Bild: 3D-Grafik FH Cmapus Wien

Forschung und Entwicklung Fachbereich Bioengineering

OPTIPRO

Im Fachbereich Bioengineering wurde das FHplus-Projekt OPTIPRO – die Optimierung einer Produktionsplattform für die Herstellung therapeutischer Proteine erfolgreich durchgeführt.


Forschungsziel war die Entwicklung neuer Methoden, um Proteine effizienter und kostengünstiger herzustellen. Proteine zählen zur wichtigen Gruppe pharmazeutisch wirksamer Substanzen. Sie werden meist biotechnologisch – mit Hilfe von Mikroorganismen (Bakterien oder Hefezellen) oder in tierischer Zellkultur hergestellt. Mit der Optimierung eines Hefesystems als Produktionsplattform soll es Pharmaunternehmen in Zukunft rascher möglich sein, neue Medikamente und Produkte zu produzieren.

Das Projekt OPTIPRO war eine Kooperation zwischen dem Fachbereich Bioengineering an der FH Campus Wien und dem Institut für Angewandte Mikrobiologie an der BOKU Wien.


Das Forschungsprojekt war für die Dauer von fünf Jahren angelegt (2005 - 2010). Möglich wurde das Projekt durch die Förderzusage der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Rahmen des Impulsprogrammes FHplus.

 

FFG

 

Die Studiengänge des Fachbereichs Bioengineering:

Diplomstudium Bioengineering (2010 ausgelaufen)

Bachelorstudium BioengineeringMasterstudium BioverfahrenstechnikMasterstudium Biotechnologisches QualitätsmanagementMasterstudium Bioinformatik

 


 

METORGANIC - Metabolic Engineering industrieller Mikroorganismen für die Weiße Biotechnologie

Das Strukturaufbauprojekt METORGANIC im Fachbereich Bioengineering strebt die Optimierung industrieller Mikroorganismen im Bereich der Weißen Biotechnologie an. Im Sinne der klassischen Definition von Metabolic Engineering sollen industriell relevante Produktionsstämme quantitativ analysiert und daraufhin genetisch modifiziert werden. Analyse und daraus folgende rationale genetische Veränderung wechseln einander ab.

In der Aufbauphase des Projekts sollen Methoden und Infrastruktur im Fachbereich Bioengineering der FH Campus Wien etabliert und personelle Kompetenzen erweitert werden, um zwei miteinander verbundene Forschungslinien zu verfolgen:

  • Metabolische Flussanalysen zur quantitativen Analyse der Mikroorganismen, um Flaschenhälse und unerwünschte Abzweigungen in den Stoffwechselwegen aufzudecken

  • Methodenentwicklung, um industrielle Mikroorganismen rasch und zuverlässig genetisch manipulieren zu können. Sehr häufig sind Techniken, die für Laborstämme schon lange etabliert wurden, nicht oder nur sehr schwer auf industrielle Stämme anzuwenden. Insbesondere nicht-konventionelle Hefen und filamentöse Pilze können in diesem Zusammenhang äußerst problematisch sein.

Die beiden Forschungslinien in Kombination ermöglichen es der FH Campus Wien, kompetente Ansprechpartnerin für die Industrie zu sein, um mikrobielle Produktionsstämme für kleine Metaboliten (z.B. building block chemicals,...) herzustellen bzw. zu optimieren. Im Rahmen dieses Projekts sollen tragfähige Strukturen etabliert werden, um die Weiße Biotechnologie als neues Forschungsfeld im Fachbereich Bioengineering aufzubauen.


Die Methoden zur metabolischen Flussanalyse werden in enger Kooperation mit dem Department für Chemie der Universität für Bodenkultur in Wien und dem Chemical Engineering Department der Universitat Autònoma de Barcelona etabliert.

 

Gefördert wird das Projekt von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG).

 

FFG

 

Die Studiengänge des Fachbereichs Bioengineering:

Diplomstudium Bioengineering (2010 ausgelaufen)

Bachelorstudium BioengineeringMasterstudium BioverfahrenstechnikMasterstudium Biotechnologisches QualitätsmanagementMasterstudium Bioinformatik