethode

Exkursion zu Firmen, Forschungseinrichtungen weiteren Institutionen oder Kongressen mit Bezug um Themenfeld Health Assisting Engineering.

Sprache

Deutsch

1.5 2
Exposé SE

Exposé SE

0.5 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

- Formulierung einer Forschungsfrage (Operationalisierung, Zielformulierung)
- Auswahl eines Masterarbeitsthemas
- Analyse forschungsmethodischer Ansätze (-instrumente)
- Richtlinien des Studienganges zu Masterthemen und dem Ablauf der Einreichung, Bearbeitung, Betreuung und Beurteilung
- Erstellung eines Exposés
- Diskussion der Themenvorschläge für Masterarbeiten der Studierenden

Prüfungsmodus

Endprüfung
Abgabe eines Exposés der geplanten Masterthese (Seminararbeit)

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Gruppendiskussionen und individuelle Beratung

Sprache

Deutsch

0.5 1
Funktionelle Anatomie und Biomechanik SE

Funktionelle Anatomie und Biomechanik SE

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

- Motorische Kontrolle der humanen Bewegung
- Abläufe die die Vorbereitung und Regulierung der Bewegung steuern
- Pathoanatomie des muskuloskelettalen Systems
- Freiheitsgradeproblemstellung und ihre theoretischen Lösungen
- Prinzipien der dynamischen Systeme die bei der Bewegungskoordination involviert sind
- Bewegungseinschränkungen (aktive und passive)
- Faktoren die die Verarbeitung der Information und Vorbereitung auf der Bewegung beeinflussen
- Die Rolle von sensorischen Systemen und Vision bei der Wahrnehmung und Ausführung einer Bewegung
- Rationelle Überlegungen zu den wissenschaftlichen Untersuchungen, und die Verknüpfung zwischen Theorie und Experiment

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Mitarbeit und Präsentation

Lehr- und Lernmethode

Gruppenarbeit im Sinne des problemorientierten Lernens in interdisziplinär gemischten Gruppen.

Sprache

Deutsch

1 2
Ideen und Innovationen ILV

Ideen und Innovationen ILV

1.5 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

- Innovationen- Begriffsbestimmung, Arten, Bedeutung, Quellen, Hindernisse
- Der Innovationsmanagementprozess (Phasen und Instrumente)

- Kreativität in der Ideenfindung und Problemlösung- Kreativtechniken: Methoden und Instrumente
- Bedeutung des Teams in kreativen Prozessen
- Conjoint Analyse
- Design Thinking
- Quality Function Deployment

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
70 % Gruppenarbeit
30 % Mitarbeit/ Individualarbeit

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung mit aktivierenden Methoden und Gruppenübungen.

Sprache

Deutsch

1.5 2
Konzeption von medizinisch-technischen Geräten ILV

Konzeption von medizinisch-technischen Geräten ILV

1 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

- Praktische Realisierung eines Teilbereiches eines elektronischen Gerätes und/oder Gesamtgerätekonzeptes.
- Kennen lernen der Vorgangsweise zur Erstellung/Fixierung und Wartung von Funktions- und Geräteanforderungen,
- Berücksichtigung der Anforderungen bezüglich Störfestigkeit, magnetische Verträglichkeit und elektrostatische Aufladung (EMV, ESD),
- Berücksichtigung der speziellen Anforderungen an Geräte im Medizinbereich
- In Kleingruppen werden Gerätekonzepte entwickelt und auch teilweise realisiert – damit wird den Studierenden die strukturierte Vorgangsweise anhand einer praktischen Übung vermittelt.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
50% Pflichtenheft
30% Präsentationen
20% Vollständigkeit der 2-Wochen-Reports

Lehr- und Lernmethode

Vortrag und praktische Gruppenarbeit

Sprache

Deutsch

1 3
Mikrocontroller Anwendungen ILV

Mikrocontroller Anwendungen ILV

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

Digitale und Analoge Inputs und Outputs, ADC
Kommunikation über Bussysteme (UART, SPI, I2C)
Interrupts und Timer am Mikrocontroller
Speichersysteme am Mikrocontroller
Sensorik und Aktuatorik für Mikrocontroller
Programmieren mittels Arduino und Processing
Erstellung von Software-Funktionen zum Einlesen von Sensoren und Ansteuern von Aktoren,
Nutzung von Kommunikationsschnittstellen zum Austausch von Daten mit Anwendungen und Apps.

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Individuelle Übungen,
Gruppenprojekt,
Schriftliche Abschlussprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung mit begleitenden Übungen in der Fernlehre und einer Projektaufgabe

Sprache

Deutsch

1.5 3
Qualitative Methoden der Bedarfsermittlung und Evaluation ILV

Qualitative Methoden der Bedarfsermittlung und Evaluation ILV

2 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

- Wissenschaftstheorie, Forschungsparadigmen hinsichtlich qualitativer und quantitativer Forschung
- Qualitative und quantitative Erkenntnislehre
- Entwickeln einer Forschungsfrage
- Unterschiede und Gemeinsamkeiten verschiedener qualitativer Methoden
- Einführung in die Epistemologie
- Qualitative Datenerhebung (Interviews, Fokus Gruppen, teilnehmende Beobachtung, etc.)
- Einsatz qualitativer Verfahren zur Erhebung von Bedarfen, Nutzungskontexten und weiteren Rahmenbedingungen sowie zur Evaluation im Rahmen von Produktentwicklungsprozessen
- Qualitative Datenanalyse-Verfahren
- Praktisches Projekt mit Nutzer*innen zur Bedarfserhebung

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Abgabe der individuellen Übungen
Mitarbeit in den interaktiven Elementen
Bewertung der Seminararbeit

Lehr- und Lernmethode

Interaktiver Vortrag mit Übungen, Seminararbeit als Gruppenprojekt

Sprache

Deutsch

2 4
Quantitative Methoden ILV

Quantitative Methoden ILV

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

- Deskriptive Statistik (Häufigkeitsbegriff, Lagemaße, Streuungsmaße, grafische Darstellungsmethoden diskreter und stetiger Merkmale, Eigenschaften spezieller Verteilungen insbesondere der Normalverteilung, (Rang-)Korrelation)
- Induktive Statistik (parametrische und nicht-parametrische Verfahren für unabhängige und abhängige Stichproben, komplexere varianzanalytische Verfahren wie zum Beispiel zweifaktorielle Varianzanalyse oder Messwiederholungen auf einem Faktor (Mixed Anova))
- Multivariate Verfahren (multiple Regressionsanalyse, logistische Regression, Reliabilitätsanalyse)
- Einsatz und Übung von Statistik- und Analyse-Software (SPSS)

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Arbeitsaufträge (selbstständige Analysen mit SPSS samt Interpretation der Ergebnisse)

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung, praktische Durchführung von Analysen direkt am Computer (mit Hilfe von SPSS), gemeinsame Interpretation der Ergebnisse. Besonderer Wert wird auf die Interaktivität im Unterricht gelegt

Sprache

Deutsch

1.5 3
Requirements Engineering ILV

Requirements Engineering ILV

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

- Einführung in die Grundbegriffe und die relevanten Methoden zur Erarbeitung von Kund*innenanforderungen an ein neues Produkt (d.h. ein Lastenheft als Problembeschreibung, einschließlich der wesentlichen Leistungsdaten, der gesetzlichen, marktbestimmten und unternehmensinternen Rahmenbedingungen sowie der anzustrebenden Preispunkte).
- Seine Umsetzung in technische Produktspezifikationen und in ein Pflichtenheft, welches als konkreter Leitfaden für die Realisierung des Projektes auch in einem sich wandelnden Umfeld dient, werden erarbeitet.
Anhand von praktischen Beispielen wird die Umsetzung der spezifizierten Anforderungen in Systementwürfe erarbeitet.

Prüfungsmodus

Endprüfung
Seminararbeit

Lehr- und Lernmethode

Vorlesung

Sprache

Deutsch

1.5 3
User Experience Design ILV

User Experience Design ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

- Usability / User Experience, User-centred Design / Co-Design, Differenzierungen und Abgrenzungen von Konzepten und Begriffen
- Design von Nutzer*innenschnittstellen und Interaktionen mit Gesundheitstechnologien, Interface design und Prinzipien des Intaktionsdesigns
- User Interface Patterns und Standards
- Darstellung und Visualisierung von Informationen
- Vorstellung und Anwendung von Tools zum Entwurf von Mock-ups (Wireframes, Software-Mock-ups)

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Abschlusstest und Bewertung von Einzel- und Gruppenabgaben.

Lehr- und Lernmethode

Interaktiver Vortrag mit Übungen zu Design-tasks in Einzel- und Gruppensettings.

Sprache

Deutsch

1 2

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Evidence based practice SE

Evidence based practice SE

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Begriffsklärung, Entwickeln einer klinischen Fragestellung, wissenschaftliche Literatursuche in Datenbanken, kritisches Lesen und Beurteilung von wissenschaftlichen Artikeln, Grundlagen quantitativer und qualitativer Forschung und klinischer Studien.

Prüfungsmodus

Endprüfung
schriftliche Ausarbeitung (Seminararbeit)

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Gruppenarbeit, Einzelarbeit, praktische Übungen

Sprache

Deutsch

1 2
Grundlagen der Technikfolgenabschätzung ILV

Grundlagen der Technikfolgenabschätzung ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

- Geschichte der Technikfolgenabschätzung
- Ziele und Rolle der Technikfolgenabschätzung
- Terminologie der Technikfolgenabschätzung
- Methoden der Technikfolgenabschätzung
- Vorstellung von Fallbeispielen im Kontext des Einsatzes von Gesundheitstechnologien
- Spezifische Herausforderungen und Potenziale von Gesundheitstechnologien aus Sicht der Technikfolgenabschätzung

Prüfungsmodus

Endprüfung
Abgabe einer schriftlichen Gruppenarbeit. (Seminararbeit)

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Gruppenarbeit, Präsentation, praktische Übungen (Einzel, Kleingruppe, Plenum).

Sprache

Deutsch

1 2
Grundlagen des Innovations-, Technologie- und Produktmanagements ILV

Grundlagen des Innovations-, Technologie- und Produktmanagements ILV

2 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

Innovationsmanagement unter Berücksichtigung des Technologiemanagement
Entrepreneur-/Intrapreneurship
Grundlagen Produktmanagement,Geschäftsmodell,Produktlebenszyklus
Grundlagen des Marketing
Gesundheitsökonomie
Grundlagen Business Plan

Prüfungsmodus

Endprüfung
Immanente Leistungsfeststellung bestehend aus:
>Präsentation eines Business Plans
>Erarbeitung und Präsentation eines Pitch Decks (Modulprüfung)

Lehr- und Lernmethode

Vortrag
Diskussion
Problem-based Learning
Gruppenarbeit
Peer-Feedback

Sprache

Deutsch

2 4
Produktrealisierung SE

Produktrealisierung SE

1 SWS
6 ECTS

Lehrinhalte

Realisierung einer Gesundheitstechnologie. Die Studierenden realisieren in Form von Gruppenarbeiten das in einer vorhergehenden LVA (Konzeption von medizinisch-technischen Geräten, 2. Semester) definierte und analysierte Produkt als Prototyp. Dabei kommen die Grundprinzipien des Projekt- und Produktmanagements zum Einsatz. Die Realisierung findet überwiegend in Form von selbständigem Arbeiten über Fernlehre statt.

Prüfungsmodus

Endprüfung
das realisierte Produkt sowie die begleitende Dokumentation wird zu gleichen Teilen zur Beurteilung herangezogen (Modulprüfung)

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Projektarbeiten in Gruppen

Sprache

Deutsch

1 6
Spezifische Rechtsgrundlagen ILV

Spezifische Rechtsgrundlagen ILV

2 SWS
4 ECTS

Lehrinhalte

- Zivilrecht hinsichtlich Haftung, Produkthaftungsgesetz
- Strategien zum Schutz geistigen Eigentums
- ISO-Normen
- Arbeitsrecht
- Medizinproduktegesetz (MPG)
- Sanitätsrecht, Berufsgesetze Gesundheitsberufe

Prüfungsmodus

Endprüfung

Lehr- und Lernmethode

Vortrag und interaktive Diskussion

Sprache

Deutsch

2 4
Wissenschaftliches Projektmanagement und Förderwesen ILV

Wissenschaftliches Projektmanagement und Förderwesen ILV

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Förderumwelten und Anträge
- Nationale und EU-weite Förderlandschaften (Ausschreibungen und öffentliche Aufträge)
- Vorgangsweise bei der Beurteilung von Ausschreibungen und öffentlichen Aufträgen
- Grundlagen des Vergabeverfahrens
- Rechtliche Rahmenbedingungen
- Förderungsvergabe und Förderkontrolle
- Bausteine und Erfolgsfaktoren für das Verfassen von Anträgen
- Praktische Übungen zum Schreiben von Anträgen
Projektmanagement als Basis zur Planung und Umsetzung des beantragten Projekts
- Projektmanagement Grundlagen: Projektbegriff / Projektarten / PM Aufgaben / Projektphasen
- Projektstartphase: Projektumweltanalyse / Projektdefinition / Projektorganisation
- Projektplanung: Planungsgrößen / Projektstrukturplan / Terminplanung / Ressourcenplanung
- Projektausführungsphase: Projektplanung / Änderungsmanagement und Projektcontrolling
- Projektabschlussphase
- Ausblick Vertiefende Themen: Planungsmethoden und Planungstools

Prüfungsmodus

Endprüfung
50% Förderantrag
Benotet werden: Kurzinhalt, Relevanz des Vorhabens in Bezug auf die Ausschreibungsschwerpunkte, Darstellung des State of the Art und Problemstellung sowie Projektziele und Innovationsgehalt

50 % Projekthandbuch
Für den PM Teil soll ein Projekthandbuch (PHB) inkl. der notwendigen Pläne für das zur Förderung beantragte Projekt erstellt werden. Der Beurteilungsschlüssel wird in der Vorlesung bekannt gegeben.
(Modulprüfung)

Lehr- und Lernmethode

Teamarbeit, Impulsvorträge, praktische Übungen, Reflexion und Feedbackrunden
PM Teil: Vorlesung / Powerpointpräsentation / Flipchart / PM Tools

Sprache

Deutsch

1 2

Wahlpflichtmodule (10 ECTS nach Wahl*)

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Bewegungswissenschaften – Wahlpflichtmodul MODUL 2.5 5
Fachspezifische Vertiefungen - Wahlpflichtmodul MODUL 2.5 5
Handlungswissenschaften – Wahlpflichtmodul MODUL 2.5 5
Mobile App Development - Wahlpflichtmodul MODUL 3.5 7
Modellbildung und Simulation – Wahlpflichtmodul MODUL 3.5 7
Prothetik und internationale Versorgungsmodelle – Wahlpflichtmodul MODUL 2 4

Lehrveranstaltung SWS ECTS
Ausgewählte Beratungstechniken und -methoden ILV

Ausgewählte Beratungstechniken und -methoden ILV

1.5 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

- Zentrale Begriffe der Beratung
- Beratungsfunktionen und Beratungsrollen
- Theorien und Modelle der Beratung
- Ausgewählte Beratungsmethoden
- Beratungsebene I: Individuum (Kommunikation, Konflikt, Coaching)
- Beratungsebene II: Gruppe (Entwicklungsphasen, Teamprozesse, Rollen und Positionen, Moderation)
- Beratungsebene III: Organisation (Organisationsentwicklung und Change Management, Organisationsstrukturen, Organisationskultur, Organisationales Lernen)
- Selbstreflexion als Basis für Beratungstätigkeit (Persönlichkeit, Karriere)

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
schriftliche Prüfung (60%)
Präsentationen (40%)

Lehr- und Lernmethode

- Vortrag
- Gruppenarbeiten
- Case-Studies
- Simulation

Sprache

Deutsch

1.5 2
Ausgewählte Gesprächssettings UE

Ausgewählte Gesprächssettings UE

2 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

Reflexion grundlegender Kommunikationstheorien
(Schulz von Thun, Hall, Watzlawick, Rogers, Berne)
Kooperative Kommunikation
Gesprächstechniken und Gesprächssituationen:
Informations- bzw. Aufklärungsgespräch
Helfendes Gespräch
Konfliktgespräch
Kritikgespräch
Feedbackgespräche
Präsentation und Vortrag

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Anwesenheit, Mitarbeit, Arbeitsaufträge und Feedback der Präsentationen

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Gruppenarbeit, Rollenspiel mit Videoanalyse, Präsentation

Sprache

Deutsch

2 2
e-counseling und Tele-Health ILV

e-counseling und Tele-Health ILV

1.5 SWS
3 ECTS

Lehrinhalte

- Aktueller Wissens- & Forschungsstand zu e-counseling.
- Definition und wissenschaftliche Grundlagen
- Elektronische Medien (Software-Varianten) zur Unterstützung der Beratungskommunikation, des Beratungsprozesses, der Interventionen, der Vermittlung von Information und Wissen und der Evaluation von Beratungsleistungen
- Methoden des eCounselings und deren Anwendungen
- Praxisteil – Eigenerfahrung

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Immanente Leistungsfeststellung bestehend aus folgenden vier Teilleistungen:
1.Test zu Block 1 "Nutzen und Herausforderungen im Austausch von Gesundheitsdaten"
2.Test zu Block 2 "Einsatz von e-counseling in verschiedenen Bereichen und Regionen"
3.Test zu Block 3 "Technische und rechtliche Herausforderungen von e-counseling und Teletherapie"
4.Abgabe einer Gruppenarbeit "Projektunterlagen für die geplante Finanzierung einer e-counseling oder teletherapeutischen Lösung"

Lehr- und Lernmethode

Vortrag, Gruppendiskussion, Teamarbeiten, Fallbeispiele

Sprache

Deutsch

1.5 3
Masterprüfung AP

Masterprüfung AP

0 SWS
1 ECTS

Lehrinhalte

Eigenständige Vorbereitung auf die Masterprüfung, bestehend aus den Prüfungsteilen:
- Präsentation der Masterarbeit
- Rechtferigung der Thesis
- Prüfungsgespräch über Querverbindungen des Themas der Masterarbeit zu den relevanten Fächern des Studienplans
Prüfungsgespräch über sonstige studienrelevante Inhalte

Prüfungsmodus

Endprüfung
Kommissionelle Masterprüfung

Lehr- und Lernmethode

Selbstständiges Erarbeiten der Thematik mit individuellesm Feedback im Rahmen der Masterarbeitsbetreuung

Sprache

Deutsch

0 1
Masterthesis MT

Masterthesis MT

0 SWS
20 ECTS

Lehrinhalte

Verfassen der Masterthese

Prüfungsmodus

Endprüfung
Masterprüfung

Lehr- und Lernmethode

Selbstständiges Erarbeiten der Thematik mit individuellesm Feedback im Rahmen der Masterarbeitsbetreuung

Sprache

Deutsch

0 20
Seminar zur Masterthesis SE

Seminar zur Masterthesis SE

1 SWS
2 ECTS

Lehrinhalte

- Darstellung einzelner Abschnitte bzw. des Arbeitsstandes Masterthesis
- Datenerhebung und Auswertung
- Beratung bezüglich Weiterarbeit
- Kritische Besprechung und Reflexion eigener und fremder Arbeiten sowie Verteidigen des eigenen Forschungsansatzes
- Wissenschaftstheoretische Zugänge

Prüfungsmodus

Immanente Leistungsüberprüfung
Aktive Mitarbeit an Aufgabenstellungen

Lehr- und Lernmethode

Individuelles Feedback, Präsentationen, Bearbeiten von Fallbeispielen, Diskussionen in Kleingruppen und im Plenum, Reflexion über die eigene Arbeit

Sprache

Deutsch

1 2

Wahlmöglichkeiten im Curriculum
Angebot und Teilnahme nach Maßgabe zur Verfügung stehender Plätze. Es kann zu gesonderten Auswahlverfahren kommen.

Wahlpflichtfächer des dritten Semesters kommen ab einem Minimum von 6 Anmeldungen zustande.

Unterrichtszeiten
Der Unterricht findet geblockt statt. Es gibt jedes Semester sechs- bis siebenmal jeweils von Mittwoch bis Samstag ganztägig Lehrveranstaltungen.

Offene Lehrveranstaltungen

Sie haben auch die Möglichkeit, ausgewählte offene Lehrveranstaltungen anderer Studiengänge bzw. Departments zu besuchen. Details zur Anmeldung finden Sie hier.

Karrierechancen

Mit diesem Studium positionieren Sie sich als eine*r von wenigen ausgebildeten Expert*innen an der Schnittstelle von Technik und Gesundheit. Sie unterstützen Menschen mit und ohne Einschränkungen in ihrem täglichen Leben mit Hilfe von technikgestützten Präventions-, Diagnose- und Therapiesystemen. Ihre beruflichen Aktivitäten zielen darauf ab, Menschen alltägliche Fähigkeiten und Fertigkeiten zu ermöglichen und zu fördern. Dafür erforschen, entwickeln oder implementieren Sie alltagsgerechte Produkte, therapeutische Hilfsmittel, Assessmenttools oder Dienstleistungen. Sie lernen darüber hinaus, Umwelten mit Systemen so zu gestalteten oder zu adaptieren, dass benachteiligte Menschen wie beispielsweise Ältere oder Demenzkranke in ihrem persönlichen Umfeld, aber auch im öffentlichen Raum teilhaben können. Zur Evaluierung können Sie klinische Studien durchführen. Wissen über Informatik und Elektronik kombiniert mit Wissen über Handlungs- und Bewegungswissenschaft führt zu einem Ergebnis, das sich ausschließlich an den Bedürfnissen der Nutzer*innen orientiert. Mit diesem besonderen Blick eröffnet Ihnen das Masterstudium zahlreiche Karrierechancen als Produktentwickler*in bzw. –manager*in, Berater*in, Trainer*in, Studiendesigner*in bzw. –koordinator*in, Projektmanager*in oder Wissenschaftler*in, Advanced Clinical Practioner oder Hard- und Softwareentwickler*in. 

  • Rehabilitations- und Geriatriezentren, Zentren für Menschen mit Behinderung
  • Hersteller*in Medizin(technischer)-, Sport-, Spiel- und Therapiegeräte
  • Kommunikationstechnik (Sprach- und Datenkommunikation)
  • Hilfsmittelhersteller*in, Hersteller*in technischer Pflegegeräte 
  • Forschung & Entwicklung/Therapie und Diagnostik: in Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Universitäten
  • Institutionen zur Sport- und Bewegungsförderung
  • Abteilungen für AAL Ambient Assisted Living und Initiativsysteme (kognitive Unterstützung/Entwicklung)
  • Trägervereine z.B. von Wohngemeinschaften zur Betreuung pflegebedürftiger Menschen oder für Senior*innen

Doktorat nach dem Abschluss?

Agnes Sturma ist Absolventin des Bachelorstudiums Physiotherapie und des Masterstudiums Health Assisting Engineering. Sie schrieb ihre Doktorarbeit an der MedUni Wien/Christian Doppler Labor zur Wiederherstellung von Extremitätenfunktionen.

Zum Doktoratsservice der FH Campus Wien

Interview mit Armin Mesic

Demenz - Technische Lösungen ermöglichen Selbstständigkeit im Alltag

Immer mehr ältere Menschen sind heute von Demenz betroffen. Welche Systeme und Lösungen sie im Alltag bestmöglich unterstützen können, ist Forschungsthema an der FH Campus Wien.

Zum Interview

Aufnahme

Zulassungsvoraussetzungen

    • Bachelor der Ergotherapie, Physiotherapie oder Gesundheits- und Krankenpflege einer inländischen oder anerkannten ausländischen Fachhochschule bzw. Universität bzw. vergleichbare Qualifikation
    • Bachelor der Informatik, Elektronik, Mechatronik oder Medizintechnik einer inländischen oder anerkannten ausländischen Fachhochschule bzw. Universität bzw. vergleichbare Qualifikation
    • Diplom (lt. österreichischem MTD-Gesetz oder vergleichbar) zur/zum Ergotherapeut*in oder Physiotherapeut*in  
    • Sehr gute Deutschkenntnisse (mind. C1-Niveau) und Englischkenntnisse (mind. B2-Niveau)

    Bewerbung

    Für Ihre Bewerbung brauchen Sie folgende Dokumente:

    • Geburtsurkunde
    • Staatsbürgerschaftsnachweis
    • Bachelor- oder Diplomstudienabschluss / Diplom / Hochschulreife / sonstige Nachweise / gleichwertiges ausländisches Zeugnis

    Gleichwertig ist es, wenn es völkerrechtlich vereinbart ist oder nostrifiziert wurde. Die Studiengangsleitung kann das Zeugnis auch im Einzelfall anerkennen.

    • tabellarischer Lebenslauf inkl. Portätfoto,
    • Motivationsschreiben,
    • gegebenenfalls Publikationsliste

    Bitte beachten Sie
    Ein Zwischenspeichern der Online-Bewerbung ist nicht möglich. Sie müssen Ihre Bewerbung in einem Durchgang abschließen. Ihre Bewerbung ist gültig, wenn Sie alle verlangten Dokumente und Unterlagen vollständig hochgeladen haben. Sollten zum Zeitpunkt Ihrer Bewerbung noch Dokumente fehlen (z.B. Zeugnisse), können Sie diese auch später per E-Mail, Post oder persönlich nachreichen, allerspätestens jedoch bis zum Beginn des Studiums.

    Aufnahmeverfahren

    Das Aufnahmeverfahren findet derzeit in Form eines persönlichen Gesprächs via Skype mit der Studiengangsleitung statt (Dauer ca. 20 Minuten). Ihre Termine für dieses persönliche Gespräch erhalten Sie nach Absprache mit dem Sekretariat. Alternative individuelle Termine können wir nur nach Vereinbarung per E-Mail gewähren.

    • Ziel
      Ziel ist es, jenen Personen einen Studienplatz anzubieten, die das Aufnahmeverfahren mit den besten Ergebnissen abschließen.
    • Kriterien
      Geographische Zuordnungen der Bewerber*innen haben keinen Einfluss auf die Aufnahme. Die Zugangsvoraussetzungen müssen erfüllt sein. Der Gesamtprozess sowie alle Bewertungen des Aufnahmeverfahrens werden nachvollziehbar dokumentiert und archiviert.

    Studieren mit Behinderung

    Sie möchten sich für das Studium bewerben und brauchen aufgrund einer Behinderung, chronischen Erkrankung oder Beeinträchtigung Unterstützung?
    Sollten Sie Fragen zum Aufnahmeverfahren haben, nehmen Sie bitte so früh wie möglich Kontakt auf!
    Ihre Ansprechperson:
    Mag.a Ursula Weilenmann
    Mitarbeiterin Gender & Diversity Management
    barrierefrei@fh-campuswien.ac.at

    Durchstarten im Studium

    Brückenkurse

    Speziell für Studierende im ersten Semester eines technischen oder bautechnischen Studiums gibt es die Möglichkeit, vor bzw. mit Studienbeginn Auffrischungs- und Einführungskurse in für das Studium wichtige Fächer wie Mathematik, Physik, Englisch, Elektronik, Programmieren in C etc. zu besuchen. Das soll den Einstieg ins FH-Studium erleichtern und den Studienerfolg in wichtigen Fächern sichern.

    Termine und Anmeldung

    Buddy-Netzwerk

    Bewerbungsphase und Studienbeginn werfen erfahrungsgemäß viele Fragen auf. Deshalb bieten wir Interessent*innen und Bewerber*innen an, sich mit einer höhersemestrige*n Student*in aus dem für Sie in Frage kommenden Studiengang zu vernetzen. Der persönliche und individuelle Kontakt zu Ihrem Buddy soll Ihnen den Einstieg in Ihr Studium erleichtern.

    Zum Buddy-Netzwerk

    International

    Nutzen Sie die Möglichkeit, im Rahmen Ihres Studiums ein Praktikum oder Studiensemester im Ausland zu absolvieren. Der Studiengang und das International Office unterstützen Sie dabei.

    International Services

    Datenbank der internationalen Hochschulkooperationen


    Kontakt

    Sekretariat

    Robert Priewasser, BA BA MA
    Favoritenstraße 226, D.1.21
    1100 Wien
    T: +43 1 606 68 77-4380
    F: +43 1 606 68 77-4389
    hae@fh-campuswien.ac.at

    Lageplan Hauptstandort Favoriten (Google Maps)

    Lehrende und Forschende


    Projekte


    > Drink Smart

    Leitung: Mag.a Dr.in Elisabeth Haslinger-Baumann, DGKS

    > ReMIND

    Leitung: Dipl.-Ing. Mag. Franz Werner


    > SpoKk – ein Freizeitgebäude für alle

    Architekturmodell

    28.05.2020 // Entwerfen für das Grätzl ist die Devise der Architektur – Green Building-Studierenden im 6. Semester. Sie liefern Ideen für ein Freizeitgebäude auf dem Areal der ehemaligen Ankerbrotfabrik in Wien, das Sport, Kunst und Kultur verbinden soll. mehr

    Events

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    Kooperationen und Campusnetzwerk

    Wir arbeiten eng mit namhaften Unternehmen aus Wirtschaft und Industrie, Universitäten, Institutionen und Schulen zusammen. Das sichert Ihnen Anknüpfungspunkte für Berufspraktika, die Jobsuche oder Ihre Mitarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Viele unserer Kooperationen sind auf der Website Campusnetzwerk abgebildet. Ein Blick darauf lohnt sich immer und führt Sie vielleicht zu einem neuen Job oder auf eine interessante Veranstaltung unserer Kooperationspartner*innen!

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    Aktuelle Jobs aus dem Campusnetzwerk