News

09.02.2015

FH Campus Wien bietet Clinical Engineering im Masterstudium Technisches Management an

Die FH Campus Wien vergrößert im Masterstudium Technisches Management die Auswahl an technischen Vertiefungen. Ab Herbst startet der erste Jahrgang mit Studierenden, die die Möglichkeit haben, sich auf Clinical Engineering und damit auf den Zukunftsmarkt der Medizintechnik und der technischen Infrastruktur im Gesundheitswesen zu spezialisieren. Bisher konnten die Studierenden ab dem dritten Semester zwischen den Vertiefungen Umwelt- und Energietechnik oder Informationstechnik wählen.

Das berufsbegleitende Masterstudium Technisches Management schafft durch eine einzigartige Kombination aus technischen und wirtschaftlichen Kompetenzen eine ideale Ausgangsposition, um technisch orientierte Unternehmen mit innovativen Produkten und Dienstleistungen zur Weltspitze zu führen. Studierende setzen sich mit praxisnahen Fragestellungen aus dem Projekt-, Prozess- und Qualitätsmanagement auseinander und lernen dabei, sowohl betriebswirtschaftliche als auch rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen miteinzubeziehen. Neue Methoden des Wissens-, Innovations- und Technologiemanagements tragen dazu bei, Innovationen – trotz immer kürzer werdender Produkt- und Dienstleistungslebenszyklen – erfolgreich am Markt zu lancieren. „Management-Know-how verbunden mit technischem Detailwissen macht das Erfolgsrezept dieses Studiums und von international agierenden Unternehmen aus. Speziell die Medizintechnik und technische Anforderungen im Gesundheitswesen gehören zu den Zukunftsthemen, denen wir mit der Vertiefung Clinical Engineering, Rechnung tragen“, so FH-Prof. DI Andreas Posch, Leiter des Masterstudiums Technisches Management an der FH Campus Wien. Zugangsvoraussetzung zum Masterstudium ist ein facheinschlägiger technischer Bachelor- oder Diplomstudienabschluss. Die Anmeldefrist läuft bis 30. Juni 2015.

Clinical Engineering mit Fokus auf Medizintechnik im Gesundheitswesen

Im Mittelpunkt dieser neuen Vertiefung stehen die Medizintechnik sowie die technische Infrastruktur und Gebäudeautomatisierung im Gesundheitswesen. Vordergründig geht es darum, die Zuverlässigkeit und Sicherheit technischer Systeme zu garantieren und deren Einfluss auf die Versorgung und das Wohl der PatientInnen zu berücksichtigen. Gerade in der Vorsorge und Behandlung von PatientInnen ist die Medizintechnik ein wesentlicher Faktor. Durch die steigende Funktionalität medizintechnischer Geräte nimmt auch die Komplexität der verwendeten Software zu. Mit Know-how über neue Softwareentwicklungsmethoden wie etwa MediSPICE sind AbsolventInnen in der Lage, Entwicklungen in der Medizintechnik erfolgreich voranzutreiben. Bei der Gebäudebewirtschaftung von Krankenhäusern spielt die zunehmend automatisierte Gebäudeleittechnik eine entscheidende Rolle – Ziel ist es, einerseits Ressourcen effizient einzusetzen und andererseits auch optimalen Komfort für PatientInnen zu ermöglichen. Anwendungskompetenzen im Risikomanagement mit Fokus auf technische Infrastruktur und auf PatientInnen runden diese Vertiefungsrichtung ab.
 

Weitere Vertiefungen entsprechen Trend zur digitalen Gesellschaft und Nachhaltigkeit

Die Nutzungsmöglichkeiten von alternativen erneuerbaren Energien und die zugrunde liegenden Prinzipien sind zentrale Themen in der Vertiefung Umwelt- und Energietechnik. Die wesentliche Herausforderung liegt darin, zu erkennen, wie die unterschiedlichen Green Technologies bestmöglich einsetzbar sind und welche innovativen Produkte und Dienstleistungen sich auf dieser Basis entwickeln und umsetzen lassen. Die Vertiefung Informationstechnik schafft wiederum die Basis, um neue Software von der Architektur bis zur Implementierung zu steuern und dabei hohen Ansprüchen an Funktionalität, Qualität und IT-Security zu genügen.