Bild: 3D-Grafik FH Cmapus Wien

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Zeitraum: April 2007

Der erste Master Talk mit ExpertInnen aus der Praxis

Master Talk
Im Rahmen des Infotags lud die FH Campus Wien am 18. März zum ersten Master Talk. Was bringt mir der Master eigentlich? Was sind die Erwartungen an Bachelor und Master am Arbeitsmarkt? Soll man den Master gleich an den Bachelor anhängen? Und was sagen die ExpertInnen aus der Praxis dazu?

Spannende Antworten darauf hatten DSAin Rosa Logar, M.S.M., Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie, DI Hubert Rhomberg, Rhomberg Bau, Maria Sauer, Akademie für Fortbildungen und Sonderausbildungen Bereich medizinisch-technische Dienste sowie Dr. Walter Hanus, IVM Consultants im Interview mit StudiengangsleiterInnen der vier Departments Soziales, Bautechnik, Gesundheit und Technik.

 

Am Standort Muthgasse fand parallel der Master Talk des Departments Applied Life Sciences statt. Studierende und Masterinteressierte diskutierten mit DI Dr. Manfred Reiter, Direktor "Upstream Process Development", Baxter AG und Studiengangsleiter Univ.-Prof. DI Dr. Rudolf Friedrich Bliem.

 

Master Talk
 

Technik- und Bautechnik-Experten bewerten Master positiv

Einen ganz klaren Vorteil sahen die Experten Walter Hanus und Hubert Rhomberg in den gebotenen Master-Vertiefungsmöglichkeiten und raten möglichst zu einem nahtlosen Übergang vom Bachelor zum Master. Ein paralleler Einstieg ins Berufsleben, in ein Unternehmen oder eine Organisation, die die berufsbegleitende Ausbildung unterstützen würde, wird als ideal eingeschätzt. Hanus rät Masterinteressierten, eine bewusste Entscheidung für einen Master mit fachspezifischem oder Managementschwerpunkt zu treffen. Auch an FachexpertInnen besteht Bedarf und realistisch gesehen „würde nicht jeder am Ende in der Vorstandsetage landen“. Finanziell zahlt sich der Master jedenfalls aus.

Gesundheit und Soziales: Master braucht Pioniergeist

Rosa Logar und Maria Sauer sehen das Masterstudium als Chance sich zu spezialisieren bzw. die Methode wissenschaftlicher Arbeit vertieft zu lernen. Zwischen Bachelor- und Masterstudium raten sie eher zu einigen Jahren Berufspraxis. Automatische Karrieremöglichkeiten und Gehaltssprünge seien in den jeweiligen Berufssystemen noch nicht vorgezeichnet, hier müsse sich noch Einiges tun. Dafür leisten MasterabsolventInnen Pionierarbeit, die bei Bewerbungen sicher hilfreich sei. 

Im Herbst 2010 starten die nächsten Masterstudiengänge und Masterlehrgänge an der FH Campus Wien. Bewerbungen sind noch möglich unter

https://www.fh-campuswien.ac.at/studium/bewerben