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Bologna

Bologna

Bis 2010 einen europäischen Hochschulraum einzurichten, ist das Hauptziel der Bologna-Deklaration.

1999 wurde die Bologna-Deklaration von den BildungsministerInnen von 29 europäischen Ländern unterzeichnet. Dieser sind nachstehend genannte Teilziele untergeordnet:

  • Einführung eines Systems leicht verständlicher und vergleichbarer Abschlüsse
  • Einführung eines auf im Wesentlichen zwei Hauptzyklen gestützten Systems
  • Einführung eines Leistungspunktesystems
  • Förderung der Mobilität

Als ergänzende Ziele wurden formuliert:

  • Förderung der Europäischen Kooperation im Bereich der Qualitätssicherung
  • Förderung der europäischen Dimension im Bereich der Hochschulbildung

2001 wurde die Bologna-Deklaration bei einem Treffen in Prag um einige Ziele erweitert:

  • Life-Long-Learning (LLL), Lebenslange Lernen
  • Mitgestaltung von Hochschulorganisation und Ausbildungsinhalten durch Studierende
  • Qualitätssicherung

2003 in Berlin wurde Folgendes definiert:

  • Bekräftigung der sensiblen Bedeutung der sozialen Dimension des Bologna-Prozesses
  • Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit in Einklang mit der sozialen Dimension
  • Bildung als öffentliches Gut
  • Prägung der internationalen Hochschulzusammenarbeit und des wissenschaftlichen Austauschs durch akademische Werte

2005 wurden in Bergen folgende zentrale Schwerpunkte genannt:

  • Implementierung der von der ENQA (European Association for Quality Assurance in Higher Education) entwickelten Richtlinien und Standards für die Qualitätssicherung in nationalen Systemen
  • Nationale Umsetzung des gemeinsam definierten Europäischen Qualifikationsrahmens
  • Verleihung und Anerkennung von gemeinsamen Abschlüssen im Bereich der Doktoratsprogramme
  • Schaffung zusätzlicher Möglichkeiten zur Anerkennung früher erworbener Qualifikationen