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20.11.2013

MedUni Wien und FH Campus Wien vereinbaren Kooperation

Die Medizinische Universität Wien und die FH Campus Wien verstärken ihre Zusammenarbeit. Vertreter beider Hochschulen unterzeichneten am 19. November eine Kooperationsvereinbarung mit dem Ziel, wissenschaftliche, personelle und infrastrukturelle Synergien zu heben.

© FH Campus Wien

Die Studienprogramme und Forschungsschwerpunkte der beiden Hochschulen weisen zahlreiche Schnittstellen auf – von der Biotechnologie über die klinische Forschung bis zum Gesundheitsmanagement. In Projekten wurde daher schon seit Jahren zusammengearbeitet. Künftig wollen beide Hochschulen ihre Stärken und Potenziale bündeln und die Partnerschaft institutionell verankern und strategisch weiterentwickeln.

Geplant ist einerseits, die wissenschaftliche Kooperation in Lehre und Forschung voranzutreiben und andererseits, den Austausch von Studierenden, WissenschaftlerInnen und anderen Hochschulangehörigen zu forcieren. Konkrete Maßnahmen werden etwa die gegenseitige Vergabe von Lehraufträgen und Gastvorträgen und die gemeinsame Betreuung von wissenschaftlichen Arbeiten von Studierenden sein.

Darüber hinaus werden die beiden Hochschulen sich hinsichtlich ihrer Forschungsstrategien austauschen, um komplementäre Forschungsschwerpunkte zu identifizieren und gemeinsam Projekte zu entwickeln. Für F&E-Zwecke sollen auch Funktionsräume und Großgeräte gegenseitig zugänglich gemacht werden.

Vereinte Innovationskraft

"Sowohl die MedUni Wien als auch die FH Campus Wien können auf hohe Expertisen zurückgreifen, die in sich in vielen Fachbereichen zu einer win-win-Situation gegenseitig ergänzen werden", betonte der Rektor der MedUni Wien, Wolfgang Schütz. Heimo Sandtner, Vizerektor für Forschung und Entwicklung an der FH Campus Wien, erklärte: "Beide Hochschulen zeichnen sich durch ihre hohe Innovationskraft aus, die auf einer stark forschungsgeleiteten Lehre basiert. Die FH Campus Wien wird an der Schnittstelle zwischen Grundlagen- und anwendungsorientierter Forschung ihre Kompetenzen einbringen". Sandtner wird gemeinsam mit Markus Müller, Vizerektor für Forschung und Entwicklung der MedUni, die Zusammenarbeit koordinieren.

Die bisher durchgeführten gemeinsamen Projekte wurden unter anderem von folgenden Fachbereichen getragen:

  • Biomedizinische Analytik (FH) und Immunologie (MedUni)
  • Biomedizinische Analytik (FH) und Humangenetik (MedUni)
  • Radiologietechnologie (FH) und Radiodiagnostik (MedUni)
  • Ergotherapie & Physiotherapie (FH) und Innere Medizin & Rheumatologie (MedUni)
  • Molekulare Biotechnologie (FH) und Pathophysiologie und Allergieforschung (MedUni)
  • Molekulare Biotechnologie (FH) und Dermatologie (MedUni)
  • Molekulare Biotechnologie (FH) und Krebsforschung (MedUni)