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03.09.2014

FH Campus Wien beim Forum Alpbach: Wie kann sich eine Hochschule im internationalen Umfeld behaupten?

Im Rahmen des Forum Alpbach fand ein World Café mit dem Titel "At the Crossroads: Universities Equipping Us for a Changing World" statt. Arthur Mettinger, Rektor der FH Campus Wien, diskutierte dabei die Frage, wie Hochschulen heute internationaler agieren müssen, um Internationale Studierende, insbesondere aus dem Nicht-EU-Raum, für ein Studium an der FH Campus Wien zu interessieren. Ausgangspunkt der Diskussion war das 2-semestrige Foundation Year, welches die FH Campus Wien ab dem Wintersemester 2015/16 erstmals durchführt.

Internationalisierungsaktivitäten sind wichtiger Schwerpunkt im Zukunftsbild der FH Campus Wien

Um die internationale Positionierung als österreichische Bildungsanbieterin noch stärker voranzutreiben, ist es Ziel, ab dem Wintersemester 2016/2017 drei Bachelorstudiengänge gänzlich auf Englisch anzubieten. "Mit dem neuen Studienangebot an der FH Campus Wien und dem zweisemestrigen Foundation Year zeigen wir, in welche Richtung es gehen kann und nehmen damit eine Führungsposition innerhalb des österreichischen Fachhochschulsektors ein", so Arthur Mettinger beim Arbeitskreis. "Mit einem eigens entwickelten zweisemestrigen Vorstudienjahr (Foundation Year) wird die FH Campus Wien für StudienbewerberInnen aus Ländern außerhalb der Europäischen Union einen neuen innovativen Schritt setzen, um den internationalen Studierenden den Beginn eines englischsprachigen Bachelorstudiums an der FH Campus Wien zu ermöglichen. In diesem maßgeschneiderten Foundation Year werden die Sprachkompetenzen, weitere Kompetenzen für die "Studierfähigkeit" sowie Qualifikationen in spezifischen Fächern gezielt aufbaut."

Forschung und Entwicklung an den Schnittstellen der Disziplinen

Die diesjährigen Technologiegespräche im Rahmen des Europäischen Forum Alpbach, beschäftigten sich sehr intensiv mit dem Thema Industrie 4.0. "Die vierte industrielle Revolution bedarf einer starken interdisziplinären Auseinandersetzung mit mehreren relevanten Forschungsfeldern. Dazu benötigt die Industrie Lösungen, um auf diese Herausforderungen wirksam reagieren zu können", fasste Vizerektor Heimo Sandtner die zahlreichen Gespräche mit VertreterInnen der Hochschulwelt, der Forschung sowie der Industrie zusammen. "Als Fachhochschule mit einer einzigartigen Bandbreite möchten wir die vierte industrielle Revolution aktiv mitgestalten. Daher ist es unser Ziel, Forschung und Entwicklung an den Schnittstellen der Disziplinen zu etablieren und diese Position in Zukunft noch weiter auszubauen. Durch Kooperationen mit internationalen Industriepartnern können wir den Wissenstransfer nachhaltig sichern und anwendungsorientierte Forschungsergebnisse in die Lehre miteinbeziehen".