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08.04.2014

Bionik erleben: Neues Schulprojekt von Festo und der FH Campus Wien

Technische Berufe bieten top Zukunftschancen – ein ambitioniertes Schulprojekt ermöglicht AHS Schülerinnen und Schülern nun einen besonders spannenden Einstieg ins Thema. Das von Festo speziell für allgemeinbildende höhere Schulen (AHS) entwickelte BionicLab bringt den Schülerinnen und Schülern den Technik-Bereich Bionik mit ungewöhnlichen Experimenten näher.

SchülerInnen der AHS Wenzgasse beim Experimentieren mit dem von Festo entwickelten "BionicLab" © Festo / Georg Krewenka

Ein neues Schulprojekt zur Förderung des technischen Interesses an Allgemeinbildenden Höheren Schulen (AHS) hat Festo in Zusammenarbeit mit der FH Campus Wien initiiert. Festo hat dafür den für den Unterricht konzipierten Experimentierkoffer „BionicLab“ entwickelt. Als interdisziplinäres Fachgebiet, bei dem Lösungen von der Natur in die Technik abgeleitet werden, erlaubt Bionik einen forschungsorientierten, gut verständlichen Einstieg in die Technik.

Im ersten Schritt werden ab April sechs AHS mit dem BionicLab ausgestattet: das BRG6 Amerlinggasse im 6. Bezirk, das Laaer Berg Gymnasium im 10., das Bundesrealgymnasium Wenzgasse im 13., das Goethe Gymnasium im 14., die AHS Friesgasse im 15. und das Real Gymnasium Geblergasse im 17. Bezirk. Jedes BionicLab enthält unter anderem Informationen über die Bionik als interdisziplinäres Wissenschaftsgebiet, bionische Arbeitsweisen und Material für spannende Experimente.

BionicInstructors unterstützen LehrerInnen beim Experimentieren

Studierende des Bachelorstudiums High Tech Manufacturing der FH Campus Wien wurden von der Fachhochschule zu BionicInstructors ausgebildet. Sie können von den AHS-LehrerInnen zur Unterstützung beim Einsatz des BionicLabs kostenfrei angefordert werden. Ziel des Projekts ist es, den Lehrkräften Material für einen spannenden Unterricht zur Verfügung zu stellen, um so bei den Schülerinnen und Schülern Interesse für ein technisches Studium nach der Matura zu wecken. DI Rainer Ostermann, Country Manager Festo Österreich: „Mit dem BionicLab wird das Zusammenspiel von Natur und Technik erlebbar – das macht neugierig und weckt das Interesse an einem technischen Studium. Die FH Campus Wien ist die ideale Kooperationspartnerin, da die Studierenden als BionicInstructors ihre Technikbegeisterung aus erster Hand an die AHS-Schülerinnen und -Schüler weitergeben können.“ Auch DI Dr. Heimo Sandtner, Vizerektor für Forschung und Entwicklung der FH Campus Wien ist von der Praxisnähe des Projekts überzeugt: „Die FH Campus mit ihren 4.600 Studierenden und 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Lehre und Forschung profitiert von industrienahen Projekten und Kooperationen wie dieser. Das sind wichtige Bausteine für die forschungsgeleitete und praxisbezogene Lehre an unserer Hochschule“.

Bionik zum Anfassen

Der Bionik-Koffer BionicLab wurde für die Einführung in den vielseitigen Technik-Bereich Bionik an allgemeinbildenden Schulen entwickelt. Besonderer Wert wurde darauf gelegt, die Schülerinnen und Schüler selbst experimentieren zu lassen. Dabei erfahren sie viel über bionische Prinzipien und über die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens. Alle im Koffer enthaltenen Versuche sind einfach durchführbar und durch vorbereitete Arbeitsblätter anschaulich dokumentiert.

Festo – das Unternehmen

Festo Österreich ist Marktführer in der Automation mit Pneumatik und Elektronik sowie der technischen Aus- und Weiterbildung. Das Unternehmen, das in Österreich 100 Mitarbeiter beschäftigt, bildet mit eigenständigen Tochtergesellschaften und Niederlassungen die Drehscheibe für alle mittel- und osteuropäischen Konzernaktivitäten. Mit 30.000 Katalogprodukten in einigen hunderttausend Varianten und kundenspezifischen Lösungen ist Festo der Partner für die Industrie- und Prozessautomation. Der Erfinder der Ventilinsel setzt mit 2800 Patenten auf weltweite Forschung und Entwicklung: Festo investiert (7 %) seines jährlichen Umsatzes (2012 rd. 2,24 Mrd. Euro) in die Entwicklung praxisorientierter Innovationen. Ergebnis dieser Forschungstätigkeit ist beispielsweise das industrielle Highspeed-Kompaktkamerasystem, das im Tec Wien, der österreichischen Forschungseinheit entwickelt wurde. Corporate Educational Responsibility: Das unabhängige Familienunternehmen kommt seiner gesellschaftlichen Verantwortung im Bildungsbereich durch Projekte wie dem Bildungsfonds oder der Vergabe von Experimentierboxen an Schulen aktiv nach.