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09.12.2014

Sicherheit hat Zukunft: Kooperationsstudie der FH Campus Wien

Sich sicher zu fühlen ist ein menschliches Grundbedürfnis. Wie Unternehmen mit dem Thema Sicherheit umgehen, zeigt eine Studie der FH Campus Wien gemeinsam mit der Hochschule für Öffentliche Verwaltung in Bremen.

Die Anforderungen an die Unternehmenssicherheit sind vielfältig. Prozesse, Rechte, Gebäude, Rohstoffe und nicht zuletzt die MitarbeiterInnen selbst müssen geschützt werden. Denn Bedrohungen gibt es überall. Wie damit umgegangen wird, zeigt die Studie "CSO Top 100", welche die Konzernsicherheit von Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz beleuchtet. Diebstahl, Unterschlagung, Betrug und Untreue. Dies sind die häufigsten Delikte in international agierenden Unternehmen. Um sie zu bekämpfen, haben viele Konzerne bereits eigene Sicherheitsabteilungen eingerichtet und fest in der Organisationsstruktur verankert. MitarbeiterInnen dieser Abteilungen haben nicht nur umfangreiche Aufgabengebiete wie die Implementierung der unternehmensweiten Sicherheitsstrategie, sie werden auch zunehmend in Entscheidungen mit unternehmensstrategischer Bedeutung eingebunden.
Aufgrund der steigenden Anforderungen an die Unternehmenssicherheit wird auch der Bedarf an Sicherheitsfachkräften in Zukunft weiter steigen. Vor allem für den Bereich der Cyber-Sicherheit, die seit den Enthüllungen von Edward Snowden immer mehr im Fokus steht. "Insgesamt ist zu erwarten, dass die Aufgaben von Sicherheitsabteilungen noch stärker strategisch und analytisch ausgerichtet werden. Denn kein Unternehmen kann es sich mehr leisten, seine Ressourcen nicht zu schützen. Sicherheit ist eindeutig ein Teil des wirtschaftlichen Erfolgs von Unternehmen", so Martin Langer, einer der Studieninitiatoren und Studiengangsleiter an der FH Campus Wien.

Forschungsergebnisse für die Praxis

Die Forschungsergebnisse der Studie sind nicht nur Antwort auf Anfragen aus der Wirtschaft, die Erkenntnisse aus der vielschichtigen Betrachtung des Themas Sicherheit fließen auch in die Lehre der Hochschulen selbst ein. Das ermöglicht Vortragenden, ihre Lehrinhalte immer am wissenschaftlich aktuellsten Stand zu halten. Denn Ziel der Ausbildungen im Bereich Sicherheit ist es, möglichst praxisrelevante Studiengänge anzubieten, die AbsolventInnen einen guten Einstieg ins Berufsleben ermöglichen.