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Master Talk: Interessierte holten sich am Infotag Tipps aus der Praxis

DI (FH) Martin Kohlmaier, ABB, am Master Talk Technik
© Ludwig Schedl
Am 18. November 2011 fand am Nachmittag zum vierten Mal der Master Talk statt. ExpertInnen und AbsolventInnen beurteilten auf dem Podium aus Praxissicht, was das Masterstudium bringt. In welche Richtung entwickeln sich die Berufsfelder der Technik, der Gesundheits- und Krankenpflege bzw. der Sozialen Arbeit? Was erwartet die Praxis von AbsolventInnen?

„Ich wollte etwas in der Pflege verändern"

Der Master Talk der Gesundheits- und Krankenpflege war mit über 70 TeilnehmerInnen gut besucht. „Warum macht man ein Masterstudium?" „Weil ich etwas in der Pflege verändern wollte" waren sich die ExpertInnen einig. Die Herausforderung für künftige AbsolventInnen liege darin, dass sie selbst die Entwicklung vorantreiben werden. Die Masterangebote der Gesundheits- und Krankenpflege starten in Österreich erst. „Damit sind wir im europaweiten Vergleich eines der Schlusslichter", meint Mag.a Mag.a Dr.in Elisabeth Rappold, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, GÖG - Gesundheit Österreich GmbH. „Ich arbeite heute international und an Reformvorschlägen mit, die in Zukunft greifen werden. Damit habe ich mein Ziel erreicht: Ich trage dazu bei, etwas in der Pflege zu verändern." Mag.a Lisa Haderer, Stv. Pflegedirektorin, Privatklinik Döbling hat selbst ein Masterstudium absolviert. „Ich hätte mir nicht vorgestellt, dass ich so schnell in die Position komme, in der ich heute bin. Das wäre ohne Masterstudium nicht möglich gewesen". Mag.a Roswitha Richter, MAS, Stv. Pflegedirektorin, Wiener Krankenanstaltenverbund, Sozialmedizinisches Zentrum Baumgartner Höhe, Otto Wagner Spital, hat bewusst berufsbegleitend studiert, weil es ihr wichtig war, das neu erworbene Know-how sofort in der Praxis auszuprobieren. „Meine beruflichen Ziele habe ich von Anfang an genau definiert", ist sie von ihrem Plan überzeugt.

 

Soziale Arbeit: „Mit dem Masterstudim konnte ich mir einen Job aussuchen".
Dr. Reinhold Gaubitsch, Projektleiter Arbeitsmarktforschung/ Berufsinformation, AMS Österreich skizzierte die Trends in den Berufsfeldern der Sozialen Arbeit und wies auf Bereiche hin, in denen am meisten ExpertInnen gesucht werden. Die Absolventin des Masterstudiums Sozialwirtschaft und Soziale Arbeit Mag.a Dorothea Hartl, MA, Verein OASE, konnte die erworbene Managementkompetenz  beim Aufbau von Betreutem Wohnen gut einsetzen. „Mit meiner Masterthesis hatte ich die Chance, bei einem Call for Papers einzureichen. Daraus wird sich möglicherweise noch eine Publikation ergeben. Also hat die Abschlussarbeit einen mehrfachen Nutzen für mich", so Hartl weiter.  Der Sozialwissenschafter Mag. Walther Hohenbalken, MA, MPA, studierte Sozialraumorientierte und Klinische Soziale Arbeit an der FH Campus Wien und ist Projektleiter in der Gebietsbetreuung. „Ich konnte mir nach dem Masterstudium einen Job aussuchen".

 

Das Technik-Masterstudium unmittelbar nach dem Bachelor

Einen genauen Plan verfolgte auch Martin Kohlmaier, Leiter des Geschäftsbereichs Robot Automation & Produkte, ABB AG. Im Master Talk der Technik erzählte er Interessierten in einem Interview von seinen Erfahrungen. Er studierte noch das Diplomstudium Technisches Projekt- und Prozessmanagement an der FH Campus Wien und ist mittlerweile Mitglied des Entwicklungsteams für den Masterstudiengang High Tech Manufacturing. „Das Masterstudium unmittelbar an das Bachelorstudium anzuschließen, bringt meiner Meinung nach den Vorteil, dass man seine Lebenssituation nur einmal anpassen muss. Es ist doch herausfordernd alles auf das Studium abzustimmen."


Einen Teil des Interviews gibt es zum Nachhören:

> Was waren Ihre Aufgaben bei ABB nach dem Studium, Herr Kohlmaier?

> Ist es sinnvoll, den Master direkt an den Bachelor anzuschließen?
> Wie sieht die Gehaltsstruktur mit einem Bachelor-/Masterabschluss aus?

 

Tonmitschnitt Master Talk Technik - mp3 zum Download (5 MB, Windows Mediaplayer erforderlich)

 

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