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Masterstudierende der Biomedizinischen Analytik mit Forschungsprojekt auf Kongress in Schweden
PCOS stellt die häufigste endokrine Erkrankung von Frauen im gebärfähigen Alter dar. Ca. 10 % aller Frauen sind von dieser Störung des Hormonhaushalts betroffen. Diese komplexe Erkrankung bringt ein hohes metabolisches Risiko mit sich, ungefähr die Hälfte aller betroffenen Frauen ist übergewichtig, viele leiden an Insulinresistenz und Zuckerkrankheit. Unerfüllter Kinderwunsch, übermäßig starke Körperbehaarung sowie Akne und eine bestimmte Form des Haarausfalls sind weiters für dieses Syndrom charakteristisch. Besonders die Vermännlichung des äußeren Erscheinungsbildes sowie starkes Übergewicht erzeugen einen starken Leidensdruck bei den Betroffenen.
Die genaue Ursache ist unbekannt, die familiäre Häufung der Erkrankung lässt auf einen genetischen Hintergrund schließen.
In ihrem Forschungsprojekt untersuchte Olivia Trummer den potentiellen Zusammenhang von genetischen Varianten des FEM Gens mit dem Polycystischen Ovar-Syndrom. Die Forschungshypothese lautete, dass humane genetische FEM Varianten als Prädiktoren für die Entwicklung einer PCOS herangezogen werden können. Mittels einer Case Control Study an 370 Frauen mit PCOS Diagnose und 134 gesunden Frauen wird dies derzeit untersucht.