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17.09.2013

Medizinische Biotechnologie: Neue Kooperation mit BOKU und VetMed

Gemeinsam mit der Universität für Bodenkultur, der Veterinärmedizinischen Universität und weiteren Forschungseinrichtungen startet die FH Campus Wien ein neues Kooperationsprojekt in den Bereichen medizinische Biotechnologie, Zellbiologie und Zelltherapien. Ziel ist der Ausbau der medizinischen Anwendung von Gewebekulturen und Zelltherapien. Das Projekt wird vom Wissenschaftsministerium im Rahmen der Hochschulraum-Strukturmittel, auch bekannt als "Hochschulmilliarde", gefördert.

"Das Motto ‚viribus unitis‘ wird an den Universitäten im besten Sinn des Wortes gelebt – die Kooperationen stärken die Universitäten und ihre vielfältig gewählten Kooperationspartner, wie etwa Fachhochschulen und Unternehmen.", erklärte Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle bei der gemeinsamen Präsentation der Vergabe-entscheidung mit Rektorin Dr.in Sonja Hammerschmid (Veterinär-medizinische Universität Wien), Rektor Dr. Martin Gerzabek (Universität für Bodenkultur Wien) und Rektor Dr. Arthur Mettinger (FH Campus Wien).

"Das heute vorgestellte Projekt stellt einen weiteren Meilenstein in der Erfolgsgeschichte der Kooperationen der FH Campus Wien mit Universitäten dar. Als Fachhochschule bringen wir hohe anwendungs-orientierte Forschungskompetenz in die Kooperationen ein", zeigt sich Rektor Mettinger erfreut über den Zuschlag in dem kompetitiven Vergabeverfahren.

Die FH Campus Wien stellt in diesem Projekt für Schulungen und Summer-Schools hochspezialisierte Technikerinnen und Techniker für eine biotechnologische Pilotanlage zur Verfügung. "Wir ergänzen die Grundlagenforschung unserer Partnerinnen und Partner mit dem hoch-innovativen und anwendungsorientierten Know-how einer Fachhochschule. So können neue Forschungsergebnisse rasch in die Praxis transferiert werden," erklärt Rektor Mettinger die Rolle der FH Campus Wien. Von den gemeinsam mit den KooperationspartnerInnen angeschafften High-End-Geräten werden auch die Studierenden im Fachbereich Bioengineering profitieren.

Die Hochschulmilliarde – die Bundesregierung investiert im Zeitraum 2013-2015 rund 990 Millionen Euro zusätzlich in die Universitäten und Fachhochschulen – wird in einem wesentlichen Teil nach den Kriterien Qualität, Effizienz, Kooperationen vergeben: Über die mit 450 Millionen Euro dotierten Hochschulraum-Strukturmittel. Ein Teilbetrag von 63 Millionen Euro wird im Rahmen einer Ausschreibung für die Anschub-finanzierung von Kooperationen eingesetzt. Antragsberechtigt waren die öffentlichen Universitäten. Voraussetzung für die Vergabe der Projektmittel ist die Beteiligung mindestens einer weiteren Institution aus den Bereichen Wissenschaft, Hochschulen, Kunst und Kultur oder der Wirtschaft.