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09.07.2019

EMV: Warum Elektrogeräte manchmal verrückt spielen

Studierende des Masterstudiengangs Green Mobility besuchten TÜV AUSTRIA im Rahmen einer Exkursion und erhielten einen Einblick in die Prüftechnik zur elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV).

Studierende des Masters Green Mobility im Rahmen der Exkursion bei TÜV AUSTRIA

Studierende des Masters Green Mobility im Rahmen der Exkursion bei TÜV AUSTRIA


Christian Rötzer, Geschäftsführer der TÜV AUTRIA Automotive GmbH, wies zu Beginn auf die zahlreichen Aufgabenfelder in der technischen Prüfung von Produkten und Anlagen, in denen der TÜV international aktiv ist, hin. Er hob die Wichtigkeit des TÜV für die Markteinführung neuer Technologien und Produkte hervor.

Prüfung auf elektromagnetische Verträglichkeit

Wir alle kennen das: Manchmal geben Lautsprecher eigenartige Geräusche von sich, wenn in der Nähe ein Mobiltelefon betrieben wird. Doch warum? Die Einstrahlung elektromagnetischer Felder ist der Grund hierfür. Wilhelm Seier, Leiter des Prüflabors, gab eine umfassende Einführung in die Theorie der elektromagnetischen Verträglichkeit. Dabei ging er auf Themen wie Testfrequenzen, verschiedene Prüfvorschriften und Zertifikate ein. Im Anschluss konnten die Studierenden eine Prüfung auf elektromagnetische Verträglichkeit live erleben.

Störungen auf den Grund gehen im EMV-Prüflabor

Zuletzt ging es ins neue EMV-Prüflabor des TÜV. Dort war zur Prüfung der elektromagnetischen Verträglichkeit für unsere Exkursion eine Ladestation von Schrack aufgebaut. Mittels großer Antennen wurde die Ladestation mit elektromagnetischen Feldern unterschiedlicher Frequenzen bestrahlt, um die korrekte Funktion bei externen Störungen zu überprüfen. Die Studierenden konnten so miterleben, wie eine EMV-Prüfung abläuft und bekamen einen detaillierten Einblick in die Welt der elektromagnetischen Verträglichkeit.


Foto © TÜV Austria

Masterstudium Green Mobility: Elektromobilität als ganzheitliches Konzept

Das Masterstudium Green Mobility thematisiert die Elektromobilität als ganzheitliches Konzept für den Individualverkehr und schafft damit eine Basis, um diese in Österreich zu etablieren. Zentraler Ausgangspunkt sind technische Komponenten für Hybrid- und Elektrofahrzeuge, deren Schnittstellen und die für den Betrieb erforderliche Infrastruktur. Die Besonderheit dieses Studiums stellt die Kombination mit ökonomischem, ökologischem und rechtlichem Know-how dar.

Bewerbungen für das Studienjahr 2019/20 sind noch bis 11. August 2019 möglich!