Interview mit Lena Hochleuthner

Ich muss nicht hinterfragen, ob es Sinn macht

Lena verfolgte ursprünglich ein berufliches Ziel in der Tourismuswirtschaft. Heute studiert sie im vierten Semester Gesundheits- und Krankenpflege.

© Privat

"Der Plan war ursprünglich, beruflich etwas ganz anderes zu machen als meine Eltern. Sie sind nämlich beide in der Pflege." Lena besuchte eine der Hertha Firnberg Schulen für Wirtschaft und Tourismus, sattelte nach der Matura doch auf Gesundheits- und Krankenpflege um und begann die Ausbildung am KAV-Kooperationsstandort SMZ Ost. Warum dann doch? "Ich muss nicht hinterfragen, ob es Sinn macht. Es ist abwechslungsreich, schon im Studium. Ein Medizin-Studium kam für mich nie näher in Betracht, durch die ganz andere Zugangsweise die man in diesem Beruf zu den PatientInnen hat."

Was bietet das Studium?

"Ein Studium wäre mir nicht vordergründig wichtig gewesen. Aber der Vorteil des Studiums liegt in den Möglichkeiten, die sich nach der Bachelorausbildung ergeben. Vielleicht nutze ich das." Lena, die ihre Ausbildung im Juni 2018 beendet, interessiert sich für die medizinische Komponente in Verbindung mit Medizintechnik und Pflege. "Ich würde gerne auf einer Intensivstation zu arbeiten beginnen. Mit meinen Interessen wäre ich dort gut aufgehoben." Aber jetzt gilt es zuerst, das Studium zu beenden: "Es ist ein anspruchsvolles Unterfangen. Wir verbinden Studium mit Praxis, was anstrengend sein kann. Es ist eine unglaubliche Themenvielfalt die wir haben. Von wissenschaftlichen Fächern über Medizin, Ethik und Recht. Und natürlich ein großer Teil Gesundheits- und Krankenpflege."


Studiengang

Gesundheits- und Krankenpflege

Bachelorstudium, Vollzeit

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